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Madleinalpe

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Madleinalpe f1
Madleinalpe (Österreich)
Madleinalpe (Österreich)
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Landeck (LA), Tirol
Gerichtsbezirk Landeck
Pol. Gemeinde Ischgl
Ortschaft Ischgl
Koordinaten 47° 1′ 2″ N, 10° 17′ 2″ OKoordinaten: 47° 1′ 2″ N, 10° 17′ 2″ O
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Höhe 1614 m ü. A.
Statistische Kennzeichnung
Zählsprengel/ -bezirk Ischgl (70608 000)
Flur
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Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; TIRIS

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Die Madleinalpe ist eine Alm im Verwall in Tirol. Sie gehört zur Gemeinde Ischgl im Paznaun, Bezirk Landeck.

Lage und Landschaft[Bearbeiten]

Die Alp liegt nordwestlich oberhalb des Ortes Ischgl. Sie ist ein ausgedehntes Alpgebiet in einem Karkessel mit 3½ Kilometern Durchmesser. Die Alphütten liegen auf rund 1610 m ü. A., von dort erstrecken sich die Weidegründe nordöstlich hinauf in das Kar, das halbkreisförmig von Lattenkopf (2454 m ü. A.), Madleinkopf (2907 m ü. A., dem Hausberg von Ischgl), den Schönpleisköpfen (Nördlicher 2243 m ü. A., Südlicher 2920 m ü. A.), Küchlspitze (3147 m ü. A.), Rautekopf (2825 m ü. A.), den Seeköpfen (Nördlicher 3061 m ü. A.) und dem Mutmanör (Gipfel 2723 m ü. A.) umschlossen ist.

Auf der Madleinalpe liegt auf 2437 m ü. A. der Madleinsee, der dann über den Madleinbach ins Tal entwässert. Es finden sich noch weitere kleine Karseen auf der Alm.

Geschichte, Bewirtschaftung und Erschließung[Bearbeiten]

Die Alpe ist eine Alminteressentschaft, die aus etlichen Kleinalmen entstand; einige von diesen sind als Voralmen erhalten geblieben.<ref>Franz Zwittkovits: Die Almen Österreichs. Selbstverlag 1974, S. 218</ref>

Das Mutmanör, die orographisch linke Flanke des Kessels, und etwas weniger gefährlich der Katzenkrätzer, die rechte Flanke, sind die Anrisszonen der Madleinlawine, der Lawine, die den Ort Ischgl bedroht und alleine achtmal im letzten Jahrhundert zu schweren Schäden geführt hat. Insbesondere das Mutmanör wurde in den letzten Jahren aufwändig verbaut.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Die „Madlein“ ist gebändigt (Memento des Vorlage:IconExternal vom 26. Dezember 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.rundschau.at. Daniel Haueis in: Rundschau online, 15. Februar 2011.</ref>

Von Ischgl herauf erreicht man über den Madleinsee und die Doppelseescharte (2786 m ü. A.) nach Norden die Darmstädter Hütte, desgleichen etwas unwegsamer über das Rautejöchli (2757 m ü. A.). Das Schönpleisjöchli (2809 m ü. A.) führt hinüber in das Fasultal und das St. Antoner Verwalltal.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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Katastralgemeinde: Ischgl

Ortschaften: Ischgl | Mathon

Dörfer: Ischgl • Mathon • Pasnatsch • Versahl | Weiler: Ebene • Paznaun • Piel • Platt • Vergröß • Waldhof | Rotten: Valzur | Zerstreute Häuser: Fimbatal • Paznauntal | Sonstige Ortslagen: Brand • Bodenalpe • Hintergrist • Innerversahl • Friedrichshafner Hütte • Nederle • Prenner • Unterschrofen | Alpen: Madleinalpe • Pardatschalpe
Abgekommen: Untervalzur

Zählsprengel: Ischgl

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