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Marc Benjamin

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Datei:Marc Benjamin.jpg
Marc Benjamin (2017)

Marc Benjamin Stähelin, auch Staehelin (* 15. April 1986 in Basel<ref name="SPV">Marc Benjamin. In: schauspielervideos.de. Abgerufen am 22. November 2021.2015</ref><ref name="CF">Marc Benjamin Profil bei CASTFORWARD. Abgerufen am 22. November 2015</ref><ref name="Focus">Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Marc Benjamin: Das ist der Undercoveragent in „The Team“ (Memento des Vorlage:IconExternal vom 23. November 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.focus.de Interview mit Marc Benjamin in: FOCUS vom 8. März 2015. Abgerufen am 22. November 2015</ref>), ist ein Schweizer Schauspieler.

Beruflicher Werdegang[Bearbeiten]

Marc Benjamin wurde in Basel geboren, wuchs aber zunächst auf dem Land auf.<ref name="DRK">Spaß ist wichtiger als Glück; Porträt bei Deutschlandradio Kultur vom 13. Mai 2013. Abgerufen am 22. November 2015</ref> Sein Vater ist Chirurg, seine Mutter Krankenschwester.<ref name="DRK" /> Sein älterer Bruder studierte zunächst Ökonomie in den USA; später dann Sportmanagement<ref name="DRK" /> mit dem Schwerpunkt Fussball. Benjamin und sein Bruder sind Fans des FC Basel.<ref name="DRK" /><ref name="magazine">Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Exklusive Facts zur ZDF-Krimiserie „The Team“ – Marc Benjamin im Interview (Memento vom 23. November 2015 im Internet Archive) in: magazine4 vom 11. März 2015. Abgerufen am 22. November 2015</ref>

Benjamin besuchte zunächst von 2005 bis 2006 einen Theaterkurs am Jungen Theater Basel; dort spielte er 2007 bereits den Leonce in «Leonce und Lena». Ab 2007 studierte er Schauspiel an der Otto-Falckenberg-Schule in München. 2011 schloss er dort seine Ausbildung mit dem Schauspieldiplom ab.<ref name="DRK" /> Bereits während seiner Ausbildung spielte er an den Münchner Kammerspielen. Nach Abschluss seiner Ausbildung wurde er fest ins Ensemble engagiert.<ref name="DRK" />

Dort spielte er u. a. in dem Stück «Mjunik Disco» nach Texten von Rainald Goetz, Thomas Meinecke und Andreas Neumeister (2011; Regie: Stefan Pucher), in «Ludwig II.» nach dem Film von Luchino Visconti (2011/2012; als Prinz Otto von Bayern, Regie: Ivo van Hove), in dem Triptychon «Gesäubert/Gier/4.48 Psychose» von Sarah Kane (2012; in den Rollen Graham/B; Regie: Johan Simons), in der Uraufführung von «Jiggy Porsche taucht ab» von Olivia Wenzel (2012; Regie: Philipp Decker), in «Franziska» von Frank Wedekind (2012; als Herzog, Regie: Andreas Kriegenburg), in «Die Straße. Die Stadt. Der Überfall» von Elfriede Jelinek (2012; Regie: Johan Simons), in «Dantons Tod» (2013–2015; als Legendre, Regie: Johan Simons), in «Fegefeuer in Ingolstadt» (2013; als Protasius, Regie: Susanne Kennedy), in «Seltsames Intermezzo» von Eugene O’Neill (2013–2015; als Ninas erster Ehemann Sam Evans, Regie: Ivo van Hove) und in «Schande» von J. M. Coetzee (2014; als Melanie Isaacs' Freund, Regie: Luk Perceval).

Benjamin übernahm auch einige Film- und Fernsehrollen. In dem Filmdrama «Jeder Tag zählt» (2012) spielte er den FSJler Tom. In dem Kinofilm «Vaterfreuden» (2014; Regie: Matthias Schweighöfer) hatte er die kleine Rolle des Rikscha-Fahrers. In dem ARD-Fernsehfilm «Luis Trenker – Der schmale Grat der Wahrheit» (Erstausstrahlung November 2015) verkörperte er, an der Seite von Brigitte Hobmeier als Leni Riefenstahl, Hitlers Chauffeur Erich Kempka. In dem ARD-Fernsehfilm «Für eine Nacht ... und immer?» (Erstausstrahlung November 2015) spielte er den 23-jährigen professionellen Pokerspieler Tom, der sich in Eva, eine attraktive Wissenschaftlerin über Vierzig (Juliane Köhler), verliebt.

In der international besetzten Krimi-Serie «The Team» (Erstausstrahlung März 2015) übernahm Benjamin die Rolle des jungen deutschen Undercoveragenten Max Ritter, der von Hauptkommissar Harald Bjorn (Lars Mikkelsen), dem Leiter der Sondereinheit, in die Organisation eines schwerreichen litauischen Geschäftsmanns eingeschleust wird und dessen Tochter Bianca (Jella Haase) den Kopf verdreht.<ref name="Focus" /><ref name="magazine" /> Benjamin hatte auch Episodenrollen in den Fernsehserien «Um Himmels Willen» (2010; als Rainer), «Heiter bis tödlich: Hubert und Staller» (2011; als Sebastian Otter, Sohn des bekannten Schönheits-Chirurgen Dr. Pavel Otter) und «SOKO 5113» (2012).

2015 stand Marc Benjamin für den Kinofilm «Cro – Don’t Believe the Hype», der die Geschichte des Rap-Stars Cro erzählt, gemeinsam mit Peri Baumeister und David Schütter in Berlin vor der Kamera.<ref>Til Schweiger: Cros Anonymität ist faszinierend vip.de vom 27. Mai 2015. Abgerufen am 22. November 2015</ref> Der Film kam im Oktober 2016 unter dem Titel «Unsere Zeit ist jetzt» in die Kinos.

In dem Fernsehfilm «Die Büffel sind los!» (Erstausstrahlung: Oktober 2016), ein „moderner Western auf der Schwäbischen Alb“, verkörperte er den jungen Bauern Max Wolf, der mit einer Büffelherde den finanziell gefährdeten Hof weiter bewirtschaften will, und gemeinsam mit seinem Bruder und seiner Mutter gegen eine gewinnbringende Biogasanlage kämpft.<ref>Fernsehfilm „Die Büffel sind los“. Fernsehkritik bei tittelbach.tv. Abgerufen am 3. April 2018.</ref><ref>Interview mit Marc Benjamin. Internetpräsenz Das Erste. Abgerufen am 3. April 2018.</ref> Weitere Kinorollen hatte er in «Eddie the Eagle – Alles ist möglich» (2016, als Lars Holbin) und «High Society» (2017, als erfolgreicher Start-up-Gründer Benjamin Schwarz). In der Sat.1-Komödie «Leg dich nicht mit Klara an» (Erstausstrahlung: März 2017) spielte er, an der Seite von Jennifer Ulrich, die männliche Hauptrolle Jens, den Ex-Freund einer BND-Agentin, die ihren Freund zurückhaben will.<ref>SAT.1-KOMÖDIE: "Leg dich nicht mit Klara an": Ex-Freundin wird zur Spionin. Fernsehkritik. In: Berliner Morgenpost vom 14. März 2017. Abgerufen am 3. April 2018.</ref>

In dem Roadmovie «Vielmachglas», das im März 2018 in den Kinos anlief, spielte Benjamin die männliche Hauptrolle, den smarten Hobby-Fotografen Ben, der auf seiner Fahrt die Tramperin Marleen (Jella Haase) und die durchgeknallt-verrückte YouTuberin Zoë (Emma Drogunova) kennenlernt.<ref>Eisiges Abenteuer: »Vielmachglas« mit Jella Haase@1@2Vorlage:Toter Link/www.rheinpfalz.de (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2026. Suche im Internet Archive) ( Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.). Kinokritik. In: Die Rheinpfalz vom 8. März 2018. Abgerufen am 3. April 2018.</ref><ref>Vielmachglas: Jella Haase und Marc Benjamin im Interview. Abgerufen am 3. April 2018.</ref>

In der sechsteiligen ZDF-Serie «Liberame – Nach dem Sturm» spielte er eine der Hauptrollen, den deutschen Segler Daniel Schilling, der mit seinen Freunden afrikanischen und syrischen im Mittelmeer in Seenot geratenen Flüchtlingen helfen will, aber moralisch zum Mitschuldigen einer Katastrophe wird.<ref>Es wird düster und immer düsterer. TV-Kritik. In: Süddeutsche Zeitung vom 5. September 2022. Abgerufen am 8. September 2022</ref><ref>Liberame – Nach dem Sturm. Handlung und Besetzung. Offizielle Internetpräsenz des ZDF. Abgerufen am 8. September 2022</ref> Für die TV-Krimiserie «Die Toten vom Bodensee» trat er 2024 in die Rolle des verdächtigen Ehemannes der Verstorbenen.

Marc Benjamin lebt in Berlin (Stand 2015).<ref name="SPV" /><ref name="magazine" />

Filmografie[Bearbeiten]

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Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Marc Benjamin – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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