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Marcel Vaid

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:Marcel vaid Haneda No Colour ohne hand 170x194.pdf
Marcel Vaid, 2017, Jazz Art Sengawa, Tokyo<ref>Jazz Art Sengawa, Japan. Abgerufen am 19. Oktober 2021.</ref>
Superterz, Pit In, 2019, Ravi Vaid, Marcel Vaid, Simon Berz, Nils Petter Molvaer
Die Band Superterz 2019 im Club Pit In, Tokyo, mit (v. l. n. r.) Ravi Vaid, Marcel Vaid, Simon Berz, Nils Petter Molvaer

Marcel Vaid (* 1967 in Erlangen) ist ein schweizerisch-deutscher Musiker und Komponist für Filmmusik und Theater.

Biografie[Bearbeiten]

Vaid arbeitet als freischaffender Musiker (Gitarre) und Komponist für Film und Theater. Er komponierte und produzierte die Filmmusik von bisher über 90 Spiel- und Dokumentarfilmen. Neben seiner Tätigkeit als Filmkomponist ist Marcel Vaid gemeinsam mit seinem Bruder, Ravi Vaid, Gründer der Band Superterz, einem internationalen Projekt für elektroakustische Experimentalmusik. Marcel Vaid arbeitete mit zahlreichen Künstlern zusammen, darunter Nils Petter Molvær, Toshinori Kondo, Kate Havnevik, Mauro Pawlowski, Rodrigo Gonzales, Norbert Möslang, Marianne Schroeder, Lauren Newton oder Jojo Mayer. Im Film arbeitete Marcel Vaid u. a. mit den Regisseuren Léa Pool, Eliza Kubarska, Anja Kofmel, Fredi Murer, Esen Isik, Marcus Vetter, Milo Rau, Greg Zglinski, Carmen Jaquier, Oliver Paulus, Tommaso Landucci oder den oscarnominierten Timo von Gunten und Christian Frei. Verschiedene Arbeiten von Marcel Vaid wurden mit Preisen für die beste Filmmusik ausgezeichnet. So gewann er mehrfach den Schweizer Filmpreis (2025: Les paradis de Diane, 2018: Chris the Swiss, 2016: Als die Sonne vom Himmel fiel, 2011: Goodnight Nobody, 2009: Zara) sowie weitere Preise an den Filmfestivals Locarno, Angers und Valencia. 2012 erhielt er für das Projekt Superterz das Werkjahr der Stadt Zürich<ref>Werkjahre der Stadt Zürich. Stadt Zürich, abgerufen am 16. Oktober 2021.</ref>. 2022 wurde Marcel Vaid als Composer in Focus des Zürcher Filmfestivals mit einem Medley ausgewählter Werke, vorgetragen durch das Zürcher Tonhalle Orchester unter der Leitung von Frank Strobel, geehrt.<ref>Die «Heimbasis» der Schweizer Filmkomponisten, auf tonhalle-orchester.ch</ref> Ein besonders sound-ästhetisches Anliegen ist ihm laut eigener Aussage „die Auseinandersetzung mit akustischen Instrumenten und deren räumliche Verarbeitung am Computer.“<ref>Offizielle Website Marcel Vaid. Abgerufen am 16. Oktober 2021.</ref> Marcel Vaid ist Gastdozent an der Zürcher Hochschule der Künste<ref>ZHdK - Zürcher Hochschule der Künste. Abgerufen am 16. Oktober 2021.</ref>, ZHdK, und gibt diverse Masterclasses. Er ist Mitglied der Schweizer Filmakademie<ref>Schweizer Filmakademie - Mitgliederliste. Abgerufen am 16. Oktober 2021.</ref> und der Europäischen Filmakademie<ref>Europäische Filmakademie - Website. Abgerufen am 16. Oktober 2021.</ref> und war Vorstandsmitglied von Sonart, dem Verband Musikschaffende Schweiz.<ref>Smeca - Swiss Media Composers Association. Abgerufen am 16. Oktober 2021.</ref>

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

Spielfilme[Bearbeiten]

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Dokumentarfilme[Bearbeiten]

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  • 2009 Dachkantine von Nicole Biermaier, Ravi Vaid
  • 2010 Guru – Bhagwan, His Secretary & His Bodyguard von Sabine Gisiger, Beat Häner
  • 2010 Goodnight Nobody von Jacqueline Zünd
  • 2010 Hüllen von Maria Müller
  • 2011 Das Geheimnis unseres Waldes von Heikko Böhm
  • 2011 Marc Ristori d'une seconde à l'autre von Benjamin Tobler
  • 2011 The Substance – Albert Hoffmans LSD von Martin Witz
  • 2012 Bernard Bovet, le vieil homme à la caméra von Nasser Bakhti
  • 2012 Forbidden Voices von Barbara Miller
  • 2013 My Name Is Salt von Farida Pacha
  • 2013 The Green Serpent von Benny Jaberg
  • 2014 El tiempo nublado von Arami Ullón
  • 2014 ThuleTuvalu von Matthias von Gunten
  • 2015 Als die Sonne vom Himmel fiel von Aya Domenig
  • 2016 Staatenlos, in Zusammenarbeit mit André Bellmont, von Erich Schmid
  • 2017 Das Kongo Tribunal von Milo Rau
  • 2017 Double Sentence von Léa Pool
  • 2018 Chris the Swiss von Anja Kofmel
  • 2019 Das Forum von Marcus Vetter
  • 2019 Golden Age von Beat Oswald, Samuel Weniger
  • 2019 Gateways to New York – Othmar H. Ammann and His Bridges von Martin Witz
  • 2020 The Wall of Shadows von Eliza Kubarska
  • 2020 Not Me – A Journey with Not Vital von Pascal Hofmann
  • 2020 Unter einem Dach von Maria Müller
  • 2021 Ostrov – Die verlorene Insel von Svetlana Rodina, Laurent Stoop
  • 2021 Caveman – The Hidden Giant von Tommaso Landucci
  • 2021 Markus Imhoof – rebellischer Poet von Stefan Jäger.
  • 2021 Warum ist die Schweiz so reich? von D. Leins und Roger Brunner 2022
  • 2022 Hoepker - Beyond Life von Nahuel Lopez
  • 2022 Do you remember me von Desirée Pomper und Helena Müller
  • 2022 Polish Prayers von Hanna Maciag
  • 2024 Bergfahrt by Dominique Margot
  • 2024 Der Eismann by Corina Gamma
  • 2024 The Last Expedition by Eliza Kubarska
  • 2024 DOM (Home in Russian) by Svetlana Rodina, Laurent Stoop
  • 2025 Blame by Christian Frei

Fernsehen[Bearbeiten]

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Auszeichnungen (Auswahl)[Bearbeiten]

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Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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