Marelli
| Marelli Holdings
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| colspan="2" class="notheme" style="background:#Vorlage:Standardfarbe; color:#Vorlage:Standardfarbe; padding:1em 0;" | Marelli logo.svg | |
| Rechtsform | Kabushiki-gaisha englisch „Co., Ltd.“ |
| Gründung | 2019 |
| Sitz | Saitama-shi, Saitama-ken, |
| Leitung | Vorlage:Str replace |
| Mitarbeiterzahl | Vorlage:Str replace |
| Umsatz | Vorlage:Str replace |
| Branche | Automobilzulieferer |
| Website | marelli.com |
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Marelli Holdings Co., Ltd. (engl. für Marelli Holdings kabushiki-gaisha, Vorlage:JpanS) ist ein japanisches Automobilzulieferunternehmen, das im Jahre 2019 aus dem Zusammenschluss von Calsonic Kansei und Magneti Marelli entstand. Unter dem Eigentümer KKR meldete Marelli im Juni 2025 in den USA Insolvenz nach Chapter 11 an und soll in Eigenregie saniert werden.
Geschichte[Bearbeiten]
Der Unternehmensname Marelli geht auf ein 1891 in Italien gegründetes Unternehmen zurück. Der italienische Marelli-Konzern war zeitweise mit dem Fiatkonzern verflochten. Die Gruppo Magneti Marelli war ein Teilbereich des Marelli-Konzerns, dessen Geschäftsbetrieb eingestellt wurde. Das Archiv von Marelli befindet sich im Mailänder Istituto per la storia dell’età contemporanea (ISEC).<ref>Fondazione Istituto per la storia dell’età contemporanea - ISEC onlus: fondo Ercole Marelli & C. spa, abgerufen am 26. Juli 2024</ref>
Das japanische Unternehmen Marelli führt den Namen weiter. Marelli in Japan entstand 2019 aus der Fusion der Vorgängerunternehmen Calsonic Kansei und Magneti Marelli. Für die Übernahme von Magneti Marelli zahlte KKR über ihre Holdinggesellschaft CK Holdings 5,8 Milliarden Euro an den vorherigen Eigentümer Fiat-Chrysler.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Euronews, 3. Mai 2019 ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref>
Im Juni 2025 meldete Marelli in den USA Insolvenz nach Chapter 11 mit etwa 5 Mrd. USD Schulden an.<ref>Uli Baumann: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Auto Motor und Sport, 18. Juni 2025 ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref> Das Unternehmen soll in Eigenregie saniert werden. KKR will sich aus Marelli zurückziehen. Einer der größten Kreditgeber, Strategic Value Partners, könnte der nächste bestimmende Eigentümer werden.
Calsonic KanseiSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.[Bearbeiten]
Calsonic Kansei (jap. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden.) ist ein japanischer Automobilzulieferer, der 2000 aus der Verschmelzung der Unternehmen Calsonic und Kansei entstand.<ref>[Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] Our CompanySkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Calsonic, archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 15. September 2019 (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).</ref> Das Unternehmen produziert verschiedene Zulieferteile für die Automobilindustrie, darunter I-Tafeln, Abgas- und Klimasysteme sowie andere elektronische Komponenten. Calsonic Kansei war börsennotiert, bis es 2017 von KKR übernommen und dekotiert wurde. Der vormals größte Aktionär Nissan hatte seine Anteile zu diesem Zeitpunkt schon KKR angedient.<ref>Reuters: KKR to buy Nissan-backed supplier Calsonic for up to $4.5 billion abgerufen am 5. Oktober 2018</ref>
Magneti MarelliSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.[Bearbeiten]
Magneti Marelli war ein italienischer Hersteller von Kraftfahrzeugteilen und Elektronik sowie Automobilzulieferer, der 1919 gegründet wurde. Der Name leitet sich von Magnetartikeln ab, die in Form von Zündanlagen, Zündspulen und Generatoren (Lichtmaschinen) in Automobile und Motorräder eingebaut wurden und werden. Das Unternehmen gehörte zum Fiatkonzern bzw. dessen Nachfolger FiatChrysler. Im Verlauf der Geschichte fertigte das Unternehmen ein breites Spektrum von Produkten, darunter elektrische und elektronische Komponenten für die Automobilindustrie. Radios von Marelli zählen zu Produkten der frühen Firmengeschichte. Wie in Deutschland mit den Volksempfängern, wurden die Radios in Italien als neues Massenmedium angenommen. Im Jahre 1941 wurde der Typ „7A96 Superelectrodina“ der Marke Radiomarelli für 2580 Lire angeboten:<ref name="Marelli Radios 1941" />
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Fernsehgerät Typ RV 175 von Marelli im Museum
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Röhrenverstärker für Musiktechnik
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Aufnahmekamera für Fernsehstudios
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Radarbildschirm für die Marine
Geschäftsbereiche[Bearbeiten]
Antriebsstrang Verbrennungsantriebe[Bearbeiten]
Marelli ist einer der größten Zulieferer von Kraftstoff-Einspritzsystemen für Verbrennungsmotoren. Die Entwicklung des PKW-Dieseldirekteinspritzers in den 1980er-Jahren und des Common-Rail-Einspritzsystems in den 1990er-Jahren entstanden jeweils unter Federführung des italienischen Unternehmensstamms Magneti Marelli. Der Fiat Croma mit Magneti-Marelli-Ausrüstung war 1987 – ein Jahr vor dem Audi 100 TDI – der erste PKW mit Diesel-Direkteinspritzung. Im Jahr 2009 trug diese Unternehmenssparte etwa 850 Millionen Euro zum Konzernumsatz bei.
Antriebsstrang Elektroantriebe[Bearbeiten]
Das Segment der Elektroantriebe befindet sich seit der Unternehmensfusion zu Marelli im Aufbau.
Cockpit, Interieur[Bearbeiten]
Für die Unternehmenssparte der Kombiinstrumente wurde einst das Unternehmen Veglia Borletti in den Konzernverbund eingegliedert. Es werden auch Instrumente unter dem Namen Jaeger vertrieben, einer Marke, die gemeinsame Wurzeln mit dem Luxusuhrenhersteller Jaeger-LeCoultre hat.
Ersatzteile, Zubehör[Bearbeiten]
In der weltweiten Distribution von Ersatzteilen erwirtschaftete das Unternehmen im Jahr 2012 mit 585 Mitarbeitern in Südamerika, Europa und den USA einen Umsatz von 340 Millionen Euro.
Fahrzeugaußenbeleuchtung[Bearbeiten]
Im Jahr 1999 legten Magneti Marelli und Bosch ihre Beleuchtungssparten in einem Joint Venture zusammen und gründeten dazu ihr gemeinsames Tochterunternehmen Automotive Lighting, an dem sie jeweils zu 50 % beteiligt waren. Nach zwei Jahren reduzierte Bosch seinen Anteil auf 25 % und verkaufte schließlich im Jahr 2003 auch seine restlichen Anteile an Magneti Marelli. Seitdem ist dieses Unternehmen mit Hauptniederlassung in Reutlingen die umsatzstärkste Sparte im Konzern und erzielte 2016 etwa 4 Milliarden Euro Umsatz. In weltweit 2 Entwicklungs-, 13 Applikationszentren und 23 Produktionsstätten werden hierfür rund 18.000 Mitarbeiter beschäftigt.
Motorsport[Bearbeiten]
Marelli ist auch als Zulieferer im Motorsport tätig. Unter anderem rüstete das Unternehmen schon die Formel-1-Teams von Ferrari, Renault, Toyota, Red Bull Racing und BMW-Sauber aus und liefert seit 2016 die Einheitselektronik für die MotoGP-Klasse der Motorrad-Weltmeisterschaft.
Weblinks[Bearbeiten]
Vorlage:Wikidata-Registrierung
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Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references responsive> <ref name="Marelli Radios 1941"> Marelli Radio (1941) im Textarchiv – Internet Archive </ref> </references>
- Wikipedia:Seite mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Infobox Unternehmen/Logoeinbindung
- Wikipedia:Weblink offline
- Automobilzulieferer
- Motorsportunternehmen
- Unternehmen (Präfektur Saitama)
- Unternehmen (Metropolitanstadt Mailand)
- Organisation (Saitama)
- Corbetta (Lombardei)
- Unternehmensgründung 2019
- Ehemals börsennotiertes Unternehmen
- Produzierendes Unternehmen (Italien)
- Produzierendes Unternehmen (Japan)