Marisa Burger
Marisa Burger (* 10. Juli 1973 in Altötting<ref>Marisa Burger. Kurz- und Filmbiografie. In: filmeule.com. Abgerufen am 19. Juni 2026.</ref> als Maria Theresia Burger<ref name="Focus-Online-20251202" />) ist eine deutsche Schauspielerin und Sprecherin in Hörbüchern. Bekannt wurde sie durch die Rolle der Sekretärin Miriam Stockl in der Serie Die Rosenheim-Cops.
Leben und Karriere[Bearbeiten]
Marisa Burger stammt aus einer Lehrerfamilie. Nach dem Abitur am König-Karlmann-Gymnasium Altötting machte sie eine Ausbildung am Schauspiel München, die sie 1992 abschloss. Danach besuchte sie 1993 das Mozarteum Salzburg. Bereits während der Ausbildung spielte sie mit Christiane Hörbiger und Martin Benrath. Später hatte sie Engagements am Münchner Volkstheater und am Münchner Metropol-Theater. Erste Rollen im Fernsehen erhielt sie in den Serien Der Bulle von Tölz und SOKO München. 2004 spielte sie die Hauptrolle in der Rosamunde-Pilcher-Verfilmung Dem Himmel so nah. 2008 spielte sie – neben Michael Fitz – die Hauptrolle der Gabriele Stemmer im Fernsehfilm Baching.
Seit dem Serienbeginn im Januar 2002 gehört sie zur Hauptbesetzung der ZDF-Serie Die Rosenheim-Cops in der Rolle der Sekretärin Miriam Stockl. Im März 2025 kündigte sie ihren Ausstieg aus der Serie nach der 25. Staffel an.<ref>Rolle als Polizeisekretärin: Marisa Burger verlässt nach 25 Jahren „Die Rosenheim-Cops“. In: rnd.de. 28. März 2025, abgerufen am 19. Juni 2026.</ref>
Privates[Bearbeiten]
Marisa Burger, deren wirkliche Vornamen Maria Theresia sind,<ref name="Focus-Online-20251202">Ina Milert: „Die Rosenheim-Cops“-Star: Nur ihre Mutter darf sie beim alten Namen nennen: So heißt Marisa Burger wirklich. In: Focus Online. 2. Dezember 2025, abgerufen am 19. Juni 2026. Burger wird hier aus ihren „Erinnerungen“ zitiert mit: „Der Glaube spielte sogar bei der Wahl unserer Vornamen eine Rolle. Wir drei Geschwister tragen biblische Namen, und alle beginnen mit ‚Ma‘: Martin, Matthias und Marisa.‘“ Sowie weiters: „Egentlich heiße ich Maria Theresia, doch in Bayern gibt es die Kurzform Maresa. Diese Variante mochte ich jedoch nie, deshalb änderte ich das ‚e‘ in der Mitte später zu einem ‚i‘.“</ref> hat eine Tochter (* 1994) aus einer früheren Beziehung. Später lernte sie ihren ersten Ehemann kennen, die Ehe scheiterte.<ref>Steffen Trunk: Fakten-Chaos bei Marisa Burger: Was wirklich über ihr Privatleben stimmt. In: Abendzeitung. 14. Dezember 2025, abgerufen am 19. Juni 2026.</ref> Seit 2015 ist sie mit dem ehemaligen Chefrestaurator des Kunstmuseums Basel, Werner Müller, verheiratet, der zwei Kinder aus einer früheren Beziehung hat.<ref>Lange geheim gehalten: „Rosenheim Cops“-Star Marisa Burger hat heimlich geheiratet. In: t-online. 31. Mai 2017, abgerufen am 19. Juni 2026.</ref> Burger und ihr Mann leben nach seiner Pensionierung und ihrem Serienausstieg im „Salzburger Land“, wo sie sich ein zu renovierendes Bauernhaus gekauft haben.<ref>Maria Zsolnay: Kult-Darstellerin vor „Rosenheim Cops“-Aus: „Wir gehen nach Österreich“. In: tz. 9. August 2025, abgerufen am 19. Juni 2026.</ref>
Ehrung[Bearbeiten]
- 2017: Bayerische Staatsmedaille Innere Sicherheit, gemeinsam mit ihren Serienkollegen Alexander Duda als „Polizeidirektor Gert Achtziger“ und Max Müller als „Polizeihauptmeister Michi Mohr“.<ref>Die Rosenheim-Cops: „Stern der Sicherheit“ für Darsteller. In: Bavaria Fiction. 19. Juni 2017, abgerufen am 11. Juni 2024. Demnach sagte Joachim Herrmann, damals Bayerischer Staatsminister des Innern, in seiner Laudatio: „Sie mehren durch Ihre Darstellung auf sympathische Weise das Ansehen der Polizei in der Öffentlichkeit und unterstützen und erleichtern damit deren Arbeit.“</ref>
Filmografie[Bearbeiten]
- 1993: Die Nacht des Photographen (Kurzfilm)
- 1995: Derrick (Fernsehserie, Folge 252: Die Ungerührtheit der Mörder)
- 1996: Derrick (Fernsehserie, Folge 255: Die zweite Kugel)
- 1997: Der Bulle von Tölz: Waidmanns Zank
- 1997: Frauenarzt Dr. Markus Merthin (Fernsehserie, Folge: Heimkehr der Tochter)
- 1998: Aus heiterem Himmel (Fernsehserie, Folge: Herzensbrecher)
- 1998: Alle meine Töchter (Fernsehserie, 1 Folge)
- 1998–2019: SOKO München (Fernsehserie, 4 Folgen, verschiedene Rollen)
- 2001: Froschkönig
- 2002: Was ist bloß mit meinen Männern los?
- 2002: Café Meineid (Fernsehserie, Folge: Da war was)
- 2002–2026: Die Rosenheim-Cops (Fernsehserie)
- 2004: Unser Charly (Fernsehserie, Folge: Gefährliche Lügen)
- 2004: Rosamunde Pilcher – Dem Himmel so nah
- 2008: Baching
- 2010: Der Schrei – Eine ganz alltägliche Geschichte (Kurzfilm)
- 2011: Wir. Jetzt!
- 2012: Die Garmisch-Cops (Fernsehserie, Folge: Traktorfahrt in den Tod)
- 2013: Familie Sonntag auf Abwegen
- 2015: Die normative Kraft des Faktischen (Kurzfilm)
- 2015: Weihnachts-Männer
- 2016: Hubert und Staller (Fernsehserie, Folge: Schwer erziehbar)
- 2022: Wer gräbt den Bestatter ein? (Kinofilm)
- 2023: Die Chefin (Fernsehserie, Folge: Die letzte Tour)
Veröffentlichung[Bearbeiten]
- Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Vergiss nie, wie dein Herz am Anfang war. Vom Mut, eigene Wege zu gehen. Autobiografie, verfasst mit Olaf Köhne und Peter Käfferlein. Rowohlt Polaris, Hamburg 2023, ISBN 978-3-499-01106-1.
Hörbuch[Bearbeiten]
- Uwe Dick: Sauwaldprosa. Mit Uwe Dick u. a.; inszeniert von Michael Lentz für den Bayerischen Rundfunk. Antje Kunstmann Verlag, München 2012. 12 CD (Laufzeit: 626 min).
- Heidi Hohner: Betthupferl.
Literatur[Bearbeiten]
- Jens Rümmler: Vom Mut, eigene Wege zu gehen. Rosenheim Cops-Sekretärin Marisa Burger wünscht sich im Film mehr Frauen „40 plus“ und kündigt ihr erstes Buch an. In: Märkischer Sonntag. 26. August 2023, S. 16.
Weblinks[Bearbeiten]
- Marisa Burger bei IMDb
- Marisa Burger bei filmportal.de
- Marisa Burger bei Crew United
- Marisa Burger bei der Agentur Gotha•Mittermayer
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Burger, Marisa |
| ALTERNATIVNAMEN | Burger, Maria Theresia (Geburtsname) |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Schauspielerin |
| GEBURTSDATUM | 10. Juli 1973 |
| GEBURTSORT | Altötting |