Kommunikationsguerilla
Kommunikationsguerilla bezeichnet subversive, satirische oder irritierende Formen politischer und kultureller Kommunikation, die bestehende Zeichen, Rollen, Medienformate oder Autoritätspositionen aufgreifen, verfremden und gegen ihren üblichen Sinnzusammenhang wenden.<ref>Hagen Schölzel: Guerillakommunikation. Genealogie einer politischen Konfliktform. transcript, Bielefeld 2013, ISBN 978-3-8376-2235-5.</ref> Ziel solcher Aktionen ist es häufig, eingeübte Wahrnehmungs- und Deutungsmuster sichtbar zu machen, öffentliche Aufmerksamkeit zu erzeugen oder Macht- und Kommunikationsverhältnisse zu kritisieren.
Der Begriff steht in Zusammenhang mit Praktiken und Konzepten wie Culture Jamming, Adbusting, Medienguerilla, politischem Aktionismus, Aktionskunst, subversiver Affirmation und Überidentifizierung. Kommunikationsguerilla kann mit parodistischen, performativen, medialen oder täuschungsnahen Mitteln arbeiten; einzelne Aktionsformen können daher auch rechtliche oder ethische Fragen aufwerfen.<ref>autonome a.f.r.i.k.a.-gruppe, Luther Blissett, Sonja Brünzels: Handbuch der Kommunikationsguerilla – wie helfe ich mir selbst. 4. Auflage. Assoziation A, Hamburg/Berlin 2001, ISBN 3-935936-04-4.</ref>
Konzept[Bearbeiten]
Der Begriff „Kommunikations-Guerilla“ geht auf Umberto Ecos 1967 formuliertes Konzept einer „semiologischen Guerilla“ zurück.<ref>Umberto Eco: Über Gott und die Welt: Essays und Glossen. BoD – Books on Demand, 1985, ISBN 978-3-446-26963-7 (google.com [abgerufen am 8. Mai 2021]).</ref> Spätere Theorien der Kommunikationsguerilla beziehen sich unter anderem auf Eco sowie auf medien- und gesellschaftskritische Ansätze. Auch Robert Anton Wilsons Begriff der Guerilla-Ontologie („Operation Mindfuck“) wird gelegentlich in diesem Zusammenhang herangezogen. In der Literatur werden Verbindungen unter anderem zu Anarchismus, Situationismus, Dadaismus, Culture Jamming und den Spontis der 1970er Jahre hergestellt.<ref>autonome a.f.r.i.k.a.-gruppe, Luther Blissett, Sonja Brünzels: Handbuch der Kommunikationsguerilla – wie helfe ich mir selbst. 4. Auflage. Assoziation A, Hamburg/Berlin 2001, ISBN 3-935936-04-4.</ref> Ein häufig zitierter Gedanke in diesem Zusammenhang lautet:
„Ist die beste Subversion nicht die, Codes zu entstellen, statt sie zu zerstören?“
Mit Methoden der Kommunikationsguerilla wird versucht, etablierte Symbol-, Kommunikations- und Sozialstrukturen zu irritieren oder zu unterlaufen. Ziel ist es häufig, die Adressaten dazu zu bringen, zu überdenken, wem sie was glauben, und warum. Eine verwandte Form, die auch als Informationsguerilla bezeichnet wird, richtet sich gegen Zensur, Selbstzensur oder dominante Informationsstrukturen, indem alternative Öffentlichkeiten geschaffen oder zugänglich gemacht werden, etwa durch Projekte wie Indymedia oder andere Formen der Gegenöffentlichkeit. Zum Teil werden Methoden der Kommunikationsguerilla auch als Mittel der Agitprop verwendet, um politische oder ideologische Inhalte zu verbreiten, zu kritisieren oder offenzulegen.
Ein häufig genanntes Beispiel ist die Barbie Liberation Organization, die 1993 Computerchips in sprechenden Barbie-Puppen mit denen der sprechenden Kriegsspielzeug-Puppe GI Joe vertauschte und die Puppen danach zurück in den Handel brachte, sodass Barbie Sätze aus GI-Joe-Spielzeugen und GI Joe Sätze wie Willst du shoppen gehen? von sich gaben. Auch die Gruppe Adbusters wird in diesem Zusammenhang häufig genannt; sie arbeitet unter anderem mit Formen der Konsum- und Werbekritik.
In Italien wurde das Sammelpseudonym Luther Blissett ab 1994 von Aktivisten und Künstlern für Medienfälschungen, urbane Streiche und Experimente mit Autorschaft verwendet; 1999 wurde das Projekt von seinen Initiatoren symbolisch beendet.
Im deutschsprachigen Raum werden unter anderem die Hedonistische Internationale, das Peng Collective und das Zentrum für politische Schönheit als Beispiele genannt. In den 1980er Jahren war das Berliner Büro für ungewöhnliche Maßnahmen in diesem Bereich aktiv, ebenso die Vorgängergruppe FDGÖ, die mit Mitteln der Kommunikationsguerilla arbeitete.
Weitere Beispiele sind etwa verstecktes Theater, Soundeffekte oder Dia-, Film- oder Videoprojektionen im öffentlichen Raum, Formen des Videoaktivismus, Piratensender oder die Entstellung und Verfremdung von Logos und Werbebotschaften. Häufig kommen künstlerische und parodistische Mittel zum Einsatz. Ein Beispiel für eine solche künstlerische Intervention im öffentlichen Raum sind die von monochrom initiierten Sculpture Mobs, bei denen temporäre skulpturale Installationen in öffentlichen Räumen errichtet werden.<ref>Die Ratlosigkeit, sie flattert so schön. In: WOZ Die Wochenzeitung. 26. Oktober 2023, abgerufen am 3. Juni 2026.</ref>
Als Strategie findet man neben offen geäußerter Kritik häufig Formen scheinbarer Affirmation, die bis zur Überidentifikation gehen können: Was kritisiert wird, wird überzogen vertreten oder in seiner eigenen Logik weitergeführt; Ästhetik, Wortwahl oder Auftreten kritisierter Organisationen werden übernommen und verfremdet. Auch dadaistische Bearbeitungen von Schlagwörtern, Texten, Bildern und Zeichen kommen vor. Dabei werden Erwartungshaltungen und eingeübter Gehorsam gegenüber Autoritäten ebenso genutzt wie Methoden des Marketing – jedoch mit einer anderen oder gegenteiligen Zielsetzung.
Methoden und Techniken[Bearbeiten]
Methoden der Kommunikationsguerilla zielen häufig darauf ab, die Kulturelle Grammatik bestehender Kommunikationsformen aufzugreifen, zu verfremden oder mit abweichenden Inhalten zu füllen. Dazu können unter anderem Multiple Namen, imaginäre Personen oder kollektive Mythen verwendet werden.<ref>autonome a.f.r.i.k.a.-gruppe, Luther Blissett, Sonja Brünzels: Handbuch der Kommunikationsguerilla – wie helfe ich mir selbst. 4. Auflage. Assoziation A, Hamburg/Berlin 2001, ISBN 3-935936-04-4.</ref>
Camouflage bezeichnet in diesem Zusammenhang die Nachahmung vertrauter Ausdrucks-, Sprach- oder Gestaltungsformen, um abweichende oder subversive Inhalte in einem bekannten Erscheinungsbild zu vermitteln.
Mit Collage und Montage werden Elemente aus unterschiedlichen Zusammenhängen kombiniert, um gewohnte Wahrnehmungsmuster zu irritieren oder neue Bedeutungszusammenhänge herzustellen. Beispiele dafür finden sich unter anderem im Dadaismus.
Die Methode Entwendung und Umdeutung besteht darin, vertraute Begriffe, Bilder oder Zeichen aus ihrem gewohnten Zusammenhang zu lösen und in einen neuen, häufig kritischen Kontext zu stellen.
Die Erfindung falscher Tatsachen zur Schaffung wahrer Ereignisse soll Mechanismen sichtbar machen, durch die Medien, Politik oder Institutionen Wirklichkeit herstellen und beglaubigen. Das Nachahmen und Fälschen (englisch: Fake) verbindet Erfindung, Verfremdung, Übertreibung und Imitation. Dabei können zeitweise fremde Sprecherpositionen oder institutionelle Autorität angeeignet und für eigene Aussagen genutzt werden.
Subversive Affirmation bezeichnet eine Strategie, bei der Aussagen, Zeichen oder Haltungen vordergründig bestätigt, zugleich aber übersteigert oder verschoben werden, sodass ihre Voraussetzungen oder Widersprüche sichtbar werden.
Überidentifizierung bezeichnet eine verwandte Strategie, bei der sich Akteure scheinbar vollständig mit der Logik einer Ordnung, Institution oder Ideologie identifizieren, um deren Widersprüche oder autoritäre Züge offenzulegen.
Verfremdung bezeichnet Eingriffe in erwartete Kommunikationsabläufe, die deren Selbstverständlichkeit stören. Dadurch soll Distanz zu vertrauten Wahrnehmungs- und Handlungsweisen entstehen und deren Normalität infrage gestellt werden.<ref>Hagen Schölzel: Guerillakommunikation. Genealogie einer politischen Konfliktform. transcript, Bielefeld 2013, ISBN 978-3-8376-2235-5.</ref>
Agitation und politische Anwendung[Bearbeiten]
Methoden der Kommunikationsguerilla werden in politischen, aktivistischen oder künstlerischen Zusammenhängen eingesetzt. Dabei wird unter anderem der Umstand genutzt, dass Informationen je nach Kontext, Absender oder Erscheinungsform unterschiedlich wahrgenommen und bewertet werden. Anstatt bestehende Zeichen- und Kommunikationsordnungen offen anzugreifen, werden sie oft aufgegriffen, imitiert, übersteigert oder in einen anderen Zusammenhang gestellt.<ref>autonome a.f.r.i.k.a.-gruppe, Luther Blissett, Sonja Brünzels: Handbuch der Kommunikationsguerilla – wie helfe ich mir selbst. 4. Auflage. Assoziation A, Hamburg/Berlin 2001, ISBN 3-935936-04-4.</ref>
Ob ein Artikel, Flugblatt oder Brief von einer Privatperson, einem bekannten Politiker, einer Partei oder einer Organisation stammt, kann die Wirkung eines Schriftstückes erheblich verändern (siehe auch Ethos). Eine Taktik der Kommunikationsguerilla besteht daher in der vorübergehenden Einnahme oder Nachahmung wirksamer Sprecherpositionen. Dabei können Namen, Logos, Briefköpfe, mediale Formate oder institutionelle Ausdrucksweisen imitiert oder verfremdet werden, um Aufmerksamkeit zu erzeugen, Kritik sichtbar zu machen oder die zugeschriebene Autorität der jeweiligen Sprecherposition infrage zu stellen.<ref>Simon Teune: Kommunikationsguerilla. Ursprünge und Theorie einer subversiven Protesttaktik. Diplomarbeit, Freie Universität Berlin, Institut für Soziologie, 2004.</ref>
Ein weiterer Aspekt ist die Herstellung von Irritation und Verwirrung. So können sich Aktionen scheinbar mit politischen Zielen oder Ausdrucksformen der kritisierten Gegenseite identifizieren und diese in übertriebener oder satirischer Form darstellen. Beispiele dafür sind inszenierte Zustimmung, überaffirmative Auftritte oder „Jubeldemonstrationen“, bei denen autoritäre, militaristische oder konsumistische Positionen scheinbar unterstützt, zugleich aber durch Übertreibung bloßgestellt werden.
Einzelne Aktionsformen der Kommunikationsguerilla können rechtliche Fragen berühren, insbesondere wenn dabei Namen, Logos, Briefköpfe, Unterschriften oder institutionelle Kommunikationsformen so verwendet werden, dass eine falsche Urheberschaft oder Autorisierung nahegelegt wird. Die rechtliche Bewertung hängt jedoch vom konkreten Einzelfall und vom jeweiligen Rechtsrahmen ab.
Direkte Aktionen können außerdem darauf zielen, eingespielte Abläufe bei politischen Veranstaltungen, institutionellen Verfahren oder öffentlichen Auftritten zu stören oder sichtbar zu machen. Statt offener Konfrontation werden dabei häufig scheinbare Zustimmung, übertriebene Höflichkeit, Nachahmung offizieller Rituale oder andere Formen der Verfremdung eingesetzt. Solche Eingriffe sollen die Normalität der jeweiligen Situation irritieren und die Aufmerksamkeit auf ihre sozialen oder politischen Voraussetzungen lenken.<ref>Hagen Schölzel: Guerillakommunikation. Genealogie einer politischen Konfliktform. transcript, Bielefeld 2013, ISBN 978-3-8376-2235-5.</ref>
Verwandte Begriffe und Abgrenzungen[Bearbeiten]
Der Begriff Medienguerilla wird häufig in engem Zusammenhang mit Kommunikationsguerilla verwendet. Während Kommunikationsguerilla allgemein auf Eingriffe in Zeichen-, Rollen- und Kommunikationsordnungen zielt, bezeichnet Medienguerilla meist solche Formen, die sich ausdrücklich auf Massenmedien, mediale Formate oder öffentliche Kommunikationskanäle beziehen. Eine scharfe Abgrenzung ist jedoch schwierig, insbesondere im Internet, wo private, öffentliche und massenmediale Kommunikation ineinandergreifen.<ref>Simon Teune: Kommunikationsguerilla. Ursprünge und Theorie einer subversiven Protesttaktik. Diplomarbeit, Freie Universität Berlin, Institut für Soziologie, 2004.</ref>
Eng verwandt sind auch Begriffe wie Culture Jamming und Adbusting, bei denen Zeichen, Logos, Werbesprache oder mediale Formate aufgegriffen und verfremdet werden. Während Culture Jamming häufig als konsum- und medienkritische Praxis verstanden wird, wird Adbusting meist als spezielle Form solcher Eingriffe in Werbung und Markenkommunikation verstanden.<ref>Vince Carducci: Culture Jamming. A Sociological Perspective. In: Journal of Consumer Culture, Jg. 6, Nr. 1, 2006, S. 116–138.</ref>
Ein weiteres Naheverhältnis besteht zum Begriff Context Hacking, der Methoden und Denkweisen der Hackerkultur auf soziale, kulturelle, mediale, institutionelle oder politische Kontexte überträgt. Der Begriff betont weniger einzelne Medieninterventionen als die Veränderung oder Ausnutzung von Kontexten, Regeln und Rahmungen, in denen Kommunikation und kulturelle Produktion stattfinden.<ref>Frank Apunkt Schneider, Johannes Grenzfurthner, Günther Friesinger: Context Hacking: How to Mess with Art, Media, Law and the Market. edition mono/monochrom, Wien 2013, ISBN 978-3-902796-13-4.</ref>
Von Kommunikationsguerilla abzugrenzen ist Guerilla-Marketing, das ähnliche Formen der Überraschung, Irritation oder ungewöhnlichen medialen Platzierung für kommerzielle Zwecke nutzt. Die Übernahme ursprünglich subversiver Formen durch Werbung und Marketing wird häufig als Rekuperation beschrieben.<ref>Michael Serazio: Your Ad Here: The Cool Sell of Guerrilla Marketing. New York University Press, New York 2013, ISBN 978-0-8147-8590-4.</ref>
Im digitalen Raum überschneiden sich Kommunikationsguerilla-Techniken mit Praktiken wie Online-Satire, parodistischen Webseiten, gefälschten Pressemitteilungen, koordinierten Kampagnen oder der Nachahmung institutioneller Kommunikationsformen. Je nach Kontext können solche Praktiken als politische Intervention, künstlerische Strategie, Protestform, Desinformation oder kommerzielle Kommunikationsstrategie bewertet werden.
Literatur[Bearbeiten]
- autonome a.f.r.i.k.a.-gruppe, Luther Blissett, Sonja Brünzels: Handbuch der Kommunikationsguerilla – wie helfe ich mir selbst. 4. Auflage. Assoziation A, Hamburg und Berlin 2001, ISBN 3-935936-04-4. Die Erstausgabe erschien 1997, Vorwort zur vierten Auflage.
- autonome a.f.r.i.k.a.-gruppe: Medienrandale. Rassismus und Antirassismus. Die Macht der Medien und die Ohnmacht der Linken? Trotzdem-Verlag, Grafenau 1994, ISBN 3-922209-48-3.
- Jean Baudrillard: Kool Killer oder der Aufstand der Zeichen, übers. v. Hans-Joachim Metzger, Berlin 1978, ISBN 3920986989.
- Noam Chomsky: Media Control. Europa-Verlag, Hamburg 2003, ISBN 3-203-76015-0.
- Direct-Action-Heft: Kommunikation subversiv – PDF
- Umberto Eco (1967): „Für eine semiologische Guerilla“, in: ders.: Über Gott und die Welt. Essays und Glossen, 8. Aufl., München 2007, S. 146–156.
- Marcus S. Kleiner: Semiotischer Widerstand. Zur Gesellschafts- und Medienkritik der Kommunikationsguerilla. In: Gerd Hallenberger, Jörg-Uwe Nieland (Hrsg.): Neue Kritik der Medienkritik. Werkanalyse, Nutzerservice, Sales Promotion oder Kulturkritik? Halem, Köln 2005, ISBN 3-931606-86-4, (Edition Medienpraxis 2), S. 316–368.
- Franz Liebl, Thomas Düllo: Cultural Hacking. Kunst des Strategischen Handelns. Springer Wien u. a. 2005, ISBN 3-211-23278-8.
- Hagen Schölzel: Guerillakommunikation. Genealogie einer politischen Konfliktform. transcript, Bielefeld 2013, ISBN 978-3-8376-2235-5.
- Andreas Völlinger: Im Zeichen des Marktes. Culture Jamming, Kommunikationsguerilla und subversiver Protest gegen die Logo-Welt der Konsumgesellschaft. Tectum Verlag, Marburg 2010, ISBN 978-3-8288-2269-6.
- Ernst Volland, Peter Huth (Hrsg.): Dies Buch ist pure Fälschung. Von A bis Z: Alles Fälschung. Zweitausendeins Verlag, Frankfurt 1989, (Dokumentation von Werken der Kommunikationsguerilla).
Weblinks[Bearbeiten]
- Metronaut: Medienhacking im Wandel: Kommunikationsguerilla und politischer Aktivismus, Mai 2012
- Blogchronik der Kommunikationsguerilla
- Simon Teune: Kommunikationsguerilla - Ursprünge und Theorie einer subversiven Protesttaktik, Diplomarbeit 2004, Institut für Soziologie der FU Berlin
- autonome a.f.r.i.k.a.-gruppe: Stolpersteine auf der Datenautobahn? Politischer Aktivismus im Internet, in: Marc Amman (Hg.): go.stop.act! Die Kunst des kreativen Straßenprotests. Berlin 2005, S. 194–205.
- Adbusters.org – Keine Macht der Marke (engl.)
Einzelnachweise[Bearbeiten]
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