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Menkebach

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Menkebach
Datei:Sende-Menkebach01.jpg
Der Menkebach bei Sende

Der Menkebach bei Sende

Daten
Gewässerkennzahl DE: 3126
Lage Nordrhein-Westfalen, Deutschland
Flusssystem Ems
Abfluss über Dalke → Ems → Nordsee
Quelle Im Teutoburger Wald nordwestlich von Oerlinghausen
51° 57′ 51″ N, 8° 39′ 39″ O
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Quellhöhe ca. 208 m ü. NN<ref name="DE_TK25">Topografische Karte 1:25.000</ref>
Mündung Südöstlich von Gütersloh in die DalkeKoordinaten: 51° 54′ 1″ N, 8° 26′ 17″ O
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Mündungshöhe ca. 79 m ü. NN<ref name="DE_DGK5">Deutsche Grundkarte 1:5000</ref>
Höhenunterschied ca. 129 m
Sohlgefälle ca. 6,4 ‰
Länge 20,1 km<ref name="DE-NW_TIM">Topographisches Informationsmanagement, Bezirksregierung Köln, Abteilung GEObasis NRW (Hinweise)</ref>
Einzugsgebiet 14,704 km²<ref name="DE-NW_TIM">Topographisches Informationsmanagement, Bezirksregierung Köln, Abteilung GEObasis NRW (Hinweise)</ref>
Abfluss<ref name="GeoGT">Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Geoportal der Stadt Gütersloh (Memento des Vorlage:IconExternal vom 21. Oktober 2017 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.geodaten.guetersloh.de</ref> MQ
190 l/s
Durchflossene Stauseen Dalbker Teich
Gemeinden Oerlinghausen, Bielefeld, Schloß Holte-Stukenbrock, Verl und Gütersloh

Der Menkebach (im Oberlauf Menkhauser Bach oder Schopke genannt) ist ein orografisch linker Nebenfluss der Dalke in Nordrhein-Westfalen, Deutschland. Er hat eine Länge von 20,1 km.

Flussverlauf[Bearbeiten]

Der Menkebach entspringt als Menkhauser Bach nordwestlich von Oerlinghausen auf dem Gelände des Gutes Menkhausen im Teutoburger Wald. Bereits nach wenigen hundert Metern nimmt er den aus Nordwesten kommenden Zulauf Schopke auf und durchfließt daraufhin in das stark ansteigende Relief eingeschnitten das Naturschutzgebiet Menkhauser Bachtal mit Schopketal, wo das Wasser eines weiteren Quelltopfes hinzukommt.

Abweichend von der offiziellen Namensgebung wird oft im Volksmund, aber auch auf Landkarten, der gesamte Menkebach als „Schopke“ bezeichnet<ref>Heinrich Koch, Gunter Stratmann: Das Dreieck in der Senne. Vom Ödland zur Sennestadt. Verlag Thomas P. Kiper, 1999. ISBN 3-9803990-3-6. S. 33.</ref>.

Im Verlauf bildet der Bach die ehemalige Staatsgrenze zwischen der Grafschaft Ravensberg und dem Land Lippe und damit auch die heutige Bielefelder Stadtgrenze zum Kreis Lippe.

Nördlich der Ortschaft Lipperreihe existiert ein Ableiter mit dem Namen Dalbkebach, hierbei wird ein Teil des Wassers in Richtung Ortskern abgeführt. Dieser Wasserlauf mündet später in den Landerbach und bildet somit eine Verbindung zwischen den Fließgewässern.

Im unteren Bereich des Naturschutzgebietes erreicht der Bach den rund zwei Hektar großen „Dalbker Teich“ und ändert seinen Namen ab dessen Durchfluss in „Menkebach“. Beim Dalbker Teich handelt es sich um eine im Jahr 1835 errichtete Stauanlage, um die durch den Industriellen Friedrich Ludwig Tenge errichtete Dalbker Papiermühle mit Wasser zu versorgen.<ref name=MENK1>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Faltblatt „Wanderung im Menkhauser Bachtal, Dalbker Teich und Markengrund – Südlicher Teil“ (Memento des Vorlage:IconExternal vom 17. Dezember 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.bielefeld.de (PDF; 5,0 MB)</ref>

Der Menkebach fließt daraufhin südöstlich des Sennestädter Ortsteils Dalbke und nordwestlich der Stadt Schloß Holte-Stukenbrock über größtenteils ländliches Gebiet in Richtung Sende und im weiteren Verlauf nördlich an der Stadt Verl vorbei. Größere Zuflüsse werden im gesamten Verlauf nicht aufgenommen, weshalb der Menkebach auch im Unterlauf im Vergleich zu den benachbarten Sennebächen recht schmal ist. Bei Sürenheide gibt es eine Verbindung zum Knisterbach.

Südöstlich von Gütersloh passiert der Menkebach noch die Strangmühle, um kurz darauf in die Dalke zu münden, welche in die Ems entwässert. Das Gewässer überwindet während seiner Fließstrecke einen Höhenunterschied von 129 Metern, somit ergibt sich ein mittleres Sohlgefälle von 6,4 ‰.

Flora und Fauna[Bearbeiten]

Da der Menkebach im Oberlauf (dort als Menkhauser Bach) größtenteils das Gelände eines Naturschutzgebietes durchquert, ist zumindest dort die Wasserqualität überdurchschnittlich hoch. In diesem Bereich sind neben dem Eisvogel der Gebirgsstelze und der Wasseramsel auch der Feuersalamander anzutreffen. Die Hänge der Bachaue sind mit Buchen und Kiefern bestanden.

Sonstiges[Bearbeiten]

Der Menkebach ist einer der wenigen Wasserläufe, die im Teutoburger Wald entspringen und ganzjährig bis in die Senne hinein Wasser liefern. Der überwiegende Teil der im Teutoburger Wald entspringenden Bäche versickert kurz nach Verlassen des Berglands im Sand.

2017 wurde bei Sennestadt, unmittelbar westlich des Menkhauser Baches, das römische Marschlager Bielefeld-Sennestadt entdeckt.<ref>Susanne Lahr: Einzigartig in Westfalen: So sieht das Römerlager in Bielefeld aus in Neue Westfälische vom 8. Mai 2019</ref>

Impressionen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Menkebach – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references/>