Zum Inhalt springen

Merck-Dahlie

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Die Seite Vorlage:Taxobox/styles.css hat keinen Inhalt.

Merck-Dahlie
Datei:Dahlia merckii.jpg

Merck-Dahlie (Dahlia merckii)

Systematik
Ordnung: Asternartige (Asterales)
Familie: Korbblütler (Asteraceae)
Unterfamilie: Asteroideae
Tribus: Coreopsideae
Gattung: Dahlien (Dahlia)
Art: Merck-Dahlie
Wissenschaftlicher Name
Dahlia merckii
Lehm.

Die Merck-Dahlie (Dahlia merckii) ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Dahlien (Dahlia) in der Familie der Korbblütler (Asteraceae). Sie ist nach dem Hamburger Senator und Pflanzenliebhaber Heinrich Johann Merck (1770–1853) benannt.

Merkmale[Bearbeiten]

Die Merck-Dahlie ist eine ausdauernde krautige Pflanze mit einem Rhizom und Knollenwurzeln, die Wuchshöhen von 40 bis 90 Zentimeter erreicht. Die Pflanze ist kahl. Der Stängel ist vom Grund reich und locker ausgebreitet verzweigt. Die Laubblätter sind einfach bis doppelt gefiedert. Die Blättchen messen 2 bis 5 × 1 bis 3 Zentimeter.

Die zahlreichen körbchenförmigen Blütenstände weisen einen Durchmesser von 5 bis 7 Zentimeter auf und befinden sich auf 5 bis 30 Zentimeter langen, verzweigten Stielen. Die äußeren Hüllblätter sind linealisch. Die Zungenblüten sind 2 bis 3 Zentimeter lang, weiß oder hellviolett gefärbt und haben 3 Zähne.

Die Blütezeit reicht von Juli bis Oktober.

Die Chromosomenzahl ist 2n = 36.<ref name="IPCN" />

Datei:Dahlia merckii-IMG 4647.jpg
Blütenkorb

Vorkommen[Bearbeiten]

Die Merck-Dahlie kommt in Mexiko von den Bundesstaaten San Luis Potosí bis Guerrero und Veracruz vor.<ref name="GRIN" />

Taxonomie[Bearbeiten]

Dahlia merckii wurde 1839 von Johann Georg Christian Lehmann in Index Seminum. Hamburg Jahrgang 1839 Seite 4 erstbeschrieben.

Nutzung[Bearbeiten]

Die Merck-Dahlie wird selten als Zierpflanze in Rabatten und Staudenbeeten genutzt. Sie ist seit spätestens 1840 in Kultur.

Literatur[Bearbeiten]

  • Eckehart J. Jäger, Friedrich Ebel, Peter Hanelt, Gerd K. Müller (Hrsg.): Rothmaler Exkursionsflora von Deutschland. Band 5: Krautige Zier- und Nutzpflanzen. Spektrum Akademischer Verlag, Berlin Heidelberg 2008, ISBN 978-3-8274-0918-8.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references> <ref name="IPCN">Dahlia merckii bei Tropicos.org. In: IPCN Chromosome Reports. Missouri Botanical Garden, St. LouisVorlage:Abrufdatum</ref> <ref name="GRIN"> Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GRIN“ ist nicht vorhanden. im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple.</ref> </references>