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Merfeld

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Merfeld
Stadt Dülmen
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Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(2016)&title=%3Cstrong+class%3D%22error%22%3E%3Cspan+class%3D%22scribunto-error+mw-scribunto-error-8db28562%22%3ESkriptfehler%3A+Ein+solches+Modul+%E2%80%9ECoordinates%2Fkml%E2%80%9C+ist+nicht+vorhanden.%3C%2Fspan%3E%3C%2Fstrong%3E 51° 51′ N, 7° 12′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(2016) 51° 50′ 57″ N, 7° 12′ 12″ O
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Bevölkerungsdichte: 71 Einwohner/km²
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Postleitzahl: 48249
Vorwahl: 02594

Merfeld ist ein Dorf im westlichen Münsterland und Ortsteil der Stadt Dülmen.

360°-Panorama des Von-Galen-Parks

Geschichte[Bearbeiten]

Um 890 wird Merfeld erstmals urkundlich als Merfeldon erwähnt. Urkundlich ebenfalls belegt ist, dass der Herr von Merveldt sich 1316 neben Fischerei- und Jagdrechten Rechte an wilden Pferden sicherte. Der Landesherr war der Fürstbischof von Münster. Das Geschlecht derer von Merveldt geriet Ende des 16. Jahrhunderts in Konflikt mit dem Heiligen Römischen Reich. Adolf III. von Merveldt errichtete daraufhin ein Freigericht auf der Burg Merfeld und entzog sich so der Landeshoheit des Fürstbischofs von Münster. Aufgrund dieses Vorfalls konvertierte Adolf III. von Merveldt zum protestantischen Glauben. Adolf III. von Merveldt vollzog auch mehrere Hexenprozesse.

Im Laufe des 17. Jahrhunderts gewann die Familie von Merode die Kontrolle über das Haus Merfeld. Im frühen 19. Jahrhundert wechselte der Besitz mehrfach, bis der Herzog Alfred von Croÿ 1836 die Ländereien übernahm. In diesem Zeitraum blühte Merfeld auch durch seine Leinenwebereien wirtschaftlich auf. Die Anzahl der Einwohner stieg erstmals über 1000. Mit dem Einzug der Mechanisierung in der Weberei standen die Leineweber ohne Grundlage da und gingen oftmals in das Ruhrgebiet, um Arbeit zu finden.

Franz von Papen ließ sich 1919 im Haus Merfeld nieder und war zeitweise ehrenamtlicher Bürgermeister von Merfeld. Seine hohe Aufwandsentschädigung für dieses Amt wurde vom Regierungspräsidenten Rudolf Amelunxen drastisch gekürzt. Daraufhin verließ von Papen Merfeld im Jahre 1930.

Erst in den 1930er-Jahren bildete sich in Merfeld ein Ortskern aus. Die Bomben, die im Zweiten Weltkrieg den Stadtkern von Dülmen vollständig zerstörten<ref>Dülmen nach dem Angriff, abgerufen am 3. Mai 2023.</ref>, verschonten Merfeld fast vollständig. Viele Dülmener fanden in Merfeld eine neue Heimat.

Am 1. Januar 1975 wurde Merfeld im Zuge der kommunalen Neuordnung Dülmen angeschlossen.<ref>Der BibISBN-Eintrag [[Vorlage:BibISBN/Skriptfehler: Ein solches Modul „URIutil“ ist nicht vorhanden.]] ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen [[[:Vorlage:Neuer Abschnitt/URL]] <span title="Vorlage:bibISBN/Skriptfehler: Ein solches Modul „URIutil“ ist nicht vorhanden. (Seite nicht vorhanden)">neuen Eintrag] an.</ref>

Wappen[Bearbeiten]

[[Datei:{{#property:p94}}|100px|links|Wappen der früheren Gemeinde Merfeld]] Blasonierung: „Vorlage:Str trim“<ref name="{{{ref}}}">Amtsblatt für den Regierungsbezirk Münster, Jahrgang, 1952 S. 199</ref><ref name="{{{ref_2}}}"></ref>
Wappenbegründung: Das Wappen wurde von Bernd Schlüter entworfen und am 7. Mai 1952 vom nordrhein-westfälischen Innenminister verliehen. Es zeigt den Schutzpatron der Gemeinde, den hl. Antonius mit dem Schwein, Schutzheiliger gegen Seuchen bei Mensch und Tier.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • St.-Antonius-Kirche
  • Von-Galen-Park
  • Antoniusstatue
  • Obere Mühle
  • Merfelder Bruch

Tourismus[Bearbeiten]

Hauptattraktion von Merfeld ist die Herde von Dülmener Wildpferden auf der Wildpferdebahn im Naturschutzgebiet Merfelder Bruch, einem weitläufigen Gebiet, bestehend aus Moor, Heideflächen, Nadelwäldern und Eichenbeständen. Diese Herde macht Merfeld auch überregional bekannt; insbesondere mit dem alljährlich am letzten Samstag im Mai stattfindenden Wildpferdefang.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden. (Memento des Vorlage:Referrer vom 21. April 2017 im Internet Archive)Vorlage:Webarchiv/archiv-bot</ref> Daneben bietet Merfeld aber auch die Möglichkeit des Familienurlaubes in einem der Bauernhöfe und hervorragend ausgebaute Radwege. Sehenswert ist auch das denkmalgeschützte Haus Merfeld.

Breitbandanschluss[Bearbeiten]

Merfeld hatte im Gegensatz zu den umliegenden Gemeinden viele Jahre keinen Breitbandanschluss, da sich kein Anbieter bereit erklärt hatte, eine entsprechende Anbindung aufzubauen. Der Anbieter Vodafone bot schließlich die Anbindung per UMTS über eine Richtfunkstrecke an, die am 19. März 2008 in Betrieb genommen wurde.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden. (Memento des Vorlage:Referrer vom 10. Januar 2012 im Internet Archive)Vorlage:Webarchiv/archiv-bot</ref>

Seit 17. April 2011 (offiziell: 14. April 2011) ist Merfeld mit dem Mobilfunkstandard LTE abgedeckt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden. (Memento vom 12. September 2011 im Internet Archive)</ref><ref>Super-Breitband für Merfeld.Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden.. Suche im Internet Archive)Vorlage:Toter Link/archivebot In: Dülmener Zeitung, 18. April 2011</ref>

In den Jahren 2014 und 2015 wurde außerdem dank hoher Nachfrage ein flächendeckendes FTTH Glasfasernetz im Ortskern und einigen Höfen im Umkreis durch die Deutsche-Glasfaser (damals BORnet) errichtet.<ref>Hans-Martin Stief: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref><ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);</ref>

Literatur[Bearbeiten]

  • Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Merfeld – Sammlung von Bildern

Vorlage:Wikidata-Registrierung

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

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