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Messina-Schachblume

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Messina-Schachblume
Datei:Fritillaria messanensis 02.jpg

Fritillaria messanensis

Systematik
Monokotyledonen
Ordnung: Lilienartige (Liliales)
Familie: Liliengewächse (Liliaceae)
Unterfamilie: Lilioideae
Gattung: Fritillaria
Art: Messina-Schachblume
Wissenschaftlicher Name
Fritillaria messanensis
Raf.

Die Messina-Schachblume (Fritillaria messanensis) ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Fritillaria in der Familie der Liliengewächse (Liliaceae).

Beschreibung[Bearbeiten]

Die Messina-Schachblume ist eine ausdauernde Pflanze, die Wuchshöhen von 20 bis 50 Zentimetern erreicht. Dieser Geophyt bildet Zwiebeln als Überdauerungsorgane aus. Die Blätter sind linealisch. Die Hochblätter bilden einen dreiblättrigen Quirl. Es ist meist nur eine Blüte vorhanden, selten auch bis zu drei.

Die Perigonblätter sind 22 bis 42 Millimeter lang und grün, haben ein purpurbraunes Schachbrettmuster und einen breiten grünen Mittelstreifen. Nahe dem Grund der Perigonblätter befindet sich eine eiförmige bis lanzettliche Nektardrüse.

Die Blütezeit reicht von April bis Mai.

Die Chromosomenzahl aller Unterarten beträgt 2n = 24.<ref name="Kamari-Phitos2006" /><ref name="Peruzzi2009" />

Vorkommen[Bearbeiten]

Die Messina-Schachblume kommt auf der westlichen und südlichen Balkanhalbinsel, auf Kreta, in Kalabrien und auf Sizilien vor.<ref name="Kamari-Phitos2006"/> Die Angaben von Algerien und von Marokko<ref name="Rothmaler5" /> beziehen sich auf Fritillaria oranensis.<ref name="WCSP" /> Sie ist auf Weiden, in Gebüschen und in Wäldern in Höhenlagen von 0 bis 2000, möglicherweise auch bis 3000 Meter zu finden.

Nutzung[Bearbeiten]

Die Messina-Schachblume wird selten als Zierpflanze in Steingärten kultiviert.

Datei:Fritillaria gracilis oromediterranean.JPG
Zarte Schachbrettblume (Fritillaria messanensis subsp. gracilis)

Taxonomie und Systematik[Bearbeiten]

Die Messina-Schachblume wurde 1815 von Constantine Samuel Rafinesque in Journal de Botanique, Appliquée à l'Agriculture, à la Pharmacie, à la Médecine et aux Arts Band 4 Seite 272 als Fritillaria messanensis erstbeschrieben.

Es werden vier Unterarten unterschieden:

Belege[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references> <ref name="WCSP">Vorlage:WCSP</ref> <ref name="Peruzzi2009">Lorenzo Peruzzi, Katia Francesca Caparelli, Fabrizio Bartolucci: Fritillaria messanensis subsp. neglecta (Parl.) Nyman, a fourth subspecies within Fritillaria messanensis Raf. (Liliaceae) from NW Balkans. In: Candollea. Band 64, Nr. 2, 2009, S. 237–244 (PDF-Datei). </ref> <ref name="Kamari-Phitos2006">Georgia Kamari, Dimitrios Phitos: Karyosystematic study of Fritillaria messanensis s. l. (Liliaceae). In: Willdenowia. Band 36, Nr. 1, 2006, S. 217–234, doi:10.3372/wi.36.36118.</ref> <ref name="Tomovic2007">Gordana Tomović, Snežana Vukojičić, Marjan Niketić, Bojan Zlatković, Vladimir Stevanović: Fritillaria (Liliaceae) in Serbia: distribution, habitats and some taxonomic notes. In: Phytologia Balcanica. Band 13, Nr. 3, 2007, S. 359–370 (PDF-Datei).</ref> <ref name="Rothmaler5"></ref> </references>

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Messina-Schachblume (Fritillaria messanensis) – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien