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Microdevario

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Microdevario
Datei:Microdevario kubotai-hires.jpg

Microdevario kubotai

Systematik
ohne Rang: Otophysa
Ordnung: Karpfenartige (Cypriniformes)
Unterordnung: Karpfenfischähnliche (Cyprinoidei)
Familie: Bärblinge (Danionidae)
Unterfamilie: Danioninae
Gattung: Microdevario
Wissenschaftlicher Name
Microdevario
Fang, Norén, Liao, Källersjö & Kullander, 2009

Microdevario ist eine drei Arten umfassende Gattung sehr kleiner Bärblinge (Danioninae) aus dem festländischen Südostasien. Sie kommt in Thailand und Birma vor. Der Gattungsname setzt sich aus „mikros“ (Gr.: klein) und dem Namen der nah verwandten Gattung Devario zusammen.

Merkmale[Bearbeiten]

Die Microdevario-Arten erreichen nur Körperlängen von 15 bis 23 mm, sind teilweise transparent, mit einem gelblichen oder grünlichen Farbschimmer und gelbem oder silbrigem Bauch und transparenten Flossen. Die Brustflossen sind sichelförmig. Charakteristisches Merkmal der Gattung ist eine halbrunde Vertiefung auf dem Parasphenoid, das in keiner anderen Gattung der Tribus Danionini auftritt und auch bei anderen Karpfenfischen selten ist. Ein doppeltes statt einfaches Ligament zwischen der Prämaxillare und dem Kinethmoid, einem für die Karpfenartigen typischen Knochen, haben sie gemeinsam mit Chela, Laubuca und Devario: Das zeigt ihre nahe Verwandtschaft mit diesen Gattungen. Von den drei Gattungen unterscheidet sich Microdevario durch das Fehlen einer Rille auf der Supraorbitalia, einem Schädelknochen, und den konkaven äußeren Rand von Rücken- und Afterflosse. Von Microrasbora, einer weiteren Bärblingsgattung mit Zwergwuchs, unterscheidet sich Microdevario durch zahlreiche Merkmale der Schädelanatomie.

Weitere Merkmale, aber keine Autapomorphien, sind das Fehlen von Barteln, das Fehlen von perforierten Schuppen für das Seitenlinienorgan und die geringere Anzahl von Rumpfwirbeln gegenüber den Schwanzwirbeln.

Systematik[Bearbeiten]

Microdevario gehört innerhalb der Bärblinge zur Tribus Danionini und ist nah mit Devario, Chela und Laubuca verwandt. Die systematische Stellung der Gattung Microdevario zeigt folgendes Kladogramm:

Datei:Devario aequipinnatus.JPG
Die großen Devario-Arten z. B. der Malabarbärbling (Devario aequipinnatus), sind nahe Verwandte der winzigen Gattung Microdevario
  Tribus Danionini  




 Devario


   

 Chela


   

 Laubuka


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 Microdevario


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 Danio


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 Esomus


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Arten[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • F. Fang, M. Norén, T.-Y. Liao, M. Källersjö, S. O. Kullander: Molecular phylogenetic interrelationships of the south Asian cyprinid genera Danio, Devario and Microrasbora (Teleostei, Cyprinidae, Danioninae). In: Zoologica Scripta. Vol. 38, Nr. 3, 2009, S. 237–256. doi:10.1111/j.1463-6409.2008.00373.x.

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Microdevario – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien