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Miguel Bosé

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Miguel Bosé (2006)

Miguel Bosé Dominguín (* 3. April 1956 in Aries, Panama) ist ein spanischer Sänger und Schauspieler. Er zählt in Spanien, Italien und Lateinamerika zu den populärsten Musikern. 2010 erlangte er zusätzlich die kolumbianische Staatsangehörigkeit.

Leben[Bearbeiten]

Bosé ist Sohn des Toreros Luis Miguel Dominguín und der italienischen Schauspielerin Lucia Bosè. Zu den Freunden seiner Familie gehörten Pablo Picasso und Ernest Hemingway. Miguels Taufpate war Luchino Visconti. Er ging in den frühen 1970er Jahren nach London und schrieb sich dort in der Schule für Tanz und Mimik von Lindsay Kemp ein; später wechselte er auf die Schule für Tanz von Maurice Béjart in Paris.

Erste Filmerfahrungen sammelte Bosé 1973; vor allem zwischen 1976 und 1978 war er als Schauspieler sehr aktiv. Anschließend war er regelmäßig, aber seltener auf den Kinoleinwänden zu sehen.

1975 gab er mit Hilfe von Camilo Sesto sein Debüt im Musikgeschäft. Seinen ersten großen Erfolg hatte er 1977 mit dem Hit und dem gleichnamigen Album Linda. 1978 kam sein zweites Album, Miguel Bosé, mit dem Hit Anna auf den Markt.

In seiner Karriere nahm er insgesamt 21 Alben auf. Außerdem wirkte er als Schauspieler in 35 Spielfilmen mit, darunter in High Heels (1991) von Pedro Almodóvar und Die Bartholomäusnacht (1994) von Patrice Chéreau. Er inszenierte und spielte auch in Theaterstücken und moderierte von 1997 bis 1999 eine Sendung im ersten spanischen Fernsehen. 2002 moderierte er die italienische Version der spanischen Sendung Operación Triunfo, einem Format, das Elemente aus Deutschland sucht den Superstar und Big Brother verbindet.

Seit 2005 ist Bosé Botschafter der Entwicklungshilfsorganisation Oxfam.

Mit Beginn der COVID-19-Pandemie im Jahr 2020 begann Miguel Bosé über soziale Netzwerke seinen Unglauben an die Pandemie zu teilen<ref>Miguel Bosé enciende las redes al calificar el coronavirus como “la gran mentira de los gobiernos”. In: La Vanguardia. 5. Juni 2020, abgerufen am 16. April 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> und verteidigte die Verschwörungstheorie, welche Bill Gates, die spanische Regierung von Pedro Sánchez, die Entwicklung einer Impfung gegen COVID-19, Mikrochips und die 5G Mobilfunktechnologie in Zusammenhang bringt und als einen „makaberen Plan zur Erringung der Weltherrschaft“ bezeichnet.<ref>El inaudito alegato de Miguel Bosé contra Sánchez y la vacuna: „Un plan macabro y supremacista". In: Elndependiente. 9. Juni 2020, abgerufen am 16. April 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Miguel Bosé denuncia la censura de Twitter tras borrarle un mensaje. In: La Vanguardia. 1. Juli 2020, abgerufen am 16. April 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Diskografie[Bearbeiten]

Studioalben[Bearbeiten]

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Livealben[Bearbeiten]

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Kompilationen[Bearbeiten]

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Weitere Kompilationen

Singles[Bearbeiten]

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Weitere Singles

  • 1978: Anna
  • 1978: Amor mio, cómo estás?
  • 1979: Super Superman
  • 1979: Shoot Me in the Back
  • 1980: Olympic Games
  • 1980: Te amaré
  • 1981: Marchate ya
  • 1981: You Can’t Stay the Night
  • 1981: Si esto es amor
  • 1982: Bravi ragazzi
  • 1983: Non siamo soli
  • 1983: Fuego
  • 1984: Sevilla
  • 1984: Miraggi
  • 1986: Nena
  • 1987: Aire soy
  • 1990: Los chicos no lloran
  • 1991: Madrid, Madrid
  • 1993: Si tú no vuelves; weitere Veröffentlichungen des Titels 2007 (mit Shakira auf dem Album Papito)<ref>Bosé – Papito bei Discogs</ref> und 2019 (mit Ha*Ash auf deren Album En Vivo)<ref>discogs.com Ha*Ash-En Vivo; abgerufen am 16. November 2020</ref>
  • 1996: La auto-radio canta
  • 1998: Muro
  • 1999: No hay un corazón que valga la pena
  • 2004: Amor del Bueno (mit Reyli)
  • 2005: Down with Love
  • 2007: Nena (mit Paulina Rubio)
  • 2008: Hacer Por Hacer (mit Gloria Gaynor)
  • 2011: Sea lo que sea sera (feat. Above & Beyond)

Videoalben[Bearbeiten]

Auszeichnungen für Musikverkäufe[Bearbeiten]

Silberne Schallplatte

Goldene Schallplatte

  • Argentinien Argentinien
    • 2007: für das Album Papito
  • Europa Europa (Impala)
  • Mexiko Mexiko
    • 2001: für das Album Sereno
    • 2005: für das Album Velvetina
    • 2023: für die Single Si tú no vuelves
  • Spanien Spanien
    • 2024: für die Single Si tú no vuelves

Platin-Schallplatte

  • Mexiko Mexiko
    • 2001: für das Album Girados en Concierto
    • 2004: für das Album Por vos muero
    • 2008: für das Album Papitour
    • 2017: für das Album MTV Unplugged
    • 2021: für die Single Amor del Bueno

3× Goldene Schallplatte

  • Mexiko Mexiko
    • 2010: für das Album Cardio

2× Platin-Schallplatte

4× Platin-Schallplatte

  • Mexiko Mexiko
    • 2008: für das Album Papito

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Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Miguel Bosé – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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