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Mirafra

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Mirafra
Datei:Flappet Lark, Sakania, DR Congo (16025285505), crop.jpg

Baumklapperlerche
(Mirafra rufocinnamomea)

Systematik
Unterklasse: Neukiefervögel (Neognathae)
Ordnung: Sperlingsvögel (Passeriformes)
Unterordnung: Singvögel (Passeri)
ohne Rang: Sylviida
Familie: Lerchen (Alaudidae)
Gattung: Mirafra
Wissenschaftlicher Name
Mirafra
Horsfield, 1821
Datei:Mirafra distribution map.png
Verbreitungskarte der Gattung Mirafra

Mirafra ist eine Gattung der Lerchen. Unter den heute lebenden Vogelarten gehören 24 Arten zu der Gattung. Eine deutsche Bezeichnung hat sich für diese Art bislang nicht eingebürgert, sie werden jedoch gelegentlich auf ihren überwiegenden Lebensraum als Buschlerchen bezeichnet.

Das Verbreitungsgebiet der Gattung ist sehr groß. Es reicht von Afrika über Asien bis nach Australien. Der Verbreitungsschwerpunkt der Art ist Afrika.

Merkmale[Bearbeiten]

Zu der Gattung Mirafra gehören kleine bis große Lerchen. Zu den größten zählt die Riesenlerche, die eine Körperlänge von knapp 22 Zentimeter erreicht und bis zu 68 Gramm schwer werden kann.<ref name="Pätzold51">Pätzold: Die Lerchen der Welt. S. 51.</ref>

Die Arten der Gattung kennzeichnen sich einen kurzen bis mittellangen Schnabel, der leicht kegelförmig ist und gerade und spitz oder schwach gebogen sind. Die Nasenlöcher liegen vollständig frei. Die zehnte Handschwinge ist auch bei gefalteten Flügeln immer sichtbar und entspricht in ihrer Länge der Hälfte bis zu zwei Dritteln der neunten Handschwingen. Die sechste bis achte Handschwinge ist jeweils von nahezu gleicher Länge und bilden die Flügelspitze. Bei den meisten Arten sind die Schwingen rötlich gesäumt. Die Hinterkralle ist fast so lang wie die Hinterzehe und etwas geborgen. Die meisten der Arten haben außerdem einen Weißanteil mindestens an der sechsten (äußersten) Steuerfeder.

Fortpflanzung[Bearbeiten]

Wie alle Lerchen sind auch die Mirafra-Arten Bodenbrüter. Das Nest ist gewöhnlich napfförmig und in den meisten Fällen mit Gräsern überwölbt.

Verbreitungsgebiet[Bearbeiten]

Das Verbreitungsgebiet der Mirafra-Arten ist sehr groß. Zahlreiche Arten kommen in Afrika vor und haben dort zum Teil sehr große Verbreitungsgebiete. Ein weiterer Verbreitungsschwerpunkt ist Asien. In Australien ist die Horsfield-Lerche die einzig dort natürlich vorkommende Lerchenart. Die Feldlerche kommt zwar auch auf dem australischen Kontinent vor, ist dort aber eine eingeführte Vogelart.

Arten[Bearbeiten]

Datei:Bengal Bushlark I IMG 4989.jpg
Bengalenlerche
(Mirafra assamica)
Datei:Horsfield's Bushlark (Mirafra javanica) (12286148834).jpg
Horsfield-Lerche
(Mirafra javanica)
Datei:Rufous-naped Lark - Kenya S4E1769 (16761246539).jpg
Kurzhaubenlerche
(Mirafra africana)

Die folgenden rezenten Arten werden zu der Gattung gerechnet:<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Nicators, reedling & larks « IOC World Bird List.] In: www.worldbirdnames.org. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 29. Dezember 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Literatur[Bearbeiten]

  • Rudolf Pätzold: Die Lerchen der Welt. Westarp Wissenschaften, Magdeburg 1994, ISBN 3-89432-422-8.
  • Rudolf Pätzold: Kompendium der Lerchen. Alle Lerchen unserer Erde. Jan-Schimkat-Medienpublikation, Dresden 2003, ISBN 3-00-011219-7.

Einzelbelege[Bearbeiten]

<references />

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Mirafra (Lerchen) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien