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Ostklapperlerche

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Ostklapperlerche
Datei:Eastern clapper lark (Mirafra fasciolata subsp fasciolata), crop.jpg

Ostklapperlerche

Systematik
Unterklasse: Neukiefervögel (Neognathae)
Ordnung: Sperlingsvögel (Passeriformes)
Unterordnung: Singvögel (Passeri)
Familie: Lerchen (Alaudidae)
Gattung: Mirafra
Art: Ostklapperlerche
Wissenschaftlicher Name
Mirafra fasciolata
(Sundevall, 1850)
Datei:Mirafra fasciolata distribution map.png
Verbreitungsgebiet der Ostklapperlerche

Die Ostklapperlerche (Mirafra fasciolata) ist eine Art aus der Familie der Lerchen. Sie ist eine im Süden des afrikanischen Kontinents verbreitete Art. Sie ist deutlich kleiner als eine Feldlerche, hat aber einen etwas kräftigeren Schnabel. Man unterscheidet mehrere Unterarten.<ref name="PätzoldKompendium89">Pätzold: Kompendium der Lerchen. S. 89.</ref> Der Name leitet sich von den rasselnden und klappernden Instrumentallauten ab, die die Lerche mit den Flügeln erzeugt.

Die Bestandssituation der Ostklapperlerche wird als ungefährdet (least concern) eingestuft.<ref name="hbw"> Handbook of the Birds of the World zur Ostklapperlerche, aufgerufen am 22. März 2017</ref> Sie wurde lange als Unterart der Grasklapperlerche eingestuft, unterscheidet sich jedoch von dieser genetisch sowie im Gesang, Körperbau und Balzverhalten.<ref name="hbw" />

Merkmale[Bearbeiten]

Die Ostklapperlerche erreicht eine Körperlänge von 13 bis 15 Zentimeter. Sie wiegen zwischen 26 und 44 Gramm.<ref name="hbw" /> Es besteht kein auffälliger Geschlechtsdimorphismus.

Das Gefieder der Ostklapperlerche ist überwiegend gelblich braun bis rötlich braun mit dunkleren Schaftstrichen. Die Federn haben außerdem helle Säume und schwarze Subterminalbänder, wodurch die Lerche geschuppt und gesprenkelt wirkt. Der Überaugenstreif ist nur angedeutet. Das Kinn und die Kehle sind weißlich, die Kehle ist außerdem leicht dunkelbraun gestrichelt. Die Körperunterseite ist variabel gefärbt. Die meisten Individuen sind auf der Körperunterseite hell creme-weiß. Die Schwingen sind braun mit unterschiedlichen rötlichen Anteilen. Der Schnabel ist kurz und kräftig und bräunlich hornfarben. Die Iris ist hellbraun, die Füße und Läufe hell rötlich.

Verbreitungsgebiet der einzelnen Unterarten und Lebensraum[Bearbeiten]

Es werden fünf Unterarten unterschieden:<ref>Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref>

Der Lebensraum ist Grasland, darunter auch die nur schütter mit Gras bestandene, semiaride Halbwüste der Kalahari.

Lebensweise[Bearbeiten]

Die Ostklapperlerche frisst überwiegend Insekten. Ameisen und Termiten spielen dabei eine besonders große Rolle. Sie frisst daneben auch Sämereien.

Wie alle Lerchen ist auch die Ostklapperlerche ein Bodenbrüter. Das Nest wird im Schutz von Grasbüscheln, Steinen oder Erdhügeln errichtet. Das Gelege besteht aus zwei bis drei Eiern. Die Brutzeit fällt in den Zeitraum September bis Februar.<ref name="hbw" />

Literatur[Bearbeiten]

  • Rudolf Pätzold: Die Lerchen der Welt. Westarp Wissenschaften, Magdeburg 1994, ISBN 3-89432-422-8.
  • Rudolf Pätzold: Kompendium der Lerchen. Alle Lerchen unserer Erde. Jan-Schimkat-Medienpublikation, Dresden 2003, ISBN 3-00-011219-7.

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Ostklapperlerche – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelbelege[Bearbeiten]

<references />