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Mljet

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Mljet

Satellitenbild
Gewässer Adriatisches Meer
Geographische Lage 42° 45′ N, 17° 32′ OKoordinaten: 42° 45′ N, 17° 32′ O
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dim=37000 globe= name=Mljet region=HR-19 type=isle
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Länge 37 km
Breite 3,2 km
Fläche 98,01 km²
Höchste Erhebung Veliki grad
514 m
Einwohner 1062 (2021)
11 Einw./km²
Hauptort Babino Polje

Mljet [Die Seite Vorlage:IPA/styles.css hat keinen Inhalt.ˈmʎɛt] (italienisch Meleda, lateinisch Melitusa) ist die südlichste unter den größeren Inseln Kroatiens. Sie befindet sich etwa 30 km nordwestlich von Dubrovnik in der Adria, hat eine Fläche von knapp 100 Quadratkilometern und wenig mehr als tausend Einwohner. Der höchste Punkt der seit mindestens 5000 Jahren durchgängig besiedelten Insel liegt mehr als 500 m über dem Meeresspiegel. Der Westteil der überaus waldreichen Insel steht als Nationalpark unter Schutz, dort befindet sich auch der zweitgrößte römische Palast Dalmatiens sowie Überreste zweier frühchristlicher Basiliken.

Geographie[Bearbeiten]

Überblick[Bearbeiten]

Mljet ist eine langgestreckte rund 37 km lange und bis zu 3,2 km breite Insel mit wenig mehr als tausend Einwohnern, die sich von Westnordwest nach Ostsüdost erstreckt. Ihre Fläche beträgt 98,01 km²<ref name="Duplancic-Cala-Ujevic">Tea Duplančić Leder, Tin Ujević, Mendi Čala: Coastline lengths and areas of islands in the Croatian part of the Adriatic Sea determined from the topographic maps at the scale of 1:25 000 (Duljine obalne crte i površine otoka na hrvatskom dijelu Jadranskog mora određene s topografskih karata mjerila 1:25 000). In: Geoadria, Band 9, Nr. 1, 2004, S. 5–32; doi:10.15291/geoadria.127 (englisch), PDF (Abstract, Memento im Webarchiv vom 21. Oktober 2020).</ref>. Mit einem Waldanteil von 90 % ist sie eine der am stärksten bewaldeten Inseln im Mittelmeer.

Datei:Great Lake, Island of Mljet, Croatia.JPG
Veliko jezero (Großer See)

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Der Nationalpark Mljet umfasst den westlichen Teil der Insel, die beiden Seen Veliko jezero und Malo jezero („Großer See“ und „Kleiner See“), die Bucht von Soline und einen 500 m breiten Meeresstreifen vom markanten Kap von Mljet mit einer Fläche von 54 km².<ref name="Duplancic-Cala-Ujevic" /> Die zentralen Flächen des Parks sind der Veliko jezero mit der Insel St. Maria, der Malo jezero und die Dörfer Goveđari, Polače und Pomena;<ref name="Naprijet">Naklad Naprijet: The Croatian Adriatic Tourist Guide. Zagreb (1999), S. 338, ISBN 953-178-097-8.</ref><ref>Population by Age and Sex, by Settlements, 2011 Census: Mljet. Census of Population, Households and Dwellings 2011. Zagreb: Croatian Bureau of Statistics ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), DZS). Dezember 2012.</ref> dazu kommen das umliegende Meeresgebiet einschließlich der vorgelagerten Inseln.

Höchster Punkt ist mit 514 m der Veliki oder Velji Grad, der sich oberhalb von Babino Polje im Zentrum der Insel erhebt. Etwa zwanzig weitere Bergspitzen sind über 300 m hoch, darunter (von West nach Ost) Korubica (347 m), Veliki Planjak (396 m), Vilin Gradac (305 m), Grabova glava (384 m), Bijeđ (333 m), Bandjera (348 m) und Straža (339 m) nordöstlich von Blato, Brdska gora (345 m) und Veliki vrh Bugara (340 m), Velika sutilija (388 m), dann über 400 m hohe Gipfel, wie der 459 m hohe Kantun und der 438 m hohe Katani, die schon in der Nähe des höchsten Gipfels der Insel liegen, unweit von Babino polje. Weiter östlich schließen sich Zirinje (486 m, über dem Hafen von Sobra), Dračeva glavica (383 m), Straževac (369 m), Blatska gora (388 m), Sušigute (363 m) und weitere Gipfel jenseits der 300 m an, bis zum Crkva (354 m). Östlich davon fällt das Gelände langsam ab.

Politische Zugehörigkeit, Ortschaften nebst Einwohnerzahlen[Bearbeiten]

Politisch bildet die Insel Mljet eine Gemeinde innerhalb der Gespanschaft Dubrovnik-Neretva mit wenig mehr als tausend Einwohnern in einer Reihe von Siedlungen, die meist im Landesinnern liegen. Hauptort ist Babino Polje im Zentrum der Insel, das bei der Zählung des Jahres 2021 genau 262 Einwohner aufwies, gefolgt vom im Nordwesten gelegenen Goveđari mit 138 Einwohnern, Sobra mit 129, sowie von Polače mit 111 Einwohnern. Das übrige Drittel der Bevölkerung verteilte sich auf die Dörfer Blato (31 Einwohner), Korita (52), Kozarica (30), Maranovići (29), Okuklje (38), Pomena (62), Prožura (26), Prožurska Luka (48), Ropa (23) und Saplunara (83).<ref>Nach dem Zensus des Jahres 2021, Z. 21003–21047.</ref>

Klima[Bearbeiten]

Typisch für die Inseln ist die Bora, ein kalter und trockener Nordostwind, der oftmals Tage anhält und der vom Festland weht. Hingegen weht der feuchtwarme Schirokko, der am häufigsten weht, von Südosten, schließlich der Mistral von Nordwesten. Letzterer bringt Erfrischung im Frühjahr und Sommer, während die beiden erstgenannten Winde überwiegend in der kalten Jahreszeit wehen.

Geologie[Bearbeiten]

Datei:Adriatic Plate.jpg
Grenzverlauf der Adriatischen Platte

Mljet ist Teil der Dinarischen Tektonischen Region und besteht überwiegend aus Kalkstein und Dolomit. Die Adriatische Platte wurde bei ihrer Nordwärtsbewegung unter die Eurasische Platte subduziert, während das Dinarische Gebirge entstand.

Während der Kaltzeiten wurden die Oberflächengesteine überformt. Während der maximalen Vergletscherung während der letzten Kaltzeit lag der Meeresspiegel mehr als 100 m unter dem heutigen Niveau. Damit waren die Inseln der Region Hügel in einer weitläufigen Graslandschaft, die die heutige nördliche Adria ausfüllte. Während die nördliche Adria also weitgehend trocken lag, verlief die Mittelmeerküste entlang des Kanals zwischen Lastovo und Korčula sowie Mljet. Mit dem Ansteigen des Meeresspiegels durch das Abschmelzen vieler Gletscher wurden aus den Hügeln die heutigen Inseln.

Geschichte[Bearbeiten]

Illyrer[Bearbeiten]

Datei:Kingdom of the Ardiaei, late 3rd century B.C.png
Das Königreich der Ardiaei gegen Ende des 3. Jahrhunderts v. Chr.

Die Illyrer, die ersten Bewohner der Insel bereits in prähistorischer Zeit, genauer die Ardiaei, errichteten im Hinterland zahlreiche Fluchtburgen. Den Süden Kroatiens besiedelten Illyrer wohl schon in der Bronzezeit, vielleicht um 3000 v. Chr. Belege für die Anwesenheit von Menschen, nämlich Holzkohlereste, ließen sich in einer Höhle im Nationalpark, der Spila nad Procjepom oberhalb der Procjep-Bucht, für das 15. Jahrhundert v. Chr. finden.<ref>Koraljka Bakrač, Olena Sirenko, Dario Hruševar, Ivona Baniček, Vibor Novak, Nataša Kletečki, Ankica Oros Sršen: First palynological results from Spila nad Procjepom cave, Mljet island (Croatia), in: Geologia croatica 77 (2024) 29–39 (online).</ref> So entstanden die ersten Ansiedlungen im Osten der Insel gegenüber der Halbinsel Pelješac, wobei die Häuser mittels Trockenmauern errichtet wurden. Jagd, Schaf- und Ziegenhaltung sowie Ackerbau lieferten die notwendigen Lebensmittel, aber auch Kleidung, Werkzeuge und sonstigen Bedarf. Die älteste erhaltene Festung, Gradac, entstand bei Veliki Gradac, ein Bauwerk von mehr als 40 m Länge, das weit über 100 Menschen Zuflucht bieten konnte. Bei den zeitgenössischen Hügelgräbern wurden an der Fundstätte Sutmiholjska und an anderen Stellen auch Gräber mit Bronzeschmuck gefunden, darunter hornförmige Anhänger, Knöpfe und Ringe. Offenbar betrieben die Bewohner Handel oder Ehrentausch mit anderen Bewohnern der dalmatinischen Region.

Dabei entstanden im Osten verhältnismäßig wenige dieser Anlagen, von denen keine mehr in der Nähe der Küste zu finden war. Die Griechen besiedelten die Insel zwar nicht, doch nutzten sie das Süßwasser zur Verproviantierung ihrer Handelsschiffe, worauf Funde von Amphoren bei Okuklje, Sobra und Polače.

Teil des Römerreichs, Odoaker, Ostgoten[Bearbeiten]

167 v. Chr. wurde die Insel von Römern besetzt, nachdem König Gentius im Krieg gegen sie unterlegen war.<ref>Dario Alberi: Dalmazia. Storia, arte, cultura, Lint Editoriale, Trebaseleghe 2008, S. 1628 f.</ref> In der Antike galt die illyrische Insel als Seeräubernest. So berichtet der Geschichtsschreiber Appian in seinem Werk De rebus Illyricis, der spätere Kaiser Augustus habe im Jahr 34 v. Chr. die Stadt Melitusa zerstören lassen. Die Insel diente fortan als Verbannungsort, die Jungen wurden zwecks „Ausmerzung der Piraterie“ getötet, die Alten verschleppt. Die Nachkommen der Verbliebenen wurden jedenfalls assimiliert und waren bald als Illyrer nicht mehr kenntlich.<ref>Elena Mikhaĭlovna Shtaerman: Die Sklaverei in den westlichen Provinzen des römischen Reiches im 1–3. Jahrhundert, Steiner, 1987, S. 177.</ref>

Wann die Insel christianisiert wurde, ist unklar. Das Bedürfnis, im Nachineinen unmittelbaren Kontakt mit den wichtigsten Männern und Frauen der frühen Missionsgeschichte des Christentums herzustellen, führte zu zahlreichen legendären Aufenthaltsorten der bekanntesten unter ihnen, auch auf Mljet dazu, dass der Apostel Paulus sich kurzzeitig dort aufgehalten haben sollte. Mljet war neben Malta und (nach einer Annahme, die sich auf eine örtliche Tradition stützen kann) Kefalonia eine der Inseln, die den Anspruch erhob, jene Insel „Melite“ zu sein, wo nach Vorlage:Bibel/Link der Apostel Schiffbruch erlitt. Dies wird erstmals in der Schrift De Administrando Imperio des byzantinischen Kaisers Konstantin VII. Porphyrogenetos behauptet. Für diese These schien der Hinweis in Vorlage:Bibel/Link zu sprechen, die Einwohner seien „Barbaren“ (also Nichtgriechen und Nichtrömer) gewesen, allerdings wird der weitere Verlauf der Reise des Apostels mit einem Schiff aus dem ägyptischen Alexandria, das auf der fraglichen Insel überwintert hatte und dann zuerst nach Syrakus auf Sizilien fuhr und von dort weiter nach Rom, als geografisches Argument gegen diese These gesehen.<ref>Heinz Warnecke: Strandete der Apostel Paulus auf Malta oder in Westgriechenland? Eine historisch-geographische Analyse der spätantiken und mittelalterlichen Belege, in: θεολογία 88 (2017) 69–158 (online, PDF).</ref>

Datei:Polače ruins 02.JPG
Ruinen in der Bucht von Polače
Datei:Bazilika2.jpg
Wandmauer einer Basilika am selben Ort

Im 3. Jahrhundert entstand in der Bucht von Polače eine massiv befestigte Villa rustica, die eher einer Festung glich. Unmittelbar nebenan entstanden zwei frühchristliche Basiliken und ein Badehaus. Eine der Basiliken liegt nur 70 m südwestlich des Palasts; der älteste Bau entstand im 5. Jahrhundert, ihm folgte ein neues Bauwerk des 6. bis 9. Jahrhunderts, schließlich ein drittes, das in das 12. Jahrhundert datiert wird. Dort wurde eine Bischofskathedra ebenso entdeckt, wie ein Taufbecken.

Polače war zu jener Zeit eine Stadt namens Meleta, Überreste von Anlegestellen auf dem Meeresgrund deuten darauf hin, dass der Ort ein Handelshafen war. Während der Pax Romana florierte der Handel, zumal das Meer von Piratenflotten weitgehend frei war. Der Hafen war gut geschützt durch die vier Inseln Moračnik, Tajnik, Ovrata, Kobrava, außerdem besaß er eine Trinkwasserquelle. In der Spätantike wurden die Straßen unsicherer, so dass der Anteil des Schiffsverkehrs am Handel weiter zunahm. Davon dürfte Mljet mit seinem sicheren Hafen profitiert haben. Vermutet wurde daher auch, dass der gewaltige Ausbau des Palastes mit einem Hafen den römischen Flotten diente, die dort überwinterten.

Der ausgedehnte Palast war nach dem Diokletianspalast in Spalato (Split) das größte römische Bauwerk dieser Art in Dalmatien. Er wurde als Sitz des Provinzstatthalters gedeutet, die Insel muss in jedem Falle in dieser Zeit sehr dicht besiedelt gewesen sein, um ein solch imposantes Bauwerk mit seinen zahlreichen Bewohnern zu unterhalten. Ausgrabungen brachten zahlreiche Artefakte zutage, darunter Lampen, Skulpturen, einen Altartisch, zahlreiche Kapitellsockel und Münzen. Im Jahr 1973 wurde zudem eine Steintafel mit folgendem Text entdeckt: „PRO SALUTE P. C. BALBINIANI TEMPLUM TUUM PORTICO ADAMPLIAVIT MAGNUS LIBERO [ANIMO] [E]T LIBE[N] FECI[T]“ (sinngemäß: Zum Wohl des P. S. Balbinus [des obersten Gutsverwalters] hat Magnus aus freiem Willen deinen Tempel [um einen Portikus] erweitert).<ref>Zitiert nach Vatroslav Župančić: Otok Mljet u ranokršćanskom razdoblju. S prilozima za istraživanje brodoloma Apostola Pavla (sinngemäß: Die Insel Mljet in der frühchristlichen Zeit. Mit Beiträgen zur Erforschung des Schiffsunglücks des Apostels Paulus), in: Kairos. Evanđeoski teološki časopis, 7 (2013) 247–257, hier: S. 250.</ref> Die lokale Ökonomie basierte auf Salz, Wein, Olivenöl, Honig, Fleisch und Käse (von Schafen und Ziegen) sowie getrocknetem und gesalzenem Fisch.

Datei:(Ostrogothic) Kingdom of italy - 508 to 534 AD.png
Größte Ausdehnung des Ostgotenreiches, an dessen äußerstem Südostrand Melitusa

Mit der Reichsteilung von 395 kam die Insel an das Weströmische Reich. Ab 480, nachdem in Dalmatia der letzte weströmische Kaiser Julius Nepos gestorben war, übernahm dort ab 481 der Magister militum Odoaker die Provinz. In einer Schenkungsurkunde Odoakers vom 18. März 489 übertrug er seinem comes domesticorum, dem Befehlshaber der Leibwache, einem Pierius, Ländereien auf Sizilien sowie die Insel Mljet,<ref>The ‘Donation of Odoacer’ Part I: The Career of Pierius, The Classical Association in Northern Ireland.</ref> wobei letztere auf 200 Solidi pro Jahr geschätzt wurden.<ref>Miroslav Katić: The late ancient fortress Kaštio in Polače on the island of Mljet, in: Starohrvatska prosvjeta, Bd. III n. 50, 2023, S. 29–49, hier: S. 32 und 34.</ref> Nach einem kurzen Intermezzo ostgotischer Herrschaft in Dalmatia – 504 kam die Provinz an die Ostgoten unter Theodrich, der Odoaker getötet hatte –, kam Dalmatien 535 wieder an Ostrom, nachdem es durch den Heermeister Mundus erobert worden war. 1980 wurden Überreste der Thermen entdeckt, nur 20 m von der Außenmauer des Palastes entfernt, in denen ein Schwanenmosaik zu sehen ist, ein Symbol der Ostgoten.

Für das 6. und 7. Jahrhundert ist auf der Nachbarinsel Korčula eine kontinuierliche Besiedlung anhand von Münzen belegbar, darunter eine des Kaisers Phokas († 610). Doch war die Bevölkerung in Dalmatien seit Mitte des 6. Jahrhunderts stark rückläufig, wie in den meisten Regionen des Reiches.<ref>Danijel Džino: From Justinian to Branimir. The Making of the Middle Ages in Dalmatia (= Studies in medieval history and culture), Routledge, New York 2021, ISBN 978-0-367-28004-8.</ref>

Ostrom-Byzanz und frühe slawische Besiedlung[Bearbeiten]

Im Juni 2026 wurde vor Polače in mehr als 30 m Tiefe die Ladung eines Schiffswracks aus der Zeit um 700 entdeckt, darunter ein Siegel mit einem Kaiserporträt. Bereits zwanzig solcher Funde aus der Zeit vom 2. bis 16. Jahrhundert wurden dort von kroatischen Archäologen dokumentiert, die dort seit 19 Jahren forschen. Gemessen am Gold, 600 g, konnten die Archäologen unter Leitung von Igor Miholjek und Pavle Dugonjić den umfangreichsten Goldschatz aus einem mittelmeerischen Schiffswrack bergen. Zudem waren bis dahin noch nie Fundstücke gehoben worden, die einem der höchstrangigen Militärs zuzuweisen sind. Außerdem trug das Schiff typische Handelswaren der Epoche, sowie Münzen, die die genauere Datierung erlaubten.<ref>Gold treasure and imperial ring in 7th-century Byzantine wreck in Crotia, Byzantine World, Juli 2026, Grundlage ist der kroatische Artikel Bizantski brodolom na Mljetu – jedno od najvažnijih podvodnih arheoloških otkrića na istočnoj obali Jadrana, Hrvatski restauratorski zavod, 20. Juli 2026.</ref> Die Insel wurde im 8. Jahrhundert in das neu gebildete Thema Dalmatia integriert. Kaiser Konstantin VII. erwähnte Mljet um 950 in seiner Schrift De Administrando Imperio als eine der Inseln, die von den slawischen Narentanern beherrscht werden.

Datei:Paganija, Zahumlje, Travunija, Duklja, Croatian view.png
Machtzentren im Süden Dalmatiens (9. Jahrhundert)

Im 7. und 8. Jahrhundert kam die Insel unter die Herrschaft der Narentaner von Pagania, die, folgt man der Schrift De administrando imperio Kaiser Konstantins VII., von Viehwirtschaft lebten. Ihre erste Siedlung war oberhalb des Dorfes Maranovići entstanden. Als die Zeiten sicherer wurden, zogen sie an die Küste nach Okuklje, während die alte Siedlung aufgegeben wurde. Danach besiedelten sie die große Ebene in der Mitte der Insel, wo sie als zweite Siedlung Babino Polje gründeten, der bald Blato folgte, schließlich entstand als vierte slawische Siedlung Žare. Dessen Bevölkerung zog später nach Korita, das vom Meer aus unsichtbar und damit besser geschützt war. Während der Westen der Insel romanisch besiedelt blieb, lebten im Ostteil Slawen. Ende des 10. Jahrhunderts kam es zu Auseinandersetzungen, in deren Folge die romanische Bevölkerung den Westen der Insel verlassen musste. Polače verfiel.

Klösterliche Grundherrschaft, Serbien, Ablösung von Frondiensten und Abgaben (1345)[Bearbeiten]

Datei:Monastery of Saint Mary (Mljet) (aerial view).jpg
Das auf einer Insel errichtete Marienkloster aus der Luft

1151 kam die Insel in den Besitz von Benediktinern aus Pulsano am Monte Gargano im süditalienischen Apulien. Sie erhielten die Kirche St. Pancras in Babin Polje. 1171 besetzte die venezianische Flotte im Zuge der Kämpfe mit Byzanz kurzzeitig Ragusa – inwiefern dies die Insel betraf, ist unklar, ebenso wie die Folgen des Vierten Kreuzzugs.

Das Kloster erkannte im 13. Jahrhundert die Suzeränität der serbischen Nemanjiden an und wurde zum Grundherrn über die gesamte Insel. Die Benediktiner gründeten das Kloster St. Marien, die Kirche wurde von Stefan Nemanjić gestiftet; die Klosterbibliothek galt als eine der zehn bedeutendsten in Dalmatien. 1357 übereignete der serbische Zar Stefan Uroš V. seinem Gefolgsmann Balša I. die Oberhoheit über die Insel. Wenig später bildete sich auf der Insel eine Kommune mit eigenen Statuten.

Durch eine am 24. September 1345 in Ragusa ausgestellte Urkunde befreite das Kloster alle Inselbewohner von jeglichen Abgaben und Dienstleistungen gegenüber der Abtei, im Gegenzug für ein jährliches Einkommen von 300 Hyperpera und einem Huhn von jeder Familie. Die Bedeutung des Klosters auf Mljet erwies sich daran, dass alle Benediktinerklöster Dalmatiens, mit Ausnahme des Klosters auf Lokrum, dem Kloster auf Mljet unterstellt waren.

Republik Ragusa (1410–1808)[Bearbeiten]

Datei:Atlante Veneto Volume 2 052.jpg
Mljet und die umgebenden Inseln im Atlante Veneto von 1691/92
Datei:Fol. 153a Island of Mljet off Dubrovnik (IA dr fol-153a-island-of-mljet-off-dubrovnik-w658 000315 889).jpg
Karte des Piri Reis von Mljet (1554?), Walters Ms. W.658, fol 153a, Abschrift aus dem 17. Jahrhundert, Walters Art Museum, Baltimore

Mit dem Beschluss des Großen Rates der Republik Ragusa vom 9. September 1410 annektierte die Republik Ragusa die Insel Mljet. Die Inselbewohner hatten einen Tribut an die Republik zu entrichten, sie unterstanden dem Herrn von Šipan. Das Benediktinerkloster stand damit gleichfalls unter der Ragusaner Herrschaft. Es war die führende Abtei der nach ihm benannten Congregatio Melitensem, die alle Benediktinerklöster auf dem Gebiet der Republik Ragusa umfasste. Abt Mavro Vetranović war ein bekannter Poet des 16. Jahrhunderts.

Datei:Carte de l'État de Raguse et des isles Lezina, Curzola, Meleda, et autres - btv1b532950650.jpg
Die Inseln um die „Isle de Meleda ou Miljt autrefois Isle Melila“ auf einer Karte des späten 18. Jahrhunderts, Bibliothèque nationale de France

Im 18. Jahrhundert wurde der Sitz der Kongregation von Mljet nach St. Jakob bei Ragusa verlegt und das Inselkloster verlor an Bedeutung.

Erst 1987 wurde ein erster Versuch vorgelegt, die Verhältnisse auf der Insel unter Ragusaner Herrschaft zumindest für das Segment des internationalen Seehandels zu untersuchen. Dabei zeigte sich, dass die Handelstätigkeit der Inselbewohner starke kulturelle Rückwirkungen auf die Insel zur Folge hatte. Die Tätigkeit im internationalen Seeverkehr mit ihren besonderen Gebräuchen, die Begegnung mit Gesellschaften und Gebräuchen, die so stark von den heimischen abwichen, führte auf der Insel zu Veränderungen in allen kulturellen Bereichen, aber auch zu Spannungen. Auch komplexe Handelstechniken, wie etwa Schiffsversicherungen, wurden spätestens im frühen 17. Jahrhundert eingesetzt. In der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts war ein Ivan Bašica im Seehandel tätig. Er stieg zum Kommandanten der Kriegsflottille der Republik Ragusa auf. Gegen die Piraten, etwa der Osmanen, setzten sich die Bewohner in Gefechten zur Wehr, griffen sie auch auf hoher See an. Vor allem gegen Ende der Republik waren Mljetaner nicht nur in der Flotte tätig, sondern traten auch als Miteigentümer (im Karat-System der Schiffseigentümerschaft als „caratisti“ bezeichnet) von Segelschiffen für den Fernhandel sowie Reeder von Schiffen im internationalen Adriaverkehr hervor, insbesondere gegen Ende der Republik. Mit eigenen Schiffstypen, nämlich der Bracera (von Brac) und der Peleg fuhren sie bis nach Triest im Norden und nach Korfu im Süden, aber auch bis nach Griechenland. Die ab dem 15. Jahrhundert entstandenen Gondeln von Mljet, ein eigener Schiffstyp, wurden mit zwei oder mehr Rudern, vor allem aber mit Segeln angetrieben und im näheren Umkreis eingesetzt, auch für den Personentransport.<ref>Josip Luetić: Iz međunarodnog brodarstva i nautičko-komercijalne djelatnosti Mljećana i brodova s Mljeta za vrijeme Dubrovačke Republike (sinngemäß: Über die internationale Seefahrt und die maritimen Handelsaktivitäten der Einwohner von Mljet sowie der Schiffe aus Mljet zur Zeit der Republik Dubrovnik), in: Anali Zavoda za povijesne znanosti Hrvatske akademije znanosti i umjetnosti u Dubrovniku, 24–25 (1987) 87–95.</ref>

Franzosen (1806) und Österreicher (1813), Tourismus, Naturschutzgebiet (ab 1910)[Bearbeiten]

Datei:Kroatien BV043564191.jpg
Ausschnitt aus einer Dalmatienkarte von 1869

1806 besetzten französische Truppen die Hauptstadt der Republik Ragusa. Die britische Marine blockierte ab 1807 den Küstensaum an der Adria, der von Paris kontrolliert wurde. Die Briten hielten zudem die weit von der Küste entfernte Insel Lissa (Vis) besetzt und nutzten sie als Stützpunkt für ihre Flotte. Unmittelbar nach dem Frieden von Schönbrunn ordnete Napoleon am 14. Oktober 1809 die Bildung der Illyrischen Provinzen an.

Unter der napoleonischen Herrschaft wurde das Kloster auf Mljet im Jahr 1809 aufgelöst, die Insel gehörte zu den Illyrischen Provinzen, darin zur Intendantur Raguse.

Am 20. September 1813 gelang es den Österreichern, Ragusa zu besetzen. 1836 wurde ein Kataster aufgestellt, der zeigte, wie sehr die traditionellen Beziehungen zwischen Grundherren und ländlicher Bevölkerung fortbestanden, und wie wenig sich die Bevölkerung, die fast ausschließlich aus Bauern und nur wenigen Handwerkern und Grundbesitzern bestand, veranlasst sah, neue Methoden einzusetzen. Zudem fehlten Düngemittel. Meliorationen waren darüber hinaus nicht finanzierbar, so dass viele Ländereien nicht mehr genutzt werden konnten. Die Bewohner lebten in äußerst bescheidenen Verhältnissen, Wein und Öl dienten der Selbstversorgung der Insel, sie wurden höchstens nach Ragusa verkauft. Nur die Fischerei brachte höhere Erträge.<ref>Marija Gjurašić: Gospodarska slika Mljeta u prvoj polovici 19. stoljeća prema podacima iz katastra Franje I. uspostavljenoga na otoku 1836. godine (sinngemäß: Die wirtschaftliche Lage auf Mljet in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, basierend auf Daten aus dem Kataster von Franz I., der 1836 auf der Insel erstellt wurde), in: Povijesni prilozi 45 (2013) 135–194 (academia.edu).</ref>

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zog es Touristen nicht nur nach Istrien, wie seit den 1820er Jahren, sondern auch zunehmend nach Dalmatien, wie allgemein das Interesse für die mediterranen Teile des Kaiserreichs stieg. Dazu trug die Reise des Kaisers nach Dalmatien im Jahr 1875 erheblich bei, die Emil Schatzmayer Anlass zu einer Darstellung gab.<ref>Emil Schatzmayer: Die Kaiserreise durch Dalmatien in den Monaten April und Mai 1875. Geographisch-historisch-statistische Beschreibung der von S. M. Franz Joseph I. besuchten Städte, Ortschaften, Gemeinden und Inseln Dalmatiens aus authentischen Quellen, Zara 1875.</ref> Daraus übernahm er in seiner geographisch-historisch-statistischen Beschreibung auf „Meleda“ die Angabe von 1377 Einwohnern und sechs Dörfern „mit 2 Volksschulen und 3 kath. Curatstationen“. Als das Kloster im 17. Jahrhundert „leer blieb, wurden dessen Einkünfte zum Unterrichte der Jugend eingesetzt.“ Auch erneuerte er: „In den Jahren 1823 und 1824 vernahm man auf der Insel furchtbare unterirdische Donnerschläge, welche keine weiteren Folgen hatten.“<ref>Emil Schatzmayer: Dalmatien. Geographisch-historisch-statistische Beschreibung aus authentischen Quellen, Schimpff, Triest 1877, S. 64.</ref>

Seit einiger Zeit wuchs die Zahl der Inselbewohner stetig an. Hatte man 1857 noch 1.330 Bewohner gezählt, so waren es im Jahr 1880 bereits 1.509, 1890 dann 1.623. Von 1900 bis 1910 stieg sie sprunghaft von 1.617 auf 1.915.<ref>Nikolina Hazdovac Bajic: Suvremeni demografski i socio-ekonomski problemi otoka Mljeta, in: Nase More Znanstveno Strucni Casopis Za More I Pomorstvo (2013) 102–109, Tabelle 1, S. 103.</ref> Bereits 1910 wurde ein großer Teil der Insel zum Naturschutzgebiet erklärt, 1960 ein Nationalpark eingerichtet.

Allerdings traf auch die Insel im Jahr 1896 der katastrophale Einbruch des Weinbaus durch die Reblaus, dem man ab 1897 auch auf Meleda mit neuen Sorten abhelfen konnte.<ref>Geschichte der österreichischen Land- und Forstwirtschaft und ihrer Industrien 1848-1898. Festschrift zur Feier der am 2. December 1898 erfolgten fünfzigjährigen Wiederkehr der Thronbesteigung Sr. Majestät des Kaisers Franz Joseph I., Bd. II, Moritz Perles, Wien 1899, S. 287.</ref>

In der österreichischen Zeit war das Kloster auf Mljet Sitz der Forstverwaltung und gelangte nach dem Ersten Weltkrieg in die Obödienz des Bistums Dubrovnik.

Ab dem Zweiten Weltkrieg[Bearbeiten]

Datei:GovernateOfDalmatia1941 43.png
Gouvernement Dalmatien 1941–1943

Die Zählungen der Jahre 1921, 1931 und 1948 ergaben Bevölkerungszahlen von 1.934, 2.050 und 2.086. Diese Zahlen wurden nie wieder erreicht. Während des Zweiten Weltkriegs besetzten deutsche und italienische Truppen die Insel, die zur Enttäuschung der Bewohner am 14. Mai 1941 an Italien übergeben wurde, während Dubrovnik und Pelješac jugoslawisch blieben. Nun setzte eine Italianisierungspolitik ein, der erste Schritt war, dass die kroatische Unterrichtssprache in den Schulen durch Italienisch ersetzt wurde.

Datei:Desanti NOVJ na Mljet, Korčulu i Šoltu (april - maj 1944).jpg
Landungen der Volksbefreiungsarmee Jugoslawiens auf Mljet, Korčula und Šolt (April – Mai 1944)
Datei:Nemački zarobljenici sa Mljeta i Korčule 1944.jpg
Deutsche Kriegsgefangene von Mljet und Korčula bereiten sich im April 1944 auf ihre Deportation in ein Kriegsgefangenenlager auf der Insel Biševo vor, die vor der Küste von Vis liegt

Am 21. April 1944 fand eine erste Landung der Marine statt, die deutschen Truppen räumten Mljet am 10./11. August 1944. Sie hatten im Rahmen der Operation Herbstgewitter III die Insel am 31. Dezember 1943 in einem Überraschungsangriff erobert.<ref>Klaus Schmider: Partisanenkrieg in Jugoslawien 1941–1944, E. S. Mittler & Sohn, Hamburg 2002, S. 317–338; War diary. German Naval Staff Operations Division, Part A, Dezember 1943 (englische Übersetzung des Kriegstagebuchs der Seekriegsleitung), Washington 1948–1955, S. 386.</ref>

Die Zahl der Einwohner wuchs in der Nachkriegszeit bis 1948 auf 2.086 an, fiel jedoch von 1953 bis 1961 von 2.054 auf 1.963, um zehn Jahre später auf 1638 zurückzugehen. Nach 1945 von der neuen Regierung enteignet, wurde das Kloster in den 1950er Jahren, als der Orden die Abtei längst aufgegeben hatte, in ein Hotel umgewandelt und ab 1960 in dieser Form genutzt, bis es 1998 an das Bistum restituiert wurde. Seit 1991 gehört die Insel zu Kroatien. Seit einiger Zeit wird eine Wiederbelebung des Klosters durch Benediktiner angestrebt. So wurde 2010 von österreichischen Ikonenmalern (Magdalena, Martina und Peter Eichhorn aus Innsbruck) eine Ikone des Heiligen Benedikt geschaffen. Sie hängt heute an der Säule links vom Altar.

Datei:Luftbild vom Hafen Polace auf Mljet mit Blick auf die Inseln Kobrava, Ovrata und Moracnik, Kroatien (48608980182).jpg
Blick über den Hafen von Polače

Während die Insel 1971 noch rund 1.700 Bewohner hatte, sank diese Zahl bis 1981 auf 1.395, zehn Jahre später auf 1.237, und im Jahr 2001 auf 1.111, wieder zehn Jahre später waren es 1.088, im Jahr 2021 zählte man nur noch 1.062 Bewohner.<ref>offizielle Zensusdaten.</ref> Die Einwohnerzahl hat sich somit seit dem Zweiten Weltkrieg halbiert, wobei eine Überalterung der Bevölkerung konstatiert wurde.<ref>Nikolina Hazdovac Bajic: Suvremeni demografski i socio-ekonomski problemi otoka Mljeta, in: Nase More Znanstveno Strucni Casopis Za More I Pomorstvo (2013) 102–109.</ref>

Wie die meisten Inseln, die noch bewohnt waren, so wurde der Tourismus ein bedeutender Wirtschaftszweig. Um diesen zu fördern wurden Gebäude und Anlagen restauriert, wie etwa die Olivenölmühle von Korita, wo früher die Sorte Frantoio angebaut wurde, die in sehr gutem Ruf stand. Die Mühle entstand zu Anfang des 19. Jahrhunderts und war noch in den 1960er Jahren in Betrieb; sie wurde ab 2006 restauriert.

Verkehr[Bearbeiten]

Der Mljet-Kanal (Mljetski kanal), die Meerenge zwischen der Insel Mljet und der Halbinsel Pelješac, hat eine durchschnittliche Breite von 8 km und eine durchschnittliche Tiefe von 80 m. Der Kanal ist zwar vor Südwinden geschützt, doch können dort starke Nordwestwinde (Bora) und Nordostwinde (Tramontana) wehen. Über den Mljet-Kanal erfolgt der Zugang zu allen Häfen auf der Insel sowie umgekehrt zu den Häfen Trstenik und Prapratno auf Pelješac. Die Autofähre braucht eine Dreiviertelstunde, um von Sobra, dem wichtigsten Autofährhafen, nach Prapratno zu gelangen.

Der Länge nach führt eine Straße, die knapp 43 km lange D120, über die Insel, deren Küste stark zerklüftet ist. Sie berührt die Häfen, von wo die Verbindungen zum Festland unterhalten werden.

Während es kein öffentliches Busnetz gibt, bindet ein Shuttle-Bus-System den Nationalpark an die Hafenorte an, auch ist dieser von einer Reihe von Wanderwegen erschlossen, ebenso wie die Umgebung der Binnenseen. Fußläufige Verbindungen zwischen den Orten existieren kaum, sie sind eher beschwerlich und kurvenreich.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Natur und Umwelt[Bearbeiten]

Datei:Nacionalni park Mljet 19.jpg
Nationalpark
Datei:Amiteatar.JPG
Geologische Schichten an der Steilküste, Zakamenica
Datei:Nacionalni park Mljet 12.jpg
Blick auf das Inselkloster
  • Branko Kesić (Hrsg.): Otok Mljet. Ekološke i zdravstvene prilike. Zagreb 1989 (Ökologie).
  • Branimir Gušić: Otok Mljet. Naš novi nacionalni park. Antropogeografski pregled i kulturno histor. spomenici, Zagreb 1958 (Ökologie und Anthropogeographie mit kulturhistorischen Denkmälern).
  • Nina Lončar, Miryam Bar-Matthews, Avner Ayalon, Maša Surić, Sanja Faivre: Early and mid-Holocene environmental conditions in the eastern Adriatic recorded in speleothems from Mala špilja Cave and Velika špilja cave (Mljet island, Croatia), in: Acta carsologica 46 (2017) 229–249 (Die in der Kreidezeit entstandenen Höhlen wiesen einen stärkeren Einfluss des Atlantiks als des östlichen Mittelmeers auf; vor 7000 bis 6500 Jahren herrschten trockenere Bedingungen in der östlichen Adria, mit feuchteren Intervallen. Zwischen der Zeit vor 7300 und 6000 Jahren wies Mljet höhere Niederschläge und niedrigere Temperaturen auf. Der Übergang zum heutigen Mittelmeerklima erfolgte vor 6000 bis 5000 Jahren, die trockensten Bedingungen herrschten vor etwa 4700 bis 4200 Jahren.).
  • Noel Muscat OFM, Sandro Tamašević OFM: Otok Mljet and its link with the shipwreck of Saint Paul.

Geschichte[Bearbeiten]

  • Vatroslav Župančić: Otok Mljet u ranokršćanskom razdoblju. S prilozima za istraživanje brodoloma Apostola Pavla (sinngemäß: Die Insel Mljet in der frühchristlichen Zeit. Mit Beiträgen zur Erforschung des Schiffsunglücks des Apostels Paulus), in: Kairos. Evanđeoski teološki časopis, 7 (2013) 247–257. (online)
  • Antun Tonko Vojvoda: Mljet – Odisejev otok, Zagreb 1999, ISBN 953-97949-0-0 (Geschichte).
  • Miroslav Katić: The late ancient fortress Kaštio in Polače on the island of Mljet, in: Starohrvatska prosvjeta, Bd. III, n. 50, 2023, S. 29–49. (online)
  • Ivo Dabelić: Povijest otoka Mljeta - od najstarijeg vremena do 15. stoljeća, Dubrovnik 1987 (Geschichte bis zum 15. Jahrhundert).
  • Josip Luetić: Iz međunarodnog brodarstva i nautičko-komercijalne djelatnosti Mljećana i brodova s Mljeta za vrijeme Dubrovačke Republike (sinngemäß: Über die internationale Seefahrt und die maritimen Handelsaktivitäten der Einwohner von Mljet sowie der Schiffe aus Mljet zur Zeit der Republik Dubrovnik), in: Anali Zavoda za povijesne znanosti Hrvatske akademije znanosti i umjetnosti u Dubrovniku, 24–25 (1987) 87–95 (erste Untersuchung zur Rolle der Seefahrer von Mljet innerhalb der Republik Ragusa sowie der kulturellen Rückwirkungen auf die Bewohner der Insel, deren Seemänner im internationalen Handel tätig waren). (online)
  • Ivo Dabelić: Komuna Mljet od 1500. do 1808 (sinngemäß: Die Gemeinde Mljet von 1500 bis 1808), Pavleković, Dubrovnik 2004.
  • Milan Senoa: Die Insel Mljet (Meleda), Wien & Leipzig [1915] (Geschichte).
  • Branimir Gušić, Cvito Fisković: Otok Mljet. Naš novi nacionalni park : antropogeografski pregled i kulturno historijski spomenici (sinngemäß: Die Insel Mljet: Unser neuer Nationalpark: Ein anthropogeografischer Überblick und kulturhistorische Denkmäler), Uprava nacionalnog parka "Mljet", Zagreb 1958 und 1980.
  • Nikolina Hazdovac Bajic: Suvremeni demografski i socio-ekonomski problemi otoka Mljeta, in: Nase More Znanstveno Strucni Casopis Za More I Pomorstvo (2013) 102–109 (Demographie und Ökonomie seit dem 19. Jahrhundert). (academia.edu)

Reiseführer[Bearbeiten]

  • Ivo Dabelić: Mljet: Zeleni otok. Zgodovina, kultura, umetnost, naravne lepote, turizem, nacrt otoka Mljet, Zagreb 2004, ISBN 953-215-171-0.

Bibliographien[Bearbeiten]

  • Hanja Anić: Bibliografija o otocima Korčuli, Lastovu i Mljetu u časopisu Bullettino di archeologia e storia dalmata / Vjesnik za arheologiju i povijest dalmatinsku // Bibliography of the islands Korčula, Lastovo and Mljet in the journal Bullettino di archeologia e storia dalmata / Vjesnik za arheologiju i povijest dalmatinsku, Split 2010. (online)

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Mljet – Sammlung von Bildern und Videos

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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