Moein
Nasrollah Moein (persisch نصرالله معین), besser bekannt als „Moein“ (* 1951 in Nadschafābād, Isfahan), ist ein iranischer Sänger, der mit seinen poetischen Liebesliedern berühmt geworden ist.<ref>11 Of The Greatest And Most Famous Iranian Singers. 22. Juni 2022, abgerufen am 27. August 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Kindheit und Jugend[Bearbeiten]
Moein wurde 1951 in Nadschafābād, von vielen als „Stadt der Künstler“ bezeichnet, geboren. Er fühlte sich schon früh mit seiner Heimatstadt so verbunden, dass er sich gegen eine Karriere in der Hauptstadt Teheran, die sich zum Zentrum der Künstler entwickelt hatte,<ref name=":0">PDN: Succesvol concert van Moein in Nederland - کنسرت موفق معین در هلند. In: Persian Dutch Network | شبکه ایرانیان هلند. 6. September 2015, abgerufen am 27. August 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> entschied und stattdessen im berühmten „Shah-Abbas“-Hotel seine ersten Auftritte absolvierte. Er begann seine Karriere als Radiosänger.<ref name=":1">Iranian Pop-Music (Some Modern Iranian Singers) – Ars Poetica. Abgerufen am 27. August 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Karriere[Bearbeiten]
Moein verließ sein Land 1979 nach der Islamischen Revolution.<ref name=":2">Iranian Foreign Ministry Claims Working on Exiled Singer Moein’s Return. Abgerufen am 27. August 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> In dieser Zeit schrieb er den Song Yeki Ra Doost Midaram. In einem späteren Interview erklärte er, dass dieser Song während seiner frühen Zeit in Los Angeles von Hayedeh (bekannte persische Sängerin) interpretiert wurde. Dennoch war es seine Version, die berühmt werden sollte und ihm erstmals größere Aufmerksamkeit verschaffte.<ref>Artist. In: AAE Music: Premier Booking Agency for Bands, Musicians and Artists. Abgerufen am 27. August 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Diese zeitliche Verschiebung lässt viele Leute noch heute in dem Glauben, dass Moein den Song von Hayedeh coverte und nicht andersherum.
Die folgenden Jahre waren sehr bezeichnend für seine Karriere. In den späten 1980er und 1990er Jahren schrieb er etliche Hits, die zu Klassikern wurden, unter ihnen Kabeh, Havas, Isfahan, Miparastam oder Paricheh.<ref>Moein – The Official Website Of Moein. Abgerufen am 27. August 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Durch diese Erfolge erlangte er nicht nur im Iran große Aufmerksamkeit, sondern auch in vielen Ländern, in die Iraner emigriert sind, z. B. Deutschland, wo er oft auftrat.<ref name=":0" />
Gegenwart[Bearbeiten]
Moein produzierte insgesamt 26 Alben und zählt zu den bestverkaufenden iranischen Künstlern.<ref>tixity (https://tixity.com): Coca-Cola Arena | MOEIN | United Arab Emirates. Abgerufen am 27. August 2026.</ref> 2007 veröffentlichte er mit großem Erfolg sein Album Tolou und der Toloue Man.
Die erste Auskopplung aus seinem für 2011 geplanten Album Khatereha ist seit Februar 2010 zu hören. 2011 erschienen zwei weitere Videos, Hamdam und Khoone Siavash. Im Dezember 2011 wurde seine Single Delam Tangete veröffentlicht. 2012 folgten zwei weitere Singles, Majnoon und Mardom. Mit dem iranischen Musiker Siavash Ghomayshi ging er im Jahr 2013 auf Tournee<ref>Moein & Siavash Ghomayshi Live In Toronto event · Sat, March 9, 2013 · Sony Centre · 1 Front St E Toronto, Canada. Abgerufen am 27. August 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> und veröffentlichte die erste gemeinsame Single, Parandeh, im Februar 2013.<ref>kc bondar: Moein & Siavash Ghomayshi - Parandeh 2013 معین و سیاوش قمیشی - پرنده. 2. März 2013, abgerufen am 27. August 2026.</ref> Des Weiteren sind im Februar 2013 zwei weitere Singles von Moein erschienen, Aghoosh und Gole Naz Darom. 2022 veröffentlichte er das Album Maandegar.<ref name=":1" />
2024 wurde bekannt, dass das iranische Außenministerium angeblich an der Rückkehr des im Exil lebenden Sängers arbeitet. Moein war zwar 2009 in den Iran zurückgekehrt, sah sich damals jedoch erheblichen Einschränkungen seiner künstlerischen Tätigkeit ausgesetzt und blieb nicht dort.<ref name=":2" />
Diskografie[Bearbeiten]
Studioalben[Bearbeiten]
Über Taraneh Records
- 1985: Havas
- 1986: Yekira dust midaram
- 1987: Arezoo
- 1988: Safar
- 1988: Kaabeh
- 1988: Bibigol
- 1989: Asheghtar Az Man Cheh Kasee
- 1990: Isfahan (mit Faezeh)
- 1990: Golhaye Ghorbat
- 1990: Beh To Miandisham
- 1992: Paricheh
- 1992: Sobhet Bekhair Azizam
- 1992: Khatereha 7 (mit Shohreh Solati)
- 1994: Live in Concert
- 1995: Mosafer
- 1996: Tavalode Eshgh
- 2004: Greatest Hits
Über Caltex Records
- 1992: Namaz
- 1996: Parvaaz
- 1998: Moa'mma
- 2002: Lahze ha
- 2007: World of Love
Über MZM Records
- 2007: Tolou
Über Paricheh Avaz Company
- 2022: Maandegar
Singles (Auswahl)[Bearbeiten]
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Weblinks[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Moein |
| ALTERNATIVNAMEN | Moein, Nasrollah |
| KURZBESCHREIBUNG | iranischer Sänger |
| GEBURTSDATUM | 1951 |
| GEBURTSORT | Nadschafābād, Isfahan |