Beryll
| Beryll | |
|---|---|
| Allgemeines und Klassifikation | |
| IMA-Nummer |
?<ref name="IMA-Liste">Malcolm Back, Cristian Biagioni, William D. Birch, Michel Blondieau, Hans-Peter Boja und andere: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. (PDF; 3,6 MB) In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. IMA/CNMNC, Marco Pasero, Juli 2024, abgerufen am 13. August 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> |
| IMA-Symbol |
Brl<ref name="Warr">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> |
| Chemische Formel | Al2Be3[Si6O18]<ref name="StrunzNickel" /> |
| Mineralklasse (und ggf. Abteilung) |
Silikate und Germanate – Ringsilikate (Cyclosilikate) |
| System-Nummer nach Strunz (8. Aufl.) Lapis-Systematik (nach Strunz und Weiß) Strunz (9. Aufl.) Dana |
VIII/C.06 VIII/E.12-010 9.CJ.05 61.01.01.01 |
| Ähnliche Minerale | Chrysoberyll, Apatit, Spinell, Brasilianit, Turmalingruppe |
| Kristallographische Daten | |
| Kristallsystem | hexagonal |
| Kristallklasse; Symbol | Vorlage:Kristallklasse<ref name="Webmineral" /> |
| Raumgruppe | P6/mcc (Nr. 192)<ref name="StrunzNickel" /> |
| Gitterparameter | a = 9,22 Å; c = 9,20 Å<ref name="StrunzNickel" /> |
| Formeleinheiten | Z = 2<ref name="StrunzNickel" /> |
| Häufige Kristallflächen | {1010}, {0001}, {1120}<ref name="Handbookofmineralogy" /> |
| Zwillingsbildung | selten nach {hkil}<ref name="Handbookofmineralogy" /> |
| Physikalische Eigenschaften | |
| Mohshärte | 7,5 bis 8 (VHN 1190 bis 1450; durchschnittlich 1300 kg/mm2)<ref name="Handbookofmineralogy" /> |
| Dichte (g/cm3) | gemessen: 2,63 bis 2,97; berechnet: 2,640<ref name="Handbookofmineralogy" /> |
| Spaltbarkeit | unvollkommen nach {0001}<ref name="Handbookofmineralogy" /> |
| Bruch; Tenazität | muschelig bis uneben; spröde<ref name="Rösler" /> |
| Farbe | variabel, oft blau, grün, gelb, rosa, rot, weiß, farblos |
| Strichfarbe | weiß |
| Transparenz | durchsichtig bis durchscheinend |
| Glanz | Glasglanz bis Fettglanz |
| Kristalloptik | |
| Brechungsindizes | nω = 1,568 bis 1,602 nε 1,564 bis 1,595<ref name="Mindat" /> |
| Doppelbrechung | δ 0,004 bis 0,007<ref name="Mindat" /> |
| Optischer Charakter | einachsig negativ |
| Pleochroismus | Schwach bis deutlich: ω = farblos, gelblichgrün bis gelblichrot, hellblau ε = seegrün, blau, rotviolett<ref name="Handbookofmineralogy" /> |
Beryll ist ein häufig vorkommendes Mineral aus der Mineralklasse der „Silikate und Germanate“ mit der chemischen Zusammensetzung Al2Be3[Si6O18]<ref name="StrunzNickel" /> und damit chemisch gesehen ein Aluminium-Beryllium-Silikat. Strukturell gehört es zu den Ringsilikaten.
Beryll kristallisiert im hexagonalen Kristallsystem und entwickelt vorwiegend große Kristalle mit tafeligem oder prismatischem bis säuligem Habitus und glas- bis fettähnlichem Glanz auf den Oberflächen. Die größten bekannten Kristalle waren bis zu 18 Meter lang und 180 Tonnen schwer.<ref name="Handbookofmineralogy" /> Beryll tritt aber auch in Form körniger oder massiger Aggregate auf, die leicht mit Quarz verwechselt werden können. In reiner Form ist Beryll farblos und durchsichtig und wird in dieser Form als Goshenit bezeichnet. Durch vielfache Lichtbrechung aufgrund von polykristalliner Ausbildung kann er aber auch durchscheinend weiß sein und durch Fremdbeimengungen verschiedene Farben annehmen, die oft individuelle Bezeichnungen erhielten.
Aufgrund seiner hohen Mohshärte von 7,5 bis 8 und seiner oft gut ausgebildeten Kristalle wird Beryll vorwiegend zu Schmucksteinen verarbeitet, wobei vor allem der blaue Aquamarin, der grüne Smaragd und der hellgelbe bis grünlichgelbe Goldberyll bekannt sind.
Etymologie und Geschichte[Bearbeiten]
Das Fremdwort Beryll wurde aus Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. (auch als berillus<ref name="Zekert" />) oder Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. entlehnt und geht über Vorlage:GrcS auf das mittelindische (Prakrit) veruliya und altindische (Sanskrit) vaiḍūrya zurück.<ref name="Kluge" /><ref name="Duden-Beryll" /> Letzteres leitet sich wiederum wohl von einem dravidischen Ortsnamen vēḷūr ab.<ref>Manfred Mayrhofer: Etymologisches Wörterbuch des Indoarischen, 2. Band, Heidelberg: Universitätsverlag C. Winter, 1992, Eintrag „vaiḍūrya-“ (S. 588).</ref>
Das lateinische Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. wurde im Mittelalter als Oberbegriff für alle klaren Kristalle bzw. Edelsteine gebraucht. Über mittelhochdeutsch Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. und Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. entstand das Wort Brille („Augengläser“), da die ersten Linsen aus Kristall geschliffen wurden. Der feminine Singular die Brille beruht auf einer späteren Umdeutung der Pluralform die b[e]rille (Singular der b[e]rille = einzelnes Augenglas), nachdem zwei Augengläser üblich geworden waren.<ref name="Duden-Brille" />
Aus dem lateinischen Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. leitet sich auch Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. ab – und daraus Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden., dessen Partizip Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. den deutschen Fremdwörtern Brillant (ein speziell geschliffener Diamant) und Brillanz zugrunde liegt. Nach der geläufigen Aussprache wäre eigentlich auch im Deutschen die englische Schreibweise zu erwarten (Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden.). Die Norm (z. B. brillant, Brillanz) richtet sich im Deutschen jedoch nach der französischen Herkunft, was in diesem Fall zu häufigen Rechtschreibfehlern führt.
Der Abbau der Beryll-Varietät Smaragd lässt sich bis ins 13. Jahrhundert v. Chr. nach Ägypten zurückverfolgen. Aber auch im präkolumbischen Südamerika wurde der Schmuckstein weiträumig gehandelt.
Klassifikation[Bearbeiten]
Bereits in der veralteten 8. Auflage der Mineralsystematik nach Strunz gehörte Beryll zur Mineralklasse der „Silikate und Germanate“ und dort zur Abteilung der „Ringsilikate (Cyclosilikate)“ (Mit Sechserringen [Si6O18]12−), wo er als Namensgeber die „Beryll-Reihe“ mit der System-Nr. VIII/C.06a und den weiteren Mitgliedern Bazzit und Indialith innerhalb der „Beryll-Cordierit-Gruppe“ (Nr. VIII/C.06) bildete.
Im zuletzt 2018 überarbeiteten und aktualisierten Lapis-Mineralienverzeichnis nach Stefan Weiß, das sich aus Rücksicht auf private Sammler und institutionelle Sammlungen noch nach dieser alten Form der Systematik von Karl Hugo Strunz richtet, erhielt das Mineral die System- und Mineral-Nr. VIII/E.12-10. In der „Lapis-Systematik“ entspricht dies ebenfalls der Abteilung „Ringsilikate“, wobei in den Gruppen VIII/E.12 bis 21 die Minerale eingeordnet sind, deren Struktur aus Sechserringen [Si6O18]12− aufgebaut sind. Beryll bildet hier zusammen mit Bazzit, Bunnoit, Cordierit, Ferroindialith, Indialith, Pezzottait, Sekaninait und Stoppaniit eine eigenständige, aber unbenannte Gruppe.<ref name="Lapis" />
Die seit 2001 gültige und von der International Mineralogical Association (IMA) zuletzt 2009 aktualisierte<ref name="IMA-Liste-2009" /> 9. Auflage der Strunz’schen Mineralsystematik ordnet den Beryll ebenfalls in die Abteilung der „Ringsilikate“ ein. Diese ist allerdings weiter unterteilt nach der Struktur der Silikatringe, so dass das Mineral entsprechend seinem Aufbau in der Unterabteilung „[Si6O18]12− Sechser-Einfachringe ohne inselartige, komplexe Anionen“ zu finden ist, wo es ebenfalls namensgebend die „Beryllgruppe“ mit der System-Nr. 9.CJ.05 und den weiteren Mitgliedern Bazzit, Indialith, Pezzottait und Stoppaniit bildet.
Auch die vorwiegend im englischen Sprachraum gebräuchliche Systematik der Minerale nach Dana ordnet den Beryll in die Klasse der „Silikate und Germanate“ und dort in die Abteilung der „Ringsilikate: Sechserringe“ ein. Hier ist er ebenfalls als Namensgeber der „Beryllgruppe“ mit der System-Nr. 61.01.01 und den weiteren Mitgliedern Bazzit, Indialith, Stoppaniit und Pezzottait innerhalb der Unterabteilung „Ringsilikate: Sechserringe mit Si6O18-Ringen; mögliche (OH) und Al-Substitution“ zu finden.
Chemismus[Bearbeiten]
In 100 % reiner Form, die allerdings nur synthetisch herzustellen ist, besteht Beryll aus rund 19 % Aluminiumoxid (Al2O3), 14 % Berylliumoxid (BeO) und 67 % Siliciumdioxid (SiO2).
Natürlicher Beryll kann verschiedene Fremdbeimengungen enthalten wie unter anderem Rubidiumoxid (Rb2O) und Caesiumoxid (Cs2O). Auch Kristallwasser (H2O, bis 3 %) sowie Argon und Helium können in den Kanälen der Ringsilikat-Struktur eingelagert sein.<ref name="Rösler" />
Weitere mögliche Fremdbeimengungen sind unter anderem Lithium und Natrium sowie verschiedene Oxide und Hydroxide, Halogenide und/oder Fluoride.<ref name="SchröckeWeiner" />
Kristallstruktur[Bearbeiten]
Beryll kristallisiert hexagonal in der Raumgruppe P6/mcc (Raumgruppen-Nr. 192) mit den Gitterparametern a = 9,22 Å und c = 9,20 Å sowie zwei Formeleinheiten pro Elementarzelle.<ref name="StrunzNickel" />
Die Kristallstruktur von Beryll besteht aus Sechser-Einfachringen mit der Strukturformel [Si6O18]12−, die in Richtung der c-Achse konzentrisch übereinander geschichtet und jeweils um 30° verdreht sind. Aufgrund der konzentrischen Anordnung der Ringe bilden sich offene Kanäle mit einem Durchmesser von einigen Ångström.<ref name="SchröckeWeiner" /> In diesen Hohlkanälen sind die verschiedenen Fremdbeimengungen austauschbar eingelagert.
Zwischen den Ringen befinden sich die Aluminium- und Beryllium-Ionen, wobei Aluminium von jeweils sechs und Beryllium von jeweils vier Sauerstoffionen umgeben ist. Man spricht daher auch von einer [6]- bzw. [4]-Koordination beim Aluminium bzw. Beryllium.<ref name="Rösler" />
Eigenschaften[Bearbeiten]
Morphologie[Bearbeiten]
Die Kristallmorphologie von Beryll ist überwiegend einfach und in der Tracht gekennzeichnet durch das hexagonale Prisma {1010} und dem abschließenden Pinakoid {0001}. Hinzu kommen gelegentlich hexagonal-dipyramidale Formen in erster und zweiter Stellung {1121} und {1011} sowie die dihexagonal-dipyramidale Vollform (Holoedrie).<ref name="SchröckeWeiner" /><ref name="Rösler" />
Der Habitus kann kurz- bis langprismatisch sein, wobei die Prismenflächen oft längsgestreift sind. Gelegentlich finden sich auch stängelige und körnige bis derbe Massen.<ref name="Rösler" />
Physikalische und chemische Eigenschaften[Bearbeiten]
Der Schmelzpunkt von Beryll beträgt 1650 °C.<ref name="Enghag" />
Beryll ist gegenüber verschiedenen Säuren unempfindlich und nur sehr schwach löslich in Fluorwasserstoff (HF). Dagegen ist er empfindlich gegenüber Alkalischen Lösungen und daher unter anderem löslich in Natriumhydroxid (NaOH, Natronlauge) und Kaliumhydroxid (KOH, Kalilauge).<ref name="NewDana" />
Varietäten und Modifikationen[Bearbeiten]
Die farblose Reinform von Beryll erhielt wie die Reinform von Quarz (Bergkristall) eine eigenständige Bezeichnung und ist als Goshenit bekannt. Farblose Berylle sind allerdings sehr selten.
Weitaus bekannter sind als farbige Varietäten der grüne Smaragd, der blaue Aquamarin, der gelbe Goldberyll (auch Heliodor) sowie der rosafarbene Morganit, der nach dem New Yorker Bankier John Pierpont Morgan benannt wurde (nicht zu verwechseln mit Mogánit aus der Familie der Kieselsäuren).
Eine ebenfalls rosafarbene, caesiumhaltige Beryllvarietät wird als Vorobyevit bzw. Worobieffit<ref name="Lapis" /> oder einfach Caesium-Beryll<ref name="Rösler" /> bezeichnet.
Sehr selten ist auch die Varietät Roter Beryll, dessen veraltete Bezeichnung Bixbit aufgrund der deutlichen Verwechslungsgefahr mit dem Mineral Bixbyit nach den Bestimmungen der CIBJO zu den unerwünschten Handelsnamen gehört.
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facettierter Goshenit, 16.61ct,Brasilien
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Blauer Aquamarin vom Erongogebirge, Namibia
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facettierter Aquamarin, 13.24ct,Brasilien
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Dunkelgrüner Smaragd aus der Kagem Emerald Mine, Ndola, Sambia
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facettierter Smaragd, 1.07ct, Kolumbien
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Goldberyll (Heliodor) aus Marimbaia, Minas Gerais, Brasilien
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facettierter Heliodor, 48.75ct, Brasilien
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Rosa Morganit aus dem Pegmatitfeld Darra-i-Pech, Nangarhar, Afghanistan
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facettierter Morganit, 2,01ct, Brasilien
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Roter Beryll aus dem Harris Claim, Wah Wah Mountains, Beaver County (Utah), USA
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facettierter Roter Beryll / Bixbit, 0.56ct, Wah Wah Mountains, Beaver County (Utah), USA
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Zonar smaragd- bis goldfarbiger Beryll vom Erongogebirge, Namibia
Bildung und Fundorte[Bearbeiten]
Beryll bildet sich entweder magmatisch in Pegmatit und Granit oder hydrothermal in Greisen oder Quarz-Gängen. Auch metamorph gebildete Berylle sind gefunden worden, unter anderem in Gneis. Zudem kann es sekundär in Form von Seifenlagerstätten in Flusssedimenten angereichert sein.
Als Begleitminerale des Berylls finden sich unter anderem Albit, Mikroklin, Biotit, Muskovit, Lepidolith, Quarz, Fluorit, Topas, verschiedene Turmaline sowie Erzminerale wie Spodumen, Amblygonit, Kassiterit, Tantalit-(Mn), Tantalit-(Fe), Columbit-(Mn) und Columbit-(Fe).<ref name="Handbookofmineralogy" />
Einige der vielen Fundorte sind unter anderem Minas Gerais und Rio Grande do Norte in Brasilien, Coscuez und Muzo in Kolumbien, Antsirabe in Madagaskar, Spitzkoppe in Namibia, Iveland in Norwegen, Habachtal in Österreich, Gilgit in Pakistan, Malyschewa und Murzinka im Ural in Russland, Adun-Chilon in Sibirien, sowie Keystone/South Dakota und Pala/Kalifornien in den USA
Beryll-Kristalle können außergewöhnlich groß werden. So sind im US-amerikanischen Bundesstaat Maine sechs Meter lange und eineinhalb Tonnen schwere Exemplare gefunden worden. Kristalle bis zu 177 Tonnen wurden in Namivo/Alto Ligonha in Mosambik gefunden.
In römischer Zeit wurde Beryll unter anderem in Mons Smaragdus in der arabischen Wüste abgebaut<ref>S. E. Sidebotham, Survey of the Hinterland. In: S. E. Sidebotham, Willeke Zwanida Wendrich (Hrsg.), Report of the 1998 Excavations at Berenike and the Survey of the Egyptian Eastern Desert, including Excavations at Wadi Kalalat. Leiden, Leiden University Research School of Asian, African and Amerindian Studies 2000, 356</ref>.
Verwendung[Bearbeiten]
Als Rohstoff[Bearbeiten]
Beryll ist die Hauptquelle für das giftige Leichtmetall Beryllium, das unter anderem in der Raumfahrttechnik als Bestandteil von Speziallegierungen eingesetzt wird. Mehr als 80 Prozent der Weltjahresproduktion stammen aus den USA. Zudem wurden im Mittelalter Berylle zu Linsen geschliffen, die als Brille verwendet wurden und dieser ihren Namen gaben.
Als Schmuckstein[Bearbeiten]
Berylle aller Farbvarietäten werden bei guter Qualität zu Schmucksteinen verarbeitet. Der Smaragd wurde allerdings als eine der ersten Varietäten für diese Zwecke genutzt und in größeren Mengen abgebaut. Die ältesten Minen lassen sich auf etwa 1.300 v. Chr. datieren.
Klare Schmucksteine erhalten üblicherweise einen facettierten Schliff. Beim Schleifen ist jedoch der bei einigen Beryll-Varietäten deutliche Pleochroismus zu berücksichtigen.
Durchscheinende bzw. undurchsichtige Steine erhalten einen Cabochon-Schliff. Größere Mineralaggregate werden manchmal auch zu kunstgewerblichen Gegenständen verarbeitet.
Sonstiges[Bearbeiten]
Die englische Bezeichnung Beryl ist auch ein meist weiblicher, selten auch männlicher Vorname.
Siehe auch[Bearbeiten]
Literatur[Bearbeiten]
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Weblinks[Bearbeiten]
Vorlage:Wikidata-Registrierung
- Beryll und Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Geolitho Stiftung, abgerufen am 8. August 2021.
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references> <ref name="Handbookofmineralogy"> Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden. </ref> <ref name="Duden-Beryll"> Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Duden, abgerufen am 11. Dezember 2020. </ref> <ref name="Duden-Brille"> Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Duden, abgerufen am 11. Dezember 2020. </ref> <ref name="Enghag"> Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden. </ref> <ref name="IMA-Liste-2009"> Ernest H. Nickel, Monte C. Nichols: [Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] (PDF; 1,9 MB) In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. IMA/CNMNC, Januar 2009, archiviert vom Vorlage:Referrer am 29. Juli 2024; abgerufen am 30. Juli 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). </ref> <ref name="Kluge"> Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden. </ref> <ref name="Lapis"> Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden. </ref> <ref name="Mindat"> Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Hudson Institute of Mineralogy, abgerufen am 8. August 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). </ref> <ref name="NewDana"> Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden. </ref> <ref name="Rösler"> Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden. </ref> <ref name="SchröckeWeiner"> Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden. </ref> <ref name="StrunzNickel"> Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden. </ref> <ref name="Webmineral"> David Barthelmy: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Abgerufen am 8. August 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). </ref> <ref name="Zekert"> Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden. </ref> </references>