Mulknitz
Mulknitz Małksa Stadt Forst (Lausitz)
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|---|---|---|---|---|---|---|
| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(77)&title=Mulknitz 51° 46′ N, 14° 36′ O
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| Höhe: | 68 m ü. NHN | |||||
| Fläche: | 7,58 km²<ref>Zahlen und Fakten: Ortsteile der Stadt Forst (Lausitz). In: forst-lausitz.de. Abgerufen am 7. Januar 2018.</ref> | |||||
| Einwohner: | 77 (31. März 2021)<ref>Zahlen und Fakten: Einwohner der Stadt Forst (Lausitz). In: forst-lausitz.de. Abgerufen am 28. August 2021.</ref> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 10 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 6. Dezember 1993 | |||||
| Postleitzahl: | 03149 | |||||
| Vorwahl: | 03562 | |||||
| Das Bild bitte nur als Dateipfad angeben! | ||||||
Mulknitz, {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value),<ref>Eintrag „Małksa“ in der niedersorbischen Ortsnamendatenbank auf dolnoserbski.de</ref> ist ein Ortsteil<ref>Auflistung als Ortsteil von Forst im Kommunalverzeichnis Brandenburg. Abgerufen am 11. Mai 2026.</ref> der Stadt Forst (Lausitz) im brandenburgischen Landkreis Spree-Neiße. Bis zur Eingemeindung am 6. Dezember 1993 war Mulknitz eine eigenständige Gemeinde.
Lage[Bearbeiten]
Mulknitz liegt in der Niederlausitz. Benachbarte Orte sind Bohrau im Norden, Naundorf im Nordosten, Sacro im Osten, die Stadt Forst im Südosten, Klein Jamno im Süden sowie das zur Gemeinde Wiesengrund gehörende Gosda im Südwesten. Westlich von Mulknitz liegt der Braunkohletagebau Jänschwalde.
Durch die Gemarkung von Mulknitz führen die Bundesstraße 112 von Forst nach Küstriner Vorland sowie die Kreisstraße 7110 nach Dubrau.
Geschichte[Bearbeiten]
Mulknitz wurde am 6. Februar 1487 erstmals urkundlich erwähnt.<ref>500 Jahre Mulknitzer Geschichte in 19 Kapiteln. In: niederlausitz-aktuell.de. Niederlausitz Aktuell, 15. Februar 2008, abgerufen am 6. April 2017.</ref> Der Ortsname stammt vom Flüsschen Malxe, das durch das Dorf fließt. Im Sorbischen tragen Ort und Fluss bis heute den gleichen Namen.
Am 24. November 1643 wurde Mulknitz von der Armee des schwedischen Generals Lennart Torstensson überfallen und zerstört. Im Jahr 1898 wurde Mulknitz durch einen Brand erneut zerstört.<ref>Mulknitz. In: mulknitz.de. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 7. April 2017; abgerufen am 6. April 2017. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>
Die Dorfkirche in Mulknitz wurde in ihrer heutigen Form im Jahr 1927 nach Plänen von Curt Steinberg erbaut. Es sind zwei Vorgängerbauten überliefert, die 1818 erbaute Fachwerkkirche wurde nach dem Kirchenneubau abgerissen. Die Orgel der Kirche stammt aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts und soll aus Bad Muskau stammen.<ref>Ausstattung der Dorfkirche Mulknitz. In: stadt-forst.de. Abgerufen am 6. April 2017.</ref><ref>Eintrag zur Denkmalobjektnummer 09125451 in der Denkmaldatenbank des Landes Brandenburg</ref> Bis 1825 wurde in Mulknitz auch in sorbischer (wendischer) Sprache gepredigt.<ref>Richard Andree: Das Sprachgebiet der Lausitzer Wenden vom 16. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Prag 1873, S. 12.</ref>
Nach dem Wiener Kongress kam Mulknitz wie die gesamte Niederlausitz an das Königreich Preußen. Dort lag Mulknitz im Amtsbezirk Bohrau im Landkreis Sorau (Lausitz). Danach lag der Ort bis 1952 im Landkreis Cottbus. Am 25. Juli 1952 wurde Mulknitz dem neu gebildeten Kreis Forst im Bezirk Cottbus zugeteilt und lag nach der Wende im Landkreis Forst in Brandenburg. Nach der Kreisreform in Brandenburg am 6. Dezember 1993 kam Mulknitz zum neu gebildeten Landkreis Spree-Neiße und wurde in die Stadt Forst (Lausitz) eingemeindet.<ref>Mulknitz, Małksa im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum</ref>
Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]
| Jahr | 1875 | 1890 | 1910 | 1925 | 1933 | 1939 | 1946 | 1950 | 1964 | 1971 | 1981 | 1985 | 1989 | 1992 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Einwohner | 129 | 127 | 145 | 118 | 162 | 132 | 170 | 178 | 122 | 117 | 92 | 101 | 93 | 90 |
Weblinks[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references/>
Ortsteile: Bohrau (Bórow) | Briesnig (Rjasnik) | Forst (Kernort) (Baršć) | Groß Bademeusel (Wjelike Bóžemysle) | Groß Jamno (Jamne) | Horno (Rogow) | Klein Bademeusel (Małe Bóžemysle) | Klein Jamno (Małe Jamne) | Mulknitz (Małksa) | Naundorf (Glinsk) | Sacro (Zakrjow)
Ehemalige Ortsteile: Berge (1897–1945) | Scheuno (1940–1945)
Wohnplätze: Domsdorf (Domašojce) | Eigene Scholle (Swojske grunty) | Eulo (Wiłow) | Försterei Bademeusel (Bóžemyslańska Gólnikaŕnja) | Försterei Keune (Gólnikaŕnja Chójna) | Keune (Chójna) | Mexiko (Mexiko) | Neu Sacro (Nowy Zakrjow) | Noßdorf (Nosydłojce)
- Wikipedia:Seite mit Skriptfehlern
- Ort im sorbischen Siedlungsgebiet
- Wikipedia:Defekte Weblinks/Ungeprüfte Archivlinks 2019-09
- Ort im Landkreis Spree-Neiße
- Ort in der Niederlausitz
- Geographie (Forst (Lausitz))
- Ehemalige Gemeinde (Landkreis Spree-Neiße)
- Ersterwähnung 1487
- Gemeindeauflösung 1993
- Kirchdorf (Siedlungstyp)