Natrium-Ionen-Akkumulator

Der Natrium-Ionen-Akkumulator, {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (abgekürzt SIB), dient der Speicherung elektrischer Energie und nutzt dabei Ionen des Alkalimetalls Natrium. Natrium-Ionen-Batterien kommen ohne kritische Rohstoffe aus.<ref>Trends in batteries - Global EV outlook 2023, Internationale Energieagentur. Abgerufen am 5. Mai 2024</ref>
Obwohl ihre Energiedichte geringer ist als bei Lithium-Ionen-Akkumulatoren, versprechen Natrium-Ionen-Akkumulatoren diesen gegenüber diverse Vorteile wie bessere Umweltbilanz, größere Sicherheit, bessere Leistung (auch bei niedrigen Temperaturen) und Nutzung günstiger Rohstoffe, womit zugleich geringere geopolitische Abhängigkeit von kritischen Rohstoffen erreicht werden könnte. Daher werden Natrium-Ionen-Akkus intensiv erforscht. Natrium-Ionen-Akkus finden mit Stand 2025 zunehmend Zulauf in den Batteriemarkt, in einzelnen Nischen sind sie Lithium-Ionen-Akkumulatoren bereits überlegen. Erwartet wird, dass sie sich sehr gut für den Einsatz als Batterie-Speicherkraftwerk eignen und auch bei der Elektromobilität Marktanteile gewinnen werden, insbesondere im günstigen Preissegment und bei Elektroautos mit niedriger bis mittlerer Reichweite.<ref>Sathiya Mariyappan et al.: From lab to market with sustainable sodium-ion batteries. In: Nature Sustainability. 2025, doi:10.1038/s41893-025-01701-x. </ref>
Allgemeines[Bearbeiten]
Natrium-Ionen-Batterien werden bei Umgebungstemperatur mit organischen oder mit anorganischen wässrigen Elektrolyten betrieben. Ein großer Vorteil der Variante mit organischen Elektrolyten ist, dass größere Zellspannungen als mit wässrigen Lösungen erlaubt sind.
Natrium-Ionen-Batterien mit anorganischen wässrigen Elektrolyten werden auch Salzwasserbatterie genannt. Sie sind billiger als die Varianten mit organischen Elektrolyten. Die Energiedichte der Natrium-Ionen-Akkumulatoren mit wässrigem Elektrolyt ist allerdings kleiner als bei organischem Elektrolyt. Beim mobilen Einsatz waren diese Batterien daher bisher im Nachteil. Genutzt werden sie vor allem als stationäre Akkus, zum Beispiel als Heimspeicher für Solarenergie. Natrium-Ionen-Akkumulatoren vom Salzwassertyp sind unbrennbar und damit sicherer als Lithium-Cobaltdioxid-Akkumulatoren, die im Fehlerfall thermisch durchgehen können.
Prinzip[Bearbeiten]
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden. Die Funktionsweise und Aufbau folgen dem Aufbau von Lithium-Ionen-Akkumulatoren.
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden. Die Produktion ist auf den gleichen Anlagen möglich.<ref name="adelheim">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Berliner Forscher entwickeln Batterien für die Zukunft.] RBB, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL: „"Man kann diese Batterien auf denselben Produktionsanlagen produzieren wie Lithium-Ionen-Batterien", sagt Adelhelm. […] Professor für Elektrochemie Philipp Adelhelm […] der Humboldt-Universität“Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> In der Elektrodenfertigung muss nur das Kathodenmaterial ersetzt werden, wobei man nun auch das günstigere Aluminium als Trägerfolie verwenden kann.<ref name="northvolt2023" /><ref name="adelheim" /> In der Forschung befinden sich auch neue Anodenmaterialien.<ref name="adelheim" />
Vorteile von Natrium-Ionen-Akkumulatoren[Bearbeiten]
Als Bestandteil von Kochsalz, NaCl, kostet Natrium wesentlich weniger als Lithium und ist weltweit leicht und praktisch unbegrenzt verfügbar.<ref name="Palomares2012" /> Daraus ergibt sich ein Kostenvorteil bei den Rohmaterialien der Batterieherstellung<ref name="Palomares2012" /> und perspektivisch eine günstigere Fertigung als bei der Lithium-Ionen-Technik.<ref name="Larcher2015" /> Natriumchlorid ist der mengenmäßig zweitgrößte Bestandteil von Meerwasser und sowohl die Gewinnung von Meersalz als auch der Abbau untertägiger Vorkommen sind seit Jahrhunderten etabliert. Große Mengen Natriumsalze fallen auch als Kuppelprodukt anderer Abbauprozesse wie der Gewinnung von Kalisalzen an und werden teilweise, mangels Bedarf, zu Kalihalden aufgetürmt. Bedeutsamer ist jedoch, dass manche Bauformen von Natrium-Ionen-Akkumulatoren ohne Kupfer, Cobalt und Nickel auskommen können und generell kein Blei Anwendung findet.<ref>Jens F. Peters, Alexandra Peña Cruz, Marcel Weil: Exploring the Economic Potential of Sodium-Ion Batteries. In: Batteries. Band 5, Nr. 1, 2019, S. 10, doi:10.3390/batteries5010010 (mdpi.com [abgerufen am 19. Oktober 2020]).</ref> Insbesondere Cobalt und Nickel gelten als teure und kritische Materialien bei Lithium-Ionen-Akkus. Natrium-Ionen-Akkus haben hingegen einen Pluspol aus Preußisch Weiß oder Preußisch Blau, einem Komplex auf Eisenbasis, der günstig ist und in großer Menge zur Verfügung steht. Anstelle von Graphit als Anodenmaterial kann Hartkohlenstoff verwendet werden, der leichter verfügbar und günstiger ist.<ref name="WiWo polo">Sind Elektroautos bald günstiger als ein gebrauchter Polo?. In: Wirtschaftswoche, 18. März 2023. Abgerufen am 18. März 2023.</ref> Mit Stand 2023 sind Natrium-Ionen-Akkus ca. 40 % günstiger als Lithium-Ionen-Akkus.<ref>China baut Fertigungskapazitäten aus. Natrium-Ionen-Batterie vor dem Durchbruch?. In: elektronik.net, 8. Juni 2023. Abgerufen am 24. Juni 2023.</ref> Die Energiedichte ist mit 140 bis 160 Wh/kg (Wattstunden pro Kilogramm) bei Natrium-Ionen-Akkumulatoren gegenüber Lithium-Ionen-Akkumulatoren mit bis zu 260 Wh/kg deutlich geringer. Mit Natriumtechnik lassen sich Akkus mit mehr als 10.000 Ladezyklen ohne Einbußen bei Kapazität und Ladedauer bauen, was für die Technik spricht.<ref>Natrium-Ionen-Akku: Was macht die Technologie so interessant?, EnBW Magazin, 27. Mai 2025, online</ref> Welche physikalischen Eigenschaften wichtig sind, hängt stark vom Einsatz (etwa Elektrofahrzeug oder Batterie-Speicherkraftwerk) ab.
Aufgrund der Verwendung im Überfluss vorkommender und damit günstiger Materialien gelten Natrium-Ionen-Akkus als vielversprechende Akkumulatorbauform für Energiespeicher, bei denen es nicht auf das Gewicht des Akkumulators ankommt, wie zum Beispiel stationäre Batterie-Speicherkraftwerke für Wind- und Solarenergie.<ref name="eon" /><ref name="Pan2013" /> Mit weiteren Fortschritten in der Entwicklung rücken aber auch mobile Anwendungen wie E-Autos zunehmend in den Fokus.<ref name="WiWo polo" /> Auch hinsichtlich der Nachhaltigkeit und der Handhabung (siehe: Gefahren beim Umgang mit Lithium-Ionen-Akkus) sind Natriumzellen eine vorteilhafte Alternative. Hinzu kommt, dass sich die Zellen auf denselben Anlagen wie Lithium-Ionen-Akkumulatoren fertigen lassen.<ref>nano vom 7. Februar 2022.</ref> Zudem können schnelle Ladezeiten von etwa 15 Minuten bei einer Ladekapazität von bis zu 85 % erreicht werden.<ref name="WiWo polo" />
Aus wirtschaftspolitisch-geostrategischen Erwägungen heraus wird hervorgehoben, dass mit der Nutzung von Natrium-Ionen-Akkus auch die Abhängigkeit von Ländern wie China reduziert werden könne, das einen erheblichen Teil der Lithium-Produktion und -weiterverarbeitung kontrolliert<ref name="Handelsblatt warum">Warum E-Autos bald günstiger und ökologischer werden. In: Handelsblatt, 12. Oktober 2023. Abgerufen am 13. November 2023.</ref> und auch bei der Grafitaufbereitung für Batteriezwecke eine marktbeherrschende Stellung innehat.<ref name="WiWo verrufen">Schafft es die Autoindustrie ohne das verrufene Kobalt?. In: Wirtschaftswoche, 17. November 2023. Abgerufen am 18. November 2023.</ref>
Thermalbatterien mit Natriummetall[Bearbeiten]
Diese nutzen einen Festelektrolyten (vom Typ Natrium-β-aluminat) zum Transport der Natriumionen. Da die Leitfähigkeit von Festelektrolyten nur bei genügend hohen Temperaturen groß genug ist, müssen die Zellen auf hoher Temperatur gehalten werden. Dafür kann die Minuspolseite aus dem preiswerten flüssigen Natrium bestehen, die Pluspolseite aus Schwefel beim Natrium-Schwefel-Akkumulator und aus Nickelchlorid bei der Zebra-Batterie (=Natrium-Nickelchlorid-Akkumulator). Im Gegensatz zu den günstigen Elektroden ist der Festelektrolyt relativ teuer.
Natrium-Ionen-Batterien mit wässrigen Elektrolyten[Bearbeiten]
Dieser Akkumulatortyp wird unter anderem mit Bezeichnungen wie Salzwasserbatterie, {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), vermarktet.<ref name="photo1"/> Eine Besonderheit dieses Akkumulatortyps ist, dass er im Gegensatz zu den meisten Akkumulatoren, speziell der Gruppe der Lithium-Ionen-Akkumulatoren, tiefentladefest ist und bis zu einer Entladeschlussspannung von 0 V entladen werden kann, ohne Schaden zu nehmen.
Die Energiedichte der Natrium-Ionen-Akkumulatoren mit wässrigen Elektrolyten liegt mit 12 bis 24 Wattstunden pro Liter weit unterhalb der von Blei- oder Lithium-Ionen-Akkumulatoren,<ref name="photovolt">Photovoltaik.eu: Die Salzwasserbatterie, Artikel vom 31. August 2015</ref> was zwar bei ortsfesten Anlagen kein Problem ist, diese Natrium-Ionen-Akkus jedoch für mobile Anwendungen ungeeignet macht. Sie weisen zudem eine geringere Zyklenfestigkeit auf.<ref name="sod1"/>
Die entnehmbare Kapazität ist stark von der Entladestromstärke abhängig. Deshalb eignen sich solche Natrium-Ionen-Akkus eher für Anwendungen, die geringe bis mittlere Ströme benötigen, dies jedoch über lange Zeiträume.<ref name="photovolt"/>
Natrium-Ionen-Akkumulatoren mit organischen Elektrolyten[Bearbeiten]
Bei der Gruppe der Natrium-Ionen-Akkumulatoren mit organischen Elektrolyten, die zurzeit intensiv erforscht werden, gibt es eine große Vielfalt an vorgeschlagenen Materialien für Anode, Kathode und Elektrolyt.<ref name="Palomares2012" /> Daraus ergeben sich viele denkbare Kombinationen, die zu unterschiedlichen Akkumulator-Parametern führen, zu denen vor allem die Zellspannung gehört. Je nach verwendeten Materialien ergeben sich daraus Zellspannungen im Bereich zwischen 2 und 3,5 Volt.<ref name="sod1"/>
Elektrolyte[Bearbeiten]
Die am häufigsten vorgeschlagenen Elektrolyte für Natrium-Ionen-Akkumulatoren sind, analog zu Lithium-Ionen-Akkumulatoren, Lösungen von Natriumsalzen wie zum Beispiel Natriumhexafluorophosphat. Das häufig in akademischer Forschung verwendete Natriumperchlorat ist aufgrund seiner Explosionsgefahr für kommerzielle Zwecke ungeeignet.<ref>Gebrekidan Gebresilassie Eshetu, Sylvie Grugeon, Huikyong Kim, Sangsik Jeong, Liming Wu: Comprehensive Insights into the Reactivity of Electrolytes Based on Sodium Ions. In: ChemSusChem. Band 9, Nr. 5, 8. März 2016, ISSN 1864-5631, S. 462–471, doi:10.1002/cssc.201501605 (wiley.com [abgerufen am 20. Oktober 2020]).</ref> Das Lösungsmittel besteht meist aus binären oder ternären Mischungen von verschiedenen organischen Carbonaten wie Propylencarbonat, Ethylencarbonat und Diethylcarbonat. Je nach erwünschten Eigenschaften kommen auch kurzkettige Ether gelegentlich zum Einsatz.<ref>Yi Sun, Pengcheng Shi, Hongfa Xiang, Xin Liang, Yan Yu: High-Safety Nonaqueous Electrolytes and Interphases for Sodium-Ion Batteries. In: Small. Band 15, Nr. 14, 2019, ISSN 1613-6829, S. 1805479, doi:10.1002/smll.201805479 (wiley.com [abgerufen am 20. Oktober 2020]).</ref>
Anoden[Bearbeiten]
Als Anodenmaterial wird unter anderem Kohlenstoff in Form von Graphen eingesetzt – metallisches Natrium ist als Anodenmaterial zwar prinzipiell möglich, das Alkalimetall wird allerdings durch die Substanzen im Elektrolyt chemisch angegriffen. Neuere Forschungen schlagen vor, bei hoher Temperatur in Stickstoff verschweltes Chinacridon zu verwenden.<ref>Seongwook Chae, Taewoong Lee, Woong Kwon, Haisu Kang, Hyeok Jun Seo, Eunji Kim, Euigyung Jeong, Jin Hong Lee, Seung Geol Lee: Longitudinally grown pyrolyzed quinacridones for sodium-ion battery anode. In: Chemical Engineering Journal. Band 453, 1. Februar 2023, ISSN 1385-8947, S. 139805, doi:10.1016/j.cej.2022.139805 (sciencedirect.com [abgerufen am 15. April 2023]).</ref>
Kathoden[Bearbeiten]
Als Kathodenmaterialien werden verschiedene, Natriumionen enthaltende Materialien wie Phosphate und Diphosphate erforscht, beispielsweise Natriumeisenphosphat.
Marktverfügbarkeit[Bearbeiten]
2017 spielten Natrium-Ionen-Akkumulatoren wirtschaftlich nur eine geringe Rolle, waren aber in verschiedenen Formen und Variationen Gegenstand von Forschungsarbeiten. 2018 hatte sich die Position der Natrium-Ionen-Akkumulatoren etwas verbessert, da die Herstellungskosten gegenüber Lithium-Akkus gesunken waren und eine weitere Rationalisierung durch einfachere Bauweise bei höheren Stückzahlen zu erwarten war.<ref name="eon">Solarspeicher-Alternative: Batterie aus Salz und Wasser. Abgerufen am 27. Januar 2019.</ref>
Das britische Unternehmen Faradion, in Partnerschaft mit dem britischen Akkuhersteller AMTE und dem chinesischen Hersteller CATL, hat im Jahr 2022 Natrium-Ionen-Akkumulatoren in erster Generation mit bis zu 160 Wh/kg entwickelt.<ref name=":0">CATL Unveils Its Latest Breakthrough Technology by Releasing Its First Generation of Sodium-ion Batteries. Abgerufen am 3. September 2022.</ref> Diese Akkus verwenden als Kathodenmaterial Berliner Blau und als Anodenmaterial einen neu entwickelten harten Kohlenstoff, während als Leiterfolie Aluminium anstelle von Kupfer wie bei Lithium-Ionen-Akkumulatoren verwendet wird.<ref>Sodium-ion Battery Launch Event. Abgerufen am 3. September 2022.</ref> Letzteres ist möglich, da Natrium im Gegensatz zu Lithium nicht mit Aluminium reagiert und den Vorteil bietet, die Akkumulatoren tiefentladen zu können, ohne sie zu beschädigen, da Aluminium im Gegensatz zu Kupfer keine Brücken ausbildet (Kurzschluss), weshalb sie beim Transport im Gegensatz zu Lithium-Ionen-Akkumulatoren kein Gefahrgut sind.
Der chinesische Hersteller NIU Technologies entwickelte 2023 Zellen mit einer Energiedichte im Bereich von zirka 150 Wh/kg, was unterhalb der besten Lithium-Ionen-Zellen mit bis ca. 260 Wh/kg liegt, aber vergleichbar ist mit günstigen Lithium-Ionen-Zellen.<ref name="WiWo polo" />
Northvolt errichtet eine Produktion, mit Kathodenmaterial von der schwedischen Firma Altris, die frühestens 2025 in Betrieb geht.<ref name="northvolt2023">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Northvolt und Altris entwickeln eigenen Natrium-Ionen-Akku.] Golem, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Ende 2024 meldete Northvolt in den USA Insolvenz an.
Acculon Energy kündigte den Produktionsstart in Ohio für Mitte 2024 im Januar 2024 an.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Acculon launches production of sodium-ion battery modules, packs.] PV Magazine, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Natron Energy produziert in Holland (Michigan) seit April 2024<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Natrium-Batterie für Energiespeicher geht in Massenproduktion.] NotebookCheck, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Natron Energy Achieves First-Ever Commercial-Scale Production of Sodium-Ion Batteries in the U.S.] business wire, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> und startete damit die erste kommerzielle Produktion von Natrium-Ionen-Batterien in den USA.<ref>Lithium-free sodium batteries exit the lab and enter US production newatlas.com</ref> Natron Energy verwendet ein mangan-reiches Preußisch Blau – mit unterschiedlichem Mangan-Anteil als Kathoden- und Anodenmaterial.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Our Technology - The Science of Sodium.] Natron Energy, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 19. Mai 2024.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Mit einer geringen Energiedichte von 16,5 Wh/kg, aber einer hohen Zyklenfestigkeit von mehr als 50.000 sind sie vor allem für Einsatz als stationärer Energiespeicher gedacht.
Im sächsischen Teil des Industrieparks Schwarze Pumpe sollen auf einer 14 Hektar großen Brachfläche keramische Festkörperbatterien produziert werden, die im Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme entwickelt wurden. Im September 2022 wurde die Altech Batteries GmbH gegründet, an der die Altech Energy Holding zu 75 Prozent und die Fraunhofer-Gesellschaft zu 25 Prozent beteiligt sind. In der Batteriefabrik sollen mit einer anfänglichen Jahresproduktion von 100 Megawattstunden Natrium-Ionen-Akkumulatoren mit keramischen Festelektrolyten mit Festkörper-Ionenleitern aus Natrium-ß-Aluminat für den industriellen Einsatz hergestellt werden.<ref>Stationäre Energiespeicher - Fraunhofer IKTS. Abgerufen am 28. März 2026.</ref><ref>Forschung aktuell: Joint Venture Altech Batteries GmbH – Die 100-MWh-Batteriefabrik in Schwarze Pumpe - Fraunhofer IKTS. Abgerufen am 28. März 2026.</ref>
Einsatz in Elektroautos[Bearbeiten]
Ende Dezember 2023 begann die Serienfertigung der ersten beiden Automodelle mit Natrium-Ionen-Batterie. Es handelt sich um Kleinstwagen der chinesischen Hersteller JAC und JMEV:<ref>In China rollen erste Elektroautos mit Natriumakkus vom Band. In: Spiegel Online, 4. Januar 2024. Abgerufen am 5. Januar 2024.</ref> EV3 von JMEV und JAC E10X. Der chinesische Batteriemarktführer CATL plant bis Ende 2025 die Massenfertigung von Natrium-Akkus.<ref>Chinesischer Batteriegigant kündigt Massenfertigung von Natrium-Akkus an. 22. April 2025, abgerufen am 17. Mai 2025.</ref><ref>Billig-Akku in Serie, 520 km laden in 5 Minuten. 24. April 2025, abgerufen am 17. Mai 2025.</ref>
Einsatz in Batteriespeicherkraftwerk[Bearbeiten]
Im Mai 2024 ging in China das erste große Batteriespeicherkraftwerk mit Natrium-Ionen-Akkumulatoren in Betrieb. Die Batterie hat eine Kapazität von 10 MWh und besteht aus 22.000 210-Ah-Natrium-Ionen-Zellen. Diese können innerhalb von 12 Minuten zu 90 Prozent geladen werden.<ref>China nimmt 10-MWh-Natrium-Ionen-Batteriespeicher in Betrieb. In: heise.de, 15. Mai 2024. Abgerufen am 15. Mai 2024.</ref>
Literatur[Bearbeiten]
- Bruno Scrosati, Jürgen Garche, Werner Tillmetz: Advances in Battery Technologies for Electric Vehicles. 1. Auflage. Woodhead Publishing, 2015, ISBN 978-1-78242-377-5.
- Umfeldbericht zu Natrium-Ionen-Batterien 2023: Status Quo und Perspektiven entlang einer zukünftigen Wertschöpfungskette, Fraunhofer-Einrichtung Forschungsfertigung Batteriezelle FFB, September 2023
Weblinks[Bearbeiten]
- Die Revolution der Natrium-Akkus wird absehbar, golem.de, 12. Oktober 2022
Nachweise[Bearbeiten]
<references responsive>
<ref name="Larcher2015"> Dominique Larcher, Jean-Marie Tarascon: Towards greener and more sustainable batteries for electrical energy storage. In: Nature Chemistry. Band 7, Nr. 1. Springer Nature, Januar 2015, ISSN 1755-4330, S. 19–29, doi:10.1038/nchem.2085 (nature.com). </ref>
<ref name="Palomares2012"> Verònica Palomares, Paula Serras, Irune Villaluenga, Karina B. Hueso, Javier Carretero-González, Teófilo Rojo: Na-ion batteries, recent advances and present challenges to become low cost energy storage systems. In: Energy and Environmental Science. Band 5, Februar 2012, S. 5884–5901, doi:10.1039/c2ee02781j. </ref>
<ref name="Pan2013"> Huilin Pan, Yong-Sheng Hu, Liquan Chen: Room-temperature stationary sodium-ion batteries for large-scale electric energy storage. In: Energy and Environmental Science. Band 6, Juni 2013, S. 2338–2360, doi:10.1039/c3ee40847g. </ref>
<ref name="sod1"> Jang-Yeon Hwang, Seung-Taek Myung, Yang-Kook Sun: Sodium-ion batteries: present and future. In: Chemical Society Reviews. Band 46, Nr. 12, Juni 2017, S. 3529–3614, doi:10.1039/C6CS00776G. </ref>
<ref name="photo1"> Die Salzwasserbatterie. Abgerufen am 11. Dezember 2017.</ref> </references>
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