Natriumoxalat
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| Allgemeines | ||||||||||||||||
| Name | Natriumoxalat | |||||||||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | Na2C2O4 | |||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
farblose und geruchlose Kristalle<ref name="GESTIS">Eintrag zu Natriumoxalat in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFAVorlage:Abrufdatum (JavaScript erforderlich)</ref> | |||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | ||||||||||||||||
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| Eigenschaften | ||||||||||||||||
| Molare Masse | 134,01 g·mol−1 | |||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest | |||||||||||||||
| Dichte |
2,27 g·cm−3<ref name="GESTIS"/> | |||||||||||||||
| Schmelzpunkt |
250 °C (Zersetzung)<ref name="GESTIS"/> | |||||||||||||||
| Löslichkeit |
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| Sicherheitshinweise | ||||||||||||||||
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| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | ||||||||||||||||
Natriumoxalat ist ein Natriumsalz der Oxalsäure mit der Summenformel Na2C2O4. Es gehört zur Gruppe der Oxalate.
Herstellung und Vorkommen[Bearbeiten]
Natriumoxalat kann durch die Umsetzung von Oxalsäure mit Natronlauge gewonnen werden.
- <math>\mathrm{ H_2C_2O_4 + 2 \ NaOH \longrightarrow \ Na_2C_2O_4 + 2 \ H_2O}</math>
Großtechnisch wird es aus Natriumformiat bei einer Temperatur von 360 °C hergestellt.
- <math>\mathrm{ 2 \ HCO_2Na \longrightarrow \ Na_2C_2O_4 + \ H_2}</math>
Außerdem fällt es in großen Mengen als Abfallstoff beim Bayer-Verfahren (Herstellung von Aluminiumhydroxid „Tonerdehydrat“) an.<ref name=roempp/>
In der Natur kommt Natriumoxalat als das sehr seltene Mineral Natroxalat vor.
Eigenschaften[Bearbeiten]
Natriumoxalat ist ein farbloses als Pulver gut rieselfähiges Salz, das nicht hygroskopisch wirkt und sich nur mäßig in Wasser löst. Es kristallisiert im monoklinen Kristallsystem in der Raumgruppe P21/a (Raumgruppen-Nr. 14, Stellung 3).<ref name="Lowe">J. Lowe, M. Ogden, A. McKinnon, G. Parkinson: Crystal growth of sodium oxalate from aqueous solution. In: Journal of Crystal Growth 2002, 237-239, S. 408–413. doi:10.1016/S0022-0248(01)01864-4.</ref>
Bei 290 °C beginnt die Zersetzung von Natriumoxalat in Natriumcarbonat und Kohlenmonoxid.<ref name="Yoshimori">T. Yoshimori, Y. Asano, Y. Toriumi and T. Shiota: Investigation on the drying and decomposition of sodium oxalat. In: Talanta 1978, 25(10), S. 603–605. doi:10.1016/0039-9140(78)80158-1.</ref>
- <math>\mathrm{ Na_2C_2O_4 \ \xrightarrow {\ 290^{o} \ C\ } \ Na_2CO_3 + CO}</math>
Die Lösungsenthalpie von Natriumoxalat bei 298,15 K beträgt 13,86 kJ·mol−1.<ref name="Rozaini">M. Z. H. Rozaini, P. Brimblecombe: The solubility measurements of sodium dicarboxylate salts; sodium oxalate, malonate, succinate, glutarate, and adipate in water from T = (279.15 to 358.15) K. In: The Journal of Chemical Thermodynamics 2009, 41(9), S. 980–983. doi:10.1016/j.jct.2009.03.017.</ref>
Verwendung[Bearbeiten]
Es kann in Verbindung mit Mangan(II)-sulfid zur Einstellung von Kaliumpermanganat-Maßlösungen (Urtitersubstanz nach Sørensen) eingesetzt werden (siehe auch Manganometrie). Bei der Galvanisierung findet eine Lösung namens Natrium-Eisen(III)-oxalat Anwendung, die unter anderem aus Natriumoxalat gewonnen wird. Des Weiteren kann es als Farbgeber (gelb/orange) in der Pyrotechnik verwendet werden. In der Metallurgie findet es Verwendung z. B. bei der Röstung von Vanadiumerzen im Drehofen (Umsetzung von Vanadium(V)-oxid zu Natriummetavanadat). Weitere Anwendungen findet es als Hilfsmittel in der Textilindustrie und als Inhaltsstoff bei Spezialzementen.
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
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- Wikipedia:Wikidata-Wartung:DrugBank fehlt lokal
- Gehört zu einer als gefährlich eingestuften Stoffgruppe (CLP-Verordnung)
- Gesundheitsschädlicher Stoff bei Verschlucken
- Gesundheitsschädlicher Stoff bei Hautkontakt
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:CAS-Nummer fehlt lokal
- Natriumverbindung
- Oxalat