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Niederdrees

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Niederdrees
Stadt Rheinbach
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(425)&title=Niederdrees 50° 39′ N, 6° 55′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(425) 50° 39′ 2″ N, 6° 54′ 59″ O
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Höhe: 152 m ü. NHN
Einwohner: 425 (31. Dez. 2025)<ref>[1] abgerufen: 3. Februar 2026</ref>

Einwohnerzahl aktualisiert mit Q-Nachweis.

Eingemeindung: 1. August 1969
Postleitzahl: 53359
Vorwahl: 02226
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Niederdrees (Nordrhein-Westfalen)
Lage von Niederdrees in Nordrhein-Westfalen
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Niederdrees ist eine Ortschaft von Rheinbach im Rhein-Sieg-Kreis in Nordrhein-Westfalen. Bis 1969 war Niederdrees eine selbständige Gemeinde. Mit der kommunalen Neuordnung wurde Oberdrees einer von neun Ortschaften der Stadt Rheinbach.

Geographie[Bearbeiten]

Der Ort liegt in der Zülpicher Börde rund 4,0 km nordwestlich der Kernstadt an der alten Römerstraße von Niederzier nach Kripp (heute Bundesstraße 266), ein Teilstück der alten Heerstraße von Aachen nach Frankfurt am Main. Südlich des Ortes verlief die Trasse der ehemaligen römischen Wasserleitung von der Eifel nach Köln. Zahlreiche Funde in der Umgebung bezeugen die römische Besiedlung, Teilstücke sind in Rheinbach ausgestellt.

Geschichte[Bearbeiten]

Niederdrees war ursprünglich eine kurkölnische Unterherrschaft und ist als eigenständige Siedlung für das Jahr 1260 erstmals urkundlich erwähnt. Der Ursprung des Ortsnamens geht auf „Drisch“ zurück, was so viel wie Brachland bedeutet. Die Pfarrkirche des Ortes geht auf eine Kapelle aus dem 13. Jahrhundert zurück.

1454 kam eine Hälfte von Niederdrees an die Herrschaft zu Tomburg. Mit der anderen Hälfte wurde 1486 Dietrich Rois von Wers belehnt. 1730 fielen beide Anteile der Herrschaft Niederdrees an die Herren Schall von Bell zu Morenhoven, die bis zur französischen Besetzung diese Rechte innehatten.

Der Marienthaler Hof zu Niederdrees, ursprünglich ein Einzelgehöft namens Wetershoven, gehörte seit 1176 dem Kloster Marienthal an der Ahr und wurde erst nachträglich in das Dorf gelegt. Mit ihm belehnte man 1599 Philipp Rois von Wers, Herr zu Groß-Altendorf und Niederdrees. Nach mehreren Besitzerwechseln wurden die Hofgebäude später von Nachbarn angezündet.

Niederdrees hatte auch ein eigenständiges Gericht mit hoher- und niederer Gerichtsbarkeit, dessen Weistum in mehreren Fassungen überliefert ist. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde Niederdrees zu einer eigenständigen Gemeinde. 1860 lebten hier in ca. 70 Häusern 340 Menschen, davon 7 Juden. Bis in die 1970er Jahre blieb die Bevölkerung im Gegensatz zu den meisten Ortschaften der Stadt Rheinbach relativ konstant (siehe dazu Entwicklung der Einwohnerzahl). Noch heute ist auf Luftbildaufnahmen anhand von Bodenverfärbungen der Verlauf der Eisenbahntrasse Liblar – Ringen zu erkennen, die östlich an Niederdrees in Nord-Süd-Richtung verlief. Diese in den 1920er Jahren erbaute Bahnstrecke wurde allerdings nie in Betrieb genommen. Die Bahndammaufschüttung wurde jedoch in der Folgezeit als Radweg genutzt, um schließlich in den 1960er Jahren in der Gemarkung Niederdrees abgetragen zu wurde.<ref>Festschrift (1298–1998) 700 Jahre Stadt Rheinbach „Die Ortschaften der Stadt Rheinbach“, hier: Niederdrees, Geschichte der Ortschaft, S. 44, Stadtdirektor Gerhard Martini.</ref>

Die Eingliederung in die Stadt Rheinbach erfolgte 1969, im Rahmen der Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen, dem sogenannten Bonn-Gesetz. Zu diesem Zeitpunkt betrug die Einwohnerzahl 333.<ref>Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970, S. 83.</ref>

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Entwicklung der Einwohnerzahl[Bearbeiten]

Einwohnerzahlen ab 2019 nur mit Hauptwohnung
Jahr Einwohner Delta
1816 340Die Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. 1
1852 330 −10
1905 275 −55
1939 266 −9
1946 332 66
Jahr Einwohner Delta
1969 333 1
1998 461 28
19../20..
2019 426
2020 430 4
Jahr Einwohner Delta
2021 441 11
2022 442 1
2023 442
2024 431 −11
Jun. 2025 454Die Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. 2 −6

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1 
Festschrift (1298 – 1998) 700 Jahre Stadt Rheinbach „Die Ortschaften der Stadt Rheinbach“, hier: Niederdrees, Einwohnerzahl 1816 – 1998, S. 44, Stadtdirektor Gerhard Martini.
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2 
[2] Niederdrees Einwohnerstatistik, abgerufen am 3. Februar 2026

Politik[Bearbeiten]

Ratswahl – Stadt Rheinbach 2025[Bearbeiten]

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Stimmbezirk 132 – Niederdrees
Wahlbeteiligung: 75,69 %
 %
50
40
30
20
10
0
23,33
30,00
40,37
2,59
2,22
1,48

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Direktmandat Wahlbezirk 130<ref>wahlen.kdvz.nrw Wahlergebnisse in NRW … Rheinbach. Stadt – abgerufen am 15. September 2025</ref>
Partei Name, Vorname Nr.: Stimmbezirk und Wahllokal Ergebnis
CDU Mahlberg, Peter 131 Oberdrees 68,11 %
132 Niederdrees 23,33 %

Ortsvorsteher[Bearbeiten]

Nachstehende Ortsvorsteher wurden nach der kommunalen Neugliederung vom 1. August 1969 gewählt und ernannt:

  • n. n.
  • Peter-Josef Boitz (1998)<ref>Festschrift (1298 – 1998) 700 Jahre Stadt Rheinbach „Die Ortschaften der Stadt Rheinbach“, Stadtdirektor Gerhard Martini.</ref>
  • n. n.
  • Friedhelm Schurz (… – 2014)<ref>Interview H. Klöß v. 13. Nov. 2024.</ref>
  • Holger Klöß (2014–2025)<ref>Stadt Rheinbach „Kultur und Gewerbe in Stadt und Land“, Ausgabe Nov. 2024, S. 65.</ref>
  • Jürgen Esser UWG, (im Amt seit 24. Nov. 2025–...)<ref>Berufung gemäß Wahl Stadtrat Rheinbach v.24. Nov. 2025</ref>
Anmerkung
Ortsvorsteher verbleiben lt. städtischer Satzung nach der Wahl jeweils kommissarisch im Amt, bis zur Neuwahl der Nachfolger durch den Stadtrat und Ernennung durch den Bürgermeister.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Niederdrees – Sammlung von Bildern

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Ortschaften:  Flerzheim | Hilberath | Neukirchen | Niederdrees | Oberdrees | Queckenberg | Ramershoven | Todenfeld | Wormersdorf

zu Neukirchen:  Berscheid | Groß-Schlebach | Klein-Schlebach | Irlenbusch | Krahforst | Kurtenberg | Merzbach | Nußbaum | Scherbach | Vogelsang

zu Queckenberg:  Eichen | Hardt | Loch | Sürst | Haus Winterburg

zu Ramershoven:  Peppenhoven und zu Wormersdorf:  Ipplendorf | Klein Altendorf

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