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Todenfeld

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Todenfeld
Stadt Rheinbach
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(340)&title=Todenfeld 50° 35′ N, 6° 57′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(340) 50° 34′ 39″ N, 6° 56′ 52″ O
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Höhe: 370 m ü. NHN
Einwohner: 340 (30. Dez. 2025)<ref>Todenfeld. Stadt Rheinbach, abgerufen am 3. Februar 2026.</ref>
Eingemeindung: 1. August 1969
Postleitzahl: 53359
Vorwahl: 02226
Todenfeld (Nordrhein-Westfalen)
Todenfeld (Nordrhein-Westfalen)
Lage von Todenfeld in Nordrhein-Westfalen
Datei:Todenfeld(Rheinbach) St.Hubertus20.JPG
Kapelle St. Hubertus, Kirchstr. 16

Todenfeld ist eine Ortschaft von Rheinbach im Rhein-Sieg-Kreis in Nordrhein-Westfalen. Bis 1969 war Todenfeld eine selbständige Gemeinde. Mit der kommunalen Neuordnung wurde Todenfeld eine von neun Ortschaften der Stadt und ist mit über 400 m ü. NHN, gemessen am Hochbehälter, höchstgelegener Rheinbacher Wohnort.

Geographie[Bearbeiten]

Der Ort liegt rund 6 km südlich der Rheinbacher Kernstadt an der L492 auf den Höhen der nördlichen Eifel im Ahrgebirge unmittelbar an der Landesgrenze zu Rheinland-Pfalz. Nachbarorte sind im Südosten Bad Neuenahr-Ahrweiler, Südwesten Bad Münstereifel, Nordwesten Euskirchen und Nordosten Meckenheim. Die nächstgelegenen Bahnhöfe sind Rheinbach und Meckenheim an der Bahnstrecke der Voreifelbahn Bonn-Euskirchen, und die nächste Autobahnanschlussstelle ist Rheinbach/Meckenheim an der A 61.

Der Ort ist landwirtschaftlich strukturiert und zudem Wohnort für Pendler nach Rheinbach, Meckenheim, Bonn und in die Kölner Bucht.

In der Gemarkung Todenfeld entspringen der Schnellchesbach, Eulenbach und Hilberather Bach, die alle zur Swist entwässern.

Todenfeld wurde am 1. August 1969 in die Stadt Rheinbach eingegliedert.<ref>Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970, S. 83.</ref>

Erdbebenmessstation[Bearbeiten]

In einem Gebäude, das die Universität Bonn über viele Jahre als Observatorium nutzte, ist seit 1996 auf 400 m Höhe eine Erdbebenmessstation des Geologischen Dienstes Nordrhein-Westfalen untergebracht. Der Geologische Dienst des Landes Nordrhein-Westfalen ist u. a. zuständig für die Erdbebenüberwachung und die Bewertung der Erdbebengefährdung in Nordrhein-Westfalen. Todenfeld hat eine sogenannte Mikrobebenstation, die selbst kleinste Erderschütterungen mit Magnituden unter 0,5 auf der Richterskala registrieren kann, weshalb z. B. innerhalb eines Radius von 17,5 Kilometern um die Messanlage auf die Errichtung von Windenergieanlagen verzichtet werden soll, da die Rotoren Erschütterungen erzeugen, die sich im Boden ausbreiten und die Messungen stören können, denn Erdbeben und Windkraftanlagen senden Signale im gleichen Frequenzband aus.<ref>Mario Quadt: Störend für Seismographen: Geologen raten von Windrädern in Meckenheim und Rheinbach ab. In: General-Anzeiger. 31. Juli 2020, abgerufen am 13. September 2020.</ref> Seit Ende 2022 ist im gleichen Gebäude auch ein Supraleitgravimeter installiert, mit dem winzige Änderungen im Milliardstel-Bereich der Schwerkraft gemessen werden können. Es ist eines von nur vier vergleichbaren Instrumenten in Deutschland. Damit lassen sich z. B. minimale Änderungen von Grundwasserständen (wichtig in Zeiten des Klimawandels), die Verformung der Erde aufgrund der Anziehungskräfte von Mond und Sonne, Bewegungen des Erdkerns sowie Erdbeben messen.<ref>Millardstel Abweichungen der Schwerkraft messen. Universität Bonn, 22. Dezember 2022, abgerufen am 19. November 2024.</ref>

Entwicklung der Einwohnerzahl[Bearbeiten]

Einwohnerzahlen ab 2019 nur mit Hauptwohnung
Jahr Einwohner Delta
1816 72Die Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. 1
1852 123 +51
1905 105 −18
1939 90 −15
1946 104 +14
Jahr Einwohner Delta
1969 179 +75
1998 321 +142
19../20..
2019 326
2020 325 −1
Jahr Einwohner Delta
2021 342 +17
2022 347 +5
2023 346 −1
2024 337 −9
Juni 2025 340Die Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. 2 +3

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1 
Gerhard Martini: Die Ortschaften der Stadt Rheinbach. In: Festschrift (1298–1998) 700 Jahre Stadt Rheinbach. S. 86 (hier: Todenfeld Einwohnerzahl 1816–1998).
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2 
[1] Todenfeld Einwohnerstatistik, abgerufen am 3. Februar 2026

Politik[Bearbeiten]

Ratswahl – Stadt Rheinbach 2025[Bearbeiten]

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Stimmbezirk 162 – Todenfeld
Wahlbeteiligung: 80,07 %
 %
50
40
30
20
10
0
41,18
12,22
15,38
11,31
14,48
5,43

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Direktmandat Wahlbezirk 160<ref>wahlen.kdvz.nrw Wahlergebnisse in NRW … Rheinbach. Stadt – abgerufen am 15. September 2025</ref>:
Partei Name, Vorname Nr.: Stimmbezirk und Wahllokal Ergebnis
CDU Pütz, Fabian Alexander 161 Queckenberg 44,53 %
162 Todenfeld 23,33 %

Ortsvorsteher[Bearbeiten]

Nachstehende Ortsvorsteher wurden nach der kommunalen Neugliederung vom 1. August 1969 gewählt und ernannt:

Portrait Vorname Name Amtszeit
n. n.
Josef Bauer<ref>Die Ortschaften der Stadt Rheinbach. In: Gerhard Martini (Hrsg.): Festschrift (1298–1998) 700 Jahre Stadt Rheinbach, hier: Todenfel. 1989, S. 86.</ref> 1998–2009
Ralf Richard 2009–2011
Datei:Reinhard Ganten 2025.jpg Reinhard Ganten<ref>Stadt Rheinbach „Kultur und Gewerbe in Stadt und Land“, Ausgabe Nov. 2024, S. 65.</ref> 2011–2025
Noah Möller CDU<ref>Berufung gemäß Wahl Stadtrat Rheinbach v.24. Nov. 2025</ref> seit 24. Nov. 2025
Anmerkung
Ortsvorsteher verbleiben lt. städtischer Satzung nach der Wahl jeweils kommissarisch im Amt, bis zur Neuwahl der Nachfolger durch den Stadtrat und Ernennung durch den Bürgermeister.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

  • Heinrich Leonard Cox (* 15. August 1935 in Geleen; † 6. September 2016 in Bonn), niederländischer Volkskundler, Linguist und Erzählforscher, lehrte als Professor in Bonn und lebte in Rheinbach-Todenfeld.<ref>Walter Habel (Hrsg.): Wer ist wer? Das deutsche Who’s Who. 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 196.</ref>

Siehe auch[Bearbeiten]

Commons: Todenfeld – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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Ortschaften:  Flerzheim | Hilberath | Neukirchen | Niederdrees | Oberdrees | Queckenberg | Ramershoven | Todenfeld | Wormersdorf

zu Neukirchen:  Berscheid | Groß-Schlebach | Klein-Schlebach | Irlenbusch | Krahforst | Kurtenberg | Merzbach | Nußbaum | Scherbach | Vogelsang

zu Queckenberg:  Eichen | Hardt | Loch | Sürst | Haus Winterburg

zu Ramershoven:  Peppenhoven und zu Wormersdorf:  Ipplendorf | Klein Altendorf

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