Nitzahn
Nitzahn Gemeinde Milower Land
| ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Das Ortswappen bitte nur als Dateipfad angeben! | ||||||
| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(194)&title=Nitzahn 52° 28′ N, 12° 22′ O
{{#coordinates:52,4672|12,3628|primary
|
dim=10000 | globe= | name=Nitzahn | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
}} |
| Höhe: | 30 m | |||||
| Fläche: | 16,25 km²<ref name="Gindex">Gemarkungen Nitzahn, Gemeinde Milower Land. In: GEOindex. Abgerufen im September 2026.</ref> | |||||
| Einwohner: | 194 (31. Dez. 2024)<ref>Gemeinde- und Ortsteilverzeichnis des Landes Brandenburg am 31. Dezember 2024 Landesvermessung und Geobasisinformation Brandenburg (LGB), abgerufen im September 2026. (saved in Webarchiv)</ref> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 12 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 26. Oktober 2003 | |||||
| Postleitzahl: | 14715 | |||||
| Vorwahl: | 033870 | |||||
| Das Bild bitte nur als Dateipfad angeben! | ||||||
Nitzahn ist ein Ortsteil<ref>Auflistung als Ortsteil von Milower Land im Kommunalverzeichnis Brandenburg. Abgerufen am 17. Juni 2026.</ref> der Gemeinde Milower Land im brandenburgischen Landkreis Havelland. Der Ortsteil umfasst Gemarkung Nitzahn. Er hat entsprechend der brandenburgischen Kommunalverfassung<ref name="OV">Brandenburgische Kommunalverfassung - BbgKVerf; Abschnitt 2, Ortsteile In: bravors.brandenburg.de.</ref> und der Hauptsatzung einen Ortsbeirat und Ortsvorsteher.<ref name="HS">Hauptsatzung. (PDF; 125 kB) §§ 2 und 10. In: Webauftritt. Gemeinde Milower Land, abgerufen im September 2026.</ref>
Geografie und Verkehrsanbindung[Bearbeiten]
Nitzahn liegt im südlichen Bereich des Gemeindegebietes an der Landesstraße L 96. Die Havel fließt östlich. Noch weiter östlich verläuft die B 102. Die Landesgrenze zu Sachsen-Anhalt verläuft 2 km entfernt westlich.
Zum Ortsteil Nitzahn gehören die Gemeindeteile Knoblauch und Wendeberg.
Geschichte[Bearbeiten]
Nitzahn lag im Landkreis Jerichow II (am 15. Juni 1950 in Landkreis Genthin umbenannt) der preußischen Provinz Sachsen bzw. dem Land Sachsen-Anhalt.
Am 20. Juli 1950 wurden die bis dahin eigenständigen Gemeinden Jerchel (ohne die Ortsteile Marquede und Schäferei) und Knoblauch nach Nitzahn eingemeindet.<ref name="2VO-LSA-1950" />
Mit der Verwaltungsreform 1952 in der DDR wurde Nitzahn dem Kreis Rathenow im Bezirk Potsdam zugeordnet.
Am 1. Januar 1957 wurde der Ortsteil Jerchel wieder aus der Gemeinde Nitzahn ausgegliedert und entstand als politisch selbstständige Gemeinde neu.<ref name="Metzler-Poeschel">Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 1. Januar 1948 in den neuen Ländern. Metzler-Poeschel, Stuttgart 1995, ISBN 3-8246-0321-7, S. 33–34.</ref>
Durch die brandenburgische Kreisreform am 6. Dezember 1993 wurde die Gemeinde Teil des Landkreises Havelland. Die brandenburgische Gemeindereform 2003 gliederte Nitzahn am 26. Oktober 2003 in die neugebildete Gemeinde Milower Land ein.
Wappen[Bearbeiten]
| Blasonierung: „Im von Gold und Grün gespaltenen Schild schräggekreuzt eine Sense und ein Rechen, in der Mitte überdeckte von einer gebundenen Garbe; alles in verwechselten Farben.“<ref name="Wappen">Alexander Hoffmann: Kommunale Wappenschau. In: HEROLD, Verein für Heraldik, Genealogie und verwandte Wissenschaften (Hrsg.): Der Herold, Vierteljahrsschrift für Heraldik, Genealogie und verwandte Wissenschaften. Nr. 1-2/2016. Selbstverlag, Berlin 2016, S. 285/286.</ref> | |
|
Das Wappen wurde vom Heraldiker Jörg Mantzsch aus Magdeburg gestaltet und am 18. Dezember 2012 unter der Registratur 11 BR in die Deutsche Ortswappenrolle (DOWR) des HEROLD eingetragen und dokumentiert. Gestiftet wurde es vom Kulturverein Milower Land e. V., um es als Symbol der örtlich-lokalen Identität außerhalb von Amtshandlungen zu führen. |
Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]
Siehe auch[Bearbeiten]
Weblinks[Bearbeiten]
- Ortsteil Nitzahn In: Webauftritt der Gemeinde Milower Land.
- Das Dorf Neziuni ist bereits 992 urkundlich erwähnt worden. Nitzahn ist der „älteste Ort“ im Havelland auf maz-online.de am 6. Oktober 2014
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references> <ref name="2VO-LSA-1950"> Zweite Verordnung zum Gesetz zur Änderung der Kreis- und Gemeindegrenzen zum 27. April 1950 (GuABl. S. 161). In: Landesregierung Sachsen-Anhalt (Hrsg.): Gesetz- und Amtsblatt des Landes Sachsen-Anhalt. Nr. 18, 5. August 1950, ZDB-ID 511105-5, S. 279 (PDF). </ref> </references>
Bahnitz | Bützer | Großwudicke | Jerchel | Milow | Möthlitz | Nitzahn | Schmetzdorf | Vieritz | Zollchow