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Nusser See

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Nusser See
Ritzerauer See
Geographische Lage Schleswig-Holstein, Deutschland
Zuflüsse Wohldbek, Graben
Abfluss Wohldbek
Orte am Ufer Nusse
Daten
Koordinaten 53° 39′ 26″ N, 10° 34′ 14″ OKoordinaten: 53° 39′ 26″ N, 10° 34′ 14″ O
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Nusser See (Schleswig-Holstein)
Nusser See (Schleswig-Holstein)
Höhe über Meeresspiegel 32,18 m ü. NN<ref name="umweltportal" />
Fläche 10,2 ha<ref name="umweltportal">Vorlage:Umweltanwendungen-SH im Landwirtschafts- und Umweltportal Schleswig-Holstein</ref>
Länge 430 m<ref name="NaturPlus">Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Naturraum: Ritzerauer See (Memento des Vorlage:IconExternal vom 13. Januar 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.naturplus-panten.de, Natur Plus e. V. Panten</ref>
Breite 360 m<ref name="NaturPlus" />
Volumen 97.000 m³<ref name="umweltportal" />
Maximale Tiefe 2,1 m<ref name="umweltportal" />
Mittlere Tiefe 0,95 m<ref name="umweltportal" />
Einzugsgebiet 11,93 km²<ref name="umweltportal" />

Der Nusser See, auch Ritzerauer See (nicht zu verwechseln mit dem weiter nördlich gelegenen Ritzerauer Hofsee), ist ein See bei Nusse auf dem Gemeindegebiet von Ritzerau im Kreis Herzogtum Lauenburg.

Der ca. 10 Hektar große See wird durchflossen von der Wohldbek, die im Koberger Wald bei Walksfelde entspringt und ihr Wasser über den Ritzerauer Mühlenbach weiter in die Steinau abführt. Der See entstand am Ende der Weichseleiszeit durch das Wasser abschmelzender Gletscher. Über Jahrhunderte war er wie Nusse und Ritzerau im Besitz der Hansestadt Lübeck und wurde zusammen mit dem Hof Ritzerau verpachtet; im frühen 19. Jahrhundert galt er als ziemlich fischreich.<ref>Behrens (siehe Abschnitt Literatur)</ref> Er ist heute eine wichtige Verbindung zwischen den Naturschutzgebieten Hevenbruch und Ritzerauer Hofsee und Duvenseebachniederung.

Der See hat eine Badestelle am Ostufer und wird vom Nusser Angelverein befischt.<ref name="NaturPlus" />

Literatur[Bearbeiten]

  • Heinrich Ludwig Behrens, Carl Georg Behrens: Topographie und Statistik von Lübeck und dem mit Hamburg gemeinschaftlichen Amte Bergedorf: ein Beitrag zur topographisch-statistisch-historisch-politischen Beschreibung der Freien Hansestadt Lübeck und dem Landgebiete derselben, Band 1, Verlag der von Rohdenschen Buchhandlung, Lübeck 1829, S. 75 (Digitalisat)

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />