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Nyschniw

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Nyschniw
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Wappen von Nyschniw
Nyschniw (Ukraine)
Nyschniw (Ukraine)
Einwohner Zahlenformat
Nyschniw
Basisdaten
Staat: Ukraine Ukraine
Oblast: Oblast Iwano-Frankiwsk
Rajon: Rajon Iwano-Frankiwsk
Höhe: 212 m
Fläche: 18,454 km²
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Postleitzahlen: 78013
Vorwahl: +380 3479
Geographische Lage: 48° 57′ N, 25° 6′ O keine Zahl: Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl UAKoordinaten: 48° 56′ 42″ N, 25° 5′ 48″ O
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dim=10000 globe= name= region=UA-26 type=city
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KATOTTH: UA26040350250090172
KOATUU: 2625685601
Verwaltungsgliederung: 1 Dorf
Verwaltung
Adresse: вул. Дністерська
78013 с. Нижнів
Website: Webseite des Gemeinderates
Nyschniw (Oblast Iwano-Frankiwsk)
Nyschniw (Oblast Iwano-Frankiwsk)
Nyschniw
i1

Nyschniw ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist ein Dorf in der ukrainischen Oblast Iwano-Frankiwsk mit etwa 2000 Einwohnern (2022).

Geografische Lage[Bearbeiten]

Das Dorf liegt im Rajon Tlumatsch 35 km östlich der Oblasthauptstadt Iwano-Frankiwsk an der Mündung des Flüsschen Towmatschyk ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) in den Dnister am Beginn des Dnister-Canyons. Durch die Ortschaft führt die nationale Fernstraße N 18.

Am 12. Juni 2020 wurde das Dorf ein Teil neu gegründeten Stadtgemeinde Tlumatsch im Rajon Iwano-Frankiwsk<ref>Розпорядження Кабінету Міністрів України від 12 червня 2020 року № 714-р "Про визначення адміністративних центрів та затвердження територій територіальних громад Івано-Франківської області"</ref>; bis dahin bildete es zusammen mit den Dörfern Buschkalyk (Бушкалик), Kupeliw (Купелів) und Smerkliw (Смерклів) die Landratsgemeinde Nyschniw (Нижнівська сільська рада/Nyschniwska silska rada) im Rajon Tlumatsch.

Geschichte[Bearbeiten]

Datei:04950-Nizniowa-1903-Ogolny widok Nizniowa-Brück & Sohn Kunstverlag.jpg
Eisenbahn in Nyschniw, 1903

Der Ort wurde 1437<ref>Unter dem Namen Nyesnow → Akta grodskie i ziemskie z archiwum t. zw. bernardyńskiego…, Lemberg 1887, vol. XII, Nr. 141, S. 16.</ref> zum ersten Mal schriftlich erwähnt, im Jahr 1508 erhielt er das Magdeburger Stadtrecht verliehen und gehörte dann bis 1772 zum Halitscher Land<ref>Aleksander Jabłonowski: Polska XVI wieku pod względem geograficzno-statystycznym, vol. VII, Teil II-a (Ziemie ruskie. Ruś Czerwona). In: Źródła Dziejowe. T. XVIII, cz. II-a, drukarnia Piotra Laskanera i S-ki, Warszawa 1903, S. 312. (polnisch)</ref> in der Woiwodschaft Ruthenien des Königreichs Polen (bis 1569 der Adelsrepublik Polen-Litauen). Mit den Teilungen Polens fiel der Ort an das österreichische Galizien, hier gehörte der Ort zur Bezirkshauptmannschaft Tłumacz.<ref>Unter dem polnisch Namen Niżniów → Verordnung des österreichischen Staatsministeriums von 1867 in der Österreichischen Nationalbibliothek. Abgerufen am 23. October 2017.</ref>

Im November 1918 war die Stadt, nach dem Zusammenbruch der Donaumonarchie am Ende des Ersten Weltkriegs, kurzzeitig Teil der Westukrainischen Volksrepublik. Im Polnisch-Ukrainischen Krieg besetzte Polen im Juli 1919 auch die letzten Teile der Westukrainischen Volksrepublik. Am 21. November 1919 sprach der Hohe Rat der Pariser Friedenskonferenz für eine Zeitdauer von 25 Jahren (trotz der Proteste aus Polen)<ref></ref> Ostgalizien Polen zu.

Nach der Wiedererlangung der polnischen Unabhängigkeit lag der Ort von 1921 bis September 1939 in der Woiwodschaft Stanisławów in der Zweiten Polnischen Republik. Im Zweiten Weltkrieg wurde Nyschniw kurzzeitig von der Sowjetunion und dann bis 1944 von Deutschland besetzt. 1941 bekam die Ortschaft den Stadtstatus verliehen, die große jüdische Gemeinde wurde während des Kriegs nahezu vollständig ausgelöscht.

Nach dem Ende des Krieges wurde der Ort der Sowjetunion zugeschlagen, verlor seine Stadtrechte und kam zur Ukrainischen SSR. Heute gehört er zur seit 1991 unabhängigen Ukraine.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Nyschniw – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien