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Oliver Kohl

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Oliver Martin Kohl (* 6. Juni 1964 in Hattingen) ist ein Generalmajor des Heeres der Bundeswehr. Er war bis spätestens Juni 2026 Amtschef des Streitkräfteamtes in Bonn.

Militärische Laufbahn[Bearbeiten]

Ausbildung und erste Verwendungen[Bearbeiten]

Oliver Kohl trat 1984 in die Bundeswehr ein und absolvierte seine Grundausbildung beim Panzerartilleriebataillon 195 in Münster. Von 1989 bis 1992 studierte er Pädagogik an der Universität der Bundeswehr Hamburg und war danach bis 1997 Zugführer in und Batteriechef der 3. Batterie des Panzerartilleriebataillons 215 in Augustdorf. Im Anschluss war er Adjutant des Divisionskommandeurs der 7. Panzerdivision in Düsseldorf. Von 1999 bis 2001 absolvierte er den 42. Generalstabslehrgang Heer an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg, wo er zum Offizier im Generalstabsdienst ausgebildet wurde.<ref name=":0">Oliver Martin Kohl. In: Führungsakademie der Bundeswehr. Archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 9. April 2019.</ref>

Dienst als Stabsoffizier[Bearbeiten]

Von 2001 bis 2003 war Kohl Generalstabsoffizier 3 (Einsatzplanung) im Einsatzführungskommando der Bundeswehr in Schwielowsee und von 2003 bis 2004 Referent im Bundesministerium der Verteidigung im Führungsstab des Heeres III 2 in Bonn, bevor er Bataillonskommandeur des Panzerartillerielehrbataillons 325 in Schwanewede, später Munster, wurde. Es folgten zwei Verwendungen als Dezernatsleiter für Grundsatzangelegenheiten und als Personalführer für Offiziere im Generalstabsdienst des Heeres im Personalamt der Bundeswehr in Köln.<ref name=":0" />

Von 2009 bis 2012 folgte als Oberstleutnant und Kommandeur des Artillerieregiments 100 in Mühlhausen das nächste Truppenkommando, bevor er als Leiter des Aufstellungsstabes an der Aufstellung des Ausbildungskommando des Heeres in Leipzig beteiligt war, im Anschluss wurde er dort Chef des Stabes. Von 2013 bis 2015 war er Referatsleiter Führung Streitkräfte II 5 im Bundesministerium der Verteidigung.

Dienst als General[Bearbeiten]

Im Januar 2016 wurde Oberst Kohl zum Kommandeur der Panzergrenadierbrigade 41 in Neubrandenburg ernannt.<ref name=":0" /><ref>Oliver Kohl übernimmt Panzergrenadierbrigade 41. In: Die Welt. 22. Januar 2016, abgerufen am 23. März 2016.</ref> Auf diesem Dienstposten erhielt er auch die Beförderung zum Brigadegeneral. Am 10. April 2018 übergab er dieses Kommando an Oberst Andreas Durst.<ref>Stephan Wessel: Führungswechsel bei den Grenadieren in Neubrandenburg. In: deutschesheer.de. PIZ Deutsches Heer, 20. April 2018, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 28. September 2018; abgerufen am 1. Juli 2022.</ref> Am 9. Mai 2018 trat er, als Nachfolger von Konteradmiral Carsten Stawitzki, sein neues Kommando als Kommandeur der Führungsakademie der Bundeswehr an. Auf diesem Dienstposten erhielt er auch im September 2018 die Beförderung zum Generalmajor. Am 28. September 2023 trat er die Nachfolge von Franz Weidhüner als Amtschef des Streitkräfteamtes an.<ref>Generalmajor Oliver Kohl ist neuer Amtschef des Streitkräfteamtes. Heute übernahm er das Kommando von Generalmajor Franz Weidhüner, der anschließend vom InspSKB mit einer feierlichen Serenade in den Ruhestand verabschiedet wird. Wir wünschen viel Soldatenglück. 28. September 2023, abgerufen am 30. September 2023.</ref> Spätestens im Juni 2026 folgte ihm Generalmajor Stefan Zeyen auf diesem Dienstposten.<ref>Streitkräfteamt. Abgerufen am 25. Juni 2026.</ref>

Auslandseinsätze[Bearbeiten]

  • 1998: Aide de Camp Chef des Stabes HQ SFOR
  • 2011: Kommandeur Provincial Reconstruction Team Fayzabad, ISAF

Privates[Bearbeiten]

Oliver Kohl ist verheiratet und hat zwei Kinder.<ref name=":0" />

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Handbuch der Bundeswehr und der Verteidigungsindustrie 2024. Bernard & Graefe in der Mönch Verlagsgesellschaft, Bad Neuenahr-Ahrweiler 2024, ISBN 978-3-7637-6298-9, S. 135.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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