Paffrather Mühle
Die Paffrather Mühle der Name eines Ortsteils und einer Straße im Stadtteil Paffrath in Bergisch Gladbach.
Geschichte[Bearbeiten]
Die Bezeichnung Paffrather Mühle wurde bereits zu Beginn des 19. Jahrhunderts in der so genannten Distanztabelle als Ortsname eingeführt. Sie war schon im Mittelalter als Mahlmühle eingerichtet worden. Die Bauern aus der Umgebung ließen dort ihr Getreide mahlen. Sie wurde erstmals 1451 urkundlich erwähnt und im Urkataster am Mutzbach, der die Mühle antrieb, verzeichnet.<ref>Andree Schulte, Bergisch Gladbach, Stadtgeschichte in Straßennamen, herausgegeben vom Stadtarchiv Bergisch Gladbach, Band 3, und vom Bergischen Geschichtsverein Abteilung Rhein-Berg e. V., Band 11, Bergisch Gladbach 1995, S. 71, ISBN 3-9804448-0-5</ref>
Aus Carl Friedrich von Wiebekings Charte des Herzogthums Berg 1789 geht hervor, dass die Paffrather Mühle zu dieser Zeit Teil der Honschaft Paffrath im gleichnamigen Kirchspiel war.<ref name="Fabricius2">Wilhelm Fabricius: Erläuterungen zum Geschichtlichen Atlas der Rheinprovinz; Zweiter Band: Die Karte von 1789. Einteilung und Entwicklung der Territorien von 1600 bis 1794; Bonn; 1898</ref>
Unter der französischen Verwaltung zwischen 1806 und 1813 wurde das Amt Porz aufgelöst und die Mühle wurde politisch der Mairie im Kanton Bensberg zugeordnet. 1816 wandelten die Preußen die Mairie zur Bürgermeisterei Gladbach im Kreis Mülheim am Rhein. Mit der Rheinischen Städteordnung wurde Gladbach 1856 Stadt, die dann 1863 den Zusatz Bergisch bekam.
Der Ort ist auf der Topographischen Aufnahme der Rheinlande von 1824 ohne Namen und auf der Preußischen Uraufnahme von 1840 als Mühle verzeichnet. Ab der Preußischen Neuaufnahme von 1892 ist er auf Messtischblättern regelmäßig als Paffrather Mühle oder ohne Namen verzeichnet.
| Jahr | Einwohner | Wohn-
gebäude |
Kategorie |
|---|---|---|---|
| 1845<ref>Vorlage:Uebersicht Ortschaften Cöln</ref> | 8 | 1 | Fruchtmühle |
| 1885<ref name="Gemeindelexikon1885">Vorlage:Gemeindelexikon Preußen 1885</ref> | 7 | 1 | Wohnplatz |
| 1895<ref name="Gemeindelexikon1895">Vorlage:Gemeindelexikon Preußen 1895</ref> | 6 | 2 | Wohnplatz |
| 1905<ref name="Gemeindelexikon1905">Vorlage:Gemeindelexikon Preußen 1905</ref> | 6 | 1 | Wohnplatz |
Baudenkmal[Bearbeiten]
- Die Paffrather Mühle wurde am 17. August 1983 unter Nr. 46 in die Liste der Baudenkmäler in Bergisch Gladbach eingetragen.
Siehe auch[Bearbeiten]
Weblinks[Bearbeiten]
- Der Charme der alten Mühle abgerufen am 23. April 2015
- ZeitSpurenSuche zu Mutz und Mutzbach abgerufen am 29. Juli 2015
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references /> Koordinaten: 50° 59′ 49,2″ N, 7° 5′ 28,7″ O
{{#coordinates:50,9969964|7,0912964|primary
|dim=60
|globe=
|name=
|region=DE-NW
|type=landmark
}}
Vorlage:Klappleiste/Anfang Buchholz | Büchel | Dählchen | Flachsberg | Flora | Goldborn | Haus Blegge | Höffen | Kämperfeld | Kamp | Paffrather Mühle | Pannenberg | Pohl | Steinenkamp | Steinknippen | Wapelsberg
Ehemalige Ortsteile: Bach | Berfert | Burg | Dreck | Fronhof | Kaule | Linden | Weihpütz Vorlage:Klappleiste/Ende