Steinknippen
Steinknippen Stadt Bergisch Gladbach
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Lage von Steinknippen in Bergisch Gladbach
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Steinknippen ist der Name eines Ortsteils und einer Straße im Stadtteil Paffrath von Bergisch Gladbach.
Der Ortsteil liegt mittlerweile in einem geschlossenen Siedlungsbereich, so dass er nicht mehr als eigenständiger Wohnplatz wahrgenommen wird.
Geschichte[Bearbeiten]
Der Name Steinknippen lehnt sich an die alte Gewannenbezeichnung Am Steinklippen an, die im Urkataster südöstlich von Torringen im Bereich der heutigen Straße verzeichnet ist.<ref name="Schulte">Andree Schulte, Bergisch Gladbach, Stadtgeschichte in Straßennamen, herausgegeben vom Stadtarchiv Bergisch Gladbach, Band 3, und vom Bergischen Geschichtsverein Abteilung Rhein-Berg e. V., Band 11, Bergisch Gladbach 1995, ISBN 3-9804448-0-5, S. 75</ref>
Aus Carl Friedrich von Wiebekings Charte des Herzogthums Berg 1789 geht hervor, dass Steinknippen zu dieser Zeit Teil der Honschaft Paffrath im gleichnamigen Kirchspiel war.<ref name="Fabricius2">Wilhelm Fabricius: Erläuterungen zum Geschichtlichen Atlas der Rheinprovinz; Zweiter Band: Die Karte von 1789. Einteilung und Entwicklung der Territorien von 1600 bis 1794; Bonn; 1898</ref>
Unter der französischen Verwaltung zwischen 1806 und 1813 wurde das Amt Porz aufgelöst und Steinknippen wurde politisch der Mairie Gladbach im Kanton Bensberg zugeordnet. 1816 wandelten die Preußen die Mairie zur Bürgermeisterei Gladbach im Kreis Mülheim am Rhein. Mit der Rheinischen Städteordnung wurde Gladbach 1856 Stadt, die dann 1863 den Zusatz Bergisch bekam.
Der Ort ist auf der Topographischen Aufnahme der Rheinlande von 1824, auf der Preußischen Uraufnahme von 1840 und ab der Preußischen Neuaufnahme von 1892 auf Messtischblättern regelmäßig als Steinknippen oder ohne Namen an der heutigen Kempener Straßer nördlich der Abzweigung Hufer Weg verzeichnet.
| Jahr | Einwohner | Wohn-
gebäude |
Kategorie |
|---|---|---|---|
| 1822<ref name="Mützell">Vorlage:Wörterbuch Preußischer Staat</ref> | 9 | Hofstelle | |
| 1830<ref name="Restorff">Vorlage:Beschreibung Rheinprovinz 1830</ref> | 10 | Hofstelle | |
| 1845<ref>Vorlage:Uebersicht Ortschaften Cöln</ref> | 8 | 2 | Hofstelle |
| 1871<ref name="Gemeindelexikon1871">Vorlage:Gemeindelexikon Preußen 1871</ref> | 9 | 2 | Hofstelle |
| 1885<ref name="Gemeindelexikon1885">Vorlage:Gemeindelexikon Preußen 1885</ref> | 13 | 3 | Wohnplatz |
| 1895<ref name="Gemeindelexikon1895">Vorlage:Gemeindelexikon Preußen 1895</ref> | 10 | 3 | Wohnplatz |
| 1905<ref name="Gemeindelexikon1905">Vorlage:Gemeindelexikon Preußen 1905</ref> | 8 | 3 | Wohnplatz |
Etymologie[Bearbeiten]
Das Bestimmungswort Stein weist auf die steinige Beschaffenheit des Bodens hin. Das Grundwort knipp bezeichnet in der Mundart eine kleine Geländeerhebung im Verlauf eines Weges, der bald darauf wieder abfällt. Es kann sich bei einem Knippen auch um den höchsten Punkt eines steilen Anstiegs handeln.<ref name="Schulte"/>
Siehe auch[Bearbeiten]
Literatur[Bearbeiten]
- Anton Jux: Das Bergische Botenamt, die Geschichte Bergisch Gladbachs bis in die Preußische Zeit, herausgegeben vom Kulturamt der Stadt Bergisch Gladbach, Bergisch Gladbach 1964
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
Vorlage:Klappleiste/Anfang Buchholz | Büchel | Dählchen | Flachsberg | Flora | Goldborn | Haus Blegge | Höffen | Kämperfeld | Kamp | Paffrather Mühle | Pannenberg | Pohl | Steinenkamp | Steinknippen | Wapelsberg
Ehemalige Ortsteile: Bach | Berfert | Burg | Dreck | Fronhof | Kaule | Linden | Weihpütz Vorlage:Klappleiste/Ende