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Pat Steir

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Pat Steir, 2014

Pat Steir (* 10. April 1938 in Newark, New Jersey; † 25. März 2026 in New York City, New York<ref>Pat Steir, Painter of Luminous ‘Waterfalls,’ Dies at 87. In: nytimes.com. 25. März 2026, abgerufen am 25. März 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>) war eine US-amerikanische Malerin, Konzept- und Installationskünstlerin.<ref>Documenta IX: Kassel, 13. Juni-20. September 1992 – Katalog in drei Bänden; S. 225 Stuttgart 1992, ISBN 3-89322-380-0.</ref>

Werdegang[Bearbeiten]

Pat Steir studierte von 1956 bis 1962 Drucktechnik am Pratt Institute und bis 1960 Malerei und Komparatistik am Boston University College of Fine Arts. Ihre Lehrer Richard Lindner und Philip Guston hatten großen Einfluss auf sie und ermutigten sie, ihren eigenen Weg zu finden.<ref name="TPC">American art, The Phillips Collection Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Biography Pat Steir (1940–) (Memento vom 29. Dezember 2017 im Internet Archive) abgerufen am 25. März 2026 (englisch).</ref> Die Lektüre von Voltaire und Leibniz beeinflusste ihr Werk.

1964 nahm Steir an der Ausstellung „Drawings“ im Museum of Modern Art teil. Ihre erste Einzelausstellung fand 1964 in der Terry-Dintenfass-Galerie in New York statt, während sie als Illustratorin und Buchdesignerin tätig war.<ref>magical secrets – The Printmaking Community, Rachel Lyon Pat Steir abgerufen am 23. Juni 2015 (englisch.)</ref> Pat Steir leitete von 1965 bis 1969 als künstlerische Direktorin Harper & Row und war Mitarbeiterin der feministischen Magazine Printed Matter, Heresies und Semio-Text.<ref name="TPC" /><ref>MoMA The Collection, Pat Steir About the artist abgerufen am 27. Juni 2015 (englisch).</ref> In den 1970ern arbeitete sie mit Buchstaben, Zahlen, Symbolen und Bildern.<ref>Art in Amerika, Carrie Moyer Pat Steir abgerufen am 27. Juni 2015 (englisch).</ref>

Kontakt hatte Pat Steir zu Sol LeWitt, Lawrence Weiner und anderen konzeptuellen Künstlern. Sie besuchte Agnes Martin 30 Jahre lang jeden Sommer in New Mexico und lernte 1980 John Cage kennen. Zu ihren Bekannten zählte Steir auch Joan Snyder, Mary Heilmann, Robert Mangold, Sylvia Plimack Mangold, Elizabeth Murray und Brice Marden.<ref name="TBR">The Brooklyn Rail, Sharon L. Butler Pat Steir, The Nearly Endless Line abgerufen am 27. Juni 2015 (englisch).</ref>

Pat Steir reiste mehrfach nach Japan und China und arbeitete in China zusammen mit Kathan Brown und regionalen Druckern an Holzschnitten.

Neben den Wasserfall-Bildern, von denen mehrere auf der documenta IX ausgestellt wurden, arbeitete Steir auch an Installationen.<ref name="TBR" />

Waterfall/Wasserfall (1987–2000)[Bearbeiten]

Die Malereien der Serie Waterfall sind großformatig (bis zu 11 Metern Breite). Auf einer Leiter stehend trug Steir mit übersättigtem Pinsel flüssige Farbe, Wasser oder Lösungsmittel auf eine an der Wand angebrachte, nicht auf Keilrahmen gespannte Leinwand auf. Durch die nach unten strömenden Flüssigkeiten wurden Farbspuren erzeugt, und es entsteht die Illusion eines Wasserfalls oder einer Kaskade.<ref>Bomb magazine, Anne Waldman Pat Steir, Spring 2003, abgerufen am 25. März 2026 (englisch).</ref> Bekannte Werke sind Sixteen Waterfalls of Dreams (1990), Double Dragon Waterfall (1992) und Winter Sky von (2002).

Steir äußerte sich wie folgt zu ihrem Werk: „the paint itself makes the picture…. Gravity makes the image./ Die Farbe selbst macht das Gemälde…. Die Schwerkraft macht das Bild“.<ref>Metropolitan Museum – The Collection Online: Sixteen Waterfalls of Dreams, Memories, and Sentiment abgerufen am 5. April 2021 (englisch).</ref>

Sammlungen (Auswahl)[Bearbeiten]

Pat Steirs Werk ist in international renommierten Sammlungen vertreten, wie dem Metropolitan Museum of Art, Museum of Modern Art, Solomon R. Guggenheim Museum und dem Whitney Museum of American Art in New York, der National Gallery of Art, Washington, DC, und der Tate Gallery in London.<ref>Crown Point Press Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Biographical Summary Pat Steir (Memento vom 30. Juni 2015 im Internet Archive) abgerufen am 27. Juni 2015 (englisch).</ref>

Auszeichnungen (Auswahl)[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Pat Steir by Thomas McEvilley, 1995 Harry N. Abrams (englisch) ISBN 978-0-8109-4459-6
  • Pat Steir: Drawing Out of Line by Jan Howard, Susan Harris 2010 Museum of Art, Rhode Island School of Design (englisch) ISBN 978-0-615-34382-2

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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