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Paul Brandes

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Paul Hermann Leo Brandes (* 18. September 1873 in Kraplau, Kreis Osterode in Ostpreußen, Deutsches Reich<ref name=":0">Ancestry.de - Deutschland, ausgewählte evangelische Kirchenbücher 1518-1921. In: ancestry.de. Abgerufen am 2. August 2021.</ref>; † nach 1955) war ein deutscher Architekt.<ref name="GWLB">o.V.: Brandes, Paul in der Datenbank Niedersächsische Personen (Neueingabe erforderlich) der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek – Niedersächsische Landesbibliothek in der Version vom 17. Januar 2014, zuletzt abgerufen am 25. März 2018.</ref>

Leben[Bearbeiten]

Brandes Eltern waren der Gutsbesitzer Carl Ludwig Rudolph genannt Louis Brandes (1838–1886) und dessen Ehefrau Hulda Amalie Brandes geb. Vollberg (1837–1922) auf Gut Preußhof (heute {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)). Er studierte an der Baugewerkschule Deutsch Krone und in Hannover.<ref name="GWLB" />

Gemeinsam mit Paul Hakenholz erhielt er im Jahr 1903 den Auftrag für das genossenschaftliche Wohnbauprojekt Neu-Siebethsburg bei Wilhelmshaven. Dabei orientierten sich die beiden von 1903 bis 1913 „noch an englischer Landhausarchitektur und deren Berliner Fortsetzungen“. Drei Jahrzehnte arbeitete der Bauverein Rüstringen bis zu seiner Gleichschaltung 1933 mit den beiden Architekten zusammen, bevor Fritz Höger mit der weiteren Gestaltung von Neu-Siebethsburg beauftragt wurde.<ref>Ingo Sommer: Die Stadt der 500 000. NS-Stadtplanung und Architektur in Wilhelmshaven. Vieweg, Braunschweig / Wiesbaden 1993, ISBN 3-528-08851-6 (google.de [abgerufen am 25. März 2018]).</ref>

Im Ersten Weltkrieg erwarb der Lazarettinspektor Probst in Bad Oeynhausen den dortigen Schützenhof. Nachdem Probst mit Einverständnis der Militärbehörden die Genehmigung zur Errichtung einer Militärkuranstalt mit 250 Betten erhalten hatte, beauftragte er 1916 Brandes mit dem Neubau der Anstalt.<ref>Der Industriebau, Monatsschrift für die künstlerische und technische Förderung aller Gebiete industrieller Bauten, einschliesslich aller Ingenieurbauten, sowie der gesamten Fortschritte der Technik, 7. Jahrgang 1916, S. 111. (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.)</ref> 1917 wurde der in Hannover ansässige Brandes mit der Verleihung der Roten Kreuz-Medaille II. Klasse geehrt.<ref>Zentralblatt der Bauverwaltung, 37. Jahrgang 1917, S. 445. (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.)</ref>

Brandes arbeitet lange Jahre mit Paul Hakenholz in einem gemeinsamen Architekturbüro in Hannover.<ref name="GWLB" /> 1945 ging er dort eine Bürogemeinschaft mit dem Architekten Dieter Oesterlen ein, die aber nur bis 1949 andauerte.<ref>Thomas Katzke: Monographie / Zeitgemäß? Tradition und Raum bei Dieter Oesterlen. (Rezension zu: Anne Schmedding: Dieter Oesterlen. Tradition und zeitgemäßer Raum. Wasmuth, Tübingen / Berlin 2011, ISBN 978-3-8030-0744-5) In: Bauwelt, Ausgabe 20/2012, S. 40. (als PDF-Dokument auch auf der Seite bauwelt.de</ref> Ebenfalls in der Nachkriegszeit arbeitete Brandes mit seinem Sohn Rudolf Brandes zusammen.<ref name="GWLB" />

Brandes war verheiratet mit Karoline Sofie Elise Antoinette Brandes geb. Mertens; beide hatte mehrere Kinder<ref>Ancestry.de - Bremen, Deutschland, und Hannover, Preußen, Deutschland, evangelische Kirchenbücher, 1574-1945. In: ancestry.de. Abgerufen am 2. August 2021.</ref>: Liselotte Hulda Marie Paula Brandes (* 14. Juni 1906 in Hannover)<ref>Ancestry.de - Bremen, Deutschland, und Hannover, Preußen, Deutschland, evangelische Kirchenbücher, 1574-1945. In: ancestry.de. Abgerufen am 2. August 2021.</ref>, Helmut Eduard Karl Paul Brandes (* 14. November 1907 in Hannover)<ref name=":1">Ancestry.de - Bremen, Deutschland, und Hannover, Preußen, Deutschland, evangelische Kirchenbücher, 1574-1945. In: ancestry.de. Abgerufen am 2. August 2021.</ref> und der spätere Ingenieur Rudolf Heinrich Ludwig Brandes (* 16. April 1916 in Hannover)<ref>Ancestry.de – Bremen, Deutschland, und Hannover, Preußen, Deutschland, evangelische Kirchenbücher, 1574-1945. In: ancestry.de. Abgerufen am 2. August 2021.</ref>. Zu den Taufpaten Helmut Brandes’ gehörten der Hannoveraner Maler Carl Plinke und der Herforder Architekt Paul Münter.<ref name=":1" />

Bauten[Bearbeiten]

Datei:Apartment house Hedwigstrasse 18 Mitte Hannover Germany.jpg
Hedwigstraße 18, nach dem Weltkrieg mit vereinfachter Fassade wiederhergestellt
Datei:Magis department store Hanover Germany 02.jpg
Das Anfang der 1950er Jahre errichtete, heute denkmalgeschützte ehemalige Kaufhaus Magis am Kröpcke

Literatur[Bearbeiten]

Archivalien[Bearbeiten]

Archivalien von und über Brandes finden sich beispielsweise

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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