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Pentapeptide

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Datei:Pentapeptide beta Ala-TRp-Met-Asp-Phe Formula V1.svg
Ein lineares Pentapeptid (wie zum Beispiel β-Ala-Trp-Met-Asp-Phe) mit grün markiertem N-terminalen β-Aminosäure-Rest (im Beispiel: β-Alanin) und blau markiertem C-terminalen α-Aminosäure-Rest (im Beispiel: L-Phenylalanin).
Datei:Pentagastrin Formula V1.svg
Pentagastrin – ein lineares Pentapeptid (β-Ala-Trp-Met-Asp-Phe) mit einer rot markiertem BOC-Gruppe am N-terminalen β-Aminosäure-Rest.

Ein Pentapeptid ist ein Peptid aus der Gruppe der Oligopeptide. Es ist aufgebaut aus fünf Aminosäuren, die über Peptidbindungen miteinander verknüpft sind.

Aufbau[Bearbeiten]

Man unterscheidet zwischen linearen Pentapeptiden (enthalten vier Peptidbindungen) und cyclischen Pentapeptiden. Bei den cyclischen Pentapeptiden beruht die Cyclisierung auf einer fünften Peptidbindung oder einer anderen intramolekularen kovalenten Bindung.

Beispiele[Bearbeiten]

  • Pentagastrin wird klinisch für die Diagnostik der Magensekretion verwendet.<ref name="Jakubke">Hans-Dieter Jakubke, Hans Jeschkeit: Aminosäuren, Peptide, Proteine, Verlag Chemie, Weinheim, S. 310–311, 1982, ISBN 3-527-25892-2.</ref>
  • Enterostatin aus dem Darm ist am Sättigungsgefühl beteiligt.
  • Opiorphin ist ein Endorphin.
  • Enkephaline sind eine weitere Klasse der endogenen Opioide neben den Endorphinen und den Dynorphinen.
  • Cilengitid ist ein potenzieller Hemmer der Neubildung von Blutgefäßen, der zur Behandlung von Tumoren entwickelt wird.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />