Pfanni
| Pfanni GmbH & Co. OHG
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| colspan="2" class="notheme" style="background:#Vorlage:Standardfarbe; color:#Vorlage:Standardfarbe; padding:1em 0;" | Pfanni Logo.svg | |
| Rechtsform | GmbH |
| Gründung | 2. September 1949 |
| Sitz | Stavenhagen |
| Branche | Lebensmittel |
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Die Pfanni GmbH & Co. OHG ist ein deutscher Lebensmittelhersteller mit Sitz in Stavenhagen, der auf die Herstellung von küchenfertigen Kartoffelprodukten spezialisiert ist. Sie ist seit 1993 ein Tochterunternehmen der Unilever Deutschland Gruppe.
Die Produktionsstätte in Stavenhagen wurde von Aviko übernommen.
Geschichte[Bearbeiten]
Das Unternehmen wurde am 2. September 1949 von Werner Eckart als Kommanditgesellschaft in München gegründet. Bereits sein Großvater Johannes Eckart war seit 1868 Konservenfabrikant. Im Jahre 1964 wurden mehr als 50 Millionen DM umgesetzt, 80 Millionen im Jahr 1965. Pfanni beschäftigte 1300 Arbeitnehmer und verarbeitete drei Millionen Zentner (150.000 Tonnen) Kartoffeln im Jahr.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>
1993 wurde das Unternehmen an CPC Deutschland verkauft, später in Bestfoods umbenannt, zu dem auch Knorr gehörte. 2000 wurde diese Unternehmensgruppe von Unilever übernommen, die seither unter der Marke Pfanni Kartoffelprodukte wie Kartoffelknödel, Kloßteig, Pürees, Fertiggerichte sowie Gnocchi anbietet.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar)</ref> Das Kloßsortiment runden außerdem Semmelknödel ab. Bei Netto Marken-Discount werden exklusiv auch frische Speisekartoffeln von Pfanni angeboten.<ref>[Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] Archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 7. Oktober 2024.</ref>
Auf dem ehemaligen Gelände der Firma Pfanni hinter dem Münchner Ostbahnhof entstand 1996 nach dem Wegzug des Unternehmens nach Mecklenburg-Vorpommern ein 90.000 m² großes Partyareal mit der Bezeichnung „Kunstpark Ost“, das von 2003 bis 2016 als „Kultfabrik“ vor allem Veranstaltungen für das jüngere Publikum bot. Seit 2017 entsteht hier das Werksviertel-Mitte, ein neues Stadtquartier im Werksviertel. Das gesamte Viertel wird Platz für Verkehrs- und Parkanlagen sowie Büro-, Kultur- und Wohngebäude mit mehr als tausend Wohnungen für etwa 3000 Bewohner bieten.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref>
Ebenfalls auf dem früheren Werksgelände eröffnete 1996 Das Kartoffelmuseum, welches von der Stiftung Otto Eckart getragen wird. Konsul a. h. Otto Eckart,<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref> der Sohn des Firmengründers, war Unternehmenschef und Inhaber bis zum Verkauf an CPC. Bis zu seinem Tod am 5. Juni 2016 war er Vorstand der nach ihm benannten Stiftung.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar)</ref>
In Stavenhagen firmiert Pfanni als Pfanni GmbH & Co. OHG.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden. ( vom 3. Oktober 2006 im Internet Archive)</ref> Dort waren 2007 mehr als 300 Mitarbeiter beschäftigt. Sie verarbeiten etwa 150.000 Tonnen Kartoffeln im Jahr.<ref>Vorlage:Toter Link/CoreStavenhagen: Heizkraftwerk für Pfanni in Betrieb (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden.. Suche im Internet Archive) In: NDR online vom 5. Juli 2007.</ref> Ein weiteres Werk befand sich in Cloppenburg (Niedersachsen), das als Pfanni-Werke GmbH & Co. KG firmierte. Es wurde von der Firma Wernsing Feinkost übernommen und die Produktion wurde nach Addrup verlagert.<ref>Unilever konzentriert Pfanniproduktion. Unilever-Pressemitteilung vom 28. Juni 2002.</ref>
Die Berliner Band Element of Crime erwähnte Pfanni 2009 im Lied „Kopf aus dem Fenster“: „Was für Cloppenburg Pfanni ist, bist du für mich“.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden. ( vom 1. Juni 2013 im Internet Archive) In: Netzeitung. 15. September 2009.</ref> Im Cloppenburger Ortsteil Emstekerfeld erinnert ein 76 Meter hoher Werksturm an Pfanni. Der Turm wurde 1963 errichtet und gehörte zu dem damals neu gebauten Werk der Spreda Nahrungsmittelwerke AG, die von dem Kaufmann und CDU-Bundestagsabgeordneten J. Hermann Siemer mitgegründet wurde. Siemer hatte 1961 in der Schweiz die Rechte für ein Kalt-Trocknungsverfahren zur Pulverisierung von Lebensmitteln erworben, das er unter Kapitalbeteiligung des Weinbrenners Ludwig Eckes umsetzen wollte. Die Spreda AG erreichte bei der Herstellung von Schnellgerichten wie küchenfertige Kartoffelprodukte keine Rentabilität und gab 1965 die Produktion auf.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> Später übernahm Pfanni das Werksgelände; der für das Trocknungsverfahren errichtete „Spreda-Sprühturm“ wurde als „Pfanni-Turm“ zu einem Wahrzeichen der Stadt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden. ( vom 15. Mai 2006 im Internet Archive)</ref>
Im Rahmen einer strategischen Partnerschaft mit Aviko Rixona verkaufte Unilever im September 2020 das Werk Stavenhagen an den niederländischen Kartoffelprodukte-Spezialisten Aviko Rixona einer Tochtergesellschaft von Royal Cosun. Die Marke Pfanni bleibt im Besitz von Unilever. Der Vertrieb wird weiter von Unilever geführt. Aviko Rixona wird dadurch zum Lieferanten für Unilever.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden. ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref>
Trivia[Bearbeiten]
Im Kriminalroman Novemberblut von Tomas Cramer spielt eine Schlüsselszene auf dem Pfanni-Turm, der dort auch beschrieben wird.
Siehe auch[Bearbeiten]
Literatur[Bearbeiten]
- Helmut Alt: Von Kartoffeln, Knödeln und Pfanni. Verlag Mensch und Arbeit, München 1959.
- Otto Eckart: Pfanni – Mein Leben. Eine Unternehmensbiografie. August Dreesbach Verlag, München 2012, ISBN 978-3-940061-82-9.
Weblinks[Bearbeiten]
- Pfanni bei unilever.de
- Münchner Kartoffelmuseum
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
- Wikipedia:Seite mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Infobox Unternehmen/Logoeinbindung
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Parameter:Datum
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Webarchiv
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Parameter:Linktext
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Unilever (Lebensmittelmarke)
- Speisekartoffelverarbeitendes Unternehmen
- Markenname (Obst und Gemüse)
- Lebensmittelhersteller (Bayern)
- Ehemaliges Unternehmen (München)
- Stavenhagen
- Produzierendes Unternehmen (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte)
- Produzierendes Unternehmen (München)
- Unternehmensgründung 1949