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Projekt 1256

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style="background:#B0C4DE; color:#Vorlage:Standardfarbe; border-color:#B9BEC4;; font-weight:bold;" | Projekt 1256 p1
colspan="2" style="background:#B0C4DE; color:#Vorlage:Standardfarbe; border-color:#B9BEC4;" | Schiffsdaten
Land Sowjetunion Sowjetunion
Schiffsart Minenabwehrfahrzeug
Bauwerft Newski-Werft in Pontonny
Bauzeitraum 1974 bis 1976
Gebaute Einheiten 2
Dienstzeit 1976 bis 1993
colspan="2" style="background:#B0C4DE; color:#Vorlage:Standardfarbe; border-color:#B9BEC4;" summary="Schiffsmaße und Besatzungszahl" | Schiffsmaße und Besatzung
Länge 47,9 m (Lüa)
Breite 8,7 m
Tiefgang (max.) 2,36 m
Verdrängung 473 t
 
Besatzung 20
colspan="2" style="background:#B0C4DE; color:#Vorlage:Standardfarbe; border-color:#B9BEC4;" |Maschinenanlage
Maschine 2 × M-504A-3-Schiffsdiesel
1 × M-8NL-Gasturbine
Maschinen­leistung 2 × 4750 PS (3493) kW
1 × 20.000 PS (14.709) kW
Höchst­geschwindigkeit 38 kn (70 km/h)
Propeller 3
colspan="2" style="background:#B0C4DE; color:#Vorlage:Standardfarbe; border-color:#B9BEC4;" style="border-color: #FFFFFF;" summary="militärisch relevante Daten" |
colspan="2" style="background:#B0C4DE; color:#Vorlage:Standardfarbe; border-color:#B9BEC4;;" | Bewaffnung
colspan="2" style="background:#B0C4DE; color:#Vorlage:Standardfarbe; border-color:#B9BEC4;;" | Sensoren
  • Navigationsradar Don

Projekt 1256 Deckname: Topaz ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), NATO-Bezeichnung: „Andryusha-Klasse“) war eine Klasse von schnellen Minenräumschiffen der Sowjetischen Marine. Die beiden Schiffe der Klasse wurden von der Sowjetunion als Erprobungsträger für eine neue Art von Minenräumschiff für das Küstenvorfeld entwickelt, deren Erprobung aber scheiterte, so dass das Projekt nicht fortgesetzt wurde.

Beschreibung[Bearbeiten]

Projekt 1256 wurde entwickelt, um am Meeresgrund liegende Seeminen in den flachen Gewässern vor der Küste durch künstlich gesteigerte Geräusch- und Magnetfeldemissionen zur Explosion zu bringen und sich dann den Auswirkungen der Detonation durch eine Kombination aus hoher Geschwindigkeit und einer speziellen Bauweise entziehen.

Entscheidend für diese Idee war zunächst eine leistungsstarke Maschinenanlage. Man baute dazu neben zwei starken M-504A-3-Schiffsdieselmotoren auch eine 20.000 PS M-8NL-Gasturbine ein, so dass Projekt 1256 für einen schnellen Sprint auf bis zu 40 Knoten beschleunigt werden konnte. Zum Erzeugen eines künstlichen Magnetfeldes, das den Sensoren im Magnetzünder einer Grundmine ein großes Zielschiff vortäuschen konnte, wurden zwei große Stahlbügel mit je einer Zylinderspule (Solenoid) vom Heck kommend über das Achterschiff am Brückenaufbau vorbei und aufs Vorschiff geführt. Mit speziell geformten Propellern und anderen Mechanismen wurde die Abstrahlung von Geräuschen künstlich gesteigert, so dass Minen, die mit Mikrofonen auf Lärm von Schiffen reagierten, in einem größeren Radius getäuscht werden sollten.<ref name="APAL"/>

Um die Gefahr für die Besatzung gering zu halten, sollten die Schiffe im Zielgebiet auch ferngesteuert werden können. Dazu wurde das „Stroy“-Funkfernsteuerungssystem entwickelt, mit dem jedes Schiff gesteuert und die Formation mehrerer Schiffe gehalten werden sollte. Dieses System war der Aufgabe jedoch nicht gewachsen, so dass das Projekt schließlich komplett aufgegeben wurde.<ref name="APAL"/>

Die Bewaffnung bestand aus einem 30-mm-L/63-AK-306-Flugabwehrturm auf dem Vorschiff vor der Brücke.<ref name="APAL">Ю.В.Апальков: Корабли ВМФ СССР. Том IV – Десантные и минно-тральные корабли. Sankt Petersburg, 2007, ISBN 978-5-8172-0135-2, S. 146 und folgende</ref>

Verbleib[Bearbeiten]

Zwei Schiffe wurden bis 1974 gebaut und bis 1993 ausgemustert.<ref name="APAL"/>

Literatur[Bearbeiten]

  • Ю.В.Апальков: Корабли ВМФ СССР. Том IV – Десантные и минно-тральные корабли. Sankt Petersburg, 2007, ISBN 978-5-8172-0135-2. (russisch)

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende