1,22 g·cm−3 <ref name="Kirklin">D.R. Kirklin, E.S. Domalski: Enthalpy of combustion of purine, in: J. Chem. Thermodyn., 1984, 16, S. 633–642; Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Handle“ ist nicht vorhanden..</ref>
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).
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Das unsubstituierte Purin kommt in der Natur nicht vor. Die erste Darstellung gelang Emil Fischer 1884 durch das Erhitzen von Harnsäure.<ref name="Brockhaus">Brockhaus ABC Chemie, F.A. Brockhaus Verlag, Leipzig 1971, S. 1143.</ref> Die Herstellung erfolgt durch die Umsetzung von Aminoacetonitril mit Formamid<ref name="Römpp"/> bzw. in abgewandelter Form aus Phthalimidoacetonitril und Trisformaminomethan.<ref name="Brockhaus"/> Eine weitere Herstellung ist in einer auf Wilhelm Traube basierenden Synthese aus 4,5-Diaminopyrimidin und wasserfreier Ameisensäure möglich.<ref name="Brockhaus"/><ref>S. Hauptmann, J. Gräfe, H. Remane: Lehrbuch der Organischen Chemie, VEB Deutscher Verlag für Grundstoffindustrie Leipzig 1980, S. 560.</ref>
Purin bildet farblose Kristalle, die bei 217 °C schmelzen.<ref name="Römpp"/> Es kristallisiert in einem rhombischen Kristallgitter.<ref>D. G. Watson, R. M. Sweet, R. E. Marsh: The crystal and molecular structure of purine, in: Acta Cryst., 1965, 19, S. 573–580; Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Handle“ ist nicht vorhanden..</ref> Für die feste Verbindung wurde eine Verbrennungsenthalpie von −2708 kJ·mol−1 bestimmt.<ref name="Kirklin"/> Die entsprechende Bildungsenthalpie beträgt 169,4 kJ·mol−1.<ref name="Kirklin"/>