Pusterwald
Pusterwald
| ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Wappen | Österreichkarte | |||||
| Basisdaten | ||||||
| Staat: | ||||||
| Land: | ||||||
| Politischer Bezirk: | ||||||
| Kfz-Kennzeichen: | ||||||
| Fläche: | Vorlage:RundenDez km² | |||||
| Koordinaten: | Skriptfehler: Ein solches Modul „Str“ ist nicht vorhanden._type:city&title=%3Cstrong+class%3D%22error%22%3E%3Cspan+class%3D%22scribunto-error+mw-scribunto-error-8db28562%22%3ESkriptfehler%3A+Ein+solches+Modul+%E2%80%9ECoordinates%2Fkml%E2%80%9C+ist+nicht+vorhanden.%3C%2Fspan%3E%3C%2Fstrong%3E 47° 19′ N, 14° 23′ O
{{#coordinates:47,308611111111|14,375|primary
|
dim=10000 | globe= | name=Skriptfehler: Ein solches Modul „Coordinates/kml“ ist nicht vorhanden. | region=AT-Skriptfehler: Ein solches Modul „Str“ ist nicht vorhanden. | type=city
}} |
| Höhe: | Vorlage:Höhe/Fmt m ü. A. | |||||
| Einwohner: | Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ [[Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT-Skriptfehler: Ein solches Modul „Str“ ist nicht vorhanden.|Stand]] bitte im Format JJJJ-MM-TT, z. B. 2020-01-01 | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 4 Einw. pro km² | |||||
| Postleitzahl: | 8764 | |||||
| Vorwahl: | 03574 | |||||
| Gemeindekennziffer: | 6 20 21 | |||||
| NUTS-Region | AT226 | |||||
| Adresse der Gemeinde- verwaltung: |
Pusterwald 51 8764 Pusterwald | |||||
| Website: | ||||||
| Politik | ||||||
| Bürgermeister: | Fritz Strahlhofer (ÖVP) | |||||
| Gemeinderat: (Wahljahr: 2025) (9 Mitglieder) |
Insgesamt Fehler im Ausdruck: Unerwarteter Operator < Sitze | |||||
| Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria | ||||||
Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata
Pusterwald ist eine Gemeinde mit Vorlage:FormatNum Einwohnern (Stand ) im Bezirk Murtal in der Steiermark.
Geografie[Bearbeiten]
Das stark asymmetrische Haupttal des Pusterwaldbachs gliedert sich in die Abschnitte Gaschbach, Moosbach, Mitterspiel und Hinterwinkel. Seine steile, geschlossene Sonnseite weist im Bereich Hinterwinkel eine Reihe von Lawinenstrichen auf, die teilweise verbaut wurden.
Die Schattseite wird dagegen durch etliche Seitentäler gegliedert (Gaschbachgraben, Moosbachgraben, Bären- und Plättental, Scharnitzgraben), die den Zugang zu den hier zahlreichen Almen erleichtern.
Da die Gebirgsumrahmung im Westen und Südwesten größtenteils über Vorlage:Höhe/Fmt m ü. A. hoch ist (8 Hauptgipfel und 15 weitere Zweitausender), gibt es keine Straßenverbindungen ins benachbarte Oberwölz bzw. Donnersbachtal. Der niedrigste fußläufige Übergang nach Donnersbachwald ist das Pustereckjoch (Vorlage:Höhe/Fmt m ü. A.), der nach Oberwölz das Pölseckjoch (Vorlage:Höhe/Fmt m ü. A.).<ref>Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>
Gemeindegliederung[Bearbeiten]
Die Gemeinde besteht aus der einzigen Katastralgemeinde und Ortschaft Pusterwald.
Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Judenburg.
Nachbargemeinden[Bearbeiten]
| Rottenmann (LI) | ||
| Irdning-Donnersbachtal (LI) | [[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: | Pölstal |
| Oberwölz (MU) |
Klima[Bearbeiten]
Geschichte[Bearbeiten]
Pusterwald (slaw. pustъ = leer, öde, wild, unverbaut) blieb unbesiedelt bis der Salzburger Erzbischof im Hochmittelalter das Waldland diversen Adeligen als Lehen zur Rodung überließ (mindestens 40 Urhuben). 1294 wurde das Tal als Freytal erstmals erwähnt, d. h. die niedrige Gerichtsbarkeit wurde seinen Bewohnern überlassen. Die heutige Kirche wurde 1430 erbaut.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>
Im frühen 15. Jahrhundert gelangte das gesamte Tal in den Besitz der Grafen von Montfort. Zwischen 1589 und 1738 gehörte Pusterwald zur Herrschaft derer von Herberstein und bildete ein eigenes Amt, das in der Folge zu ihrer Grundherrschaft Authal gehörte. Die letzten Grundherren waren von 1783 bis 1848 die Fürsten Schwarzenberg.
Bis ins 20. Jahrhundert wurde im Haupttal Ackerbau bis in 1400 m Seehöhe betrieben. Bedingt durch die Marktferne vermahlten die meisten Bauern ihr Getreide in den eigenen, vom Pusterwaldbach getriebenen Mühlen. Zur Mitte des 19. Jahrhunderts klapperten 57 Hausmühlen und 8 Sägemühlen im Tal.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>
1849/1850 wurde die politische Gemeinde Pusterwald errichtet.<ref>Allgemeines Landesgesetz- und Regierungsblatt für das Kronland Steiermark, 21. Stück, 7. Oktober 1850, Nr. 378.</ref> 1892 wurde die Kirche Maria Moos, eine Filialkirche der Pfarre St.Oswald - zur Pfarrkirche erhoben.
Erst die Mechanisierung der Landwirtschaft führte zur Aufgabe des Getreidebaus, sodass die Abwanderung erst relativ spät einsetzte. Seit 1951 verlor die Gemeinde aber 40 % ihrer Bevölkerung.
Viehzucht und Holzwirtschaft sind heute noch von großer Bedeutung. Die 43 im Almkataster verzeichnete Almen werden teilweise von auswärtigen Bauern aus dem Pölstal bzw. aus der Nachbargemeinde Schönberg-Lachtal bewirtschaftet.
Erhalten geblieben ist auch eine bemerkenswerte Anzahl von kleinen Hauskapellen und Bildstöcken, die für das Tal charakteristisch sind.
Von 2012 bis 2023 wurde das Dorf zwölf Mal in Folge zum schönsten Gebirgsblumendorf der Steiermark gewählt und 2019 wurde es beim europäischen Wettbewerb „Entente Florale“ mit Gold ausgezeichnet.<ref>Gemeine Pusterwald: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>
Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]
Vorlage:Einwohner B Diagramm Die Gemeinde hatte 2026 laut Statistik Austria nur noch 425 Menschen. 2024 waren es laut Registerzählung 430 Einwohner (Ausländeranteil 5,3 %).
Der Rückgang der Einwohnerzahl seit 1971 wird durch eine negative Wanderungsbilanz verursacht, die Geburtenbilanz ist ausgeglichen.<ref>Landesstatistik Steiermark: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Land Steiermark ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>
Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]
- Katholische Pfarrkirche Pusterwald Maria im Moos
- Pfarrhof
- Das Kriegerdenkmal zeigt die Skulptur Trauernde des Bildhauers Franz Xaver Ölzant aus Oberzeiring
Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]
Im Jahr 2020 gab es 56 land- und forstwirtschaftliche Betriebe, davon wurden 25 im Haupterwerb betrieben. Die landwirtschaftlich genutzte Flächen sind seit 1999 hat um 62 % zurückgegangen, während die forstwirtschaftlich genutzten Flächen um 9 % stiegen. Im gleichen Zeitraum ist der Rinderbestand um 16 % gesunken.
2021 pendelten 71 % der Beschäftigten in Pusterwald aus.
Mit dem Tourismus beschäftigten sich 2023 15 Betriebe. Sie meldeten 11.366 Nächtigungen (durchschnittliche Aufenthaltsdauer 4,9 Tage).
Im Ort Pusterwald gibt es eine Volksschule und einen Kindergarten.
Tourismus[Bearbeiten]
Die Gemeinde bildet gemeinsam mit Pölstal und Pöls-Oberkurzheim den Tourismusverband „Region Pölstal“. Dessen Sitz ist die Gemeinde Pölstal.<ref>Grazer Zeitung, Amtsblatt für die Steiermark. 30. Dezember 2014, 210. Jahrgang, 52. Stück. Nr. 316, ZDB-ID 1291268-2, S. 628–629.</ref>
Verkehr[Bearbeiten]
Die Verkehrserschließung erfolgt über die L528 Pusterwaldstraße. Die ÖBB-Postbus Linie 871 verkehrt Montag bis Freitag mit einer täglichen Fahrt morgens von Hinterwinkel über Pusterwald nach Judenburg und am frühen Nachmittag retour.
Bildung[Bearbeiten]
- Kindergarten<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>
- Volksschule<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>
Politik[Bearbeiten]
Gemeinderat[Bearbeiten]
Der Gemeinderat hat 9 Mitglieder.
- Gemeinderatswahlen in der Steiermark 2000: ÖVP 6, FPÖ 2, SPÖ 1.
- Gemeinderatswahlen in der Steiermark 2005: ÖVP 6, FPÖ 2, SPÖ 1.Vorlage:Gemeinderatswahl Stmk Ref
- Gemeinderatswahlen in der Steiermark 2010: ÖVP 6, FPÖ 2, SPÖ 1.Vorlage:Gemeinderatswahl Stmk Ref
- Gemeinderatswahlen in der Steiermark 2015: ÖVP 5, FPÖ 3, SPÖ 1.Vorlage:Gemeinderatswahl Stmk Ref
- Gemeinderatswahlen in der Steiermark 2020: ÖVP 6, FPÖ 2, SPÖ 1.Vorlage:Gemeinderatswahl Stmk Ref
- Gemeinderatswahlen in der Steiermark 2025: ÖVP 6, FPÖ 2, SPÖ 1.Vorlage:Gemeinderatswahl Stmk Ref
Bürgermeister[Bearbeiten]
- bis 2008 Matthäus Kogler (ÖVP)
- bis 2019 Julius Koini (ÖVP)
- seit 2019 Fritz Strahlhofer (ÖVP)<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Gemeinde Pusterwald ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>
Wappen[Bearbeiten]
Das Wappen wurde der Gemeinde von der steirischen Landesregierung am 1. Mai 1974 verliehen. Die Beschreibung lautet: In von Silber zu Grün erniedrigt geteiltem Schild oben drei nebeneinanderstehende grüne Fichten, unten ein anstoßender silberner Sparren.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>
Persönlichkeiten[Bearbeiten]
Ehrenbürger der Gemeinde[Bearbeiten]
- 1881: Johann Freiherr von Vernier-Rougemont, Bezirkshauptmann von Judenburg
- 1933: Otto Habsburg (1912–2011), Schriftsteller, Publizist und Politiker
- 1953: Josef Krainer senior (1903–1971), Landeshauptmann
- 1953: Cyrill Ludvik, Bezirkshauptmann von Judenburg
- 1996: Josef Krainer junior (1930–2016), Landeshauptmann
- 1999: Waltraud Klasnic (* 1945), Landeshauptmann
- 2001: Josef Riegler (* 1938), Vizekanzler
- 2001: Gustav Hafner
- 2013: Simon Pojer
- 2025: Matthias Poier
Literatur[Bearbeiten]
- Fridolin von Freythall (1832–1903) hat in der Novelle „Das Hochgericht vom Birkachwald“ die Pusterwalder Legende vom Bruckenbauer Lex literarisch bearbeitet.
- Günther Schwab (1904–2006) der österreichische Schriftsteller, Erzähler und Essayist, aber auch Drehbuch- und Hörspielautor war in Pusterwald als Forstverwalter tätig. Er schrieb u. a. den autobiografischen Schlüsselroman Die Leute von Arauli (1976), der seine Pusterwalder Zeit von 1936 bis 1945 behandelt.
- Johann Tomaschek: 700 Jahre Pusterwald. Ortsgeschichte und Häuserbuch. Pusterwald 2004.
Weblinks[Bearbeiten]
Vorlage:Wikidata-Registrierung
- Vorlage:Str trim&gemnam=%3Cstrong+class%3D%22error%22%3E%3Cspan+class%3D%22scribunto-error+mw-scribunto-error-bc47dded%22%3ESkriptfehler%3A+Ein+solches+Modul+%E2%80%9EWLink%E2%80%9C+ist+nicht+vorhanden.%3C%2Fspan%3E%3C%2Fstrong%3E Vorlage:Str trim – Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden.. Gemeindedaten der Statistik Austria
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
<templatestyles src="BoxenVerschmelzen/styles.css" />
Vorlage:Navigationsleiste Gemeindegliederung von PusterwaldVorlage:Klappleiste/Anfang
Fohnsdorf | Gaal | Hohentauern | Judenburg | Knittelfeld | Kobenz | Lobmingtal | Obdach | Pöls-Oberkurzheim | Pölstal | Pusterwald | Sankt Georgen ob Judenburg | Sankt Marein-Feistritz | Sankt Margarethen bei Knittelfeld | Sankt Peter ob Judenburg | Seckau | Spielberg | Unzmarkt-Frauenburg | Weißkirchen in Steiermark | Zeltweg
Ehemalige Gemeinden (aufgelöst seit 1945):
Ehem. Bezirk Judenburg:
Allersdorf bei Judenburg |
Amering |
Bretstein |
Eppenstein |
Feistritz bei Weißkirchen |
Feistritzgraben |
Fisching |
Flatschach |
Frauenburg |
Granitzen |
Großlobming |
Kumpitz |
Kienberg |
Kleinlobming |
Maria Buch |
Maria Buch-Feistritz |
Möschitzgraben |
Murdorf |
Obdachegg |
Oberkurzheim |
Oberweg |
Oberzeiring |
Pichl |
Pichlhofen |
Pöls |
Prethal |
Reifling |
Reisstraße |
Rothenthurm |
Sankt Anna am Lavantegg |
Sankt Johann am Tauern |
Sankt Oswald-Möderbrugg |
Sankt Wolfgang-Kienberg |
Scheiben |
Schoberegg |
Schwarzenbach am Größing |
Unzmarkt |
Waltersdorf bei Judenburg |
Wöll
Ehem. Bezirk Knittelfeld:
Apfelberg |
Dürnberg |
Feistritz bei Knittelfeld |
Mitterlobming |
Rachau |
Sankt Lorenzen bei Knittelfeld |
Sankt Marein bei Knittelfeld
- Seiten mit Skriptfehlern
- Seiten mit nicht-numerischen formatnum-Argumenten
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Imagemap fehlt
- Pusterwald
- Wikipedia:Bilderwunsch an bestimmtem Ort
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Parameter:Datum
- Katastralgemeinde im Bezirk Murtal
- Rottenmanner und Wölzer Tauern
- Gemeinde in der Steiermark
- Ersterwähnung 1318
- Ort im Einzugsgebiet Mur