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Pyroxsulam

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Strukturformel
Strukturformel von Pyroxsulam
Allgemeines
Name Pyroxsulam
Andere Namen
  • N-(5,7-Dimethoxy[1,2,4]triazol[1,5-a]pyrimidin-2-yl)-2-methoxy-4-(trifluormethyl)pyridin-3-sulfonamid
Summenformel C14H13F3N6O5S
Kurzbeschreibung

weißer Feststoff<ref name="PPDB">Eintrag zu Pyroxsulam in der Pesticide Properties DataBase (PPDB) der University of HertfordshireVorlage:Abrufdatum</ref>

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer Vorlage:CASRN
EG-Nummer (Listennummer) 610-007-6
ECHA-InfoCard 100.129.921
PubChem 11571555
ChemSpider 9746325
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1492: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1492: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 434,35 g·mol−1
Aggregatzustand

fest<ref name="PPDB" />

Schmelzpunkt

208 °C<ref name="PPDB" />

Löslichkeit
  • in Wasser: 3,2 g·l−1<ref name="PPDB" />
  • in Methanol: 1,01 g·l−1<ref name="PPDB" />
  • in Ethylacetat: 2,17 g·l−1<ref name="PPDB" />
  • in Aceton: 2,79 g·l−1<ref name="PPDB" />
Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung aus Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 (CLP),<ref name="CLP_100.129.921">Eintrag zu pyroxsulam (ISO);N-(5,7-dimethoxy[1,2,4]triazolo[1,5-a]pyrimidin-2-yl)-2-methoxy-4-(trifluoromethyl) pyridine-3-sulfonamide in der Datenbank ECHA CHEM der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA)Vorlage:Abrufdatum Hersteller bzw. Inverkehrbringer können die harmonisierte Einstufung und Kennzeichnung erweitern.</ref> ggf. erweitert<ref name="GESTIS">Eintrag zu Pyroxsulam in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFAVorlage:Abrufdatum (JavaScript erforderlich)</ref>
Gefahrensymbol Gefahrensymbol

Achtung

H- und P-Sätze H: 317​‐​410
P: ?
Toxikologische Daten

>2000 mg·kg−1 (LD50, Ratte, oral)<ref name="PPDB" />

Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Pyroxsulam ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Triazolpyrimidine. Es wird in der Landwirtschaft als Herbizid eingesetzt.

Verwendung[Bearbeiten]

Pyroxsulam ist in Deutschland im Produkt Broadway® von Dow AgroSciences erhältlich. Neben Pyroxsulam ist Florasulam ein weiterer Wirkstoff in Broadway®.<ref name="Produktinformationsblatt">Produktinformationsblatt von Broadway. (PDF) Dow AgroSciences, abgerufen am 1. Februar 2018.</ref> Aufgrund der guten Verträglichkeit bei Kulturpflanzen findet Pyroxsulam Verwendung beim Anbau diverser Kulturpflanzen, wie Winterweizen, Winterroggen, Wintertriticale, Sommerhartweizen und Dinkel.<ref name="Produktinformationsblatt"></ref>

Wirkung[Bearbeiten]

Pyroxsulam zählt zu der HRAC-Gruppe B, den ALS-Hemmern.<ref name="PPDB"/> Es hemmt das Enzym Acetolactat-Synthase, die innerhalb verschiedener Stoffwechselwege chemische Reaktionen enzymatisch katalysiert. Die Hemmung hat zur Folge, dass die Aminosäuren Valin, Leucin und Isoleucin von den betroffenen Geweben nicht mehr synthetisiert werden können.<ref name="Heldt">Hans-Walter Heldt, Birgit Piechulla: Pflanzenbiochemie. Springer-Verlag Berlin Heidelberg, 2015, DOI:10.1007/978-3-662-44398-9, S. 281–283.</ref> Das führt zum Absterben der Pflanze.

Zulassung[Bearbeiten]

Pyroxsulam ist seit dem 1. Mai 2014 in der EU zugelassen. Pflanzenschutzmittel mit diesem Wirkstoff sind in Deutschland, Österreich und der Schweiz erhältlich.<ref name="PSM">Generaldirektion Gesundheit und Lebensmittelsicherheit der Europäischen Kommission: Eintrag zu Pyroxsulam in der EU-Pestiziddatenbank; Eintrag in den nationalen Pflanzenschutzmittelverzeichnissen der Schweiz, Österreichs (Eingabe von „Pyroxsulam“ im Feld „Wirkstoff“) und DeutschlandsVorlage:Abrufdatum</ref>

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />