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Rainer Marr

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Rainer Marr (* 17. Juli 1942 in Gotha) ist ein deutscher Wirtschaftswissenschaftler. Er war von 1974 bis 2007 Professor an der Universität der Bundeswehr München und von 1991 bis 1995 Gastprofessor an der Technischen Universität Chemnitz. Von 2003 bis 2006 war er zudem Vorsitzender des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultätentages. Marr hat sich insbesondere auf dem Gebiet der Personalforschung hervorgetan. Er gilt als „MBA-Pionier“ in Deutschland und ist der „wissenschaftliche Vater“ des Personalmanagement-Professionalisierungs-Index (pix) der Deutschen Gesellschaft für Personalführung.

Akademischer Werdegang[Bearbeiten]

Herkunft und betriebswirtschaftliches Studium[Bearbeiten]

Rainer Marr wurde in Gotha, im damaligen Land Thüringen, geboren.<ref name="Lemmer"/> Er studierte von 1962 bis 1967 Betriebswirtschaftslehre an der Ludwig-Maximilians-Universität München und legte das Examen zum Diplom-Kaufmann ab.<ref name="Bio"/> Von 1968 bis 1973 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl des Produktions- und Kostentheoretikers Edmund Heinen, der das Institut für Industrieforschung und betriebliches Rechnungswesen leitete.<ref name="Bio">Siehe Biografie im Beitrag: Rainer Marr, Martin Elbe: Die Grenzen der Balanced Scorecard. Gedanken zu den Risiken eines kennzahlenorientierten Führungssystems. In: Hans A. Wüthrich, Andreas Philipp, Wolfgang B. Winter: Grenzen ökonomischen Denkens. Auf den Spuren einer dominanten Logik. Gabler, Wiesbaden 2001, ISBN 3-409-11765-2, S. 365.</ref> 1970 wurde er bei Heinen mit der Dissertation Industrielle Forschung und Entwicklung. Entscheidungs- und systemtheoretische Aspekte zum Dr. oec. publ. promoviert und 1974 habilitierte er sich, ebenfalls mit einer von Heinen betreuten Arbeit (Das Sozialpotential betriebswirtschaftlicher Organisationen. Zur Entwicklung eines Personalinformationssystems auf der Grundlage der innerbetrieblichen Einstellungsforschung).<ref>Klaus Brockhoff: Betriebswirtschaftslehre in Wissenschaft und Geschichte. Eine Skizze. 4. Auflage, Betriebswirtschaftlicher Verlag Gabler, Wiesbaden 2014, ISBN 978-3-8349-4712-3, S. 252.</ref> Geprägt haben ihn in dieser Zeit die verhaltens- und entscheidungstheoretischen Entwicklungen innerhalb der Betriebswirtschaftslehre.<ref name="Sackmann2"/>

Tätigkeit an der Universität der Bundeswehr München[Bearbeiten]

Lehrstuhlinhaber, Gründungsdekan und Institutsleiter[Bearbeiten]

Ab 1973 war er zunächst Vertreter des Lehrstuhls für Betriebswirtschaftslehre I und wurde ein Jahr später Inhaber des Lehrstuhls für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Entscheidungs- und Organisationsforschung, Personalwirtschaft an der Universität der Bundeswehr München in Neubiberg.<ref name="Sackmann">Siehe Biografie im Beitrag: Mensch und Ökonomie – wo liegen Innovationspotenziale? Gespräch mit Prof. Dr. Rainer Marr zum Thema Mensch und Ökonomie – Innovationspotenziale eines Wertespagats. In: Sonja A. Sackmann (Hrsg.): Mensch und Ökonomie. Wie sich Unternehmen das Innovationspotenzial dieses Wertespagats erschließen. Gabler Verlag, Wiesbaden 2008, ISBN 978-3-8349-0683-0, S. 413–422, hier: S. 422.</ref> Nach mehr als dreißigjähriger Tätigkeit wurde er 2007 emeritiert.<ref name="Sackmann"/> Danach vertrat den Lehrstuhl Alexander Fliaster, ein Assistent Marrs, bis 2009 Stephan Kaiser Nachfolger wurde.<ref>Siehe Autoren- und Herausgeberverzeichnis: Stephan Kaiser, Arjan Kozica (Hrsg.): Ethik im Personalmanagement. Zentrale Konzepte, Ansätze und Fragestellungen (= DNWE-Schriftenreihe. Folge 21). Hampp, München u. a. 2012, ISBN 978-3-86618-673-6, S. 289.</ref> Marr war Gründungsdekan der Fakultät für Wirtschafts- und Organisationswissenschaften an der Bundeswehruniversität.<ref name="Sackmann"/> Er leitete dort das 19-köpfige Institut für Personal- und Organisationsforschung.<ref>Bettina Bartz, Helmut Opitz, Elisabeth Richter (Redaktion): Handbuch der Universitäten und Fachhochschulen der Bundesrepublik Deutschland, Osterreich, Schweiz. 5. Ausgabe, K. G. Säur Verlag, München 1990, ISBN 3-598-10895-8, S. 202.</ref> Die Studentenzahl betrug zwischen 35 und 40 Personen.<ref name="Lemmer"/> Marr betreute mehrere wissenschaftliche Arbeiten. Zu seinen akademischen Schülern und Mitarbeitern gehörten auch nachmalige Hochschulprofessoren u. a. Michael Stitzel (FU Berlin), Heidrun Friedel-Howe (UniBw München), Silke Wickel-Kirsch<ref name="UniBw669"/> (Hochschule RheinMain), Regine Graml<ref name="UniBw669">Präsident der Universität der Bundeswehr München (Hrsg.): Forschungsbericht für den Berichtszeitraum 1. Oktober 1993 – 30. September 1998. Neubiberg 1998, S. 669.</ref> (Frankfurt University of Applied Sciences), Martin Elbe (HAM Erding), Alexander Fliaster (Otto-Friedrich-Universität Bamberg) und Andreas von Schubert<ref>Promotionen. In: Hochschulkurier der Universität der Bundeswehr München, Nr. 27, Dezember 2006, S. 40.</ref> (Hochschule Wismar).

Münchner Personalforum[Bearbeiten]

Das Institut organisierte ab 1987 das Münchner Personalforum, eine Dialogveranstaltung zwischen Wissenschaft und Praxis,<ref name="Lemmer">Ruth Lemmer: LehrstuhlPortrait: Universität der Bundeswehr, München Institut für Personal- und Organisationsforschung. In: Personal – Zeitschrift für Human Resource Management 3/2005, S. 20.</ref> die sich mit aktuellen Fragen des Personalmanagements auseinandersetzte. 2007 wurde das Münchner Personalforum zuletzt zum 15. Mal ausgerichtet. Neben mehreren Personalvorständen von großen Unternehmen waren im Laufe der Zeit auch Landespolitiker<ref>Barbara Ettl: Wege aus der Sackgasse. Personalforum diskutiert an der Bundeswehr-Uni. In: Süddeutsche Zeitung, 23. Juni 2007, Ausgabe München-Land-Süd, S. R6.</ref> und Wissenschaftler wie Hans Jürgen Drumm<ref name="Personal">Neues Denken umsetzen. In: Personal – Zeitschrift für Human Resource Management 11/2006, S. 51.</ref> (Universität Regensburg), André Habisch<ref name="Personal"/> (Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt), Franz Josef Radermacher<ref>Rainer Marr: „Neue Unverbindlichkeit“ – die Geister, die wir riefen… In: Rainer Marr (Hrsg.): Managing people. Perspektiven für das Personalmanagement. Beiträge zum 10. Münchner Personalforum. Edition gfw, Neubiberg 2002, ISBN 3-9807539-2-1, S. 243–266, hier: S. 256.</ref> (Universität Ulm), Ralf Reichwald<ref>Rainer Marr: „Neue Unverbindlichkeit“ – die Geister, die wir riefen… In: Rainer Marr (Hrsg.): Managing people. Perspektiven für das Personalmanagement. Beiträge zum 10. Münchner Personalforum. Edition gfw, Neubiberg 2002, ISBN 3-9807539-2-1, S. 243–266, hier: S. 257.</ref> (TU München), Sonja A. Sackmann (UniBw München) und Rolf Wunderer (Universität St. Gallen) Referenten. Wiederholt berichtete das Handelsblatt von der Veranstaltung.<ref>Vgl. Berichterstattung in den Medien: Pia Weber: Karriere-Gespräch mit VIAG-Chef Dr. Georg Obermeier. „Goldfischteiche“ fördern Rhetoriker, aber nicht unbedingt die Macher. In: Handelsblatt, Nr. 42, 28. Februar 1997, S. k1; Termine. In: Handelsblatt, Nr. 8, 1. August 1998, S. 368; Hans Eschbach: Mit alt mach’ neu. Ältere Arbeitnehmer können moderne Technik gestalten – eine Binsenweisheit. Meist lässt man sie aber nicht. Anders ist es bei Otmar Fahrion, der auch 60-Jährige einstellt. In: Handelsblatt, Nr. 27, 7. Februar 2003, S. k4; 5. Muenchner Personalforum. Zurueck zum Machbaren. In: Handelsblatt, Nr. 234, 3. Dezember 1993, S. k2; 7. Münchner Personalforum. Shareholder Value als Impuls für die Personalarbeit. In: Handelsblatt, Nr. 37, 21. Februar 1997, S. k2.</ref>

Gesellschaft zur Förderung der Weiterbildung und MBA-Programme[Bearbeiten]

Seit 1987 ist er Vorsitzender des Vorstands der gemeinnützigen und mit der Universität verbundenen Gesellschaft zur Förderung der Weiterbildung an der Universität der Bundeswehr München e. V. (gfw).<ref name="Bio"/> Er gilt gemeinsam mit der gfw und der Universität des Saarlandes als „Pionier“ für MBA-Programme in Deutschland.<ref>Detlev Kran: Erfolg hat eine Geschichte. In: Personalwirtschaft, Sonderheft 4, 2009, S. 4–8.</ref> 1989 war er „Spiritus rector“<ref>Bundeswehr bietet den MBA als Fernkurs. Die Münchner Hochschule arbeitet eng mit dem Henley Management College in West London zusammen. In: Handelsblatt, Nr. 138, 20. Juli 1990, S. k3.</ref> für den „Henley MBA (Distance Learning)“, ein berufsbegleitendes Fernstudium in Kooperation von gfw mit dem britischen Henley Management College in Reading.<ref>Vgl. Berichterstattung in den Medien: Bundeswehr bietet den MBA als Fernkurs. Die Münchner Hochschule arbeitet eng mit dem Henley Management College in West London zusammen. In: Handelsblatt, Nr. 138, 20. Juli 1990, S. k3; Bärbel Schwertfeger: MBA-Programme: Herausforderung für Personalplaner Realer Alltagsstress. Berufsbegleitende Weiterbildung ist bei Managern stark gefragt. Das britische Henley College profitiert davon. In: Wirtschaftswoche, Nr. 49, 29. November 1991, S. 61; Arbeitgeber liefern oft nur moralische Unterstützung. Berufsbegleitendes MBA-Programm in München. In: VDI nachrichten, Nr. 3, 22. Januar 1993, S. 8; Heinrich Rickert: Seit zehn Jahren bildet die Universität der Bundeswehr deutsche Manager zum MBA aus „Internationalität ist eine Schlüsselqualifikation“. In: Welt am Sonntag, 13. April 1997, Nr. 15, S. BR1.</ref> In einer Zeitspanne von zehn Jahren sollen insgesamt 140 Absolventen den European Executive MBA durchlaufen haben.<ref>Heinrich Rickert: Seit zehn Jahren bildet die Universität der Bundeswehr deutsche Manager zum MBA aus „Internationalität ist eine Schlüsselqualifikation“. In: Welt am Sonntag, 13. April 1997, Nr. 15, S. BR1.</ref>

Darüber hinaus war er für weitere Konzeptionen verantwortlich. So initiierte er 2006 den ausschließlich für Offiziere zugeschnittenen international und praxisorientierten MBA „International Management“ an der Hochschule Reutlingen und der Universität der Bundeswehr München.<ref>Vgl. Berichterstattung in den Medien: Henning Zander: Studieren für die Zeit nach der Armee. Berufssoldaten fällt der Start ins Zivilleben oft schwer. Den Übergang erleichtern zwei Hochschulen mit MBA-Programmen für Offiziere. In: Die Welt, 29. November 2008, Nr. 728, S. 10; Axel Gloger: Studieren für die Zeit nach der Armee. In: Welt am Sonntag, 30. November 2008, Nr. 48, S. 63.</ref> Dieser wird zu einem nicht unerheblichen Teil durch den Berufsförderungsdienst der Bundeswehr (BFD) getragen.<ref>Werner Bruckner: Offiziere schnuppern zivile Luft. Die Universität der Bundeswehr München bietet ein MBA-Studium für Zeitsoldaten. In: Financial Times Deutschland, 1. September 2006, S. A7.</ref> Federführend war er auch an der Ausarbeitung eines Human-Resource-Masters beteiligt, ursprünglich für die Bundeswehruniversität vorgesehen,<ref>HR-Master – Neue Heimat an der Uni München? In: wirtschaft & weiterbildung 20 (2010) 11/12, S. 8.</ref> der nach Verzögerung mit erneuten Anlaufen 2011 als „Executive Master of Leadership in Human Resource Management“ unter der Leitung von Ingo Weller an der LMU München anlief.<ref name="wirtschaf&weiterbildung"/> Marr ist Mitglied im Beirat.<ref name="wirtschaf&weiterbildung">Ludwig-Maximilians-Universität. Dritter Anlauf zum Human-Resource-Master. In: wirtschaft & weiterbildung 20 (2011) 1, S. 10.</ref>

Gastprofessur und weitere Verpflichtungen[Bearbeiten]

Von 1991 bis 1995 wirkte er als Gastprofessor an der Technischen Universität Chemnitz-Zwickau,<ref name="Lemmer"/> wo er zunächst der Gründungskommission der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften angehörte.<ref name="Sackmann"/> Er baute die Fakultät mit auf, die bis heute einen Schwerpunkt auf Personal legt.<ref name="Lemmer"/> Marr war von 2009 bis 2014 Akademieleiter und Vorsitzender des Vorstands der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie e. V. (VWA) München.<ref>Bayerisches Jahrbuch 2010. Walter de Gruyter, Berlin 2010, ISBN 978-3-598-23678-5, S. 451.</ref> 2011 wurde er in den Bundesvorstand der VWA gewählt.

Er begründete die Wissenschaftlichen Kommissionen „Personalwesen“ (1976) und „Organisation“ (1977) im Verband der Hochschullehrer für Betriebswirtschaft e. V. (VHB) mit.<ref name="DürndorferFriedrichs">Siehe Autoren: Martina Dürndorfer, Peter Friederichs (Hrsg.): Human Capital Leadership. Strategien und Instrumente zur Wertsteigerung der wichtigsten Ressource von Unternehmen (= Murmann Business & Management). Murmann, Hamburg 2004, ISBN 3-938017-04-X, S. 605.</ref> Von 1980 bis 1982 war er Vorsitzender der Kommission Personalwesen und zuvor von 1975 bis 1982 Vorstandsbeiratsmitglied des Verbandes.<ref name="Bio"/> Gemeinsam mit Karl-Friedrich Ackermann und Eduard Gaugler und Praktikern aus der Wirtschaft erarbeitete er im Auftrag der Schmalenbach-Gesellschaft ein Curriculum zur Humanvermögensrechnung.<ref name="Sackmann2"/>

Von 2003 bis 2006<ref>WiSoFt Geschichte, Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlicher Fakultätentag, abgerufen am 5. November 2014.</ref> war er Vorsitzender des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultätentages (WiSoFT).<ref name="Sackmann"/>

Veröffentlichungen[Bearbeiten]

Marr ist Autor zahlreicher Bücher (erschienen auch in Russland und Spanien), von Beiträgen in Sammelbänden (ca. 50) und von Zeitschriftenaufsätzen (ca. 30).<ref name="Kürschner">Kürschners Deutscher Gelehrten-Kalender. Band 3: M–Sd, 22. Ausgabe, K. G. Saur, München 2009, ISBN 978-3-598-23629-7, S. 2610.</ref> So publizierte er in deutsch- und englischsprachigen wirtschaftswissenschaftlichen Fachzeitschriften u. a. in der Zeitschrift für Personalforschung, in Die Betriebswirtschaft, in Die Unternehmung, im Journal of Change Management und in Schmalenbachs Zeitschrift für betriebswirtschaftliche Forschung sowie in führenden Fachmagazinen für Personalwesen. Er verfasste Lexikonbeiträge in renommierten Nachschlagewerken wie der Enzyklopädie der Betriebswirtschaftslehre und der International Encyclopedia of Business and Management. Ab 1982 war er gemeinsam mit Ralf Reichwald (TU München) Herausgeber der Schriftenreihe Mensch und Arbeit im technisch-organisatorischen Wandel im Fachverlag Erich Schmidt.

Der von Marr bearbeitete Themenbereich umfasst u. a. Personalmanagement, Personalcontrolling und Human Resource Management.<ref>Siehe Autorenverzeichnis: Hans Böhm (Hrsg.): Gestaltungsmöglichkeiten des Personalmanagements bei unternehmerischen Standortentscheidungen (= DGFP-PraxisEdition. Band 89). Bertelsmann, Bielefeld 2008, ISBN 978-3-7639-3386-0, S. 232.</ref> Er widmet sich in seinen Schriften immer wieder der individuellen Führung in Organisationen.<ref>Ralf Reichwald, Kathrin M. Möslein: Individuelle Führung in organisatorischen Führungssystemen. In: Sonja A. Sackmann (Hrsg.): Mensch und Ökonomie. Wie sich Unternehmen das Innovationspotenzial dieses Wertespagats erschließen. Gabler Verlag, Wiesbaden 2008, ISBN 978-3-8349-0683-0, S. 336–347, hier: S. 336.</ref> In seiner Festschrift wird Marr ein Pragmatismus im Sinne Immanuel Kants attestiert, der auch auf die Sittlichkeit, d. h. Ethik und Moral, abstellt.<ref>Wolf Schäfer: Werte und Unternehmensführung. In: Sonja A. Sackmann (Hrsg.): Mensch und Ökonomie. Wie sich Unternehmen das Innovationspotenzial dieses Wertespagats erschließen. Gabler Verlag, Wiesbaden 2008, ISBN 978-3-8349-0683-0, S. 255–263, hier: 256.</ref>

Ein Teil von Marrs Nachlass befindet sich heute im Universitätsarchiv der Universität der Bundeswehr München.<ref>Stephanie Linsinger: Gewissenhafter Archivar: Günter Deibel kümmert sich um das Gedächtnis der Universität. In: Hochschulkurier der Universität der Bundeswehr München, Nr. 40, April 2011, S. 18–20.</ref>

Studien- und Forschungsergebnisse[Bearbeiten]

Marr wird der dritten Generation der Personalmanagementforschung zugerechnet.<ref name="Scholz"/> Er steht als einer der wichtigsten Vertreter (gemeinsam mit Walter A. Oechsler aus Mannheim) in der ökonomischen Tradition von August Marx (1. Generation) und Eduard Gaugler (2. Generation).<ref name="Scholz"> Christian Scholz: Personalmanagement. Informationsorientierte und verhaltenstheoretische Grundlagen (= Vahlens Handbücher der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften). 6. Auflage, Vahlen, München 2014, ISBN 978-3-8006-3680-8, S. 50.</ref> Zentraler Bezugsrahmen dieses akademischen Ansatzes sind Planung und Verwaltung, wobei die Beziehung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer, aber auch rechtliche und operative Aspekte einen wichtigen Platz einnehmen.<ref>Christian Scholz: Personalmanagement. Informationsorientierte und verhaltenstheoretische Grundlagen (= Vahlens Handbücher der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften). 6. Auflage, Vahlen, München 2014, ISBN 978-3-8006-3680-8, S. 49.</ref>

Theoretische Arbeiten[Bearbeiten]

Personalwirtschaft[Bearbeiten]

Marr steuerte mehrere Buchkapitel zum Standardwerk Industriebetriebslehre (9. Auflage 1991) bei.<ref name="Sackmann2">Mensch und Ökonomie – wo liegen Innovationspotenziale? Gespräch mit Prof. Dr. Rainer Marr zum Thema Mensch und Ökonomie – Innovationspotenziale eines Wertespagats. In: Sonja A. Sackmann (Hrsg.): Mensch und Ökonomie. Wie sich Unternehmen das Innovationspotenzial dieses Wertespagats erschließen. Gabler Verlag, Wiesbaden 2008, ISBN 978-3-8349-0683-0, S. 413–422.</ref> Erstmals wurde in ein betriebswirtschaftliches Lehrbuch eigens ein Abschnitt „Personalwirtschaft“ aufgenommen.<ref name="Sackmann2"/> Marr und sein Kollege Peter Kupsch wurden damit 1972 durch ihren gemeinsamen Lehrer betraut.<ref name="Drumm">Hans Jürgen Drumm: Personalwirtschaft. 6. Auflage, Springer, Berlin u. a. 2008, ISBN 978-3-540-77696-3, S. 13.</ref> Methodisch und didaktisch bauten sie das Kapitel um die Anreiz-Beitrags-Theorie (Simon/March 1958) auf.<ref name="Drumm"/> Wie bereits Heinen lösten sie sich vom mechanistischen Menschenbild Erich Gutenbergs.<ref>Hans-Gerd Ridder: Personalwirtschaftslehre. 3. Auflage, Kohlhammer, Stuttgart 2003, ISBN 978-3-17-020882-7, S. 37.</ref>

Im Jahr 1979 arbeitete Marr mit seinem Schüler Michael Stitzel einen „konfliktorientierten Ansatz“ heraus.<ref name="Drumm"/> Die Wissenschaftler ordnen die Personalwirtschaft einer sozialwissenschaftlich-interdisziplinär ausgerichteten Betriebswirtschaftslehre zu.<ref>Hans Jung: Personalwirtschaft. 8. Auflage, Oldenbourg, München 2008, ISBN 978-3-486-58709-8, S. 28.</ref> Konflikte, bestehend aus den zu unterscheidenden Dimensionen Sichtbarkeit, Intensität, Häufigkeit und Zeitpunkt,<ref>Andrea Graf, Joachim Hentze: Personalwirtschaftslehre 2 (= Uni-Taschenbücher. Band 1374). 7. Auflage, Haupt, Bern 2005, ISBN 3-8252-0650-5, S. 50.</ref> seien aufgrund unterschiedlicher Zielkategorien ein unvermeidbarer Bestandteil des individuellen Verhaltens in [[ Organisationen]].<ref>Walter A. Oechsler: Personal und Arbeit. Grundlagen des Human-Resource-Management und der Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Beziehungen (= Oldenbourgs Lehr- und Handbücher der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften). 8. Auflage, Oldenbourg, München u. a. 2006, ISBN 978-3-486-57962-8, S. 16.</ref> Sie müssten innerhalb der wissenschaftlichen Disziplin erklärt und interessenausgleichende Handlungsempfehlungen gefunden werden.<ref>Walter A. Oechsler: Personal und Arbeit. Grundlagen des Human-Resource-Management und der Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Beziehungen (= Oldenbourgs Lehr- und Handbücher der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften). 8. Auflage, Oldenbourg, München u. a. 2008, ISBN 978-3-486-57962-8, S. 17.</ref> Der Ansatz hat Eingang in die Literatur gefunden und wird gelegentlich als „spezifische Ausprägung des Stakeholder-Ansatzes“ interpretiert.<ref>Dirk Holtbrügge: Personalmanagement (= Springer-Lehrbuch). Springer-Gabler, Berlin u. a. 2013, ISBN 978-3-642-35296-6, S. 26.</ref>

Arbeitszeitmanagement[Bearbeiten]

Im Jahr 1987 erschien im Erich Schmidt Verlag der Sammelband Arbeitszeitmanagement. Grundlagen und Perspektiven der Gestaltung flexibler Arbeitszeitsysteme (3. Auflage 2001). Darin definierte Marr auch den Begriff Arbeitszeitmanagement.<ref>Michael Rath-Glawatz: Arbeitszeitmanagement. Grundlagen und Perspektiven der Gestaltung flexibler Arbeitszeitsysteme von Rainer Marr. In: Recht der Arbeit, 41. Jahrgang Januar/Februar, 1988, Heft 1, S. 48.</ref>

Europäisches Personalmanagement[Bearbeiten]

Marr war 1991 Herausgeber des in der Wissenschaft positiv aufgenommenen Doppelbandes Euro-strategisches Personalmanagement, erschienen im Rainer Hampp Verlag. Darin wurde beleuchtet, wie sich der 1993 in Kraft tretende Europäische Binnenmarkt auf das Personalmanagement auswirken werde. Die Beiträge wurden verfasst von u. a. Fred G. Becker, Martin Hilb, Thomas R. Hummel, Peter Meyer-Dohm, Leo Kißler, Wolfgang Mayrhofer, Hans-Christian Pfohl, Wolfgang-Ulrich Prigge, Christian Scholz, Dieter Wagner und Hansjörg Weitbrecht. Marr selbst leitete das Werk dahingehend ein, dass es zu strategischen Herausforderungen kommen werde.<ref>Charles Lattmann: Euro-strategisches Personalmanagement Sonderband 1991 der Zeitschrift für Personalforschung. 2 Bde by Rainer Marr. In: Zeitschrift für Personalforschung 6 (1992) 2, S. 191–194.</ref><ref>Peter Nieder: Euro-strategisches Personalmanagement. Sonderband der Zeitschrift für Personalforschung by Rainer Marr. In: Management Revue 3 (1992) 3, S. 280–282.</ref>

Absentismus[Bearbeiten]

Als Hilfestellung für Praktiker gab Marr 1996 im Verlag für Angewandte Psychologie einen Sammelband, der zum damaligen Zeitpunkt einzigartig war, zum Thema Absentismus heraus. In insgesamt acht Beiträgen wurden der empirisch-theoretische Bereich, die Anreize zur Begegnung von motivations- und krankheitsbedingt Fehlzeiten und die einzelnen Auswirkungen auf das Arbeitsrecht aufgezeigt. Marr selbst arbeitete im ersten Kapitel einen Variablenkatalog heraus und umriss präventive und therapeutische Eingriffsmöglichkeiten.<ref>Jürgen Wegge: Marr, R. (1996), Absentismus. Der schleichende Verlust an Wettbewerbspotenzial. In: Zeitschrift für Arbeits- und Organisationspsychologie 40 (1996) 4, S. 214–215.</ref>

Arbeitsverhältnisse[Bearbeiten]

2003 erschien gemeinsam mit Alexander Fliaster das im Rainer Hampp Verlag veröffentlichte Werk Jenseits der „Ich AG“. Darin untersuchten die Autoren alternative Arten von Arbeitsverhältnissen zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern. Sie orientierten sich dabei grundlegend am Begriff des Psychologischen Vertrages. Kritisch setzten sie sich insbesondere mit den Folgen einer möglichen Transformation von Unvollständigen Verträgen („relational“) hin zu transaktionalen Verträgen („transaktional“) auseinander. Marr und Fliaster ließen in ihre Arbeit auch die internationalen Entwicklungen der Idee der Corporate Governance einfließen.<ref>Hartmut Wächter: Rainer Marr, Alexander Fliaster, Jenseits der Ich AG. Der neue psychologische Vertrag der Führungskräfte in deutschen Unternehmen, München 2003. In: Zeitschrift für Personalforschung 18 (2004) 1, S. 90–91.</ref>

Empirische Arbeiten[Bearbeiten]

Karriereanalyse von ehemaligen Offizieren[Bearbeiten]

In dem Buch Kaderschmiede Bundeswehr? Vom Offizier zum Manager von 2001 (2. Auflage 2002) analysierte eine Gruppe um Rainer Marr vom Institut für Personal- und Organisationsforschung empirisch die Karriereperspektiven von Absolventen der Universitäten der Bundeswehr.<ref name="Klein"/> Marrs Analyseergebnisse wurden sowohl in der Militärsoziologie als auch in den überregionalen Medien aufgegriffen. Die zugrunde liegenden Befragungen wurden 1991 und 1996 durchgeführt.<ref name="Klein"/> Ehemalige Offiziere gelten oft als „high potentials“, die nach einer Eingewöhnungszeit in der zivilen Berufswelt zu Leistungsträgern avancieren können.<ref name="Klein">Paul Klein: Soldat und Ziviler Beruf. In: Sven Bernhard Gareis, Paul Klein (Hrsg.): Handbuch Militär und Sozialwissenschaft. 2. Auflage, VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2006, ISBN 978-3-531-34446-1, S. 182–189, hier: S. 188.</ref> Der Personalforscher Michel Domsch (HSU/UniBw Hamburg) kam bereits 1987 zu vergleichbaren Ergebnissen.<ref name="Klein"/><ref>Vgl. Michel Domsch, Eva Kunzmann: Berufschancen von Offizieren in der Wirtschaft. Eine empirische Arbeitsmarktstudie. Hampp, Hamburg 1987, ISBN 3-924346-45-3.</ref> Über 80 Prozent der Befragten von Marr wechselten nach ihrer Dienstzeit in die freie Wirtschaft.<ref>Sabine Hildebrandt-Woeckel: Kameraden im Hörsaal. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 10. Januar 2009, Nr. 8, S. C6.</ref> Studierte Offiziere stiegen mit einer Wahrscheinlichkeit von 82,9 zu 59 Prozent eher in Führungspositionen auf, als zivile Hochschulabsolventen.<ref>Nikos Späth: Militärische Tugenden fürs Büro. Motivieren, organisieren, improvisieren: Wie die Bundeswehr Manager auf Zack bringt und den Führungsnachwuchs schult. In: Welt am Sonntag, Jg. 57, 4. Januar 2004, Nr. 1, S. 26.</ref> Fast die Hälfte erreichten die Ebene Geschäftsführer oder Vorstand.<ref name="Reinhold"/> Es entstehe ein Netzwerk, so Medienvertreter.<ref>Georg Etscheit: Gut gerüstet ins Zivilleben Wer zu einem Neuanfang bereit ist, hat als ehemaliger Bundeswehr-Offizier auch in der Wirtschaft Chancen. In: Süddeutsche Zeitung, 4. September 2004, S. 11.</ref> Marr räumte allerdings ein, dass unter den angeführten viele Selbständige seien.<ref name="Reinhold">Thomas Reinhold: Karriere nach dem Militär. Offiziere: Weggetreten!. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 9. Oktober 2006, Nr. 233, S. C1.</ref> Als einschlägige Branchen gelten die Metallindustrie, die Luft- und Raumfahrttechnik, die Elektrotechnik und die Computerindustrie.<ref>Bundeswehr ist oft Manager-Schmiede. In: Frankfurter Neue Presse, 1. Februar 2002.</ref>

Studie zum Personalabbau[Bearbeiten]

Marr veröffentlichte 2003 gemeinsam mit seiner Mitarbeiterin Karin Steiner im Deutschen Universitäts-Verlag eine Studie zu den Maßnahmen des Personalabbaus deutscher Unternehmen im Zuge gestiegenen Wettbewerbsdrucks.<ref name="Ridder">Hans-Gerd Ridder: Personalwirtschaftslehre. 3. Auflage, Kohlhammer, Stuttgart 2003, ISBN 978-3-17-020882-7, S. 132.</ref> Sie gilt als eine der wenigen empirischen Arbeiten auf diesem Gebiet.<ref name="Ridder"/> Die Forscher untersuchten in Form von Befragungen von Führungskräften und deren Mitarbeitern im Detail den Verlust des Humankapitals im Zuge eines professionellen Trennungsmanagements.<ref name="Spies"/> Im Ergebnis konnten die ökonomischen Unternehmensziele wie die Senkung von Personalkosten allerdings von den befragten Unternehmen nicht erreicht werden.<ref name="Spies"/> Marr und Steiner widmeten sich ferner einer Gesamtbetrachtung von indirekten und sozialen Effizienzkriterien.<ref name="Spies"/> Der Erfolg hänge insbesondere vom jeweils eingesetzten weichen oder harten Instrumentarium (z. B. Einstellungsstopp, Nichtverlängerung von Zeitverträgen, Umsetzungen und Versetzungen, und Aufhebungsverträge<ref>Hans-Gerd Ridder: Personalwirtschaftslehre. 3. Auflage, Kohlhammer, Stuttgart 2003, ISBN 978-3-17-020882-7, S. 121.</ref>) und von der Gestaltung des Prozesses ab. Kritisch bewerteten sie, dass bei den Alternativen zum Personalabbau die Mitwirkungsmöglichkeiten der Arbeitnehmer sehr beschränkt seien.<ref name="Spies">Rainer Spies: Studie zum Personalabbau und dessen Folgen. Der lange Weg zum ‚atmenden‘ Unternehmen (Rez.). In: Personalführung 4/2004, S. 66–67.</ref>

Personalmanagement-Professionalisierungs-Index[Bearbeiten]

Für die Deutsche Gesellschaft für Personalführung (DGFP) entwickelte Marr den Personalmanagement-Professionalisierungs-Index (pix), der seit 2004 den Zusammenhang zwischen Personalmanagement und Unternehmenserfolg messen soll.<ref>Andrea Graf, Joachim Hentze: Personalwirtschaftslehre 2 (= Uni-Taschenbücher. Band 1374). 7. Auflage, Haupt, Bern 2005, ISBN 3-8252-0650-5, S. 407–410.</ref> Im Zuge der Einführung des Index gab es eine wissenschaftliche Fachdiskussion, die in der Zeitschrift für Personalforschung ausgetragen wurde.<ref>Christian Scholz: ZfP-Diskurs: Der Professionalisierungsindex der DGFP in einer notwendigen Diskussion. In: Zeitschrift für Personalforschung 20 (2006) 1, S. 5–6.</ref>

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten]

Monografien[Bearbeiten]

  • Industrielle Forschung und Entwicklung. Entscheidungs- und systemtheoretische Aspekte. Dissertation, Universität München, 1970.
  • Innovation und Kreativität. Planung und Gestaltung industrieller Forschung und Entwicklung (= Die Betriebswirtschaft in Forschung und Praxis. Band 13). Gabler Verlag, Wiesbaden 1973, ISBN 3-409-36082-4.
  • mit Michael Stitzel (unter Mitarbeit von Heidrun Friedel-Howe): Personalwirtschaft. Eine konfliktorientierter Ansatz. Verlag moderne Industrie, München 1979, ISBN 3-478-38200-9.
  • Das Sozialpotential betriebswirtschaftlicher Organisationen. Zur Entwicklung eines Personalinformationssystems auf der Grundlage der innerbetrieblichen Einstellungsforschung (= Betriebswirtschaftliche Schriften. Heft 95). Duncker & Humblot, Berlin 1979, ISBN 3-428-04359-6. [Habilitationsschrift]
  • Die Zukunft der Arbeit. Die Arbeit der Zukunft. Das Problem der 4 Millionen (= Friedrichshafen: Forum FN. Heft 42). Friedrichshafen, Friedrichshafen 1995, ISBN 3-89549-100-4.
  • mit Santiago García Echevarría: La dirección corporativa de los recursos humanos de Rainer Marr. Ediciones Díaz de Santos, Madrid 1997, ISBN 84-7978-319-2.
  • mit Martin Elbe: Personal als Passion. Vorträge zu den Münchner Personalforen. Edition gfw, Neubiberg 2000, ISBN 3-9807539-0-5.
  • mit Karin Stein: Personalabbau in deutschen Unternehmen. Empirische Ergebnisse zu Ursachen, Instrumenten und Folgewirkungen (= Gabler Edition Wissenschaft). Deutscher Universitäts-Verlag, Wiesbaden 2003, ISBN 3-8244-7869-2.
  • mit Alexander Fliaster: Jenseits der „Ich AG“. Der neue psychologische Vertrag der Führungskräfte in deutschen Unternehmen. Rainer Hampp Verlag, München [u. a.] 2003, ISBN 3-87988-754-3.

Sammelbände[Bearbeiten]

  • Arbeitszeitmanagement. Grundlagen und Perspektiven der Gestaltung flexibler Arbeitszeitsysteme (= Mensch und Arbeit im technisch-organisatorischen Wandel. Band 4). Erich Schmidt Verlag, Berlin 1987, ISBN 3-503-02628-2 (2. neu bearbeitete Auflage 1993, ISBN 3-503-03424-2; 3. neu bearbeitete Auflage 2001, ISBN 3-503-06056-1).
  • Mitarbeiterorientierte Unternehmenskultur. Herausforderung für das Personalmanagement der 90er Jahre (= Mensch und Arbeit im technisch-organisatorischen Wandel. Band 6). Erich Schmidt Verlag, Berlin 1989, ISBN 3-503-02850-1.
  • Absentismus. Der schleichende Verlust an Wettbewerbspotential (= Schriftenreihe Psychologie für das Personalmanagement. Band 12). Verlag für Angewandte Psychologie, Göttingen 1996, ISBN 3-8017-0857-8.
  • mit Herbert Schmidt: Personalmanagement unter Bedingungen einer sozialen Marktwirtschaft. International Labour Office 1997 (Übersetzung ins Russische durch Alexander Fliaster).
  • Euro-strategisches Personalmanagement (= Sonderband der Zeitschrift für Personalforschung). 2 Bände, Rainer Hampp Verlag, München [u. a.] 2001, ISBN 3-87988-013-1.
  • Kaderschmiede Bundeswehr? Vom Offizier zum Manager. Karriereperspektiven von Absolventen der Universitäten der Bundeswehr in Wirtschaft und Verwaltung. Mit Vorworten von Jürgen Schnell und Frank Hurtmanns. Edition gfw, Neubiberg 2001, ISBN 3-9807539-1-3 (mit einem Vorwort von Peter Struck, 2. verbesserte und erweiterte Auflage 2002, ISBN 978-3-9807539-4-4).
  • Managing people. Perspektiven für das Personalmanagement. Beiträge zum 10. Münchner Personalforum. Edition gfw, Neubiberg 2002, ISBN 3-9807539-2-1.

Gespräche / Interviews[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang Gisbert Rittig | Herbert Timm | Karl Häuser | Horst Claus Recktenwald | Otto H. Poensgen | Rudolf Gümbel | Hans Fecher | Karl Oettle | Karl Scheidl | Kurt Weichselberger | Jürgen Pahlke | Wolfgang Männel | Werner Neubauer | Johannes Baumgardt | Klaus-Peter Naumann | Gerhard Kleinhenz | Alfred Kieser | Hans-Rimbert Hemmer | Rainer Marr | Frank C. Englmann | Johann Engelhard | Alexander Karmann | Wolf Rauch | Susanne Homölle | Joachim Eigler Vorlage:Klappleiste/Ende

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