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Richard Saykally

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Datei:Saykally2.jpg
Richard Saykally

Richard James Saykally (* 10. September 1947 in Rhinelander, Wisconsin)<ref>William L. Jolly: From Retorts to Lasers: The Story of Chemistry at Berkeley. Distributed by the College of Chemistry, University of California, Berkeley 1987, S. 264.</ref> ist ein US-amerikanischer Chemiker.

Saykally entwickelte neue Methoden der Spektroskopie und ihrer Anwendung an molekularen Ionen, Wasserclustern, flüssigem Wasser, wässrigen Lösungen und ihren Oberflächen.

Leben[Bearbeiten]

Saykally erwarb 1970 an der University of Wisconsin-Eau Claire (Teil des University of Wisconsin System in Eau Claire) einen Bachelor und 1977 einen Ph.D. bei Claude Woods an der University of Wisconsin–Madison. Als Postdoktorand arbeitete Saykally bei Kenneth M. Evenson am National Institute of Standards and Technology (NIST) in Boulder, Colorado. Seit 1979 gehört Saykally zum Lehrkörper der University of California, Berkeley, zunächst als Assistant Professor, ab 1983 als Associate Professor und seit 1986 als ordentlicher Professor, zuletzt als Professor emeritus. Von 1988 bis 1991 wirkte Saykally dort als stellvertretender Leiter (Chairman) des Fachbereichs Chemie. Von 1983 bis 1991 und von 2002 bis 2009 forschte er zusätzlich am Lawrence Berkeley National Laboratory.

Wirken[Bearbeiten]

Zu den von Sykally und Mitarbeitern entwickelten Methoden der Spektroskopie zählen die Geschwindigkeitsmodulations-Spektroskopie (velocity modulation spectroscopy), die Terahertz-Vibration-Rotation-Tunnelungs-Spektroskopie von Clustern (terahertz laser vibration-rotation-tunneling spectroscopy of clusters), die Infrarot-Photonen zählende Spektroskopie (infrared photon counting spectroscopy), die Cavity-Ring-Down-Spektroskopie und die Röntgenspektroskopie flüssiger Mikro-Strahlen (X-ray spectroscopy of liquid microjets). Mit diesen Methoden konnten wichtige Erkenntnisse über die Eigenschaften unter anderem von Oxonium (H3O+), Hydroxidion (OH−) oder Ammonium (NH4+) sowie von kleinen Wasserclustern oder Kohlenstoffclustern (Fullerenen) gewonnen werden.

Saykally gehört zu den meistzitierten Chemikern (h-Index 115, Stand November 2025<ref>Richard J. Saykally. In: scholar.google.de. Google Scholar, abgerufen am 14. November 2025.</ref>). Science Watch (Thomson Reuters) identifizierte ihn 1998 als einen der 16 einflussreichsten Chemiker (high impact).<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.The Cream of the Crop in Chemistry. Science Watch, Juli/August 1998, Band 9, Nr. 4 (Memento vom 15. Februar 2012 im Internet Archive).</ref>

Auszeichnungen (Auswahl)[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Richard J. Saykally – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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