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SG BBM Bietigheim

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SG BBM Bietigheim
SG BBM Bietigheim
Voller Name SG BBM GmbH & Co. KG
Abkürzung(en) SGBBM
Gegründet 1997
Vereinsfarben rot/blau
Halle EgeTrans Arena,
MHPArena
Plätze 4583
3715
Präsident Steffen Merkle
Trainer Hartmut Mayerhoffer (Männer)
Liga Bundesliga
2025/26
Rang 2. Platz (2. Bundesliga)
DHB-Pokal 2. Runde
Website sgbbm.de


Heim


Auswärts
Größte Erfolge
National Deutscher Meister (Frauen): 2017, 2019, 2022, 2023, 2024
DHB-Pokal (Frauen): 2021, 2022, 2023
DHB-Supercup (Frauen): 2017, 2019, 2021, 2022, 2023
EHF European League (Frauen): 2022

Die SG BBM Bietigheim (früher SG Bietigheim-Metterzimmern) ist eine Handballspielgemeinschaft aus der baden-württembergischen Stadt Bietigheim-Bissingen.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Spielgemeinschaft wurde 1997 durch die beiden Stammvereine TSV Bietigheim und TV Metterzimmern gegründet.

Im Juli 2007 wurde die Fusion erweitert und der dritte Verein aus der Stadt Bietigheim-Bissingen, die SpVgg Bissingen, trat der Spielgemeinschaft bei, erst nur mit dem Männer-Bereich und seit Juli 2008 auch mit dem Frauenbereich.

Männer[Bearbeiten]

Die Männermannschaft startete nach der Fusion 1997 in der Landesliga. Nachdem die Mannschaft 2005 in die 2. Handball-Bundesliga aufgestiegen war, gelang ihr 2014 mit dem Aufstieg in die Bundesliga der bis dahin größte Erfolg. Nach dem direkten Abstieg folgte 2018 der erneute Aufstieg in die „stärkste Liga der Welt“. Dort hätte man am letzten Spieltag mit einem Sieg gegen den direkten Konkurrenten VfL Gummersbach die Abstiegsplätze verlassen, doch vom 25:25-Unentschieden profitierten im „Abstiegskrimi“ letztendlich Die Eulen Ludwigshafen und Bietigheim musste zurück in die zweite Liga.

Frauen[Bearbeiten]

Die Frauenmannschaft stieg 2010 in die 1. Bundesliga auf. Nachdem man die Saison auf dem dritten Tabellenplatz beendet hatte, traf man in den Play-off-Spielen zunächst auf die BVB Füchse Berlin, die in beiden Spielen klar besiegt werden konnten. Im Play-off-Finale stand man der HSG Bensheim/Auerbach gegenüber, gegen die man beide Ligaspiele verloren hatte. Im Hinspiel gab es erneut eine Niederlage, mit einem am Ende deutlichem Sieg im Rückspiel gelang der Aufstieg in die höchste deutsche Spielklasse.

Den zunächst größten Erfolg feierte das Team im Jahr 2017 mit dem Gewinn der deutschen Meisterschaft; alle Spiele wurden gewonnen. Zusätzlich standen die Frauen in der Saison 2016/17 im Finale des EHF-Pokals. 2019 gewann Bietigheim zum zweiten Mal die Meisterschaft. 2021 gewann die Mannschaft erstmals den DHB-Pokal.

Ein Jahr später folgte mit der EHF European League der erste internationale Titel. 2022 haben die Bietigheimer Handballerinnen alles gewonnen, was es zu gewinnen gibt: Sie wurden Deutscher Meister und Deutscher Pokalsieger, gewannen den Super Cup und die European League. Insgesamt siegten sie saisonübergreifend in 53 Spielen in Folge – ein Rekord.<ref>S. W. R. Sport, S. W. R. Sport: Große Erfolge - kleine Feier: Bietigheim versteckt seine Handballerinnen. Abgerufen am 22. August 2022.</ref>

Die SG BBM Frauen GmbH & Co. KG, Betreiber der ersten Mannschaft, zog zur Spielzeit 2024/25 nach Ludwigsburg um und schloss sich HB Ludwigsburg an, unter deren Namen anfangs weiterhin in der Bundesliga gespielt wurde.<ref>sgladies.de, „Profi-Team schließt sich zur kommenden Saison der HB Ludwigsburg an“, 17. November 2023, abgerufen am 20. November 2023</ref>

Erfolge[Bearbeiten]

Frauen[Bearbeiten]

Datei:2021-05-16 Handball Frauen, OLYMP Final4 2021, HL Buchholz 08-Rosengarten vs. SG BBM Bietigheim 1DX 3932 by Stepro.jpg
Die Frauen gewinnen den DHB-Pokal 2020/2021
  • Aufstieg in die 2. Handball-Bundesliga 2009
  • Aufstieg in die 1. Handball-Bundesliga 2010
  • Meister der 2. Bundesliga und Aufstieg in die 1. Bundesliga 2013
  • Deutscher Meister 2017, 2019, 2022, 2023 und 2024
  • DHB-Pokalsieger 2021, 2022 und 2023
  • DHB-Supercup Sieger 2017, 2019, 2021, 2022 und 2023
  • EHF European League 2022

Männer[Bearbeiten]

  • Aufstieg in die 2. Handball-Bundesliga 2005
  • Süddeutscher Meister 2010 (männliche B-Jugend)
  • Aufstieg in die 1. Handball-Bundesliga 2014
  • Aufstieg in die 1. Handball-Bundesliga 2018
  • Aufstieg in die 1. Handball-Bundesliga 2024
  • Aufstieg in die 1. Handball-Bundesliga 2026

Männer (Bundesliga)[Bearbeiten]

Saisonbilanzen seit 2004/05[Bearbeiten]

Saison Liga Platz
2004/05 Regionalliga Süd 01.
2005/06 2. Bundesliga Süd 17.
2006/07 2. Bundesliga Süd 07.
2007/08 2. Bundesliga Süd 07.
2008/09 2. Bundesliga Süd 04.
2009/10 2. Bundesliga Süd 06.
2010/11 2. Bundesliga Süd 05.
2011/12 2. Bundesliga 09.
2012/13 2. Bundesliga 04.
2013/14 2. Bundesliga 03.
2014/15 Bundesliga 19.
2015/16 2. Bundesliga 09.
2016/17 2. Bundesliga 05.
2017/18 2. Bundesliga 02.
2018/19 Bundesliga 18.
2019/20 2. Bundesliga 03.
2020/21 2. Bundesliga 08.
2021/22 2. Bundesliga 06.
2022/23 2. Bundesliga 05.
2023/24 2. Bundesliga 02.
2024/25 Bundesliga 17.
2025/26 2. Bundesliga 02.

Kader 2026/27[Bearbeiten]

Nr. Nat. Name Position Geburtsdatum im Verein seit
12 Nordmazedonien Martin Tomovski TW 10.07.1997 2025
96 Tschechien Jan Hrdlička TW 01.01.1996 2025
03 DeutschlandDeutschland Nikola Vlahovic RL 21.07.1999 Jugend
05 DeutschlandDeutschland Nico Bacani RA 16.10.2003 2025
06 DeutschlandDeutschland Lukas Wucherpfennig RA 23.08.1995 2026
07 DeutschlandDeutschland Dominik Claus RR 26.02.1996 2017
10 Tschechien Jonáš Josef RL 29.07.2004 2026
14 DeutschlandDeutschland Fynn-Luca Nicolaus RL 30.07.2003 2024
18 DeutschlandDeutschland Fabian Wiederstein KM 10.06.1995 2022
23 SchwedenSchweden Marcus Norrbrink RL 16.03.2001 2026
24 DeutschlandDeutschland Maxim Orlov RM 01.03.2002 2026
29 DeutschlandDeutschland Moritz Strosack RA 21.06.1999 2024
31 DeutschlandDeutschland Alexander Pfeifer LA 24.02.2001 2021
33 DeutschlandDeutschland Djibril M’Bengue RR 13.05.1992 2025
36 DeutschlandDeutschland Jonathan Fischer KM 10.07.1999 2018
41 DeutschlandDeutschland Till Hermann LA 22.12.1996 2024
44 DanemarkDänemark Mathias Larson RM 09.03.2001 2026

Transfers zur Saison 2026/27[Bearbeiten]

Zugänge
Nation Name abgebender Verein
Tschechien Jonáš Josef<ref>Tschechischer Nationalspieler für SG BBM Bietigheim. In: handball-world.news. Abgerufen am 23. Dezember 2025.</ref> Dukla Prag
DeutschlandDeutschland Maxim Orlov<ref>Recken oder Bietigheim?: Klarheit bei Orlov. In: handball-world.news. 30. Mai 2026, abgerufen am 31. Mai 2026.</ref> TSV Hannover-Burgdorf
DanemarkDänemark Mathias Larson<ref>Nach nur einem Jahr: Löwen und Spielmacher Larson trennen sich. In: handball-world.news. 3. Juni 2026, abgerufen am 3. Juni 2026.</ref> Rhein-Neckar-Löwen
SchwedenSchweden Marcus Norrbrink<ref>SG BBM Bietigheim verpflichtet schwedischen Rückraumspieler. In: sgbbm.de. 20. Mai 2026, abgerufen am 6. Juni 2026.</ref> Olympic/Viking Helsingborg HK
DeutschlandDeutschland Lukas Wucherpfennig<ref>Wucherpfennig nach perfektem Debüt: „Das war alles ein bisschen kurios“. In: handball-world.news. 3. September 2026, abgerufen am 4. September 2026.</ref> HC Elbflorenz
Stand: 4. September 2026
Abgänge
Nation Name aufnehmender Verein
SpanienSpanien Juan de la Peña<ref>"Einer der besten Mittelmänner der Liga" kommt nach Hagen. In: handball-world.news. Abgerufen am 23. Dezember 2025.</ref> VfL Eintracht Hagen
DeutschlandDeutschland Tom Wolf<ref>SG BBM Bietigheim: Wolf beendet Karriere. In: handball-world.news. Abgerufen am 3. Februar 2026.</ref> Karriereende
Bosnien und Herzegowina/DeutschlandDeutschland Alen Hadzimuhamedovic<ref>Haake-Nachfolger: Dessau holt Bietigheims Top-Talent. In: handball-world.news. 27. Mai 2026, abgerufen am 27. Mai 2026.</ref> Dessau-Roßlauer HV
ItalienItalien Max Prantner<ref>„Manchmal enden Träume viel zu früh“: Karriereende für Prantner. Abgerufen am 29. Mai 2026.</ref> Karriereende
Stand: 29. Mai 2026

Trainerteam und Betreuerstab[Bearbeiten]

Name Position
Hartmut Mayerhoffer Trainer
Manuel Schmidt Co-Trainer
Jürgen Müller TW-Trainer
Jens Rith Manager

Frauen (Bundesliga)[Bearbeiten]

Saisonbilanzen 2009/10 bis 2023/24[Bearbeiten]

Saison Liga Platz
2009/10 2. Bundesliga Süd 04.
2010/11 Bundesliga 12.
2011/12 2. Bundesliga 04.
2012/13 2. Bundesliga 01.
2013/14 Bundesliga 09.
2014/15 Bundesliga 09.
2015/16 Bundesliga 04.
2016/17 Bundesliga 01.
2017/18 Bundesliga 02.
2018/19 Bundesliga 01.
2019/20 Bundesliga 02.
2020/21 Bundesliga 02.
2021/22 Bundesliga 01.
2022/23 Bundesliga 01.
2023/24 Bundesliga 01.

Spielstätte[Bearbeiten]

Die Frauen der SG BBM Bietigheim tragen ihre Heimspiele meist in der Halle am Viadukt und in der Jahnhalle in Bietigheim-Bissingen aus. Seit der Saison 2017/18 tragen die Männer den Großteil ihrer Spiele in der EgeTrans Arena aus.

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: SG BBM Bietigheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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12 Martin Tomovski | 96 Jan Hrdlička | 3 Nikola Vlahovic | 5 Nico Bacani | 6 Lukas Wucherpfennig | 7 Dominik Claus | 10 Jonáš Josef | 14 Fynn-Luca Nicolaus | 18 Fabian Wiederstein | 23 Marcus Norrbrink | 24 Maxim Orlov | 29 Moritz Strosack | 31 Alexander Pfeifer | 33 Djibril M’Bengue | 36 Jonathan Fischer | 41 Till Hermann | 44 Mathias Larson | Trainer: Hartmut Mayerhoffer | Co-Trainer: Manuel Schmidt | Torwarttrainer: Jürgen Müller

Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang HBW Balingen-Weilstetten | Bergischer HC | SG BBM Bietigheim | Füchse Berlin | ThSV Eisenach | HC Erlangen | SG Flensburg-Handewitt | Frisch Auf Göppingen | VfL Gummersbach | Handball Club Hamburg | TSV Hannover-Burgdorf | THW Kiel | TBV Lemgo Lippe | SC Magdeburg | MT Melsungen | Rhein-Neckar Löwen | TVB 1898 Stuttgart | HSG Wetzlar

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1. und 2. Jugendbundesliga A-Jugend männlich
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