Sabarje
Siedlung
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Sabarje ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist ein Ort in der russischen Oblast Kaliningrad. Er gehört zur kommunalen Selbstverwaltungseinheit Stadtkreis Gwardeisk im Rajon Gwardeisk.
Sabarje befindet sich hauptsächlich am ehemaligen Ort Heinrichshof, der seit 1928 zu Moterau gehörte.
Geographische Lage[Bearbeiten]
Sabarje liegt am westlichen Ufer der Deime (russisch: Deima), drei Kilometer nördlich der Rajonstadt Gwardeisk (Tapiau) unmittelbar nördlich der neuen Trasse der Föderalstraße A229. Durch den Ort verläuft die Regionalstraße 27A-028 (ex R512), welche die beiden Rajonstädte Gwardeisk und Polessk (Labiau) verbindet. Die nächste Bahnstation ist Gwardeisk an der Bahnstrecke Kaliningrad–Tschernyschewskoje (Königsberg–Eydtkuhnen/Eydtkau), einem Teilstück der einstigen Preußischen Ostbahn. Bis 1945 war Moterau Haltepunkt an der Bahnstrecke Tapiau–Labiau der Wehlau–Friedländer Kreisbahnen, die heute nicht mehr existiert.
Geschichte[Bearbeiten]
Das bis 1946 Moterau<ref>D. Lange, Geographisches Ortsregister Ostpreußen (2005): Moterau</ref> genannte Dorf fand im Jahre 1361 seine erste urkundliche Erwähnung.
Im Jahre 1874 wurde es in den neu gebildeten Amtsbezirk Pomauden<ref>Rolf Jehke, Amtsbezirk Pomauden</ref> (russisch: Luschki, nicht mehr existent) eingegliedert, der bis 1945 bestand und zum Kreis Wehlau im Regierungsbezirk Königsberg der preußischen Provinz Ostpreußen gehörte. Im Jahre 1910 zählte Moterau 252 Einwohner<ref>M. W. Ehrenreich: Landkreis Wehlau. In: Gemeindeverzeichnis 1900. U. Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 5. März 2016; abgerufen am 20. Dezember 2025 (Stand 1. Dezember 1910).</ref>.
Am 30. September 1928 vergrößerte sich die Landgemeinde Moterau um den Gutsbezirk Groß Schleuse, der mit dem Wohnplatz Heinrichshof eingemeindet wurde. Die Einwohnerzahl stieg bis 1933 auf 269 und betrug 1939 bereits 399<ref>Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref>.
In Kriegsfolge kam Moterau 1945 mit dem nördlichen Ostpreußen zur Sowjetunion. 1947 erhielt der Ort die russische Bezeichnung „Sabarje“ und wurde gleichzeitig dem Dorfsowjet Slawinski selski Sowet im Rajon Gwardeisk zugeordnet.<ref>Durch den Указ Президиума Верховного Совета РСФСР от 17 ноября 1947 г. «О переименовании населённых пунктов Калининградской области» (Verordnung des Präsidiums des Obersten Rats der RSFSR "Über die Umbenennung der Orte der Oblast Kaliningrad" vom 17. November 1947)</ref> Von 2005 bis 2014 gehörte Sabarje zur Landgemeinde Slawinskoje selskoje posselenije und seither zum Stadtkreis Gwardeisk.
Kirche[Bearbeiten]
Mit seiner vorwiegend evangelischen Bevölkerung war Moterau vor 1945 in das Kirchspiel der Kirche Goldbach (Ostpreußen) eingepfarrt. Es gehörte zum Kirchenkreis Wehlau in der Kirchenprovinz Ostpreußen der Kirche der Altpreußischen Union. Letzter deutscher Geistlicher war Pfarrer Ernst Struwe. Heute liegt Sabarje im Einzugsbereich der in den 1990er Jahren neu entstandenen evangelisch-lutherischen Gemeinde in Gwardeisk (Tapiau), einer Filialgemeinde der Auferstehungskirche in Kaliningrad (Königsberg) in der Propstei Kaliningrad<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Evangelisch-lutherische Propstei Kaliningrad ( vom 29. August 2011 im Internet Archive)</ref> der Evangelisch-lutherischen Kirche Europäisches Russland.
Weblinks[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
Vorlage:Klappleiste/Anfang Stadt: Gwardeisk (Tapiau)
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