Salingen
Salingen Stadt Dortmund
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|---|---|---|---|---|---|---|
| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(145)&title=Salingen 51° 28′ N, 7° 24′ O
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dim=10000 | globe= | name=Salingen | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
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| Höhe: | ca. 110 m ü. NHN | |||||
| Fläche: | 1,65 km² | |||||
| Einwohner: | 145 (31. Dez. 2018)[Ohne Beleg] | |||||
| Eingemeindung: | 1921 | |||||
| Eingemeindet nach: | Barop | |||||
| Postleitzahl: | 44227 | |||||
| Vorwahl: | 0231 | |||||
| Unterbezirk: | 643 | |||||
Salingen ist ein Stadtteil von Dortmund am südwestlichen Rand des Stadtgebietes und gehört zum Stadtbezirk Hombruch. Es ist mit nur 145 Einwohnern (Stand: Ende 2018<ref>Stadt Dortmund: Statistikatlas. dortmunderstatistik 2019. (PDF) Stadt Dortmund - Fachbereich Statistik, 2020, S. 14–15, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 26. Juni 2021; abgerufen am 15. August 2021. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>) der zweitkleinste Stadtteil Dortmunds.
Geografie[Bearbeiten]
Der Stadtteil besteht aus folgenden zwei Teilen:
- Die Bauerschaft Salingen, eine Streusiedlung inmitten des Salinger Feldes, liegt auf östlicher Seite entlang der Landstraße zwischen Eichlinghofen und Annen. Sie wird nach Nordosten durch die A 45 Dortmund – Frankfurt am Main und nach Süden durch die A 44 Bochum – Witten – Dortmund begrenzt. Auf westlicher Seite der Landstraße schließt sich die Wittener Bauerschaft Tiefendorf an.
- Die Siedlung Salingen, eine kleine geschlossene Ortschaft, liegt am nördlichen Ende dieses Gebietes, direkt an der A 45, und ist nur durch diese Autobahn von Eichlinghofen getrennt.
Das Salinger Feld ist nach Süden abschüssig und bietet somit von Norden aus ein Panorama mit Salingen und Tiefendorf im Vordergrund sowie Witten und dem Ardeygebirge im Hintergrund.
Salingen liegt maximal 1 km von der Anschlussstelle Witten-Annen (45) der Autobahn 44 entfernt.
Geschichte[Bearbeiten]
Erste Hofansiedlungen sind bereits für das Jahr 801 belegt; aus jenem Jahr stammt auch die erste urkundliche Erwähnung des heutigen Ortsteils.<ref>Hans W. Tibbe: Salingen. Abgerufen am 7. November 2021.</ref>
Salingen wurde um 1150 mit de Salehe im Urbar der Reichsabtei Werden erwähnt. Vor und um 1220 als Salehei in den Vogteirollen des Stifts Essen. 1288 erscheinen urkundlich Reynoldo de Saley, 1319 Ecgehardo de Saley, 1337 Johannem de Saleye und 1365 bis 1399 ein Theodericum de Saley. Mit ihm scheint das niederadelige Ministerialengeschlecht erloschen zu sein. 1392 wird der Ort Saley in dem kerspele van Eicklinchoven in einem Lehnbuch geführt und 1401 ein Johan Saley im Volmarsteiner Lehnsregister. Um 1450 wurde der Ort als to Salii im Urkundenbuch des Klosters Clarenberg erwähnt. In den Jahren 1705 und 1841 noch Sahlingen genannt, setzte sich erst danach der heutige Ortsname Salingen durch.
Salingen gehörte im Spätmittelalter und der Frühen Neuzeit in der Bauerschaft Persebeck, Kirchspiel Eichlinghofen und Amt Hörde (historisch) zur Grafschaft Mark. Laut dem Schatzbuch der Grafschaft Mark von 1486 hatten die drei Steuerpflichtigen Hofbesitzer aus Zalinge in der Bauerschaft zwischen ein und vier Goldgulden an Abgabe zu leisten.<ref>Aloys Meister: Die Grafschaft Mark, Festschrift zum Gedächtnis der 300-jährigen Vereinigung mit Brandenburg-Preußen. 2. Band, Dortmund 1909, S. 32 – Auszug aus dem Schatzbuch der Grafschaft Mark von 1486 (Bauerschaft Persebeck)</ref> 1705 waren dann in der eigenen Baurschafft Sahlingen fünf Steuerpflichtige mit Abgaben an die Rentei Hörde im Kataster verzeichnet.<ref>Westfälisches Schatzungs- und Steuerregister, Band 6, Münster 1980. Darin: Kataster der Kontribuablen Güter in der Grafschaft Mark 1705, Bearb. von Willy Timm, S. 130</ref>
Die Deutung des Ortsnamens kann mit Stelle bei der Salweide/den Salweiden umschrieben werden.<ref>Michael Flöer: Die Ortsnamen der Stadt Dortmund und der Stadt Hagen, in: Westfälisches Ortsnamenbuch, Band 16, Bielefeld 2021, S. 216/217</ref>
In der Mitte des 19. Jahrhunderts gab es in Salingen etwa 10 Höfe und Kotten und rund 80 Einwohner. Durch Zuzug von Bergarbeitern stieg die Bevölkerung rasant an und lag 1905 schon bei 249. Der Landrat des Landkreises Hörde, Wilhelm Hansmann, trieb zahlreiche Siedlungsbauprojekte voran, was zur Errichtung u. a. der Siedlung Salingen 1924/25 führte.<ref name="siedlung salingen">Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Eichlinghofen-online ( des Vorlage:IconExternal vom 16. Juli 2007 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>
Salingen wurde im Jahr 1921 nach Barop eingemeindet und kam mit diesem am 1. August 1929 zu Dortmund.<ref>Statistisches Jahrbuch für das Deutsche Reich 1925, S. 8, Fußnote 21</ref>
Salingen gehörte historisch zum Kirchspiel Eichlinghofen und ist seitdem bis heute fest mit der Geschichte jenes Ortes verbunden. Der Stadtteil Salingen bildet heute einen eigenen statistischen Unterbezirk innerhalb des statistischen Bezirks Eichlinghofen.
Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]
- Das Salinger Feld ist mittlerweile bekannt für seine drei weithin sichtbaren Windkraftanlagen.<ref name="wka">Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.eichlinghofen-online.de ( des Vorlage:IconExternal vom 16. Juli 2007 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>
- In Reiterkreisen ist außerdem das Gestüt Salingen am südlichen Ende der Siedlung Salingen bekannt.
Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]
| Jahr | Einw. |
|---|---|
| 2003 | 132 |
| 2005 | 144 |
| 2008 | 142 |
| 2013 | 149 |
| 2018 | 145 |
Weblinks[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
Aplerbeck:
Aplerbeck (mit Aplerbecker Mark) |
Berghofen (mit Berghofer Mark) |
Schüren |
Sölde |
Sölderholz (mit Lichtendorf)
Brackel:
Asseln |
Brackel (mit Neuasseln) |
Wambel |
Wickede
Eving:
Brechten |
Eving (mit Kemminghausen) |
Holthausen |
Lindenhorst
Hombruch:
Barop (mit Schönau) |
Bittermark |
Brünninghausen (mit Renninghausen) |
Eichlinghofen (mit Salingen) |
Hombruch |
Kirchhörde-Löttringhausen (mit Großholthausen, Kirchhörde, Kleinholthausen, Löttringhausen und Schanze) |
Menglinghausen |
Persebeck-Kruckel-Schnee (mit Kruckel, Persebeck und Schnee) |
Rombergpark-Lücklemberg (mit Lücklemberg)
Hörde:
Benninghofen (mit Loh) |
Hacheney |
Holzen (mit Höchsten) |
Hörde (mit Clarenberg) |
Syburg (mit Buchholz) |
Wellinghofen (mit Niederhofen) |
Wichlinghofen
Huckarde:
Deusen |
Huckarde (mit Wischlingen) |
Jungferntal-Rahm (mit Jungferntal und Rahm) |
Kirchlinde (mit Hangeney)
Innenstadt-Nord:
Borsigplatz |
Hafen |
Nordmarkt
Innenstadt-Ost:
Kaiserbrunnen (mit Körne) |
Ruhrallee |
Westfalendamm (mit Gartenstadt)
Innenstadt-West:
City |
Dorstfeld |
Dorstfelder Brücke |
Westfalenhalle (mit Kreuzviertel)
Lütgendortmund:
Bövinghausen |
Kley |
Lütgendortmund (mit Holte-Kreta und Somborn) |
Marten |
Oespel |
Westrich (mit Dellwig)
Mengede:
Bodelschwingh |
Mengede (mit Brüninghausen) |
Nette |
Oestrich |
Schwieringhausen (mit Ellinghausen und Groppenbruch) |
Westerfilde
Scharnhorst:
Alt-Scharnhorst |
Derne |
Hostedde (mit Grevel) |
Kirchderne |
Kurl-Husen (mit Fleier, Husen und Kurl) |
Lanstrop |
Scharnhorst-Ost