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Sandvik

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Sandvik AB

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Rechtsform Aktiebolag
ISIN Vorlage:Infobox Unternehmen/ISIN-Link
Gründung 1862
Sitz SchwedenSchweden Sandviken, Schweden
Leitung Vorlage:Str replace
Mitarbeiterzahl Vorlage:Str replace
Umsatz Vorlage:Str replace
Branche Maschinenbau, Hartmetallwerkzeuge, Sonderlegierungen
Website www.home.sandvik
Stand:

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Sandvik ist eines der größten Industrieunternehmen Schwedens. Das Unternehmen ist im Maschinen- und Werkzeugbau sowie bei der Herstellung von Spezialstahl tätig. Es wurde 1862 im schwedischen Sandviken gegründet.

Geschäftstätigkeit[Bearbeiten]

Datei:Sandvik 1881.jpg
Firmenbild aus dem Jahr 1881
Datei:Sandvik LH517 LHD.JPG
Radlader für den Untertagebau Sandvik LH517 LHD

Von dem Umsatz in Höhe von 123 Mrd. Schwedischen Kronen im Jahr 2024 entfielen auf den Bereich Mining & Rock Solutions 51 %. Die Palette in diesem Bereich reicht von Bohrköpfen und Bohrgeräten über Förderbänder bis hin zu Fahrladern und Transportern.<ref>Sandvik Mining and Rock Solutions</ref>

Einen Umsatz in Höhe von 9,6 Mrd. erzielte der Geschäftsbereich Rock Processing Solutions. Es werden Maschinen und Anlagen zur Aufbereitung von Gesteinen, Mineralien und Erzen hergestellt. Knapp 40 % wird im Bereich Bergbau umgesetzt und der überwiegende Teil im Bereich Infrastruktur einschließlich Recycling von Baustoffen.<ref>Sandvik Rock Processing Solutions</ref>

Der Geschäftsbereich Manufacturing and Machining Solutions, erzielte einen Umsatz in Höhe von 10,0 Mrd. Dieser Geschäftsbereich umfasst unter anderem die Tochtergesellschaften Sandvik Coromant und Walter. Dabei werden insbesondere Wendeschneidplatten und Bohrer für die Automobilindustrie und den allgemeinen Maschinenbau hergestellt. Zu geringeren Teilen auch für die Konsumgüter- und die Luft- und Raumfahrtindustrie. Rund die Hälfte der Umsätze werden in Europa, annähernd ein Viertel im Nordamerikanischen Raum, ca. 20 Prozent in Asien erzielt.<ref>Sandvik Manufacturing and Machining Solutions</ref>

Geschichte[Bearbeiten]

Sandvik wurde 1862 von Göran Fredrik Göransson gegründet, der als Erster erfolgreich die Bessemer-Methode für Stahl im industriellen Maßstab anwenden konnte. Zunächst produzierte Sandvik Stahl für Bohranlagen und ging 1901 an die Stockholmer Börse. In den 1920er Jahren nahm Sandvik die Produktion von rostfreiem Stahl auf.

1991 übernahm Sandvik den schwedischen Werkzeug-Hersteller Bahco, später ging die Marke mit dem Sandvik-Geschäftsbereich Sägen & Werkzeuge an das US-Unternehmen Snap-on und wurde Teil von SNA Europe.

Im Jahr 2005 wurde die Walter AG aus Tübingen übernommen, der Hersteller von Metallbearbeitungswerkzeugen ist heute ein rechtlich selbständiges Tochterunternehmen von Sandvik.

2009 wurde die Wolfram Bergbau und Hütten AG (WBH AG) in Österreich übernommen<ref>Sandvik acquires Austrian tungsten producer Pressemitteilung auf der Website der Sandvik AB. Abgerufen am 30. Juli 2026.</ref>, womit sich Sandvik sowohl den größten Untertage-Bergbau Österreichs als weltweit bedeutende Wolfram-Quelle, als auch den einzigen Standort zur Raffinierung und zum Recycling von Wolfram außerhalb Asiens und Russlands sicherte.

2018 wurde der Geschäftsbereich Sandvik Stainless Wire an die Zapp AG veräußert.

Stand 2023 beschäftigt Sandvik unter der Leitung des Geschäftsführers Stefan Widing ungefähr 40.000 Mitarbeiter in 130 Ländern.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden. – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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Einzelnachweise[Bearbeiten]

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