Schleuse Bamberg
| Schleuse Bamberg | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Lage | ||||||
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| Koordinaten | 49° 52′ 51″ N, 10° 54′ 28″ O
{{#coordinates:49,880729|10,907903|primary
|
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| Land: | Deutschland | |||||
| Ort: | Bamberg | |||||
| Gewässer: | Main-Donau-Kanal | |||||
| Gewässerkilometer: | km 7,42<ref name="Streckenatlas" /> | |||||
| Daten | ||||||
| Betreiber: | Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Donau MDK | |||||
| Zuständiges WSA: | Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Donau MDK | |||||
| Bauzeit: | April 1964<ref name="Zeittafel" /> – 1966 | |||||
| Schleuse | ||||||
| Typ: | Binnenschleuse | |||||
| Kategorie: | Vb<ref>Klassifizierung der Binnenwasserstraßen. Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt, abgerufen am 11. Februar 2025.</ref> | |||||
| Wird gesteuert von: | WSV Leitzentrale Neuses | |||||
| Nutzlänge: | 190<ref name="Streckenatlas" /> m | |||||
| Nutzbreite: | 12<ref name="WSV1" /> m | |||||
| Höhe Oberwasser: | 241,8 m ü. NN | |||||
| Durchschnittliche Fallhöhe: |
10,94 m | |||||
| Obertor: | Hubsenktor | |||||
| Untertor: | Hubtor | |||||
| Sonstiges | ||||||
Die Schleuse Bamberg wurde in der Zeit von April 1964 bis 1966 im Rahmen des Baues der Bundeswasserstraße Main-Donau-Kanal errichtet.<ref name="Infotafel" /> Sie ist als Sparschleuse mit drei Sparbecken westlich des Schleusenbeckens ausgeführt.
Schleuse[Bearbeiten]
Die Schleuse befindet sich bei Kanal-Kilometer 7,42, hat bei einer Kammerlänge von 200 m<ref name="Infotafel" /> eine nutzbare Länge von 190 m und eine Nutzbreite von 12 m. Das Oberwasser hat eine Höhe von 241,8 m ü. NN, die des Schleusenunterwassers liegt bei 230,86 m ü. NN. Die Schleusungs-Fallhöhe beträgt 10,94 Meter.<ref>Main-Donau-Kanal, Abschnitt 12</ref>
Steuerung[Bearbeiten]
Die Schleuse hat einen eigenen Kommandostand, wird aber seit 2007 aus der Leitzentrale der WSV in Neuses an der Regnitz fernbedient.<ref>Leitzentralen – Verkehrssicherheit rund um die Uhr. (PDF; 0,8 MB) WSD Süd, Mai 2011, S. 2, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 4. März 2016; abgerufen am 27. Februar 2018. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> Von dort aus werden auch die Schleusen Forchheim, Hausen und Strullendorf ferngesteuert. Ab 2024 soll die Steuerung von zwölf Schleusen aus der Leitzentrale Nürnberg erfolgen, später die aller 16 Kanalschleusen.<ref>Pressebericht Nordbayern.de vom 27. Mai 2017</ref>
Die Schleuse ist, außer bei Betriebsstörungen wie beispielsweise Unfällen, Wartungsarbeiten oder Eisgang, ganzjährig rund um die Uhr betriebsbereit und nachts beleuchtet. Im Ober- und Unterwasser bestehen jeweils Schleusenvorhäfen für die Berufsschifffahrt, Warteplätze mit Sprechstellen für die Freizeitschifffahrt und Slipanlagen für Kleinfahrzeuge. Kleinfahrzeuge werden nur tagsüber und meist zusammen mit der Großschifffahrt abgefertigt. Muskelkraftgetriebene Wasserfahrzeuge werden nicht geschleust; für diese steht an den Slipstellen ein bepfandeter Transportwagen zum händischen Umsetzen bereit.
Betriebsstörungen[Bearbeiten]
- Im Februar, April und Mai 2006 schlugen unabhängig voneinander drei Gütermotorschiffe zwischen der Schleuse Bamberg und dem Hafen Bamberg leck und mussten von THW und Feuerwehr gelenzt werden, um ein Sinken zu verhindern.<ref>THL-Einsatzberichte 2006</ref>
- Am 31. Januar 2008 ging ein weiteres Frachtschiff in der Schleusenkammer leck und sank dort. Die Besatzung konnte sich durchnässt retten. Die Bergung des Schiffes gestaltete sich äußerst schwierig und es kam zu einem Ölaustritt. Die Schifffahrt war zunächst blockiert.<ref>Pressebericht Augsburger Allgemeine vom 31. Januar 2008</ref>
Weblinks[Bearbeiten]
- Streckenatlas Main-Donau-Kanal (PDF; 11,9 MB)
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references> <ref name="WSV1">Abstiegsbauwerke an Bundeswasserstraßen. (PDF; 44 kB) Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes, S. 4, abgerufen am 23. Februar 2018. </ref> <ref name="Infotafel">Schleuse Bamberg. Hans Gruener, abgerufen am 23. Februar 2018.</ref> <ref name="Streckenatlas">Streckenatlas Main-Donau-Kanal. (PDF; 11,9 MB) Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes, S. 6, abgerufen am 23. Februar 2018.</ref> <ref name="Zeittafel">Zeittafel Main-Donau-Kanal. Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 25. September 2007; abgerufen am 24. Februar 2018. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> </references>
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