Zum Inhalt springen

Schott Solar

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Schott Solar AG

colspan="2" class="notheme" style="background:#Vorlage:Standardfarbe; color:#Vorlage:Standardfarbe; padding:1em 0;" | SCHOTT Solar rgb 200.svg
Rechtsform Aktiengesellschaft
Sitz Mainz Deutschland Deutschland
Branche Solarindustrie

Vorlage:Infobox Unternehmen/ISIN-Kategorie

Vorlage:Wikidata-Registrierung

Die Schott Solar AG (bis August 2008 SCHOTT Solar GmbH) mit Firmensitz in Mainz (Deutschland) ist ein ehemalig internationales Solarunternehmen, welches inzwischen weitgehend aufgelöst wurde. Bis Juni 2012 wurden kristalline Photovoltaik-Solarmodule,<ref>Sandra Enkhardt: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Alfons W. Gentner Verlag GmbH & Co. KG, Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden.; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref> bis Dezember 2013 a-Si-Dünnschichtmodule<ref name="Ausstieg Dünnschichtgeschäft">[Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] pv magazine Deutschland, Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden., archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 7. Februar 2016;.</ref> sowie bis 2016 Solar-Receiver, eine der Schlüsselkomponenten für Solarkraftwerke mit Parabolrinnentechnologie, entwickelt, gefertigt und vermarktet.<ref name="CSP-Verkauf">[Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] Die SCHOTT AG hat den Verkauf des CSP-Geschäftes (Concentrated Solar Power) an die spanische Rioglass Solar abgeschlossen.Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. SCHOTT AG,, Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden., archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 1. Oktober 2020;.Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.</ref>

Geschichte[Bearbeiten]

1958 begann bei AEG Telefunken die Entwicklung von Solarzellen für die Raumfahrt, insbesondere für die Energieversorgung von Satelliten. Danach startete das Unternehmen, das später in der Deutschen Aerospace AG (DASA) aufging, mit der Produktion von siliciumbasierten Solarzellen für Anwendungen auf der Erde. 1979 begann die RWE-Tochter Nukem mit der Entwicklung von Solarzellen und Modulen aus kristallinem Silicium. Gleichzeitig entwickelte die Messerschmitt-Bölkow-Blohm (MBB) zusammen mit Total Energy im Rahmen des Joint Ventures Phototronics in München die Grundlage für eine Dünnschichttechnologie auf der Basis von amorphem Silicium. Aus den Photovoltaik-Aktivitäten von DASA, Nukem und Phototronics ging 1994 die Angewandte Solarenergie GmbH (ASE) hervor, eine Tochter der RWE mit Sitz in Alzenau. 2002 gründeten RWE und Schott schließlich das Joint Venture RWE Schott Solar. Die Schott Solar GmbH entstand 2005 nach der Übernahme aller Anteile der RWE Schott Solar GmbH durch die Schott AG.

Gemeinsam mit dem in München ansässigen Unternehmen Wacker Chemie wurde im August 2007 ein Joint Venture gegründet, aus dem sich Wacker im September 2009 wieder zurückzog.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. pv magazine Deutschland, Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden.; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref>

2008 beschäftigte die Schott Solar AG 2.300 Mitarbeiter, davon rund 100 in Forschung und Entwicklung. Standorte befanden sich in jenem Jahr in Deutschland (Alzenau, Jena und Mitterteich) sowie in der Tschechischen Republik (Valašské Meziříčí), Spanien (Aznalcóllar) und den USA (Albuquerque).

Im Oktober 2008 sollte der Börsengang der Schott Solar AG erfolgen. Für den 9. Oktober 2008 war die Erstnotiz an der Frankfurter Wertpapierbörse im Segment Prime Standard geplant. Aufgrund der weltweiten Wirtschaftslage und der Turbulenzen an der Börse wurde der Gang an die Börse allerdings auf unbestimmte Zeit verschoben.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Gabor Steingart, Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden.; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref>

Im August 2010 wurde der Firmenhauptsitz vom bayrischen Alzenau nach Mainz verlegt. Auf dem Gelände des Schott-Stammwerks war für den Solarableger ein neues Hauptgebäude errichtet worden.<ref>Wind Journal: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Konstantin Wiegandt, Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden.; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref><ref>Martin Jendrischik: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Cleanthinking.de, Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden.; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref>

Datei:Valašské Meziříčí, SCHOTT Solar (01).jpg
Firmengebäude in Valašské Meziříčí

Der aus wirtschaftlichen Gründen einsetzende Niedergang der deutschen Solarindustrie betraf auch die Schott Solar AG. Im Juni 2012 wurde der Rückzug aus der Produktion kristalliner Solarmodule verkündet.<ref>[Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] pv magazine Deutschland, Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden., archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 7. Februar 2016;.</ref> Kurz darauf wurde im August 2012 die Schließung des Werks in Tschechien bekannt gegeben,<ref>[Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] pv magazine Deutschland, Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden., archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 7. Februar 2016;.</ref> sowie im September 2012 Kürzungen in der Entwicklung im Jenaer Technologiezentrum.<ref>[Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] pv magazine Deutschland, Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden., archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 7. Februar 2016;.</ref> Im Dezember 2013 wurde der Rückzug aus der Dünnschicht-Produktion verkündet.<ref name="Ausstieg Dünnschichtgeschäft" /> Im April 2016 wurde schließlich das Engagement in der Concentrated Solar Power (CSP)-Technologie weitestgehend beendet. Mit der Herstellung von Absorberröhren lieferte Schott bis dahin die Schlüsselkomponente zur Stromerzeugung aus Sonnenenergie in Großkraftwerken. Das Werk im spanischen Aznalcóllar sowie ein Großteil der CSP-Anlagen in Mitterteich wurde an die spanische Rioglass Solar verkauft. Es verblieben After-Sales-Themen wie der Service für die bisher vermarkteten Solar-Receiver.<ref name="CSP-Verkauf" />

Unternehmensprofil[Bearbeiten]

Die Schott Solar AG ist seit 2005 eine hundertprozentige Tochter des internationalen Technologiekonzerns Schott AG.<ref>Schott AG: [Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] S. 115, Anteilbesitz des KonzernsSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Schott AG, archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 23. Februar 2020;.Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.</ref> Nach der Schließung oder dem Verkauf wesentlicher Betriebsteile erfüllt das Geschäftsfeld „Photovoltaik“ allerdings laut Geschäftsbericht 2018/19 der Schott AG im Wesentlichen die Anforderungen an aufgegebene Geschäftsbereiche und wird daher nach den Bilanzierungsregelungen der IFRS 5 ausgewiesen.<ref>Schott AG: [Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] S. 74 und 75, Kapitel 12 „Aufgegebene Geschäftsbereiche“Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Schott AG, archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 23. Februar 2020;.Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.</ref>

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden. – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Vorlage:Wikidata-Registrierung

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Koordinaten: 50° 0′ 50,7″ N, 8° 14′ 47,3″ O

 {{#coordinates:50,014096|8,246461|primary
   |dim=
   |globe=
   |name=Skriptfehler: Ein solches Modul „Coordinates/kml“ ist nicht vorhanden.
   |region=DE-RP
   |type=landmark
  }}

Vorlage:HinweisbausteinVorlage:Wikidata-Registrierung