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Sealine

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Sealine GmbH

colspan="2" class="notheme" style="background:#Vorlage:Standardfarbe; color:#Vorlage:Standardfarbe; padding:1em 0;" | SEALINE-Logo rgb.png
Rechtsform Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Gründung 1972
Sitz Greifswald, Deutschland Deutschland
Branche Bootsbau
Website www.sealine.com
Stand: März 2021

Die Sealine GmbH ist ein Hersteller für Motoryachten mit Sitz in Greifswald.<ref name="HanseYachts kauft Sealine">IBN online: HanseYachts kauft Sealine. Abgerufen am 8. Februar 2017.</ref> Seit 2014 gehört das Unternehmen zur HanseYachts AG.<ref name="HanseYachts kauft Sealine" />

Geschichte[Bearbeiten]

Gründung und weitere Entwicklung (1972–2013)[Bearbeiten]

Datei:Moon and Back (9288576872).jpg
Sealine SC38 (2007–2011)

Der englische Ingenieur Tom Murrant (1939–2005) wurde im Bootsbau aktiv, weil er auf dem Markt kein Motorboot finden konnte, das seinen Vorstellungen entsprach.<ref name="SealineSC38">marina.ch: Sealine SC38. (PDF) Abgerufen am 8. Februar 2017.</ref> Mit der Hilfe einiger Kollegen baute er deshalb Anfang der 1970er Jahre selbst einen 23-Fuß-Cruiser und gründete in der Folge einen kleinen Werftbetrieb (Fibrasonic Marine Ltd). Die Produktion begann 1972 in Bobbington und wurde 1978 in eine größere Betriebsstätte im westenglischen Kidderminster verlegt.<ref name="SealineSC38" /> Ebenfalls 1978 brachte Fibrasonic Marine ein erstes Modell unter dem neu kreierten Markennamen C-Line heraus, aus dem 1979 der endgültige Markenname Sealine wurde. Mit den Modellen 30Fly und 285 Ambassador wurde Sealine in den frühen 1980ern über Großbritannien hinaus bekannt.

1998 verkauften Tom Murrant und seine Partner die Werft an eine englische Investorengruppe unter Führung des Industriellen Gerard Wainwright.<ref name="Sealine sold to the americans">Motor Boat & Yachting: Sealine sold to the americans. Abgerufen am 9. Februar 2017.</ref> Schon drei Jahre später wurde die Firma an die US-amerikanische Brunswick Corporation weiterverkauft.<ref name="Sealine sold to the americans" /> 2004 stellte Sealine mit dem Flybridge-Modell T60 seine bisher größte Yacht vor.<ref>Power & Motor Yacht: Sealine T60. Abgerufen am 9. Februar 2017.</ref> 2011 trennte sich Brunswick wieder von ihrer englischen Motorboot-Tochter. Neuer Eigentümer wurde die US-amerikanische Oxford Investment Group.<ref>Boating Industry: Brunswick sells Sealine to Oxford Investment Group. Abgerufen am 9. Februar 2017.</ref> Bedingt durch anhaltende Umsatzeinbußen infolge der globalen Finanzmarktkrise ab 2007 und eine zu schwache Kapitalbasis war Sealine im Frühjahr 2013 gezwungen, Insolvenz anzumelden. Die Suche nach einem neuen Investoren für den Gesamtbetrieb blieb erfolglos. Der Standort in Kidderminster mit zuletzt rund 300 Mitarbeitern musste daraufhin geschlossen werden.<ref>BBC News: Sealine brand sold off as factory set to close. Abgerufen am 10. Februar 2017.</ref>

Sealine made in Germany (2014–heute)[Bearbeiten]

Datei:Sealinec330.jpg
Sealine C330 (seit 2014)
Datei:Sealine C530.jpg
Sealine C530 (seit 2017)

Im Sommer 2013 erwarb die Investment-Holding Aurelius SE, München, für ihre Konzerntochter HanseYachts AG die Marke nebst Produktionsformen, Modellplänen, Stücklisten und Ausrüstung aus der Insolvenzmasse der Werft in England.<ref>Sealine Historie. Abgerufen am 8. Februar 2017.</ref> Seither ist Sealine eine von sieben Marken des HanseYachts-Konzerns. 2014 wurde die Produktion der übernommenen Modelle S380, F380, S450 und F450 im Greifswalder Stammwerk aufgenommen.<ref>Boote Magazin: Quo vadis, Sealine? Abgerufen am 8. Februar 2017.</ref> Außerdem vereinbarte das Management eine Zusammenarbeit mit dem britischen Yachtdesigner Bill Dixon.<ref>Boating Business: Sealine appoints new designer. Abgerufen am 9. Februar 2017.</ref> Die ersten von Dixon entworfenen Modelle S330 und C330 kamen 2014/15 auf den Markt.<ref>Power & Motor Yacht: Sealine C330. Abgerufen am 9. Februar 2017.</ref>

Modellübersicht[Bearbeiten]

Modell seit Länge
ü. a. (m)
Gew. (t) Antrieb Leistung (PS)
S330 2014 10,31 6,1 Volvo Penta 1 × D6‑340 / 1 × D6‑400 / 2 × D3‑220 340‑440
S330v 1 2018 10,31 7,1 Mercury Verado oder Suzuki 2 × 300 / 2 × 350 600‑700
C335 2021 10,31 6,7 Volvo Penta 1 × D6‑340 / 1 × D6‑400 / 2 × D3‑220 340‑440
C335v 1 2021 10,31 7,3 Mercury Verado oder Suzuki 2 × 300 / 2 × 350 600‑700
C390 2019 12,50 10,5 Volvo Penta 2 × D4-300 / 2 × D6-380 600‑760
C390v 1 2020 12,42 10,4 Suzuki 2 × 350 700
S430 2020 13,55 12,4 Volvo Penta 2 × IPS 450 / 2 × IPS 500 / 2 × IPS 600 680‑870
C430 2017 13,55 13,4 Volvo Penta 2 × IPS 500 / 2 × IPS 600 760‑870
F430 2018 13,55 13,6 Volvo Penta 2 × IPS 500 / 2 × IPS 600 760‑870
C530 2017 16,13 20,3 Volvo Penta 2 × IPS 700 / 2 × IPS 800 1.100‑1.200
F530 2016 16,13 20,4 Volvo Penta 2 × IPS 700 / 2 × IPS 800 1.100‑1.200

1 Modell mit Außenbordmotoren

Auszeichnungen[Bearbeiten]

  • Sealine F380: „Motor Boat Award 2015“ in der Kategorie „Best Flybridge under 55 ft“<ref name="Hall of Fame" />
  • Sealine S330 und C330: „Motor Boat Award 2016“ in der Kategorie „Best Sportscruiser up to 45ft“<ref name="Hall of Fame">Sealine – Hall of Fame. Abgerufen am 8. Februar 2017.</ref>

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Hanse Yachts – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />