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Sereth

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Sereth
Siret, Szeret, Серет, Сирет
Datei:Siretul la Mircesti.jpg
Der Sereth bei Mircești

Der Sereth bei Mircești

Daten
Lage Oblast Tscherniwzi (Ukraine),
Kreise Botoșani, Suceava, Neamț, Iași, Bacău, Vrancea, Galați, Brăila (Rumänien)
Flusssystem Donau
Abfluss über Donau → Schwarzes Meer
Zusammenfluss von Barsuky und Zwarasch bei Dolischnij Schepit (Rajon Wyschnyzja, Ukraine)
48° 0′ 1″ N, 25° 16′ 42″ O
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Quellhöhe Vorlage:Höhe/Fmt m
Mündung bei Galați (Rumänien) in die DonauKoordinaten: 45° 24′ 9″ N, 28° 1′ 26″ O
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Mündungshöhe Vorlage:Höhe/Fmt m
Höhenunterschied 1233 m
Sohlgefälle 1,7 ‰
Länge 726 km
Einzugsgebiet 44.835 km²
Abfluss MQ
230 m³/s
Linke Nebenflüsse Bârlad
Rechte Nebenflüsse Suceava, Moldova, Bistrița, Trotuș, Șușița, Putna, Rimnik, Buzău
Großstädte Galați
Mittelstädte Pașcani, Roman
Kleinstädte Berehomet, Storoschynez, Siret, Dolhasca, Adjud, Mărășești
Datei:Raul Siret.png
Der Sereth in der Ukraine und in Rumänien

Der Sereth in der Ukraine und in Rumänien

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  1. WEITERLEITUNG Vorlage:ukS-Cyrl

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Diese Weiterleitung ist grundsätzlich kein Gegenstand von SLA.; Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden.; Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden.), in der Antike Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. Hierasus genannt, ist ein linker Nebenfluss der unteren Donau. Er entspringt bei Dolischnij Schepit in den östlichen Vorketten der Karpaten.

Der Name der rumänischen Stadt Siret leitet sich vom Namen des Flusses ab.

Verlauf[Bearbeiten]

In der Nordbukowina (Ukraine) fließt er im Bogen nach Osten. Unterhalb des Ortes Siret betritt er die rumänische Region Moldau, die er als Hauptfluss, ziemlich parallel zum Pruth, südwärts in einem breiten Tal zwischen niederen Höhen durchströmt, bis er bei Adjud die Ebene erreicht. Nach Osten gewendet, bildet er hier die Grenze zur Walachei. Nach weiteren 416 km mündet er bei Galați in die Donau. Der Fluss hat eine Länge von 706 km, davon in Rumänien 596 km, ist bis zu 180 m breit und 7–8 m tief. Das Einzugsgebiet beläuft sich auf 42.830 km², die Wasserführung kurz vor der Mündung in die Donau auf 230 m³/s.

Flößbar wird der Sereth schon unterhalb von Schipoth, unweit seiner Quelle. Für kleinere Fahrzeuge schiffbar ist er ab Cosmești. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

Brutvögel am Sereth[Bearbeiten]

2008 wurden bei einer Fahrt mit einem Kanadier auf einem Teilstück des Sereth von 175 km, beginnend östlich von Suceava beim Dorf Huțani bis zum Dorf Brad in der Gemeinde Negri etwa 20 km vor Bacău, die Vögel dokumentiert. Da die Dokumentation im Juli erfolgte, waren einige Vogelarten schon ausgeflogen. Auf Grund der gezählten flüggen Jungvögel und der beobachteten Altvögel wurden die Brutbestände der am Fluss brütenden Vogelarten gezählt bzw. geschätzt. Bei der Fahrt wurden mindestens 30 Brutpaare (Bp) Flussregenpfeifer, Flussuferläufer als häufiger Brutvogel, Mittelmeermöwe als möglicher Brutvogel auf Schotterinseln im Siret, ca. 50 Bp Flussseeschwalben, um 50 Bp des Eisvogels in Lößwänden am Fluss, viele Einzelpaare und kleine Brutgemeinschaften der Bienenfresser in Lößwänden am Fluss, einige Bp Wiedehopfe in Lößwänden am Fluss, 86 Kolonien mit 1810 Bp Uferschwalben in Lößwänden am Fluss, einzelne Bp Steinschmätzer am Fluss und zahlreiche Bp Feldsperlinge in Brutröhren von Uferschwalbe und Bienenfresser dokumentiert.

Serethlinie[Bearbeiten]

Zum Schutz vor Angriffen durch die Moldau oder vom Schwarzen Meer wurde nach den Plänen von Maximilian Schumann ab 1889 die Befestigung der Serethlinie gebaut. Die drei Stützpunkte Fokschan, Namoloassa und Galatz basierten auf reiner Artillerieverteidigung mit etwa 570 Geschützen.<ref>Meyers Lexikon 1905 (zeno.org)</ref>

Literatur[Bearbeiten]

  • Ernst Rudolf Neubauer: Grundzüge zur Geschichte vom Serethland, 1874
  • Stephan Ernst, Michele Lindner & Christine Ernst: Ornithologische Aufzeichnungen von einer Flussfahrt im Juli 2008 auf dem Siret in Rümäien. Acta ornithoecologica 6/4: 167–182.

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Sereth – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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