Suceava
| Suceava Suczawa Szucsáva | ||||
|---|---|---|---|---|
| ||||
| Basisdaten | ||||
| Staat: | ||||
| Historische Region: | Bukowina, Westmoldau | |||
| Kreis: | Suceava | |||
| Koordinaten: | Vorlage:Coordinate | |||
| Zeitzone: | OEZ (UTC+2) | |||
| Höhe: | Vorlage:Höhe/Fmt m | |||
| Fläche: | 52,10 km² | |||
| Einwohner: | 84.322 (1. Dezember 2021<ref name="vz2021">Volkszählung 2021 in Rumänien, Populația rezidentă după etnie, 1. Dezember 2021 (rumänisch).</ref>) | |||
| Bevölkerungsdichte: | 1.618 Einwohner je km² | |||
| Postleitzahl: | 720224 | |||
| Telefonvorwahl: | (+40) 02 30 | |||
| Kfz-Kennzeichen: | SV | |||
| Struktur und Verwaltung (Stand: 2024<ref name="Wahlen2024">Autoritatea Electorală Permanentă: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. prezenta.roaep.ro, Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden. ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>) | ||||
| Gemeindeart: | Munizipium | |||
| Bürgermeister : | Vasile Rîmbu (PSD) | |||
| Postanschrift: | B-dul. 1 Mai, nr. 5A Suceava, RO–720224 | |||
| Website: | ||||
Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata
Suceava [<templatestyles src="IPA/styles.css" />Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.] (Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden., Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden.,
- WEITERLEITUNG Vorlage:ukS-Cyrl
Die ukrainische Sprache wird in kyrillischer Schrift geschrieben und so auch in der deutschsprachigen Wikipedia dargestellt.
Romanisierung, also lateinische Umschrift, kommt nur sehr selten vor, insbesondere kaum im Zusammenhang mit der Nutzung dieser Vorlage.
In den Artikeln soll deshalb die Form {{ukS}} für kyrillische Schrift benutzt werden und die Weiterleitung nicht aufgelöst werden.
Diese Weiterleitung ist grundsätzlich kein Gegenstand von SLA., Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden., jiddisch:שאָץ Schotz) ist ein Munizipium und die Hauptstadt des Kreises Suceava in der historischen Landschaften Bukowina und der Westmoldau im Nordosten Rumäniens. Es ist die bevölkerungsreichste Stadt in der südlichen Bukowina und im Kreis Suceava. Angesichts der ethnischen Vielfalt der Stadt während der österreichischen Verwaltung betrachtete Rudolf Gassauer die Stadt als ein „Miniatur-Österreich“.<ref>Rudolf Gassauer – istoricul pentru care „Suceava era o Austrie în miniatură“ von Vasile M. Demciuc, auf der Website der Arhiepiscopia Sucevei și Rădăuților, abgerufen am 15. Juni 2025 (rumänisch)</ref> Alte deutsche Bezeichnungen des Ortes sind Sutschawa,<ref>Johan Christian von Engel: Fortsetzung der Algemeinen Welthistorie. Halle 1804. (Digitalisat).</ref> Sotschen<ref>Peter Kosta: Eine russische Kosmographie aus dem 17. Jahrhundert: sprachwissenschaftliche Analyse mit Textedition und Faksimile. Otto Sagner, München 1982, ISBN 3-87690-200-2.</ref> und Sedschopff.<ref>Hans Schiltbergers Reisebuch nach der Nürnberger Handschrift. Litterarischer Verein in Stuttgart [sic!], Tübingen 1885, S. 189.</ref> Suceava ist eine der wichtigsten historischen Städte Rumäniens und ist heute nach Czernowitz die zweitgrößte und wichtigste Stadt der Bukowina.<ref>Andreea G. Cioban, Mihaela I. M. Agachi: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. S. 4 ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>
Name[Bearbeiten]
Der moldauische Wissenschaftler Dimitrie Cantemir führt in seinem lateinischsprachigen Werk Descriptio Moldavie von 1714 den Namen auf das ungarische Szűcsvár, mit der Bedeutung „Burg/Stadt der Kürschner“. Dabei bezog er sich wahrscheinlich auf die 50 Jahre alte Arbeit eines weiteren Moldauer, dem Chronisten Grigore Ureche. Dieser sprach in seinem unvollendeten Werk Letopisețul țărâi Moldovei, de când s-au descălecat țara și de cursul anilor și de viiața domnilor carea scrie de la Dragoș vodă până la Aron vodă („Chronik Moldaus, vom Ausbau des Landes im Zeitraum des Fürsten Dragoș bis zum Fürsten Aaron“) die Gründung der Stadt Suceava den ungarischen Kürschnern zu und gab den magyarischen Namen mit Szűcsség wieder. Szűcs („Kürschner“) wurde demnach rumänisch abgeleitet zu Suci und mit der bulgarisch-rumänischen Endung –eavă versehen, was der ungarischen Endung -ség entspricht. Ins Deutsche bedeutet dies frei übersetzt „Kürschner-Heim“.
Geographische Lage[Bearbeiten]
Suceava liegt im Nordosten von Rumänien und in der Südhälfte der Bukowina, nordwestlich der historischen Region Westmoldau. Am gleichnamigen Fluss Suceava befindet sich die Stadt an einem Knotenpunkt mehrerer Bahnstrecken wie Suceava–Gura Humorului, Tscherniwzi–Suceava und Suceava–Roman, sowie an den Europastraßen E 58 und der E 85. Nahe der Stadt befindet sich in dem ländlich geprägten Ort Salcea der Flughafen Ștefan cel Mare. Suceava hat zwei Bahnhöfe, Suceava Burdujeni und den Bahnhof im Stadtteil Ițcani, Suceava Nord.
Geschichte[Bearbeiten]
Nach archäologischen Ausgrabungen in verschiedenen Teilen der Stadt wurde festgestellt, dass das Gebiet, auf dem die Stadt heute liegt, bereits seit der Jungsteinzeit besiedelt war.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Suceava wurde im 14. Jahrhundert erstmals erwähnt. Von 1388 bis 1566 war es die Hauptstadt des Fürstentums Moldau,<ref>SUCEAVA, Istorie, primariasv.ro, abgerufen am 27. Mai 2025 (rumänisch).</ref> ab 1401 Sitz des Metropoliten des Fürstentums. Suceava ist eine der bedeutendsten historischen Städte Rumäniens und war im Mittelalter die dritte Hauptstadt des Fürstentums Moldau nach Baia und Siret.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden. ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> In der Stadt fand das Magdeburger Recht Anwendung.<ref>Das Magdeburger Recht Suceava/Sotschen., magdeburg-law.com, abgerufen am 24. Juni 2026</ref> Auch die Siebenbürger Sachsen trugen im Mittelalter zur Gründung der Stadt Suceava bei.<ref>Michael Kroner: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. siebenbuerger.de ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Ein Zustrom von Deutschen, insbesondere von der Insel Bistrița/Bistritz/Nösen in Siebenbürgen, trug zur Bedeutung und zum Wohlstand von Suceava bei.<ref>Nicolae Iorga: Documente românești din arhivele Bistriței, București, 1899, S. I</ref><ref>Elena-Konrad Oboroceanu: În căutarea sașilor pierduți în Moldova (eseu), Editura Cetatea Doamnei, Piatra Neamț, 2013, S. 59</ref>
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.
<templatestyles src="Vorlage:Galerie/styles.css" />
Laut Sophie A. Welisch von der Bukovina Society of the Americas wurden die deutschen Kolonisten des späten Mittelalters in Suceava entweder in die einheimische Bevölkerung assimiliert oder verließen die Stadt bis Mitte des 18. Jahrhunderts.<ref>Vorlage:Cite web</ref>
1774/1775–1918 gehörte die Stadt, als Teil der Bukowina, zur Habsburgermonarchie bzw. ab 1867 zu Österreich-Ungarn, ab November 1918 dann zum Königreich Rumänien. Im Jahr 1787, im Kontext der Josephinischen Kolonisation, ließen sich einige ethnische Deutsche in Ițcani (Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden.), heute ein Stadtteil von Suceava, nieder.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. agoff.de ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>
Im Zensus 1930, als der Anteil der deutschsprachigen Bevölkerung zu Gunsten der rumänischsprachigen bereits gefallen war, gaben von den rund 17.000 Einwohnern der Stadt 60,2 % Rumänisch, 16,7 % Deutsch (Bukowinadeutsche), 15,4 % Jiddisch, 3,7 % Ukrainisch und 2,0 % Polnisch als Muttersprache an.<ref>Recensământul general al populației României din 29 decemvrie 1930 von Institutul Central de Statistică auf Internet Archive, abgerufen am 24. Juni 2026 (rumänisch)</ref> Bei der Volkszählung des Königreichs Rumänien im Jahr 1941 bestand die Bevölkerung der Stadt aus: 8.823 Rumänen, 709 Bukowinadeutsche und 23 Magyaren, zusammen mit anderen ethnischen Gruppen, die unter der Überschrift „Sonstige und nicht deklariert“ erfasst wurden (nämlich 4.184).<ref>Institutul Central de Statistică: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden., S. 19 ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Über seine Heimatstadt schrieb Ludwig Adolf Staufe-Simiginowicz ein Gedicht mit dem Titel „Sutschawa“.
Während der kommunistischen Ära wurde das Stadtzentrum von Suceava mit seinen historischen Gebäuden teilweise abgerissen, um Platz für den Bau von Wohnblöcken zu schaffen. Insgesamt durchlief die Stadt auch einen bedeutenden Industrialisierungsprozess, und ihre Bevölkerung wuchs allmählich. Es wurden etwa 400 Häuser abgerissen, anstelle derer mehr als 30.000 Wohnungen in Wohnblöcken errichtet wurden.<ref>Vorlage:Cite web</ref>
Historische Bauwerke[Bearbeiten]
<templatestyles src="Vorlage:Galerie/styles.css" />
Bestimmte historische Gebäude aus der österreichisch-ungarischen Zeit und sogar aus der Zeit davor, überlebten den Systematisierungsprozess der 1960er Jahre im kommunistischen Rumänien. Diese befinden sich im Zentrum von Suceava. Bemerkenswerte Beispiele sind der Verwaltungspalast oder die römisch-katholische Kirche St. Johannes von Nepomuk. Darüber hinaus ist die Klosterkirche Sf. Gheorghe im Kloster Suceava eine der moldauischen Kirchen in der UNESCO-Welterbeliste.<ref>Saint George's Church of Suceava bei cimec.ro, abgerufen am 12. Mai 2025 (englisch)</ref>
Wirtschaft[Bearbeiten]
Suceava wurde in den 1960er Jahren stark industrialisiert und legte damit den Grundstein für die Industrieplattform Valea Sucevei im Süden des Stadtteils Burdujeni. Nach der rumänischen Revolution von 1989 erlebte Suceava eine Phase des wirtschaftlichen Niedergangs. Anfang der 2010er Jahre war Suceava die Stadt mit den meisten Einzelhandelsflächen pro Kopf in Rumänien.<ref>Vorlage:Cite web</ref>
Politik und Verwaltung[Bearbeiten]
Liste der Bürgermeister (von 1990 bis heute)[Bearbeiten]
Die Bürgermeister von Suceava von 1990, nach der rumänischen Revolution von 1989, bis heute waren folgende:<ref>Primăria Suceava: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>
- Filaret Poenariu (1990–1992) von FSN
- Gheorghe Toma (1992–1996) von PER
- Constantin Sofronie (1996–2000) von PDAR und PNL
- Marian Ionescu (2000–2004) von PSD
- Ion Lungu (2004–2024) von PNL
- Vasile Rîmbu (seit 2024) von PSD
Stadtrat (2024 bis heute)[Bearbeiten]
Nach den Kommunalwahlen 2024 ist Vasile Rîmbu von der Sozialdemokratischen Partei (PSD) Bürgermeister von Suceava. Der Stadtrat der Stadt Suceava hat 23 Mitglieder und setzt sich wie folgt zusammen (Stand: 2024):<ref name="Wahlen2024" />
| Partei | Sitze |
|---|---|
| Partidul Social Democrat (PSD) | zehn |
| Partidul Național Liberal (PNL) | sechs |
| Alianța Dreapta Unită (Vereite Rechte Allianz, ADU; USR + PMP + FD) | vier |
| Alianța pentru Unirea Românilor (AUR) | drei |
Im September 2024 wechselte der lokale Ableger der Partei der Volksbewegung (PMP; eine Partei, die im Stadtrat als Teil der Vereinigten Rechten Allianz oder, kurz, ADU, vertreten ist) zur Nationalen Liberalen Partei (PNL).<ref>Vorlage:Cite web</ref>
Bevölkerung[Bearbeiten]
Laut der Volkszählung von 2021 hatte Suceava eine Bevölkerung von 84.322 Einwohnern. Die überwiegende Mehrheit der Einwohner sind ethnische Rumänen. Im Laufe der Zeit setzte sich die Bevölkerung von Suceava nach ethnischen Kriterien wie folgt zusammen:
| Volkszählung | Ethnische Zusammensetzung | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Land | Jahr | Bevölkerung | Rumänen | Deutsche (Bukowinadeutsche) |
Ungarn | Andere | ||
| Fürstentum Moldau | 1646<ref>Vorlage:Cite web</ref> |
|
20.000 |
|
|
3000 | ||
| Österreich-Ungarn, Cisleithanien | 1880<ref>Vorlage:Cite web</ref> | 10.104 | 2652 | 5862 |
|
1590 | ||
| Österreich-Ungarn, Cisleithanien | 1890<ref>Vorlage:Cite web</ref> | 10.221 | 2417 | 5965 |
|
1839 | ||
| Österreich-Ungarn, Cisleithanien | 1900<ref>Vorlage:Cite web</ref> | 10.955 | ||||||
| Österreich-Ungarn, Cisleithanien | 1912<ref>Vorlage:Cite web</ref> | 11.229 | ||||||
| Königreich Rumänien | 1918<ref>Vorlage:Cite web</ref> | 10.200 | ||||||
| Königreich Rumänien | 1921<ref>Vorlage:Cite web</ref> | 12.000 | ||||||
| Königreich Rumänien | 1930 | 17.028 | 10.440 | 2009 | 57 | 4462 | ||
| Königreich Rumänien | 1941<ref>Vorlage:Cite web</ref> | 13.744 | 8823 | 709 | 28 | 4184 | ||
| Rumänische Volksrepublik | 1948<ref>Vorlage:Cite web</ref> | 10.123 | 6925 | 413 | 6 | 2779 | ||
| Rumänische Volksrepublik | 1956<ref>Vorlage:Cite web</ref> | 20.949 | 17.719 | 456 | 49 | 2433 | ||
| Sozialistische Republik Rumänien | 1966<ref name="orasul.biz">Vorlage:Cite web</ref> | 37.697 | ||||||
| Sozialistische Republik Rumänien | 1977<ref name="orasul.biz"></ref> | 62.869 | ||||||
| Rumänien | 1992<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> | 114.462 | 112.620 | 469 | 73 | 1300 | ||
| Rumänien | 2002<ref>Vorlage:Cite web</ref> | 105.865 | 103.931 | 375 | 66 | 1559 | ||
| Rumänien | 2011<ref>[Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] (XLS; 1,3 MB) In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 2019-03-27 (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> | 92.121 | 84.111 | 152 | 41 | 7817 | ||
| Rumänien | 2021<ref>Vorlage:Cite web</ref> | 84.322 | 68.068 | 93 | 24 | 16.137 | ||
Sport[Bearbeiten]
Die Handballmannschaft der Stadt ist CSU Suceava. Der Fußballverein der Stadt ACS Foresta Suceava spielt in der Liga II im Areni Stadion, welches über 12.500 Sitzplätze verfügt. Der Fußballverein FC Cetatea Suceava wurde 2004 gegründet und wegen der bescheidenen Leistungen 2010 aufgelöst.
Bildung[Bearbeiten]
Die wichtigsten Gymnasien in Suceava sind das Colegiul Național „Ștefan cel Mare“ (gegründet in 1860; das derzeitige Gymnasium-Gebäude wurde 1895 eingeweiht) und das Colegiul Național „Petru Rareș“. Eine weitere wichtige weiterführende Schule ist das Colegiul de Artă „Ciprian Porumbescu“, das ehemalige Mädchen Lyzeum während der österreichisch-ungarischen Zeit. Im Bereich der Hochschulbildung ist die einzige Universität der Stadt die „Ștefan cel Mare“ Universität von Suceava (USV).
Kultur[Bearbeiten]
Museen[Bearbeiten]
In kultureller Hinsicht verfügt die Stadt Suceava über mehrere Museen, von denen das Bukowina-Museum (Muzeul Bucovinei) das bemerkenswerteste ist. Weitere bedeutende Museen sind das Bukowina-Dorfmuseum (Muzeul Satului Bucovinean, ein Freilichtmuseum) oder das Fürstliche Gasthaus (Hanul Domnesc).
Musikfestivals[Bearbeiten]
Auf dem Plateau der Festung Suceava fanden im Laufe der Zeit mehrere Ausgaben eines thematischen Rockmusikfestivals mit dem Titel „Bucovina Rock Castle“ mit einheimischen und ausländischen Bands und Künstlern statt. Außerdem wird jedes Jahr im Sommer auf dem Plateau der Festung Suceava ein thematisches Bluesmusikfestival organisiert, das als „Suceava Blues Festival“ bekannt ist.
Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]
<templatestyles src="Vorlage:Galerie/styles.css" />
Das wichtigste historische Wahrzeichen der Stadt ist die Festung Suceava (Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden.).<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>
Suceava ist Zentrum der heute rumänischen Bukowina. Sie beheimatet unter anderem die 1990 gegründete Universität Suceava (USV), mehrere Museen sowie einen Flughafen. Bei den Industriebetrieben sind unter anderem die Branchen Maschinenbau, Holz und Papier vertreten.
Das Stadtbild wird unter anderem geprägt von der Burg der Moldaufürsten (15. Jahrhundert), der Mirăuți-Kirche (frühere Krönungskirche, im Kern um 1400), einer Kirche des Georgsklosters (1514/22; mit Wandmalereien von 1527/34), der Demetrius-Kirche (1534/35, Glockenturm 1561) und dem Kloster Zamca der armenischen Kolonie (1551, Kirche in moldauischer Tradition). Neben der Festung befindet sich das Muzeul Satului Bucovinean (Museum des Bukowinadorfes).
Ein modernes Wahrzeichen der Stadt ist ein farbiger 265 Meter hoher Schornstein. Er sollte ursprünglich Bestandteil eines Kraftwerks werden und ist heute Teil eines Einkaufszentrums.
Persönlichkeiten[Bearbeiten]
Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]
- Petro Mohyla (1596–1647), orthodoxer Heiliger
- Ludwig Adolf Staufe-Simiginowicz (1832–1897), Lehrer und Dichter
- Pamfil Polonic (1858–1945), Offizier, Topograph, Kartograph, autodidaktischer Historiker und Archäologe
- Demeter von Tuschinski (1870–1952), Oberlandesgerichtspräsident
- Rudolf Gassauer (1885–1952), Historiker, Numismatiker, Autor und Lehrer
- Meir Schapira (1887–1933), chassidischer Rabbiner und Rosch Jeschiwa
- Arnold Daghani (1909–1985), Maler
- Fritz Schajowicz (1911–1992), Knochenpathologe
- Victor Schlötzer (1923–1989), Maler
- George Ostafi (1961–2019), Maler
- Norman Manea (* 1936), Schriftsteller
- Vladimir Găitan (1947–2020), Schauspieler
- Eugen J. Pentiuc (* 1955), Theologe
- Eugen Bejinariu (* 1959), Politiker
- Marius Babias (* 1962), Kunstkritiker
- Gabriela Tasnadi (* 1965), Mezzosopranistin und Chorleiterin
- Călin Brăteanu (* 1968), Volksmusiksänger, Cobza-Spieler, Folklorist und Kulturmanager
- Liliana Gafencu (* 1975), Ruderin
- Sebastian Gheorghe (* 1976), Fußballschiedsrichterassistent
- Dorin Goian (* 1980), Fußballspieler
- Lucian Goian (* 1983), Fußballspieler
- Ioan Dovalciuc (* 1984), Bobfahrer
- Alina Văcariu (* 1984), Model
- Otilia Brumă (* 1992), Pop-Sängerin
- Marius-Vasile Cozmiuc (* 1992), Ruderer
- Sergiu Bejan (* 1996), Ruderer
- Florin Arteni (* 2001), Ruderer
Ehrenbürger[Bearbeiten]
- Wilhelm Schmidt (1817–1901), Historiker
- Karl Romstorfer (1854–1916), österreichischer k.k. Konservator
- Oktavian Regner von Bleyleben (1866–1945), österreichisch-ungarischer Verwaltungsjurist
Städtepartnerschaften[Bearbeiten]
Es bestehen Städtepartnerschaften mit:<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>
- Datei:Flag of Palestine.svg Bethlehem, Palästinensische Autonomiegebiete
- Datei:Flag of Moldova.svg Chișinău, Republik Moldau
- Ukraine Czernowitz, Ukraine
- Datei:Flag of Cyprus.svg Karavas, Republik Zypern
Lansing, Michigan, Vereinigte Staaten (USA)<ref>Vorlage:Cite web</ref><ref>Vorlage:Cite web</ref>
Laval, Frankreich- Ukraine Mahala, Ukraine
- Ukraine Ostryzja, Ukraine
Schaerbeek, Belgien<ref>Vorlage:Cite web</ref>- Datei:Flag of Moldova.svg Soroca, Republik Moldau
Sosnowiec, Polen
Yinchuan, Volksrepublik China
Darüber hinaus unterhält die Stadt Suceava eine Reihe von Partnerschaften im Bereich der lokalen Entwicklungsprojekte mit folgenden Städten:<ref name="Prezentare">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>
Aalborg, Dänemark
Napoli, Italien
England Liverpool, England, Vereinigtes Königreich
Lyon, Frankreich
Suceava unterhält außerdem wirtschaftliche, kulturelle und touristische Kontakte zur Region Schwaben in Deutschland.<ref name="Prezentare"></ref>
Literatur[Bearbeiten]
- Wilhelm Schmidt: Suczawa's historische Denkwürdigkeiten von der ersten historischen Kenntnis, bis zur Verbindung der Bukowina mit Oesterreich. Czernowitz 1876
Weblinks[Bearbeiten]
Vorlage:Wikidata-Registrierung
- Portal der Stadt Suceava
- Denis Căprăroiu: Aspects Regarding the Genesis of the City of Suceava, a Medieval Capital of Moldavia in World Academy of Science, Engineering and Technology, Juni 2010 (englisch).
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
<templatestyles src="BoxenVerschmelzen/styles.css" />
Vorlage:Klappleiste/Anfang Alba Iulia | Alexandria | Arad | Bacău | Baia Mare | Bistrița | Botoșani | Brăila | Brașov | Buftea | Bukarest (Hauptstadt) | Buzău | Călărași | Cluj-Napoca | Constanța | Craiova | Deva | Drobeta Turnu Severin | Focșani | Galați | Giurgiu | Hermannstadt | Iași | Miercurea Ciuc | Oradea | Piatra Neamț | Pitești | Ploiești | Râmnicu Vâlcea | Reșița | Satu Mare | Sfântu Gheorghe | Slatina | Slobozia | Suceava | Târgoviște | Târgu Jiu | Târgu Mureș | Timișoara | Tulcea | Vaslui | Zalău Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden. Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang
Broșteni | Cajvana | Câmpulung Moldovenesc | Dolhasca | Fălticeni | Frasin | Gura Humorului | Liteni | Milișăuți | Rădăuți | Salcea | Siret | Solca | Suceava | Vatra Dornei | Vicovu de Sus