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Shadow Sorcerer

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Shadow Sorcerer ist nach Heroes of the Lance und Dragons of Flame der dritte Titel, den der britischen Entwickler U.S. Gold im Auftrag von Strategic Simulations, Inc. auf Grundlage der Kampagnenwelt Drachenlanze des Rollenspiel-Regelwerks Advanced Dungeons & Dragons entwickelte. Er wurde erstmals im Jahr 1991 veröffentlicht und erschien für die Plattformen Amiga, Atari ST und MS-DOS.

Handlung[Bearbeiten]

Die Handlung knüpft inhaltlich an die Erzählung von Heroes of the Lance und Dragons of Flame an. Sie entspricht den Kampagnenmodulen Dragons of Hope und Dragons of Desolation, als Roman von Margaret Weis und Tracy Hickman auch unter dem Titel Dragons of the Dwarven Depths (dt.: Das Reich der Zwerge (2008), Die verlorenen Chroniken der Drachenlanze Band 1) veröffentlicht. Der Spieler steuert diesmal jedoch eine lediglich vierköpfige Heldengruppe, die 800 Sklaven aus der Festung Pax Tharkas befreit hat. Diese muss er nun durch die Wildnis zur Zwergenstadt Throbardin eskortieren. Doch sie werden von der Drakonierarmee des Fürsten Verminaard verfolgt, vor deren Nachstellung der Spieler den Flüchtlingskonvoi bewahren muss.<ref name="hodnd1994_spot">Andrew Park, Elliott Chin: Gamespot's History of Advanced Dungeons & Dragons: Shadow Sorcerer. In: GameSpot. CNET, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 26. August 1999; abgerufen am 27. Januar 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Spielprinzip[Bearbeiten]

Das Spielablauf wechselt hauptsächlich zwischen zwei Bereichen, einer strategischen Überlandkarte und der dreidimensionalen, isometrischen Wildniskarte. Auf der aus Hexagonalfeldern aufgebauten Überlandkarte legt der Spieler die Reiseroute fest. Seine Heldengruppe wird durch eine goldene Statuette symbolisiert, die Sklavengruppe durch eine silberne, die der Heldengruppe in gewissem Abstand folgt. Von der Überlandkarte aus tritt der Spieler zudem regelmäßig in Verhandlungen mit den Anführern der Sklaven, bei denen er sie davon überzeugen muss, weiterhin der Heldengruppe nach Throbardin zu folgen. Um die Sklaven regelmäßig überzeugen zu können, muss der Spieler unter anderem regelmäßig Nahrung für die Flüchtlinge finden. Kommt es während der Reise zu einer Begegnung oder entdeckt der Spieler einen speziellen Dungeon, wechselt die Ansicht zu einer isometrischen Wildniskarte. Das gesamte Spielgeschehen verläuft in Echtzeit und wird mit Hilfe einer Point-and-Click-Benutzeroberfläche gesteuert. Für erfolgreich überstandene Kämpfe erhalten die Spielfiguren Erfahrungspunkte und können so im Laufe des Spiels weiterentwickelt werden. Weiterhin finden sich in Dungeons und den Hinterlassenschaften getöteter Gegner Ausrüstungsgegenstände, die von der Heldengruppe genutzt werden können.

Rezeption[Bearbeiten]

Wertungsspiegel
PublikationWertung
AmigaDOS
Amiga Joker72 %<ref name="AJ">Joachim Nettelbeck: Shadow Sorcerer – Fluchthilfe à la AD&D. In: Amiga Joker. Nr. 12/91, Februar 1992, S. 74 (kultboy.com [abgerufen am 20. Juli 2025]).</ref>k. A.
Power Play43 %<ref name="pplay" />43 %<ref name="pplay" />

Todd Threadgill vom US-amerikanischen Computerspiel-Printmagazin Computer Gaming World bezeichnete das Spiel „als großen Schritt vorwärts für die Spielbarkeit von AD&D-Computerspielen“. Den Diplomatieteil bezeichnete er als größtenteils unlogisch und frustrierend. Allen Rausch von GameSpy kritisierte in einer Retrospektive hauptsächlich die mangelhafte Wegfindung, die bei Unaufmerksamkeit des Spielers aus den Figuren bewegungsunfähige Zielscheiben für gegnerische Angriffe machte. Volker Weitz von der Power Play vergab 43 %, wobei er den Entwicklern in seinem Testbericht vorwarf, sie hätten das Spiel „derart schlampig zusammenprogrammiert, daß es mit der Freude bald vorbei ist“. Neben der Wegfindung bemängelte er die unübersichtliche Inventarführung und viele kleinere technische Mängel.<ref name="pplay">Volker Weitz: Drachen zum Anfassen – Shadow Sorcerer. In: Power Play. Januar 1992, S. 139 (Online [ARTIKELSCAN; abgerufen am 20. Juli 2025]).</ref> Der Amiga Joker lobte die Steuerung und Menüführung sowie Grafik und Animationen des Spiels. Kritisiert wurde lediglich der Verzicht auf individuelle Gegenstandsbeschreibungen.<ref name="AJ" />

“Small problems aside, Shadow Sorcerer is a welcome improvement to previous action releases in the series and yet another refinement to a gaming system that is showing remarkable versatility.”

„Von kleineren Problemen abgesehen ist Shadow Sorcerer eine willkommene Verbesserung der vorherigen Action-Veröffentlichungen in der Reihe und eine weitere Verbesserung eines Spielsystems, das eine erstaunliche Vielseitigkeit beweist.“

– Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Todd Threadgill: Computer Gaming World<ref name="cgw">Todd Threadgill: Shadow Sorcerer: Fantasy Action-Adventure Gets a New Look. In: Computer Gaming World. Nr. 91, Februar 1992, S. 70–71 (Online [ARTIKELSCAN]).</ref>

“Rather than being another side-scrolling game, Shadow Sorcerer could almost be classified as a very early real-time strategy game. Gamers who had wished for SSI to abandon its mediocre attempts at a side-scroller were about to get what they wanted, and they weren't going to like it.”

„Statt lediglich ein weiterer Side-Scroller zu sein, könnte man Shadow Sorcerer fast als ein sehr frühes Echtzeit-Strategiespiel bezeichnen. Spieler, die sich gewünscht hatten, dass SSI die mittelmäßigen Side-Scroller-Versuche aufgibt, bekamen das, was sie sich gewünscht hatten, und es sollte ihnen nicht gefallen.“

– Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Allen Rausch: A History of D&D Video Games (GameSpy)<ref name="rauschII">Allen Rausch: A History of D&D Video Games – Part II. In: GameSpy. News Corp., 16. August 2004, abgerufen am 26. Oktober 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Die Seite Vorlage:Erweiterte Navigationsleiste/styles legacy.css hat keinen Inhalt.Vorlage:Klappleiste/Anfang

Frühe Titel

1974: dnd • 1975: Dungeon • 1980: D&D Computer Labyrinth Game • 1981: D&D Computer Fantasy Game • 1982: AD&D: Cloudy Mountain • 1982: AD&D: Treasure of Tarmin

Dark Sun

1993: Dark Sun: Shattered Lands • 1994: Dark Sun: Wake of the Ravager • 1996: Dark Sun Online: Crimson Sands

Drachenlanze
DL Gold Box

1990: Champions of Krynn • 1991: Death Knights of Krynn • 1992: The Dark Queen of Krynn

Silver Box

1988: Heroes of the Lance • 1989: Dragons of Flame • 1991: Shadow Sorcerer

Weitere Titel

1989: War of the Lance • 1990: Dragonstrike

Eberron

2005: Dragonshard • 2006: D&D Online: Stormreach / Eberron Unlimited

Greyhawk

2003: D&D: Heroes • Der Tempel des Elementaren Bösen

Mystara

1992: Order of the Griffon • Warriors of the Eternal Sun • 1993: Fantasy Empires • 1993: Tower of Doom • 1996: Shadow over Mystara

Ravenloft

1994: Ravenloft: Der Fluch des Grafen • 1995: Ravenloft: Stone Prophet • 1997: Iron & Blood: Warriors of Ravenloft

Vergessene Reiche
Baldur’s Gate

1997: Baldur’s Gate (Legenden der Schwertküste – Enhanced – Siege of Dragonspear) • 2000: Baldur’s Gate II (Thron des Bhaal – Enhanced) • 2023: Baldur’s Gate 3

Dark Alliance

2001: Baldur’s Gate: Dark Alliance • 2004: Baldur’s Gate: Dark Alliance 2

Eye of the Beholder

1991: Eye of the Beholder (GBA) • 1991: Eye of the Beholder 2 • 1993: Eye of the Beholder 3

Icewind Dale

2000: Icewind Dale (Herz des Winters – Herausforderungen des Meisters der Verlockung) • 2002: Icewind Dale II

Neverwinter Nights

2002: Neverwinter Nights (Schatten von Undernzit – Horden des Unterreichs – Premium-Module) • 2006: Neverwinter Nights 2 (Mask of the Betrayer – Storm of Zehir – Mysteries of Westgate)

Pool of Radiance

1988: Pool of Radiance • 1989: Curse of the Azure Bonds • 1990: Secret of the Silver Blades • 1991: Pools of Darkness • 2001: Ruins of Myth Drannor

Savage Frontier

1991: Gateway to the Savage Frontier • 1991: Neverwinter Nights • 1992: Treasures of the Savage Frontier

Weitere Titel

1989: Hillsfar • 1993: Dungeon Hack • 1993: Unlimited Adventures • 1994: Menzoberranzan • 1996: Blood & Magic • 1997: Descent to Undermountain • 2004: Demon Stone • 2008: Tiny Adventures • 2011: Daggerdale • Heroes of Neverwinter • 2012: Lords of Waterdeep • 2013: Neverwinter • Arena of War • 2015: Sword Coast Legends • 2017: Idle Champions of the Forgotten Realms • Tales from Candlekeep • 2019: Warriors of Waterdeep

Weitere Szenarien

1992: Spelljammer: Pirates of Realmspace • 1993: Stronghold • 1994: Slayer • Al-Qadim: The Genie’s Curse • 1995: Deathkeep • 1997: Birthright: Die Dunkle Allianz • 1999: Planescape: Torment (Enhanced) • 2007: D&D Tactics

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