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Simbach (Berching)

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Simbach
Stadt Berching
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(30)&title=Simbach 49° 9′ N, 11° 31′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(30) 49° 8′ 42″ N, 11° 30′ 39″ O
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Höhe: 439 m ü. NHN
Einwohner: 30 (30. Juni 2025)<ref name="Einwohner2021">Großgemeinde – Stadt Berching. Abgerufen am 28. Dezember 2025.</ref>
Postleitzahl: 92334
Vorwahl: 08462
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Simbach (<phonos file="De-Simbach.ogg">anhören</phonos>/?) ist ein Gemeindeteil der Stadt Berching im Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz.

Lage[Bearbeiten]

Das Kirchdorf Simbach liegt in der Gemarkung Altmannsberg ca. 6,8 Kilometer nordöstlich des Hauptorts Berching rd. 3,8 km östlich von Pollanten auf der südlichen Frankenalb am westlichen Talhang zur Weißen Laber. Etwa 500 südöstlich des Ortes mündet die Kreisstraße NM2 in die Kreisstraße NM 13.<ref name=":1">BayernAtlas. In: Kartenviewer des. Freistaats Bayerh, abgerufen am 10. September 2026.</ref>

Das Kirchdorf besteht aus 15 Anwesen.<ref name=":1" />

Geschichte[Bearbeiten]

In einer Urkunde des Klosters Weihenstephan, als Adalbert von Thannbrunn dem Kloster ein Erbgut als Mitgift (seiner in das Kloster eintretenden Tochter) übereignet, wurde Simbach im Jahr 1138 erstmals erwähnt. In dieser Urkunde treten "Erchinpreht de Sinnebach et frater eius Marhwart" (Erembert von Simbach und sein Bruder Markward) als Zeugen auf.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Simbach feiert Jubiläum der Kirche.] In: berching.eu. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 10. Dezember 2016.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref name=":2">Bernhard Heinloth: Historischer Atlas von Bayern, Herausgegeben von der Kommission für bayerische Landesgeschichte bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Teil Altbayern, Heft 16, Neumarkt, München 1967, Seite 33 ff.: MDZ. In: MünchenerDigitalisierungszentrum. BSB Bayerische Staatsbibliothek, abgerufen am 10. September 2026.</ref><ref>Bodo Uhl: Die Traditionen des Klosters Weihenstephan. In: Kommission für bayerische Landesgeschichte bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften (Hrsg.): Quellen und Erörterungen zur Bayerischen Geschichte. Band XXVII, Erster Teil. C. H. Beck'sche Verlagsbuchhandlung, München 1972, S. 74.</ref> In einer Urkunde des Klosters Prüfening, die auf den Zeitrahmen zwischen dem Jahre 1130 und dem Jahre 1140 datierr ist, wird "Marcwarth de Sinnenbach" in der Zeugeliste aufgeführt, als Reginhart von Tettenagger dem Kloster bei seinem Eintritt Besitz in Tettenagger überträgt.<ref>Andrea Schwarz: Die Traditionen des Klosters Prüfening. In: Kommission für bayerische Landesgeschichte bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften (Hrsg.): Quellen und Erörterungen zur bayerischen Geschichte. Erster Teil Auflage. Band, Nr. XXXIX. C. H. Beck'sche Verlagsbuchhandlung, München 1991, ISBN 3-406-10402-9, S. 26 (Artikel 25).</ref>

Mit Urkunde vom 8. Juni 1142 schenkte vorgenannter Erembert von Simbach dem Kloster Plankstetten einen Hof im "Berngauer Wald gelegen.....genannt Brunhof.....zum Nachlass seiner Sünden". Entgegengenommmen hat diese Schenkung Abt Heinrich in Vertretung des Eichstätter Bischofs Gebharddem späteren Papst Viktor II.<ref name=":2" />

1157 wird "Erchinprecht de Sinnebach" wiederum in einer Urkunde des Burggrafen von Nürnberg erwähnt, in der dieser im Auftrag von Kaiser Friedrich Barbarossa Güter an das Kloster Plankstetten übergibt. Es werden dabei ein "Hartwich" und sein Bruder "Marquard de Sinnebach" als Zeugen aufgeführt.<ref name=":2" />

1259 wird ein Hartwicus de Sinnebach als Zeuge in einer Urkunde genannt.<ref name=":2" />

Ein "Hertwich von Sinnebach" vergleicht sich im Jahre 1312 mit Bischof Philipp von Eichstätt über die Lehen des „Ülrich von Eysenbrehtzdorf“.<ref>Wolfgang Wiesner: Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken, Reihe I, Heft 24, Hilpoltstein, Hrsg.: Kommission für bayerische Landesgeschichte bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, ISBN 3 7696 9908 4, München, 1978, Seite 120. In: MDZ MünchenerDigitalisierungszentrum. BSB Bayerische StaatsBibliothek, abgerufen am 10. September 2026.</ref>

Im Dreißigjährigen Krieg wurde der Ort schwer verwüstet, nur zwei Anwesen blieben verschont.

Die Kirche St. Maria wurde im Jahr 1765 von Martin Plänkl nach Plänen des Eichstätter Hofbildhauers und Stuckateurs Johann Jakob Berg erbaut. Dem barocken Zentralbau ist ein nach Osten gerichteter Chor angefügt. Es handelt sich dabei um einen Saalbau mit segmentbogig ausgreifenden Längsseiten, eingezogener, stichbogig schließender Apsis, Pilasterportal und einem Flankenturm mit Glockenhaube und Zwiebel. Die Innendekoration der Kirche ist im Stil des Rokoko ausgeführt. Die Schnitzereien an der Kommunionbank und an den Stuhlwangen der Kirchenstühle stammen aus dem Jahr 1774.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Schmuckes Gotteshaus ist 250 Jahre alt.] In: mittelbayerische.de. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 14. Mai 2019.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Den Altar mit vier Säulen und sechs Engelsfiguren schuf 1797 der Schreiner und Bildhauer Andreas Wexler aus Berching.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Kirche wurde vor 250 Jahren erbaut.] In: mittelbayerische.de. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 10. Dezember 2016.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Mit dem Königlichen Gemeindeedikt vom 17. Mai 1818 entstand die Ruralgemeinde Altmannsberg, der auch der Ortsteil Simbach angehörte.<ref>Königlich Bayerisches Statistisches Bureau: Vollständiges Ortschaften-Verzeichnis des Königreichs Bayern enthaltend die Bevölkerung nach dem Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1875 / Spalten 1155 und 1156 / Verlag Adolf Ackermann / München 1877. In: MDZ Münchener DigitalisierungsZentrum / Digitale Bibliothek. BSB Bayerische Staatsbibliothek, abgerufen am 11. September 2026.</ref> Diese wurde im Jahr 1972 im Zuge der Gebietsreform nach Holnstein eingemeindet. 1978 erfolgte die Eingemeindung von Holnstein in die Stadt Berching.

Ortsname[Bearbeiten]

Gemäß den Forschungen der Kommission für bayerische Landesgeschichte bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften setzt sich der Ortsname wohl aus dem althochdeutschen Personennamen "Sinno" (im Gen.: "Sinnin, Sinnen", vgl. auch ahd. Kurzname "Sino") und dem bairisch-althochdeutschen Grundwort "pah" (Bach) zusammen, so dass sich die Namensbedeutung "(Siedlung am) Bach des Sinno" ergibt.<ref>Andrea Weber, Sarah Rathgeb: Historische Ortsnamen. In: bavarikon. Kommission für bayerische Landesgeschichte bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, abgerufen am 10. September 2026.</ref>

Einwohnerzahl[Bearbeiten]

  • 1871: 32 Einwohner
  • 1925: 50 Einwohner
  • 1950: 51 Einwohner
  • 1970: 51 Einwohner
  • 1987: 54 Einwohner
  • 2026: 31 Einwohner

Quellen: 1871–1987<ref>Historische Einwohnerzahlen. In: bavarikon. Onlineportal des Freistaats Bayern, abgerufen am 10. September 2026.</ref> / 2026<ref>Großgemeinde Berching. In: Website. der Stadt Berching, abgerufen am 10. September 2026.</ref>

Sehenswürdigkeit[Bearbeiten]

Datei:Mariä Himmelfahrt - Simbach Berching NM 010.JPG
Katholische Filialkirche Maria Himmelfahrt in Simbach

In der Liste der Baudenkmäler in Berching ist für Simbach ein Baudenkmal aufgeführt. Dabei handelt es sich um die

  • Katholische Filialkirche St. Maria, ein zentralisierender Saalbau mit Flankenturm und Glockenhaube und Zwiebel aus dem Jahre 1765.

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Simbach (Berching) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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