SmartShuttle

SmartShuttle war von 2016 bis 2021 ein Projekt der Schweizerischen Post, respektive deren Tochter PostAuto Schweiz AG, mit dem Ziel selbstfahrende Fahrzeuge im öffentlichen Verkehr zu testen.
Geschichte[Bearbeiten]
Ab dem 23. Juni 2016 verkehrten zwei autonom fahrende Elektrofahrzeuge in der Innenstadt von Sitten im Kanton Wallis. PostAuto verfügt über eine Ausnahmegenehmigung der Schweizer Behörden, welche es erlaubt, die selbstfahrenden Fahrzeuge auf einer bestimmten Route und für einen bis Oktober 2017 begrenzten Zeitraum zu testen.<ref name="Testbetrieb">Testbetrieb bis Oktober 2017</ref>
Bis September 2016 hatte das System etwa 800 Fahrten absolviert und hierbei 7.000 Fahrgäste befördert.<ref name="Testbetrieb" />
Im März 2017 wurde das System auch auf der CEBIT in Hannover vorgestellt.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.SmartShuttle auf der CEBIT 2017 ( des Vorlage:IconExternal vom 3. September 2017 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>
Nach einem Jahr Betrieb hatten die beiden SmartShuttle in Sitten 21'500 Fahrgäste befördert.<ref>21'500 Fahrgäste in autonomen Postautos. In: Handelszeitung. 22. Juni 2017, ISSN 1422-8971 (handelszeitung.ch [abgerufen am 9. September 2017]).</ref>
Seit April 2021 verkehrten die beiden Shuttles im Sittener Vorort Uvrier.<ref>Roger Brunner: Autonomes Fahren — Postauto beendet Testreihe im Wallis. In: srf.ch. 28. September 2021, abgerufen am 29. September 2021.</ref>
Das Projekt wurde 2021 beendet und 2022 der Abschlussbericht vorgestellt.<ref>Autonomes Fahren - Postauto beendet Testreihe im Wallis. Abgerufen am 14. Januar 2026.</ref><ref>Niklaus Salzmann: Wann wird der Mensch das Steuer abgeben? In: St.Galler Tagblatt. (tagblatt.ch [abgerufen am 14. Januar 2026]).</ref><ref>Abschlussbericht. Abgerufen am 14. Januar 2026.</ref>
Fahrzeuge[Bearbeiten]
Im SmartShuttle-Projekt werden autonome Fahrzeuge des französischen Start-up-Herstellers Navya eingesetzt. Die Navya-Fahrzeuge verfügen über einen elektrischen Antrieb und Sensoren zur Navigation und Hinderniserkennung.
Die beiden in Sitten eingesetzte Modelle des Navya Arma verfügen über je elf Sitz- und vier Stehplätze und erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h.
Zwischenfälle[Bearbeiten]
Am 21. September 2016 verursachte eines der Versuchsfahrzeuge eine Karambolage mit einem abgestellten Lieferwagen. Der Testbetrieb wurde daraufhin vorübergehend eingestellt.<ref>Unfall Juni 2016</ref> Im Oktober 2016 wurde, nach Anpassungen, der Testbetrieb wiederaufgenommen.<ref name="Testbetrieb" />
Weblinks[Bearbeiten]
- Offizielle Webseite
- Trailer bei YouTube (01:48)
- Fahrt durch Sitten[1]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />